Insel der Vergessenen

von Victoria Hislop 
4,1 Sterne bei35 Bewertungen
Insel der Vergessenen
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brauneye29s avatar

So schön, vor allem wenn man schon vor Ort war

Hilde1945s avatar

Interessantes Thema: tiefe Einblicke in historische Geschehnisse rund um eine Lepra-Kolonie bei Kreta.

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Inhaltsangabe zu "Insel der Vergessenen"

Auf den Spuren der Vergangenheit ihrer Familie reist die Archäologin Alexis nach Kreta. Nicht weit entfernt vom Heimatdorf ihrer Mutter entdeckt sie die Insel Spinalonga, bis 1957 Griechenlands Leprakolonie. Endlich erfährt sie, welche Rolle die Insel der Vergessenen über Generationen hinweg im Leben ihrer Familie gespielt hat. Noch ahnt sie nicht, wie stark das Geflecht aus Intrigen, Verrat und enttäuschter Liebe auch ihr eigenes Leben bestimmt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453354449
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Diana TB
Erscheinungsdatum:01.10.2009

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    brauneye29s avatar
    brauneye29vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: So schön, vor allem wenn man schon vor Ort war
    So schön, vor allem wenn man schon vor Ort war

    Zum Inhalt:

    Auf den Spuren der Vergangenheit ihrer Familie reist die Archäologin Alexis nach Kreta. Nicht weit entfernt vom Heimatdorf ihrer Mutter entdeckt sie die Insel Spinalonga, bis 1957 Griechenlands Leprakolonie. Endlich erfährt sie, welche Rolle die Insel der Vergessenen über Generationen hinweg im Leben ihrer Familie gespielt hat. Noch ahnt sie nicht, wie stark das Geflecht aus Intrigen, Verrat und enttäuschter Liebe auch ihr eigenes Leben bestimmt.
    Meine Meinung:
    Die Familiengeschichte wird geschickt mit der Geschichte um Spinalonga verknüpft und wenn man dann auch schon mal fort war und die ganze Gegend vor dem geistigen Auge gleich wieder da ist, macht das die Geschichte natürlich noch viel schöner. Der Schreibstil hat mir ausgesprochen gut gefallen. Die Protagonisten,  meine geliebten Kreter, konnte ich dabei förmlich vor mir sehen. 
    Fazit:
    Einfach schön. 

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    Hilde1945s avatar
    Hilde1945vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Interessantes Thema: tiefe Einblicke in historische Geschehnisse rund um eine Lepra-Kolonie bei Kreta.
    Tiefe Einblicke in den Umgang mit Leprakraken bis 1957 rund um Kreta

    Die Insel Spinalonga bei Kreta hat eine geschichtsträchtige Vergangenheit: abgesehen von Türken und Venezianern, die diese Insel in früheren Zeiten belagert haben, war hier auch Kretas Leprakolonie angesiedelt. Jahrzehntelang mussten Leprakranke bei den ersten Anzeichen der Erkrankung Haus, Heim und Familie verlassen und ihr restliches Leben auf dieser Insel verbringen. Bis 1957 wurde dies so gehandhabt. Dann gab es Wege, die Erkrankten erfolgreich zu behandeln. 
    Wer heute auf die Insel Spinalonga fährt (als Touristenprogramm sehr einfach möglich), sieht Ruinen von alten Häusern sowie einige renovierte alte Gebäude, gestrichen in verschiedenen Farben, die einen Einblick geben sollen, wie das Leben in Spinalonga war. Die Schriftstellerin Victoria Hislop hat das Potenzial dieser geschichtsträchtigen Stätte erkannt und die interessanten geschichtlichen Gegebenheiten in ein Familiendrama eingebettet. Da ihr dies sehr gut gelungen ist, wird ihr Buch fleißig von allen Reiseleitungen während der Fahrt auf die Insel empfohlen.

    Ich hatte demnach ziemlich hohe Erwartungen und wurde - was den historischen Teil des Buches angeht - nicht enttäuscht.  Hislop bringt den Lesern die tragischen Umstände einer Lepra-Erkrankung anschaulich näher, und da man die Charaktere lieb gewinnt, hofft man immer auf Genesung. So zumindest ging es mir. Wie in jeder realen Familie, so gibt es auch in der von Hislop erfundenen fiktiven Familie gute und weniger edle Menschen, und daraus lässt sich eine über mehrere Generationen reichende, dramatische Familiengeschichte konzeptionieren.

    Die Geschehnisse in der Gegenwart - Alexis und ihre scheinbaren Bindungsängste bzw. Probleme mit dem Verlobten; das Schweigen ihrer Mutter zu ihrer Familiengeschichte...nun, das war für mich eine wirklich dünne Suppe, in der es für mich teilweise an Logik fehlte und die zudem auch noch für den spannenden Hauptteil entbehrlich war. Daher ein Stern Abzug. Grundsätzlich jedoch ein lesenswerter Roman!

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    TanteGhostvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Ich befürchtete ein schmalziges Familiendrama und bekam glaubhaft beschriebene Geschichte, die mich gefesselt hat.
    Ein Stück kretische Geschichte, die besser nicht geschrieben sein kann

    Ich befürchtete ein schmalziges Familiendrama und bekam glaubhaft beschriebene Geschichte, die mich gefesselt hat.

    Der erste Satz:
    "Nachdem das Seil losgebunden war, flog es durch die Luft und besprühte die bloßen Arme der Frau mit Meerwasser."

    Der letzte Satz:
    "Arm in Arm sahen sahen sie auf das pechschwarze Wasser hinaus, bis die Lichter von Kreta langsam in der Ferne verschwanden."

    Inhalt:
    Alexis, eine junge Archäologin macht mit ihrem Freund Urlaub auf Kreta. Sie weiß, dass die Wurzeln ihrer Familie auf dieser griechischen Insel zu finden sind. Ihre Mutter jedoch, hüllt sich in Schweigen, was ihre Vergangenheit angeht. Also will Alexis auf diesem Weg etwas über ihre Vergangenheit erfahren.
    Durch eine Freundin ihrer Mutter, die noch immer in Plaka lebt, erfährt sie alles über die tragische Vergangenheit ihrer Familie. Sie erfährt vom tragischen Tod ihrer Urgroßmutter, von der Krankengeschichte ihrer Großmutter und sie erfährt, warum ihre eigene Mutter so wenig über sich und ihre Familie sprechen will.
    Ihre Familie ist eine tragische Mischung aus Lepra und dem Leben auf Spinalonga, Verrat und Intrigen, Mord und grenzenloser Leidenschaft.

    Fazit:
    429 Seiten aus Papier und Pappe lassen sich ganz schön unbequem halten, wenn man lange Zeit nichts als Ebooks gelesen hat. Die sind schon wesentlich bequemer. Und wenn man dann noch nicht in der Lage ist, dem Buchrücken einen Schaden zuzufügen, wird es gleich noch einmal schwieriger.
    Trotzdem habe ich mich mit Feuereifer an die Lektüre gestürzt. Ich war auf Kreta, ich hatte von Plaka gehört und Spinalonga besucht. Das hat der ganzen Story noch einmal einen besonderen Kick gegeben, weil ich ja an einigen Schauplätzen selber gewesen bin und mir so besser vorstellen konnte, wie es auf Spinalonga ausgesehen hat. Welche Wege die Protagonisten wann zurück gelegt haben und wie anfällig die Insel für den Wind war.
    Aber auch so hat die Story viel Spannendes an sich gehabt. Der Leser bekommt das Gefühl, dass die Autorin selber auf der Insel gelebt hat, weil sie von der Lepra geheilt worden ist. Der erste Schreck, als die Lepra am eigenen Körper entdeckt wurde, die Angst vor der unbekannten Kolonie und dem Elend und dann die Hoffnung der Menschen, als bekannt wurde, dass man nah an einem Heilmittel dran ist. Das alles ist so super beschrieben, dass ich es vor meinem geistigen Auge komplett miterlebt habe.
    Als die Leute dann die Insel alle verlassen konnten, musste ich beim Lesen sogar eine Träne verdrücken. Das alles war so dermaßen emotional, dass ich gar nicht anders konnte, als ein Tränchen zu verdrücken.
    Kein Wunder also, dass ich das Buch in genau zwei Anläufen durch hatte. Vorgenommen hatte ich mir ein Wochenende, aber gebraucht habe ich einen Freitag Abend und einen halben Sonnabend. - Eigentlich eine Schande, wenn man bedenkt, wie lang so ein Autor an einem Buch schreibt...
    Trotzdem habe ich mich schnell an den Umstand mit dem physischen Buch gewöhnt. Die Seitenaufteilung war sehr augenfreundlich und Dauerlesen in dem Moment gar kein Problem. Die Schrift war angenehm groß und auch an den Stil der Autorin hatte ich mich sehr schnell gewöhnt. Und schon war ich einer komplett anderen Welt, habe mit den Protagonisten gelitten, gebangt und geliebt.
    Nach der einen Leseunterbrechung bin ich auch ganz schnell wieder in die Handlung hinein gekommen. Die Kapitel waren zwar recht lang, wären meiner Meinung nach aber auch nicht nötig gewesen. Sie haben lediglich die Handlung etwas übersichtlicher gestaltet, weil es dann irgendwann drei Orte waren, an denen die Protagonisten verteilt waren.

    Die volle Punktzahl für ein Buch, was mich so dermaßen gefesselt hat, wie ich es lang nicht mehr erlebt habe. Es war einfach nur das pure Lesevergnügen, trotz des doch recht ernsthaften Hintergrundes.
    Ich bereue diese Lektüre nicht und ich spreche ganz ausdrücklich eine Leseempfehlung aus. Es lohnt sich. Man taucht in eine ganz eigene Welt ab, die durch Weltkrieg, Weltanschauungen und die Lepra so viel Leid erfahren hat und doch noch heute ihre Traditionen wahrt und ehrt.

    (Auszüge des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

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    Burgkelfes avatar
    Burgkelfevor 2 Jahren
    Kurzmeinung: ein wundervolles Buch dass mich nachhaltig beeindruckt hat
    lesenswert

    Ich bin froh dieses Buch für mich entdeckt zu haben, denn es ist ein wundervolles Buch dass mich nachhaltig beeindruckt hat. 
    Die Autorin erzählt sehr einfühlsam, aber niemals langatmig oder kitschig, die Geschichte einer griechischen Familie deren Angehörige an Lepra erkrankt sind. Die Kranken wurden auf die zu Kreta gehörende Insel Spinalonga verbannt. Bis 1957 war Spinalonga noch Lepra-Kolonie. Es war interessant zu lesen, wie die an Lepra erkrankten Menschen für ihre Rechte kämpften und zugleich versuchten ihre Ansprüche gegenüber der Regierung geltend zu machen, damit sie ein menschenwürdiges und einigermassen erträgliches Leben führen konnten. Eine spannende Lektüre über Intrigen, Verrat und die Liebe in schwierigen Zeiten. Sehr lesenswert!

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    el_lorenes avatar
    el_lorenevor 4 Jahren
    Kurzmeinung: Ein bewegendes Buch!!!!
    Bewegend!

    Alexis Fielding sehnt sich danach, mehr über die Herkunft ihrer griechischen Mutter zu erfahren. Doch Sofia schweigt. Erst als Alexis kurz entschlossen nach Kreta aufbricht, gibt ihr Sofia einen Brief mit. Er sei, verspricht sie, der Schlüssel zur Vergangenheit. Bei ihrer Ankunft entdeckt Alexis nur einen Steinwurf von Plaka entfernt die Insel Spinalonga, bis 1957 Griechenlands Leprakolonie.
    Endlich erfährt sie, welche Rolle diese "Insel der Vergessenen" über Generationen im Leben ihrer Familie gespielt hat. Doch sie ahnt nicht, wie stark das Geflecht aus Intrigen, Verrat und enttäuschter Liebe bis heute ihr eigenes Leben bestimmt ...

    Ein wunderbarer, farbenprächtiger Roman über ein ernstes Thema, nämlich Lepra. Dieser Roman erzählt die Geschichte einer Familie, die an Lepra erkrankte und als Aussätzige auf der Insel Spinalonga verbannt worden ist. Es wird erzählt, wie die Verbannten sich ihr Leben auf der Insel einrichten. Victoria Hislop schreibt in einem flüssigen Stil und man kann sich super in die Charaktere hineinversetzten. Man hat das Gefühl die Sonne und das Meer Griechenlands zu spüren und zu riechen.
    Wie immer ist der geschichtliche Hintergrund hervorragend recherchiert. Aber die Handlung wird nie langweilig, denn ihre Hauptpersonen sind eng mit dem Schicksal der Insel verwoben, so dass die Handlung spannend, tragisch, traurig aber auch schön ist. Ich leide bei diesen Geschichten immer richtig mit.
    Auf jeden Fall empfehlenswert,

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    libris avatar
    librivor 6 Jahren
    Rezension zu "Insel der Vergessenen" von Victoria Hislop

    Da ich vor Jahren mal die Lepra-Insel Spinalonga besucht habe, stand das Buch auf meiner Wunschliste. Die Geschichte fand ich ziemlich schwerfällig, habe oft gedacht die Lektüre abzubrechen.

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    Granuailes avatar
    Granuailevor 7 Jahren
    Rezension zu "Insel der Vergessenen" von Victoria Hislop

    Alexis fährt nach Kreta um mehr über ihre Familie herauszufinden über die ihre Mutter nicht spricht. Im Ort Plaka trifft sie auf eine Freundin ihrer Familie die Licht in das Dunkel bringt.

    Die Geschichte beginnt in Plaka zu dem Zeitpung als Eleni, Ihre Urgroßmutter, zur Insel Spinalonga übersetzen muss, in die Leprakolonie, da sie diese Krankheit hat.

    Der Roman erzählt die wechselhafte Geschichte dieser Familie, wie das Leben in einer Leprakolonie ist und wie die Kinder damit zurecht kommen das sie ihre Mutter nicht mehr sehen dürfen. Das alles in der Besatzungszeit durch die Deutschen im Zweiten Weltkrieg.

    Anna, die Selbstverliebte, ihre Tochter, heiratet später in eine hohe Familie ein, wird aber nicht glücklich und beginnt eine Affäre.

    Maria, die Selbstlose, verlobt sich mit Annas Schwäger, diese wird aber gelöst als sie auch Lepra bekommt und nach Spinalonga muss, was ihre Schwester Anna aber freut da sie eine Affäre mit ihrem Schwäger hat.

    Ihr Vater verzweifelt fast daran.

    Auf Spinalonga lernt sie dann aber den Arzt Kyritsis kennen und lieben.

    Dann finden sie endlich ein Heilmittel für die Lepra und Maria kann die Insel wieder verlassen.

    Aber dieser Freudentag überschattet der gewaltsame Tot ihrer Schwester Anna.

    Alle Familienmitglieder müssen sehr viel Durchmachen mit den Jahren.

    Ich fand den Roman sehr gut. Er hat mich mitgerissen in die Ereignisse. Der Roman ist aus der Sicht vieler Personen beschrieben was mich aber nicht weiter gestört hat.

    Besonders das Leben auf Spinalonga hat mich sehr interessiert. Wie diese Leute ein funktionierendes Leben aufbauen konnten ist dabei am interessantesten.

    Ich werde auf jeden Fall noch ein weiteres Buch dieser Autorin lesen.

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    Lhiannons avatar
    Lhiannonvor 7 Jahren
    Rezension zu "Insel der Vergessenen" von Victoria Hislop

    Eines der schönsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich fand es, im Gegensatz zu anderen Rezensenten, von Anfang an packend und emotional. Ich habe mitgelitten, mitgeweint, mitgelacht.
    Überzeugende Figuren und viele Informationen über eine Krankheit, die auch heute noch, obwohl in der westlichen Welt fast ausgerottet, Angst und Schrecken verbreitet.

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    tvbs avatar
    tvbvor 10 Jahren
    Rezension zu "Insel der Vergessenen" von Victoria Hislop

    Ein Roman mit Anlaufschwierigkeiten. Mal sehen, wie er sich entwickelt.

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    buchkillers avatar
    buchkillervor 11 Jahren
    Rezension zu "Insel der Vergessenen" von Victoria Hislop

    oft sehr traurig,aber man erfährt viel über das leben zur damaligen zeit mit dieser krankheit.tolles buch

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