Victoria Burkholder Mützenklau und Nasenkuss

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Inhaltsangabe zu „Mützenklau und Nasenkuss“ von Victoria Burkholder

Jannis Berger ist vier Jahre alt und wünscht sich nichts sehnlicher als einen eigenen Hund. Als die Familie schließlich den Golden Retriever-Welpen Mia zu sich holt, ist Jannis überglücklich und hat große Pläne mit seiner neuen Freundin. Aber Moment mal! Was ist das? So ein Hund ist ja ganz anders, als er sich das gedacht hat! Jannis ist enttäuscht – und heckt schließlich einen Plan aus. Doch als alles schief geht und Mia verschwindet, wird ihm klar: Mia ist zwar nicht so, wie er es sich erträumt hat, aber trotzdem toll! Wenn der Traum vom eigenen Tier endlich wahr wird, kann die Realität für Kinder sehr unbefriedigend sein. Oft ist ihre Vorstellung geprägt von fiktiven Geschichten und das ersehnte Haustier – insbesondere der Hund – kann ihre Erwartungen gar nicht erfüllen. Deshalb ist es wichtig, Kindern einfühlsam und verständlich zu erklären wie Tiere sind, was sie können und was sie brauchen. Gemeinsam mit Jannis lernen Kinder einen Hund als Hund zu sehen, zu lieben und richtig mit ihm umzugehen. Dieses Buch ist in Zusammenarbeit mit dem SOS Kinderdorf entstanden. 70 % der Einnahmen kommt der Hilfsorganisation zugute.

Die Geschichte beschreibt die Situationen und auch Enttäuschungen wenn aus dem Wunsch einen Hund zu besitzen Realität wird

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  • Jeder der einen Hund in die Familie aufnehmen möchte sollte dieses Buch lesen

    Mützenklau und Nasenkuss
    Kinderbuchkiste

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    08. February 2017 um 23:57

    Binanca Müllers Vorwort erklärt kurz und knapp, aber sehr, informativ die wichtige Beziehung von Kind und Tier, insbesondere Hund. Sie geht dabei zunächst auf die Grundbedürfnisse eines heranwachsenden Kindes ein und beschreibt dann den Bogen zum Kind-Tier Verhältnis. Jannis wünscht sich nichts sehnlicher als einen Hund. Oft träumt er davon wie es ist einen Hund zu haben. Er liebt solche Träume und ist oft traurig wenn er aus seinem Traum aufwacht. Doch dann ist es tatsächlich so weit. Vor einigen Wochen schon war Janis mit seiner Familie beim Hundezüchter gewesen. Mia, der kleine Welpe, den sie damals ausgesucht hatten ist nun alt genug um ohne seine Mutter leben zu können und so dürfen Jannis und seine Eltern Mia abholen. Sie haben schon alles für ihr neues Familienmitglied gekauft schließlich möchten sie, das Mia sich schnell eingewöhnt und artgerecht versorgt wird. Beim Züchter angekommen kommen ihnen schon die Hundewelpen entgegengelaufen. Mia hat eine eigene Transportbox im Auto und der Züchter gibt ihnen noch ein Handtuch mit, das nach Mia und den anderen riecht. So fühlt Mia sich im Auto, in der Box nicht ganz so fremd. Zuhause angekommen möchte Jannis am liebsten Mia gleich seinen Freunden vorstellen, doch die Eltern mahnen ihn, dass Mia erst einmal viel Ruhe braucht und sich eingewöhnen muss. Schon am ersten Tag ist vieles anders als es sich Jannis vorgestellt hat. Die Eltern erklären ihm zum Beispiel, dass man Hundehaufen nicht einfach im Garten oder auf dem Weg liegenlassen darf sondern in einer Tüte einsammeln muss. Das findet Jannis nicht angenehm und freut sich, dass er es noch nicht machen muss. Nicht gut findet Jannis auch, das Mia nicht bei ihm schlafen darf aber bei den Eltern. Der Vater erklärt Jannis, dass es nur solange ist bis Mia stubenrein ist und Mia darf auch nur auf ihrem Kissen auf dem Boden vor dem Elternbett schlafen. Am Nachmittag fahren alle zur Hundeschule. Besser gesagt zur Welpenstunde. Alle müssen lernen die Familie und Mia. Welpen sind noch sehr verspielt und unerzogen, sie können ihre Kräfte noch nicht zügeln und oft wirkt es als würde der Hund etwas Böses wollen in Wirklichkeit ist es nur das Wilde.  Am Abend liegt Jannis mit Mia auf dem Boden. Mia schläft bei Janis ein. Das gefällt ihm so gut, dass er Mia vor lauer Freude knuddelt. Das gefällt Mia gar nicht. Sie befreit sich aus der Umarmung und kratzt dabei. Ein anders Mal sucht Jannis eines seiner Lieblingstiere. Zunächst hat er seine Schwester in Verdacht doch die beteuert es nicht zu haben. Traurig geht Jannis zu Mia um sie zu streicheln und so etwas Trost zu finden. Er weiß nun schon, dass er immer vorne am Kopf streicheln soll damit Mia sieht wer da ist doch dann entdeckt Jannis sein Kuscheltier, völlig zerbissen ist sein Elefant. Auch Papas Hausschuh musste dran glauben. So hatte er sich das mit einem Hund wirklich nicht vorgestellt. Die Zeit vergeht. Es gibt schöne Momente, neue Eindrücke und immer wieder Situationen, die Jannis sich so nicht gewünscht hat. Auch das Spazieren gehen und die regelmäßigen Termine in der Hundeschule werden zur Routine und somit langweilig und uninteressant. Wenn er jetzt mit Mia raus gehen soll hat er keine Lust, will lieber spielen. Was Jannis, Mia noch so alles erleben´? Ob sich doch noch alle aneinander gewöhnen? Ob Jannis doch noch froh sein wird, dass Mia jetzt zur Familie gehört? All das und noch viel mehr erfährt man in dieser Geschichte, die sehr anschaulich und realistisch das Leben mit einem neuen tierischen Familienmitglied schildert. Endlich einmal ein Buch fern ab von der Romantik. Willkommen in der Realität, die alles beinhaltet, Freunde, Arbeit, Ärger, Eifersucht, Einsicht und Verständnis für die Bedürfnisse anderer insbesondere hier die von Mia. Jeder der überlegt einen Hund in eine Familie mit kleinen Kinder zu integrieren sollte dieses Buch vorher viele, viele Male den Kindern vorgelesen habe und vor allem darüber gemeinsam gesprochen haben, dann wird der Start bestimmt besser als bei Jannis und seiner Familie, die zwar sehr gewissenhaft vorbereitet auf die Bedürfnisse des Hundes vorbereitet waren aber nicht auf die Empfindungen und Reaktionen von Jannis. Zwar ist jedes Kind anders und viele reagieren auch ganz anders wie unser kleiner Mann jedoch spricht das Buch soviel unterschiedliche Situationen an, dass bestimmt das ein oder andere Problem dabei sein wird, mit dem man nicht gerechnet hat. Ein großartiges sehr empfehlenswertes Buch. Wunderbar geschrieben, und ebenso schön illustriert.

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