Victoria Lundt Das Jade-Medaillon

(6)

Lovelybooks Bewertung

  • 11 Bibliotheken
  • 2 Follower
  • 0 Leser
  • 3 Rezensionen
(1)
(2)
(3)
(0)
(0)

Inhaltsangabe zu „Das Jade-Medaillon“ von Victoria Lundt

Kiautschou, 1914: Die Auswanderin Helene hat ein gebrochenes Herz: Zwar hat sie mit Erich den Mann ihrer Träume geheiratet, doch Erich nahm sie nur zur Frau, weil er ihre Schwester Amelie, die er über alles liebte, nicht bekommen konnte. Fernab von Erich findet Helene nun beim Chinesischen Roten Kreuz einen neuen Lebenssinn wozu der attraktive Chinese Kang, den sie verletzt vor dem Krankenhaus aufliest, einiges beiträgt. Doch dann taucht Erich auf, und Helene muss sich entscheiden, welchen Weg sie einschlägt

geschichtlich sehr interessant, die Handlung ohne Spannung

— Gartenkobold

Es ist ein guter Roman, und der Leser begleitet Helene auf ihren Weg, der nicht immer einfach ist.

— NicoleP

Eine schöne und spannende Geschichte vor einer wunderschönen Kulisse mit authentischen Charakteren, aber etwas schleppender Handlung.

— Wonder_

Stöbern in Historische Romane

Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten

Unterhaltsamer historischer Liebesroman, der zum Weiterlesen (Band 1 einer Trilogie) geradezu einlädt. 4 * und eine Leseempfehlung!

SigiLovesBooks

Die fremde Königin

Mein erster historischer Roman und er hat mich begeistert!

Sarahamolibri

Die letzten Tage der Nacht

Wer hätte gedacht, dass Physik und Patentrecht so spannend erzählt werden kann.

ulrikerabe

Das Fundament der Ewigkeit

Das Fundament der Ewigkeit ist Band drei der KINGSBRIDGE-Romane

HEIDIZ

Das Gold des Lombarden

Wer historische Romane mag, wird ein Lesevergnügen mit „Das Gold des Lombarden“ erleben!

AgnesM

Das Ohr des Kapitäns

Guter Anfang, akzeptables Ende, Endlose Mitte.

MotteEnna

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Handlung ein wenig langweilig und dahinplätschernd

    Das Jade-Medaillon

    Gartenkobold

    29. August 2017 um 21:04

    Klappentext: Kiautschou, 1914: Die Auswanderin Helene hat ein gebrochenes Herz: Zwar hat sie mit Erich den Mann ihrer Träume geheiratet, doch Erich nahm sie nur zur Frau, weil er ihre Schwester Amelie, die er über alles liebte, nicht bekommen konnte. Fernab von Erich findet Helene nun beim Chinesischen Roten Kreuz einen neuen Lebenssinn – wozu der attraktive Chinese Kang, den sie verletzt vor dem Krankenhaus aufliest, einiges beiträgt. Doch dann taucht Erich auf, und Helene muss sich entscheiden, welchen Weg sie einschlägt …Das Cover mit dem Medaillon gefällt gut und passt zu dem Roman. Der Schreibstil der Autorin ist leicht und flüssig, leider plätschert die Handlung manchmal ein wenig dahin, dann verliert sich der Spannungsbogen, der zu Beginn des Romans anstieg, dann leider in meinen Augen zu stark abflachte. Mir fehlte bei dem Roman ein wenig der Kick, aber das ist meine persönliche Meinung.Interessant waren die geschichtlichen Inhalte des Romans, der Leser erfährt viel über die politischen Irrungen und Wirrungen im China der Umbruchzeit, über die „Warlords“, dessen Begriff, heute noch gebräuchlich, auf die Zeit von 1912-1949 zurückgeht, die Zeit, als weite Teile Chinas von konkurrierenden lokalen Machthabern kontrolliert wurden, die die Autorität der formell existierenden Zentralregierung in Nanjing nicht oder nur bedingt anerkannten. Die Autorin schildert einiges geschichtliches über die Deutschen, die damals in Tsingtau lebten und arbeiteten.Alles in allen ein Roman, der mich unterhalten hat, dessen Handlung mir leider ein wenig zu sehr plätscherte und der mich deshalb nicht fesseln konnte.

    Mehr
  • Das Jade-Medaillon

    Das Jade-Medaillon

    NicoleP

    11. June 2016 um 15:50

    Die Auswanderin Helene hat ihren Traummann geheiratet. Doch Erich sieht in Helene nur ihre Schwester, die er zwar liebt, aber Amelie hat sich für einen anderen Mann entschieden. Dann sieht Helene, wie Erich ihre Schwester küsst. Enttäuscht von ihrem Mann und Schwester stürzt sie sich Klippen hinunter. (Wie genau sich dies alles zugetragen hat, ist nachzulesen in „Der Kuss der Schmetterlinge“ von Victoria Lundt)Im November 1914 lebt Helene im Tal der Lotusblumen. Sie ist Krankenschwester und kümmert sich auch um Waisenkinder. Auch in China herrscht Krieg, doch im Tal ist er noch nicht angekommen. Dann lernt sie Kang kennen, der schwer verletzt vor dem Krankenhaus aufgefunden wird. Doch dieser verschwindet nach kurzer Zeit spurlos.Dafür taucht Erich auf. Er hat Helene verzweifelt gesucht, denn viel zu spät hat er gemerkt, wie sehr er sie liebt. Doch die Zeiten werden immer unsicherer, und das Chinesische Rote Kreuz beschließt, das Krankenhaus zu schließen. Während der langen Reise zu dem Bahnhof, an dem der Zug wartet, werden einige schwierige Situationen zu meistern sein. Überraschungen mit eingeschlossen.Die Geschichte von Helene ist die Weitererzählung des Romans „Der Kuss der Schmetterlinge“. Denn sie ist nicht tot, sondern hat ein neues Leben begonnen. Mit viel Gefühl schildert Victoria Lundt die schwierige Zeit, in der Helene und Erich sich wiedersehen. Es ist ein guter Roman, und der Leser begleitet Helene auf ihren Weg, der nicht immer einfach ist.Der Roman ist eine abgeschlossene Handlung. und man muss nicht unbedingt „Der Kuss der Schmetterlinge“ lesen, es ist aber ratsam. In diesem Roman lernt man nicht nur die „alte Helene“, sondern auch viel über das damalige Leben der Deutschen im chinesischen Tsingtau kennen.

    Mehr
  • Ab und zu etwas eintönig

    Das Jade-Medaillon

    Wonder_

    23. July 2014 um 16:48

    "Das Jade-Medaillon" erzählt die Geschichte von Helene, der Schwester von Amelie Kindler, der Protagonistin aus "Der Kuss der Schmetterlinge". Man muss das Buch allerdings nicht zwangsläufig kennen. Im Vergleich jedoch wartet "Das Jade-Medaillon" mit stärkeren Figuren auf, die Geschichte hingegen verläuft etwas schleppend und eintönig. Erneut ein wunderschönes Cover mit chinesischem Flair, stimmigen Farben und nicht zu überladen. Lesern von "Der Kuss der Schmetterlinge" dürfte das Medaillon bekannt sein, doch auch wenn nicht, wird seine tragende Rolle schnell klar. Helene war stets die schüchternere und stillere der beiden Schwestern, weshalb ich ihrer Geschichte gespannt, aber auch skeptisch gegenüber stand. Schnell wird jedoch klar, dass das Jahr, das inzwischen vergangen ist, deutliche Spuren hinterlassen hat. Man wird die ein oder andere Ähnlichkeit zu Amelie feststellen, aber auch die "alte" Helene ist noch deutlich zu erkennen. Man hat hier eine starke, junge Frau vor sich, eine Kämpfernatur, eine loyale und aufopferungsvolle Krankenschwester mit großem Herz. Auch hier gilt jedoch das Gleiche, wie im anderen Buch der Autorin. Es fehlt noch das i-Tüpfelchen, um Helene als Hauptfigur wirklich herausstechen zu lassen. Nichts desto trotz ist sie eine angenehme Erzählerin und auch Erich kann überzeugen. Ihn kennen manche ebenfalls schon und er wirkt in diesem Buch noch ein wenig authentischer und lebendiger, wenn er auch nicht eine so große Entwicklung durchgemacht hat, wie Helene. Die neuen Figuren überwiegen natürlich und diese sind wirklich gut gelungen. Helenes Fels in der Brandung ist ohne Frage der Arzt Doktor Ehrmann, der stets mit Rat und Tat zur Stelle steht und eine sehr beruhigende Ausstrahlung hat. Auch der Chinese Kang, der Helenes Herz und Verstand aufmischt, kann großteils überzeugen, weist allerdings die ein oder andere Unstimmigkeit auf, und hat bei mir durchgehend mein Misstrauen erweckt. Hinzu kommen noch so manche Nebenfigur, die in angenehmen Maß ausgearbeitet sind und nicht zu blass daher kommen. Die Geschichte in "Der Kuss der Schmetterlinge" war sehr abwechslungsreich, spannungsgeladen und ein stetes Auf und Ab. Im Gegensatz dazu bleibt die Spannung in "Das Jade-Medaillon" eher konstant, hebt sich ab und an ein wenig, aber klingt auch bald wieder ab. Die Story wirkt hier oft etwas eintönig und schleppend, die Kulisse ändert sich eher selten, die Ereignisse drehen sich im Kreis, sind ein ständiger Wechsel zwischen Aufbruch, Flucht, Gefangennahme... Den Mittelpunkt der Geschichte teilen sich die Liebesgeschichte und die Story rund um den Krieg der Warlords in China. Keiner der Handlungsstränge nimmt Überhand, die Mischung ist perfekt ausgeglichen und angenehm. Mir fehlt lediglich das ein oder andere Highlight in der Geschichte, ein paar Herzklopf-Momente, da rückblickend eigentlich nicht unbedingt viel passiert. Zumindest nichts Abwechslungsreiches. Es beginnt mit Helenes Arbeit im Krankenhaus, bis Kang dazu kommt, und das entsprechende Gefühlschaos auslöst. Dann wird Kang durch Erich abgelöst, das Spiel beginnt von vorn. Notgedrungen muss die Krankenstation dann evakuiert werden, es folgen beschwerliche Reisen. Überfälle, Kämpfe, Gewalt etc etc. Das soll jetzt nicht zu negativ klingen, das Ganze konnte mich durchaus unterhalten und hat mir auch gefallen, aber es fehlt ein wenig an Abwechslung und noch mehr Kribbeln. Rücklicke und Bezüge zu "Der Kuss der Schmetterlinge" sind teilweise natürlich vorhanden, aber nur sehr selten und nicht essentiell für das Verständnis der Handlung. Der Schreibstil ist gewohnt flüssig und eher schlicht, dem Zeitpunkt der Handlung angepasst. Das Setting ist hervorragend gelungen, auch die Figuren sind schön und liebevoll gezeichnet, die Dialoge unterhaltsam und nicht aufgesetzt.

    Mehr
  • Was ist LovelyBooks?

    Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist! Mehr Infos

    Buchliebe für dein Mailpostfach!

    Hol dir mehr von LovelyBooks