Victoria Hislop Insel der Vergessenen

(33)

Lovelybooks Bewertung

  • 29 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 1 Leser
  • 9 Rezensionen
(12)
(12)
(9)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Insel der Vergessenen“ von Victoria Hislop

Auf den Spuren der Vergangenheit ihrer Familie reist die Archäologin Alexis nach Kreta. Nicht weit entfernt vom Heimatdorf ihrer Mutter entdeckt sie die Insel Spinalonga, bis 1957 Griechenlands Leprakolonie. Endlich erfährt sie, welche Rolle die Insel der Vergessenen über Generationen hinweg im Leben ihrer Familie gespielt hat. Noch ahnt sie nicht, wie stark das Geflecht aus Intrigen, Verrat und enttäuschter Liebe auch ihr eigenes Leben bestimmt …

Ich befürchtete ein schmalziges Familiendrama und bekam glaubhaft beschriebene Geschichte, die mich gefesselt hat.

— TanteGhost

ein wundervolles Buch dass mich nachhaltig beeindruckt hat

— Burgkelfe

Ein bewegendes Buch!!!!

— el_lorene

Stöbern in Romane

Und es schmilzt

Brutal, grausam ehrlich, gnadenlos offen: Dieses Buch erfüllte für mich alle Erwartungen, die von Lobgesängen geschürt worden waren.

once-upon-a-time

Kleine große Schritte

Dieses Buch lässt einen nicht mehr los und verändert den Blick, mit dem man die Welt und die Menschen sieht.

Tintenklex

Kukolka

Ein erschütterndes Schicksal, welches stellvertretend für leider viele Mädchen und junge Frauen steht, als man vielleicht denkt

Caro_Lesemaus

Das Haus ohne Männer

Frankreich, Frauen WG....eine schöne Geschichte mit Flair.

sunlight

Der Freund der Toten

Hab mittendrin aufgehört. Hat mich leider nicht gefesselt... Schade. Hab mich sehr auf das Buch gefreut.

Kaffeesatzlesen

Die Tänzerin von Paris

Berührend und unfassbar traurig

tardy

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Ein Stück kretische Geschichte, die besser nicht geschrieben sein kann

    Insel der Vergessenen

    TanteGhost

    18. August 2017 um 16:15

    Ich befürchtete ein schmalziges Familiendrama und bekam glaubhaft beschriebene Geschichte, die mich gefesselt hat.Der erste Satz:"Nachdem das Seil losgebunden war, flog es durch die Luft und besprühte die bloßen Arme der Frau mit Meerwasser."Der letzte Satz:"Arm in Arm sahen sahen sie auf das pechschwarze Wasser hinaus, bis die Lichter von Kreta langsam in der Ferne verschwanden."Inhalt:Alexis, eine junge Archäologin macht mit ihrem Freund Urlaub auf Kreta. Sie weiß, dass die Wurzeln ihrer Familie auf dieser griechischen Insel zu finden sind. Ihre Mutter jedoch, hüllt sich in Schweigen, was ihre Vergangenheit angeht. Also will Alexis auf diesem Weg etwas über ihre Vergangenheit erfahren.Durch eine Freundin ihrer Mutter, die noch immer in Plaka lebt, erfährt sie alles über die tragische Vergangenheit ihrer Familie. Sie erfährt vom tragischen Tod ihrer Urgroßmutter, von der Krankengeschichte ihrer Großmutter und sie erfährt, warum ihre eigene Mutter so wenig über sich und ihre Familie sprechen will.Ihre Familie ist eine tragische Mischung aus Lepra und dem Leben auf Spinalonga, Verrat und Intrigen, Mord und grenzenloser Leidenschaft.Fazit:429 Seiten aus Papier und Pappe lassen sich ganz schön unbequem halten, wenn man lange Zeit nichts als Ebooks gelesen hat. Die sind schon wesentlich bequemer. Und wenn man dann noch nicht in der Lage ist, dem Buchrücken einen Schaden zuzufügen, wird es gleich noch einmal schwieriger.Trotzdem habe ich mich mit Feuereifer an die Lektüre gestürzt. Ich war auf Kreta, ich hatte von Plaka gehört und Spinalonga besucht. Das hat der ganzen Story noch einmal einen besonderen Kick gegeben, weil ich ja an einigen Schauplätzen selber gewesen bin und mir so besser vorstellen konnte, wie es auf Spinalonga ausgesehen hat. Welche Wege die Protagonisten wann zurück gelegt haben und wie anfällig die Insel für den Wind war.Aber auch so hat die Story viel Spannendes an sich gehabt. Der Leser bekommt das Gefühl, dass die Autorin selber auf der Insel gelebt hat, weil sie von der Lepra geheilt worden ist. Der erste Schreck, als die Lepra am eigenen Körper entdeckt wurde, die Angst vor der unbekannten Kolonie und dem Elend und dann die Hoffnung der Menschen, als bekannt wurde, dass man nah an einem Heilmittel dran ist. Das alles ist so super beschrieben, dass ich es vor meinem geistigen Auge komplett miterlebt habe.Als die Leute dann die Insel alle verlassen konnten, musste ich beim Lesen sogar eine Träne verdrücken. Das alles war so dermaßen emotional, dass ich gar nicht anders konnte, als ein Tränchen zu verdrücken.Kein Wunder also, dass ich das Buch in genau zwei Anläufen durch hatte. Vorgenommen hatte ich mir ein Wochenende, aber gebraucht habe ich einen Freitag Abend und einen halben Sonnabend. - Eigentlich eine Schande, wenn man bedenkt, wie lang so ein Autor an einem Buch schreibt...Trotzdem habe ich mich schnell an den Umstand mit dem physischen Buch gewöhnt. Die Seitenaufteilung war sehr augenfreundlich und Dauerlesen in dem Moment gar kein Problem. Die Schrift war angenehm groß und auch an den Stil der Autorin hatte ich mich sehr schnell gewöhnt. Und schon war ich einer komplett anderen Welt, habe mit den Protagonisten gelitten, gebangt und geliebt.Nach der einen Leseunterbrechung bin ich auch ganz schnell wieder in die Handlung hinein gekommen. Die Kapitel waren zwar recht lang, wären meiner Meinung nach aber auch nicht nötig gewesen. Sie haben lediglich die Handlung etwas übersichtlicher gestaltet, weil es dann irgendwann drei Orte waren, an denen die Protagonisten verteilt waren.Die volle Punktzahl für ein Buch, was mich so dermaßen gefesselt hat, wie ich es lang nicht mehr erlebt habe. Es war einfach nur das pure Lesevergnügen, trotz des doch recht ernsthaften Hintergrundes.Ich bereue diese Lektüre nicht und ich spreche ganz ausdrücklich eine Leseempfehlung aus. Es lohnt sich. Man taucht in eine ganz eigene Welt ab, die durch Weltkrieg, Weltanschauungen und die Lepra so viel Leid erfahren hat und doch noch heute ihre Traditionen wahrt und ehrt.(Auszüge des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

    Mehr
  • lesenswert

    Insel der Vergessenen

    Burgkelfe

    07. November 2016 um 14:54

    Ich bin froh dieses Buch für mich entdeckt zu haben, denn es ist ein wundervolles Buch dass mich nachhaltig beeindruckt hat. Die Autorin erzählt sehr einfühlsam, aber niemals langatmig oder kitschig, die Geschichte einer griechischen Familie deren Angehörige an Lepra erkrankt sind. Die Kranken wurden auf die zu Kreta gehörende Insel Spinalonga verbannt. Bis 1957 war Spinalonga noch Lepra-Kolonie. Es war interessant zu lesen, wie die an Lepra erkrankten Menschen für ihre Rechte kämpften und zugleich versuchten ihre Ansprüche gegenüber der Regierung geltend zu machen, damit sie ein menschenwürdiges und einigermassen erträgliches Leben führen konnten. Eine spannende Lektüre über Intrigen, Verrat und die Liebe in schwierigen Zeiten. Sehr lesenswert!

    Mehr
  • Bewegend!

    Insel der Vergessenen

    el_lorene

    16. July 2014 um 12:18

    Alexis Fielding sehnt sich danach, mehr über die Herkunft ihrer griechischen Mutter zu erfahren. Doch Sofia schweigt. Erst als Alexis kurz entschlossen nach Kreta aufbricht, gibt ihr Sofia einen Brief mit. Er sei, verspricht sie, der Schlüssel zur Vergangenheit. Bei ihrer Ankunft entdeckt Alexis nur einen Steinwurf von Plaka entfernt die Insel Spinalonga, bis 1957 Griechenlands Leprakolonie. Endlich erfährt sie, welche Rolle diese "Insel der Vergessenen" über Generationen im Leben ihrer Familie gespielt hat. Doch sie ahnt nicht, wie stark das Geflecht aus Intrigen, Verrat und enttäuschter Liebe bis heute ihr eigenes Leben bestimmt ... Ein wunderbarer, farbenprächtiger Roman über ein ernstes Thema, nämlich Lepra. Dieser Roman erzählt die Geschichte einer Familie, die an Lepra erkrankte und als Aussätzige auf der Insel Spinalonga verbannt worden ist. Es wird erzählt, wie die Verbannten sich ihr Leben auf der Insel einrichten. Victoria Hislop schreibt in einem flüssigen Stil und man kann sich super in die Charaktere hineinversetzten. Man hat das Gefühl die Sonne und das Meer Griechenlands zu spüren und zu riechen. Wie immer ist der geschichtliche Hintergrund hervorragend recherchiert. Aber die Handlung wird nie langweilig, denn ihre Hauptpersonen sind eng mit dem Schicksal der Insel verwoben, so dass die Handlung spannend, tragisch, traurig aber auch schön ist. Ich leide bei diesen Geschichten immer richtig mit. Auf jeden Fall empfehlenswert,

    Mehr
  • Rezension zu "Insel der Vergessenen" von Victoria Hislop

    Insel der Vergessenen

    libri

    03. March 2013 um 09:28

    Da ich vor Jahren mal die Lepra-Insel Spinalonga besucht habe, stand das Buch auf meiner Wunschliste. Die Geschichte fand ich ziemlich schwerfällig, habe oft gedacht die Lektüre abzubrechen.

  • Rezension zu "Insel der Vergessenen" von Victoria Hislop

    Insel der Vergessenen

    Granuaile

    04. August 2011 um 16:51

    Alexis fährt nach Kreta um mehr über ihre Familie herauszufinden über die ihre Mutter nicht spricht. Im Ort Plaka trifft sie auf eine Freundin ihrer Familie die Licht in das Dunkel bringt. Die Geschichte beginnt in Plaka zu dem Zeitpung als Eleni, Ihre Urgroßmutter, zur Insel Spinalonga übersetzen muss, in die Leprakolonie, da sie diese Krankheit hat. Der Roman erzählt die wechselhafte Geschichte dieser Familie, wie das Leben in einer Leprakolonie ist und wie die Kinder damit zurecht kommen das sie ihre Mutter nicht mehr sehen dürfen. Das alles in der Besatzungszeit durch die Deutschen im Zweiten Weltkrieg. Anna, die Selbstverliebte, ihre Tochter, heiratet später in eine hohe Familie ein, wird aber nicht glücklich und beginnt eine Affäre. Maria, die Selbstlose, verlobt sich mit Annas Schwäger, diese wird aber gelöst als sie auch Lepra bekommt und nach Spinalonga muss, was ihre Schwester Anna aber freut da sie eine Affäre mit ihrem Schwäger hat. Ihr Vater verzweifelt fast daran. Auf Spinalonga lernt sie dann aber den Arzt Kyritsis kennen und lieben. Dann finden sie endlich ein Heilmittel für die Lepra und Maria kann die Insel wieder verlassen. Aber dieser Freudentag überschattet der gewaltsame Tot ihrer Schwester Anna. Alle Familienmitglieder müssen sehr viel Durchmachen mit den Jahren. Ich fand den Roman sehr gut. Er hat mich mitgerissen in die Ereignisse. Der Roman ist aus der Sicht vieler Personen beschrieben was mich aber nicht weiter gestört hat. Besonders das Leben auf Spinalonga hat mich sehr interessiert. Wie diese Leute ein funktionierendes Leben aufbauen konnten ist dabei am interessantesten. Ich werde auf jeden Fall noch ein weiteres Buch dieser Autorin lesen.

    Mehr
  • Rezension zu "Insel der Vergessenen" von Victoria Hislop

    Insel der Vergessenen

    Lhiannon

    01. May 2011 um 12:27

    Eines der schönsten Bücher, die ich in letzter Zeit gelesen habe. Ich fand es, im Gegensatz zu anderen Rezensenten, von Anfang an packend und emotional. Ich habe mitgelitten, mitgeweint, mitgelacht.
    Überzeugende Figuren und viele Informationen über eine Krankheit, die auch heute noch, obwohl in der westlichen Welt fast ausgerottet, Angst und Schrecken verbreitet.

  • Rezension zu "Insel der Vergessenen" von Victoria Hislop

    Insel der Vergessenen

    tvb

    01. September 2008 um 17:12

    Ein Roman mit Anlaufschwierigkeiten. Mal sehen, wie er sich entwickelt.

  • Rezension zu "Insel der Vergessenen" von Victoria Hislop

    Insel der Vergessenen

    buchkiller

    13. April 2008 um 14:27

    oft sehr traurig,aber man erfährt viel über das leben zur damaligen zeit mit dieser krankheit.tolles buch

  • Rezension zu "Insel der Vergessenen" von Victoria Hislop

    Insel der Vergessenen

    Liisa

    07. May 2007 um 21:10

    Victoria Hislops Roman »Insel der Vergessenen« erzählt eine griechische Familiengeschichte über mehrere Generationen hinweg und zugleich die Geschichte der letzten Lepra-Kolonie auf europäischem Boden auf der griechischen Insel Spinalonga (die eigentliche Kolonie-Insel hieß Kalidon wurde aber weil sie zu Spinalonga gehörte bald auch nur noch mit Spinalonga bezeichnet). Die Lepra-Kolonie auf Spinalonga bestand von 1903 bis 1957 und wurde dann nachdem man eine Behandlungsmöglichkeit gefunden hatte aufgelöst. Mitglieder der Familie von der Hislop im Roman erzählt, sind von Lepra betroffen und so erfährt der Leser einiges über diese Krankheit, wie es den Betroffenen zur damaligen Zeit (und teilweise heute noch) erging und über das Leben auf Spinalonga. Wer »Lepra« hört und wenigstens über ein Grundwissen zur Bibel verfügt, wird vermutlich eine grobe Vorstellung von der Krankheit haben. Sie ist aber bis heute noch nicht vollständig ausgerottet. Im Jahr 2005 wurden fast 300.000 neue Leprafälle weltweit registriert. Hohe Zahlen an Neuerkrankungen gibt es beispielsweise noch immer in Indien, Nepal, Brasilien, Angola, in der Zentralafrikanischen Republik, dem Kongo, Tansania und Mosambik. Lepra tötet nicht, aber sie verstümmelt. Viele Millionen Menschen leiden auch heute noch an den Folgen der Erkrankung: körperliche Behinderung und soziale Ausgrenzung. Durch die Lepra-Medikamente ist aber sichergestellt, dass Patienten schon nach der ersten Behandlung damit nicht länger infektiös sind, so dass eine Isolierung wie in früheren Zeiten nicht mehr nötig ist. Seit 1995 erhalten Leprakranke weltweit die nötigen Medikamente kostenlos. Anhand der erzählten Familiengeschichte vermittelt Viktoria Hislop den Lesern einen guten Eindruck davon, welche Folgen die Diagnose »Lepra« noch zu Beginn des vergangenen Jahrhunderts für die Betroffenen und deren Familien hatte. Zugleich erfährt der Leser einiges über die Geschichte Kretas und den Traditionen der Einheimischen. Schön ist, dass die Autorin das Thema an keiner Stelle in irgendwie reißerischer Art und Weise präsentiert sondern sachlich richtig und realistisch aufarbeitet. Vom Erzählstil und der Geschichte her fühlte ich mich teilweise an "Corellis Mandoline" von Louis de Bernieres erinnert.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks