Victoria Hohmann Von Verwandlungen: Erzählungen

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Inhaltsangabe zu „Von Verwandlungen: Erzählungen“ von Victoria Hohmann

Ein Mann löst sich in den Überbleibseln seiner verronnenen Liebe auf, eine Frau schlafwandelt durch ihre Vergangenheit, um sich neu zu erfinden, Kinderaugen verändern politische Sichtweisen, Bildschirme befeuern überraschende Transformationen, Gleichschaltung zersetzt Leben – und mündet unverhofft in magischer Metamorphose. Sieben Erzählungen über vielgestaltige Verwandlungen inmitten absurder Alltäglichkeit. (Quelle:'E-Buch Text/26.03.2017')

Ein sehr intensives Leseerlebnis, an das so schnell niemand rankommt.

— felicityofbooks
felicityofbooks

Unglaublich. Ein sprachliches Feuerwerk.

— papaverorosso
papaverorosso

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  • Vielfältigkeit von Verwandlungen

    Von Verwandlungen: Erzählungen
    felicityofbooks

    felicityofbooks

    12. June 2017 um 16:35

    Inhalt:Ein Mann löst sich in den Überbleibseln seiner verronnenen Liebe auf, eine Frau schlafwandelt sirch ihre Vergangenheit, um sich nur zu erfinden, Kinderaugen verändern politische Sichtweisen, Bildschirme befeuern überraschende Transformationen, Gleichschaltungen zersetzt Leben - und mündet unverhofft in ,magischer Metamorphose.Meine Meinung:Den Anblick des Covers assoziiere ich mit einem QR-Code, aber diese Verschlingungen erinnern auch sehr stark an einen Irrgarten.Verwandlungen. Ein Wort, das weiter reicht, als man erfassen kann. Verwandlungen umgeben uns jeden Tag, jede Nacht. Verwandlungen in der Tierwelt. Von der Raupe, die sich verpuppt und in einen Schmetterling verwandelt. Verwandlungen an uns. In der Pubertät. Von äußeren bis hin zu inneren Veränderungen. Verwandlungen, die nur in der Fantasie möglich sind. Gestaltenwandler, die sich in eine andere Figur verwandeln. Verwandlung von Wirklichkeit zu Traum. Von Realität zu Fantasie. Verwandlung von gestern zu heute zu morgen. Zwischen manchen Verwandlungen lässt sich kein Strich ziehen. Manche verlaufen, sodass man vielleicht keinen klaren Unterschied erkennt. Manche jedoch grenzen sich stark von einander ab, lassen offensichtliche Differenzierungen erkennen. Oder zumindest glauben wir, einen Strich ziehen zu können. Aber wo beginnt Traum wirklich und wo nimmt Realität ihr Ende? Ist der Traum eine Art der Realität, oder umgekehrt? Gibt es überhaupt Wirklichkeit? Gibt es Traum? Oft glauben wir etwas zu wissen, doch bei näherem Betrachten stellt es sich als falsch heraus. So ist es auch bei vielen Verwandlungen.Ich liebe tiefgründige Geschichten. Texte, die zum Nachdenken anregen. Ein anderes Bewusstsein in einem schaffen. In diesen Erzählungen habe ich etwas gefunden, das man nicht mit Worten beschreiben kann, ohne einen Stempel mit der Aufschrift "kitschig" aufgedrückt zu bekommen. Diese sieben Erzählungen haben etwas in mir angesprochen. Ein Ich, das ich zuvor noch nicht kannte. Ein Ich, dessen ich mir bis jetzt nicht klar war. Jede einzelne dieser Erzählungen konnte mich auf ihre eigene Art berühren. Mit einer Intensität an Worten, die man selten findet. Sie berühren mit Wörtern. Worten,. die sich zu Bildern umformen. Die Emotionen und Gefühle wiederspiegeln. Und hin und wieder vielleicht auch einen selbst darstellen.Diese Erzählungen können einen nicht kalt lassen. auf immer eigene Weisen bringen sie einen zum Nachdenken. Wecken andere Gedanken, bei jedem einzelnen Leser. Es sind Momentaufnahmen, die auf ihre Art unter sie Haut fahren.Das Buch selbst verwandelt einen. Die Erzählungen, das, was sie vermitteln, verwandeln den Leser auf eine undefinierbare Art.Erzählungen waren vor diesem Buch Neuland für mich. Doch habe ich mich sofort verliebt in diese Art zu schreiben. Durch diese Erzählungen habe ich mich in einer Welt verloren, aus der ich so bald wohl nicht mehr herausfinde.

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  • Erzählungen, die mich verwandelt haben

    Von Verwandlungen: Erzählungen
    papaverorosso

    papaverorosso

    11. June 2017 um 18:29

    πάντα ῥεῖ: Alles fließt. Jede Sekunde bringt Tausende mikroskopische Veränderung mit sich, alles wandelt sich, nichts bleibt. Ich bin heute nicht die selbe, die ich gestern war. Und was wenn... Was wenn wir versuchen würden, diese fortwährende Verwandlungen in Worten zu beschreiben? Und was, wenn wir noch weiter gehen würden? Wenn wir die Wände zwischen Realität und Fantasie, zwischen heute und gestern, zwischen Leben und Traum, zwischen mehreren Ebenen und Dimensionen durchdringen könnten, was, wenn wir die Begabung hätten, diese Erfahrung zu verschriftlichen, die geheimnisvolle Kraft dieser Veränderungen auf Papier zu bringen? Sieben Erzählungen. Jede Erzählung eine Verwandlung. Jede Verwandlung ein eigener literarischer Mikrokosmos, mit eigenen Regeln, eigenem Stil, eigener Atmosphäre. Jede Geschichte ganz anders, als die davor, mit einer Gemeinsamkeit: Jede ist meisterhaft geschrieben, keine lässt den Leser kalt. Ich war unvorbereitet, als ich dieses Buch angefangen habe zu lesen. Seine Intensität hat mich überwältigt. Die Intensität der Worte, der Bilder, der Gefühle. Victoria Hohmann spielt mit den Worten wie eine Zaubermeisterin, experimentiert mit der Sprache, lotet Möglichkeiten aus, verführt mit ihrer Kreativität. Ohne Angst, sich selbst zu sein, ohne sich der Masse zu verbiegen. Mutig, weil sie das kann, weil sie es will. Literatur auf höchstem Niveau, die unglaublich Lust auf mehr macht. Eine Perle, klein aber magisch und wertvoll, die mein Leben für einen kurzen Augenblick bereichert hat. Danke für diese wundervolle Leseerfahrung, die ich immer und immer wieder wiederholen könnte und werde.

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  • Leserunde zu "Von Verwandlungen: Erzählungen" von Victoria Hohmann

    Von Verwandlungen: Erzählungen
    VictoriaHohmann

    VictoriaHohmann

    Sieben Erzählungen "Von Verwandlungen" - kleineren, größeren, unerwarteten, komischen, absurden, leisen, fundamentalen, endgültigen, notwendigen, grotesken, zauberhaften, schmerzhaften, beflügelnden, unvermittelten. Magischer Realismus ist angesagt, immer wieder - aber nicht ausschließlich. Abwechslungsreiche Perspektiven unterschiedlichster Protagonisten*innen sorgen für Überraschungen und vielschichtige, vielgesichtige Beschäftigung mit dem Thema "Verwandlungen".Zum Inhalt: Ein Mann löst sich in den Überbleibseln seiner verronnenen Liebe auf, eine Frau schlafwandelt durch ihre Vergangenheit, um sich neu zu erfinden, Kinderaugen verändern politische Sichtweisen, Bildschirme befeuern überraschende Transformationen, Gleichschaltung zersetzt Leben - und mündet unverhofft in magischer Metamorphose. Neugierig geworden? Hier geht es zur Leseprobe.Und hier zu meiner Autorenseite.Mitmachen?! Bitte beantworte die Bewerbungsfrage: Woran denkst du beim Stichwort "Verwandlung"? NEU: Es gibt aufgrund des großen Interesses für Printexemplare nun 4 signierte Taschenbücher dafür nur 3 E-Books zu gewinnen. *Besonderheit: Es ist auch möglich nur 1 der 7 Erzählungen zu rezensieren. Falls du dich für diese Variante entscheidest, weise bitte ausdrücklich darauf hin. Die Leserunde ist in die 7 Erzählungen gegliedert. Bitte poste dann ausschließlich im entsprechenden Unterthema bzw. zur entsprechenden Geschichte. Danke. *** Wichtig ***Ihr solltet Minimum 2-3 Rezension in eurem Profil haben, damit ich sehen kann wie ihr eure Rezensionen schreibt und wie aussagekräftig/aktuell sie sind.(Ein Leitfaden, wie eine Rezension aufgebaut ist, findet ihr hier: http://www.lovelybooks.de/Leitfaden_Rezensionen.pdf)*Der Erhalt des Rezensionsexemplares verpflichtet zur Teilnahme in der Leserunde und zum Rezensieren des Buches bzw. einer der Erzählungen. ACHTUNG: Die Gewinner*innen der Taschenbücher verpflichten sich zum Rezensieren des kompletten Buches. Es werden nur Bewerber mit aussagekräftigen Rezensionen berücksichtigt

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  • Verschiedenste Verwandlungen in literarisch hochwertiger Verpackung!!!

    Von Verwandlungen: Erzählungen
    kingofmusic

    kingofmusic

    02. June 2017 um 15:54

    „Ich habe immer Angst davor, dass etwas geschieht, weil es vorbei ist, sobald es geschehen ist.“ (S. 73) Ein ähnliches Gefühl kam bei mir auf, als ich gestern Abend das Buch „Von Verwandlungen“ von Victoria Hohmann zugeklappt hatte und zuvor aus der „Virtual Reality“ der Abschlussgeschichte „Avatare“ aufgetaucht bin. Es ist immer wieder erstaunlich, wie viele talentierte Autorinnen und Autoren es gibt, die keine Mainstream-Literatur schreiben, sondern sich von der breiten Masse der gähnend langweiligen und sich stets wiederholenden Kitsch-/Pseudo-SM-/Vampir-/Fantasy-/Romantasy-Veröffentlichungsflut abheben, die aber genau deswegen kaum eine Chance auf dem deutschen Buchmarkt haben, da sie keine millionenschweren Werbeetats von etablierten Verlagen im Rücken haben. (Dieser Absatz ist ein klein wenig meine Ergänzung zur o. genannten Geschichte „Avatare“, in der die Autorin eben jene Verlagsvermarktungskritik geschickt einbaut *g*). Umso schöner ist es, wenn man dann trotzdem auf Independent-Autoren trifft, die einen (so viel sei als Fazit schon mal vorausgeschickt) mit ihren Geschichten direkt und ohne Umwege ins Herz treffen, weil sie zumeist Geschichten aus dem Leben schreiben, die dem Leser jenen Spiegel vorhalten, der ihn zum Nachdenken über sich, das Leben, die „Realität“ (was ist eigentlich Realität? Gibt es eigentlich die „eine“ Realität?) und über die allgemeine Lage der Welt bringt. Wenn diese Geschichten, in denen es um die verschiedensten Arten von Verwandlungen (sowohl im physischen als auch im geistlichen und auch im körperlichen Sinn) geht, mit solch einer sprachlichen Eleganz geschrieben sind, dass der unbedarfte Leser vielleicht erst einmal im wahrsten Sinne des Wortes vor eine „Wall of words“ gestoßen wird und dann beim unweigerlich notwendigen (im Sinne von „Was ist hier gerade mit Worten und Sprache passiert?“) Reread einer oder mehreren Geschichten anfängt, Feinheiten zu finden, die einem beim ersten Lesen nicht aufgefallen sind und man dann gar nicht mehr genug bekommen kann, dann weiß man, dass hier etwas ganz Großes entstanden ist. Hinzu kommt, dass man der Autorin ihre Vorliebe für Franz Kafka anmerkt, da sie ebenso wie er mit Worten jongliert und so Gefühle erzeugt, wie es nur jemand kann, der – nun ja, es halt kann *g*. Ich hatte beim Lesen der sieben Geschichten von „Von Verwandlungen“ oft das Gefühl, als ob hier die weibliche Reinkarnation von Franz Kafka zu mir spricht, was mich dazu verleitet, dieses Buch zu meinem bisherigen Jahreshighlight zu küren. Außerdem darf mich das Buch in meinen Sommerurlaub an die Nordsee begleiten, wo dann insbesondere die Geschichte „Undine“ ihren ganz speziellen Reiz entfalten dürfte. Ganz großartiges Werk und ich danke der Autorin für das Rezensionsexemplar und die Widmung im Buch.

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    • 5
  • Rezension: Von Verwandlungen

    Von Verwandlungen: Erzählungen
    killmonotony

    killmonotony

    27. May 2017 um 18:25

    Victoria Hohmann fasst in „Von Verwandlungen“ sieben Erzählungen in einem (ziemlich hübschen) Buch zusammen, die allesamt von, wie der Titel schon verrät, von Verwandlungen und Metamorphosen handeln. Dabei sind nicht nur physische, sondern auch psychische Verwandlungen gemeint. Die einzelnen Kurzgeschichten erzählen  alle von unterschiedlichen Personen und ihren Schicksalen. Nicht selten wird mitten in der Erzählung die vierte Wand durchbrochen und man findet sich in einer neuen Realität wieder. Die Erzählungen sind thematisch sehr unterschiedlich, von Sprengkörpern, die in Attentätern wachsen, über eine Frau, die sich nachts in einen Baum verwandelt, bis hin zu zwei Freunden, die das Leben auseinander reißt. Hohmann schafft hier mit ihrer bildgewaltigen Sprache, was andere von mir gelesene Erzählungen nicht konnten: überzeugen! Innerhalb von kürzester Zeit ist man im Text angekommen, wundert sich über die Geschehnisse und fühlt sich authentisch aus der Immersion getreten, wenn die vierte Wand durchbrochen wird. Poetisch, wortgewandt und teilweise auch sehr herzzerreißend (Beispiel: „Sprengkörper“ und „Von Bäumen“) verwandelt die Autorin schöne Ideen in denkwürdige Kleinode. Obwohl die Erzählweise auch mal verwirren kann, lebt dieses Buch zum großen Teil von seiner Sprache: Hohmanns Stil ist einzigartig und wunderbar. Es wird mit der Erwartung des Lesers gespielt und Sätze enden gerne auch mal einfach so. Witzige Szenen wechseln sich mit zum Heulen traurigen ab, und die Erzählungen sind nicht nur aufgrund ihrer Länge sehr kurzweilig. Immer hatte das Außen ihre Bewegung diktiert. Stillstand bedeutete Tod, hieß es aus fremden Megaphonen. […] Wortkaskaden voll Hinterlist und Großtuerei hatten ihr die Sinne geraubt. Sie hatte Begreifen aus Lauten geschält wie ein dazu verdonnerter Matrose Kartoffeln in der Kajüte. Silbenkolonien hatten ihre Welt bevölkert, besetzt. Tag für Tag hatte sie Sprachgebirge durchwandert […].   (aus: „Undine“) „Sprengkörper“, „Hater“ und „Von Bäumen“ gehören zu meinen absoluten Lieblingserzählungen in diesem Band! Die drei haben sich meiner Meinung nach sprachlich am meisten herausgetan und mich lachen, weinen und vor Wunder staunen lassen. Um euch einmal einen Eindruck von den Geschichten zu vermitteln: „Sprengkörper“ erzählt die Geschichte der kleinen Helen, die durch die Nachrichten von vermehrten Attentaten hört und diese mit einem Blindgänger, der in ihrer Nähe gefunden wurde, verbindet. Die Gefahr, dass sie sich auch in einen Attentäter verwandelt und in ihr einer dieser Sprengkörper wächst, lässt das Mädchen nicht in Ruhe, bis sie eine Möglichkeit findet, die Bombe zu besänftigen. Mit einer kindlichen Stimme, die die Zusammenhänge der Welt noch nicht ganz begreifen kann, erzählt Hohmann hier eine wunderbare kleine Geschichte, die mich stellenweise ins Schmunzeln gebracht hat. Die kindliche Naivität wird hier auf den Punkt dargestellt und ich hätte gerne noch mehr von Helen und ihrer Theorie gelesen. Die komplette Rezension findet ihr auf meinem Blog: http://killmonotony.wordpress.com

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