Victoria McKernan Schiffbruch in der Antarktis - Shackletons blinder Passagier

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Inhaltsangabe zu „Schiffbruch in der Antarktis - Shackletons blinder Passagier“ von Victoria McKernan

Der Kampf ums Überleben im Eis der Antarktis Als Sir Ernest Shackleton 1914 zu seiner legendären Antarktis-Expedition aufbricht, hat er einen blinden Passagier an Bord, den 18jährigen Perce Blackborow. Perce ahnt nicht, was ihn erwartet, aber die Reise wird ihn und die anderen Expeditionsteilnehmer an die Grenzen ihrer Kräfte bringen. Wenige Monate später wird die "Endurance" vom Packeis eingeschlossen und die Mannschaft kämpft ums Überleben. Verzweifelt wagt sich Shackleton mit fünf Mann auf die 800 Meilen lange lebensgefährliche Reise, um Hilfe zu holen … Ein packender Roman nach der wahren Geschichte von Shackletons Expedition, mit Antarktiskarte zum Nachverfolgen der Reise im Buch sowie einem Epilog zum weiteren Werdegang der Überlebenden. "Die Expeditionsteilnehmer werden in dem fiktionalen Tagebuch des jungen Perce lebendig - historische Genauigkeit verbindet sich mit plastischer Vorstellungskraft." (School Library Journal)

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  • Rezension zu "Schiffbruch in der Antarktis - Shackletons blinder Passagier" von Victoria McKernan

    Schiffbruch in der Antarktis - Shackletons blinder Passagier
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. January 2011 um 17:11

    Die spannendsten Geschichten sind die, die auch wirklich passiert sind. Das finde ich jedenfalls. Deswegen habe ich seit einiger Zeit, genaugenommen seit ich Terror von Dan Simmons gelesen habe einen Faible für Bücher über Arktisexpeditionen. Es ist wirklich unglaublich, was viele Männer früher auf sich genommen haben, nur um an einen menschenfeindlichen Ort zu kommen und diesen als erster zu erkunden. Wenn sie Glück hatten kamen sie mit Erfrierungen davon, wenn sie Pech hatten sank ihr Schiff, sie mussten monatelange Gewaltmärsche über sich ergehen lassen, litten an der Kälte, an Hunger und Skorbut. Schiffbruch in der Antarktis ist die Erzählung der Endurance-Expedition 1914 bis 1917. Als blinde Passagier schleicht sich der junge, abenteuerlustige Perce Blackboro an Bord der Endurance die unter dem berühmten Entdecker Ernest Shackleton aufbricht um an den Südpol zu gelangen. Doch kurz vor ihrem Ziel wird das Schiff im Packeis eingefroren und zerdrückt. Die Mannschaft verlässt das sinkende Schiff und macht sich über das Eis auf den gefährlichen und ungewissen Weg zurück gen Norden. Sie leiden an den monatelangen Gewaltmärschen in denen sie nur wenige Kilometer täglich vorrankommen. Die Kälte ist unerbittlich und viele Männer leiden an erfrierungen. Bis sie endlich die kleine Inselgruppe Elephant Island erreichen. Doch auch hier ist noch keine Rettung in Sicht. Schiffbruch in der Antarktis ist in erster Linie ein Kinder- bzw. Jugendbuch. Auf heikle Situationen, auf die die Protagonisten in diesem Buch oft stoßen wird nicht im besonderen Fall eingegangen. Viele dieser Ereignisse bekommt der Leser nur am Rande mit. Es wäre sicher interessanter und spannender gewesen gerade darüber etwas mehr zu erfahren und etwas tiefer in die Gefühle und Gedanken der Mannschaft zu tauchen, aber da es sich nun einmal um ein Kinder- und Jugendbuch handelt, sehe ich darüber hinweg. Mir ist klar, warum sich die Autorin nicht mit Amputationen und dem Pinguinjagen aufgehalten hat, obwohl das ja der hauptsächliche Alltag der Männer war, der Kampf gegen die Kälte, den Hunger und die Krankheiten. Es passte wohl nicht in ein Kinder- und Jugendbuch. Dennoch ist das Buch nicht uninteressant. Es ist wirklich spannend zu lesen, wie die Expeditionsteilnehmer, die so plötzlich ihr sicheres Schiff verlassen müssen und auf Eisschollen umhertreiben mit der plötzlichen Umstellung und der Angst ob sie dies alles auch überleben umgehen. Ich, die ich ja schon einige Bücher über Polarexpeditionen gelesen hat, muss allerdings sagen, dass die Mannschaft der Endurance es eigentlich nicht so schlecht getroffen hat. Sie froren natürlich bitterlich mussten wochenlang schwere Schlitten über das raue, weil Salzwasser, Eis schleppen und hatten keine Ahnung ob es was bringt, was sie dort tun, ob sie all das überleben. Doch hatten sie durch viele Pinguin Schwärme immer genug frisches Fleisch, wodurch das Skorbutrisiko sehr gemindert wurde und ihr Überleben in dieser Hinsicht gesichert war. Gut, irgendwann hängt einem Pnguingulasch sicher aus den Ohren raus, aber sie hatten wenigstens etwas zu essen. Andere, wie zum Beispiel die Männer der Franklin Expedition, hatten da nicht so viel Glück. Sie verhungerten, wenn sie nicht vorher schon an Skorbut langsam gestorben waren, Daran wie das Buch geschrieben ist merkt man auch seine Funktion als Kinder- und Jugendbuch. Es hört sich recht “modern” an, obgleich 1914 bis 17 natürlich noch nicht so lange her ist. Es werden auch keine großartigen Fachausdrücke benutzt. Alles ist eher einfach gehalten und lässt eigentlich nicht auf einen historischen Roman schließen. Die Fakten und Ereignisse und das ist bei solchen Büchern meiner Meinung nach sehr wichtig scheinen durchweg korrekt zu sein. Die Autorin sprach mit den Angehörigen des jungen Perce und las diverse historische Aufzeichnungen. Auch mein Vater, der irgendwie alles weiss, hat mir die Geschichte rund um diese Expedition genau so geschildert wie sie im Buch stand. Schiffbruch in der Antarktis ist für Leser, die gerne wahre Geschichten lesen möchten, sich nicht von der einfachen Erzählung abschrecken lassen und nur genauso viel erfahren wollen wie nötig, um zu wissen, was genau passiert ist. Ich hätte mir gerne etwas mehr Emotion gewünscht, die hätte das Buch nämlich aufgepeppt. Aber letztendlich ist Schiffbruch in der Antarktis durchaus lesbar und interessant.

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