Victoria Schlederer Des Teufels Maskerade

(68)

Lovelybooks Bewertung

  • 87 Bibliotheken
  • 1 Follower
  • 3 Leser
  • 19 Rezensionen
(28)
(25)
(10)
(5)
(0)

Inhaltsangabe zu „Des Teufels Maskerade“ von Victoria Schlederer

Umberto Eco meets Dracula Prag in den letzten Tagen der k.-u.-k-Monarchie: Baron Dejan Sirco, Hauptmann außer Dienst und der beste Ermittler in okkulten Angelegenheiten, den das Kaiserreich je gesehen hat, muss seinen bisher brisantesten Fall lösen. Es gilt, einen Fluch zu brechen, in dessen Bann ein altes Adelsgeschlecht seit Jahrhunderten steht. Im Zuge seiner Ermittlungen stößt Dejan auf ein Netz von Intrigen und dunklen Geheimnissen, die, sollten sie je ans Tageslicht kommen, die Welt in ihren Grundfesten erschüttern würden ...

Ein teuflisch guter Roman für Prag-Liebhaber, welche die Realität nicht immer all zu ernst nehmen!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

Stöbern in Fantasy

Das Erwachen des Feuers

Ein toller Auftakt einer Fantasy-Trilogie, jedoch mit einigen Kritikpunkten.

Anna-Karenina

Eisige Gezeiten

Eine noch spannendere Fortsetzung! Unglaublich gutes Buch!

Leoniexoxoxo

Die Magie der Lüge

Ein wundervoll ruhig geschriebenes Buch mit einigen interessanten Wendungen. Sehr empfehlenswert!

Monkberg

The Chosen One - Die Ausersehene: Band 1

Freundschaft, Zusammenhält und Liebe - eingebettet in eine magische Geschichte

Buchverrueggt

Wédora - Schatten und Tod

Faszinierendes Setting

momkki

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Rezension zu "Des Teufels Maskerade" von Victoria Schlederer

    Des Teufels Maskerade
    Federhalter

    Federhalter

    22. January 2013 um 09:42

    Worum geht es hier eigentlich? Zugegeben, das herauszufinden ist so einfach nicht. Ein verkrachter Baron schlägt sich zusammen mit einem Otter und einem aufgelesenen Straßenjungen als eine Art k.u.k. Privatdetektiv durchs Leben. Er übernimmt den Auftrag, einen alten Bekannten vor einer Bedrohung zu bewahren. Kompliziert wird die Angelegenheit dadurch, dass der Otter das Ergebnis eines magischen Experimentes und in Wirklichkeit ein englischer Adeliger ist, die Bedrohung aus der tiefen Vergangenheit kommt und der Bekannte einmal als Agent für das k.u.k. Büro für okkulte Angelegenheiten gearbeitet hat. Außerdem ist er mit dem Baron durch eine gemeinsame Vorgeschichte verbunden, über die man besser nicht reden sollte. Irgendwie kommt auch noch eine Verschwörung gegen die Monarchie hinzu, wo offen bleibt, ob sie aus dem Diesseits oder dem Jenseits gesteuert wird. Um es gleich vorab zu sagen. Dieser Roman passt in keine Schublade. Er besitzt alle Elemente eines Thrillers, ist aber keiner. Die Bedrohung ist ein Nosferatu, aber das macht die Geschichte noch lange nicht zu einem Vampirroman der Trivialliteratur und glitzern kann der Vampir schon gar nicht. Bleibt also noch Phantastik. Aber nur, wenn man sie mit den Elementen eines historischen Romans verbindet. Wien und Prag im Sommer 1909. Da spielt die Geschichte. Die Spannung erreicht die Autorin in ihrem Erstlingswerk auf zwei Arten. Zum einen über die unklaren Verbindungen zwischen den handelnden Figuren und zum anderen durch die Präsentation der Fakten in einer Art Collage von Briefen, Tagebucheinträgen und mittellangen Dialogen. So wird das Bild immer deutlicher, aber nie deutlich genug, sodass der Leser nie in die Verlegenheit kommt zu sagen: "Jetzt habe ich es." Gute Dialoge zu schreiben ist schwer. Geistreiche Dialoge zu schreiben ist ungleich schwerer.Aaber gesitreiche Dialoge zu schreiben, ohne in Geistreicheleien stecken zu bleiben und die Neugier durch Wort und Witz weiter zu treiben, ist eine ganz hohe Kunst. Dazu kommen eine ungeheuer dichte und authentische Atmosphäre und fein ausgearbeitete Charaktere. Dieser Roman ist etwas für Liebhaber der Sprache mit einem Sinn für leichte Skurilitäten. Wer den klaren Plot liebt, wird womöglich enttäuscht sein, denn mit zunehmendem Fortgang der Handlung werden aus den Akteuren Getriebene, die nur noch glauben, das Heft des Handelns in der Hand zu halten. Am Ende der Geschichte wird dann doch klar: Es ist eine Phantastikgeschichte, aber vom Feinsten. Meine persönliche Bewertung ist an der obersten Grenze. Doch bei all diesen Vorzügen kann auch ich nicht über einige Schwächen im Plot am Ende des Romans hinwegsehen. Das - und nur das - kostet dem Roman den letzten Stern. Alles andere ist Lesegenuss pur

    Mehr
  • Rezension zu "Des Teufels Maskerade" von Victoria Schlederer

    Des Teufels Maskerade
    Knorke

    Knorke

    29. December 2012 um 14:30

    Der Klapptext klingt spannend und lässt auf ein ausergewöhnlichen Krimi mit Fantasy-Elementen hoffen, doch wird das Buch diesen Erwartungen auch gerecht oder ist mal wieder alles anders, als der Klapptext uns weis machen will? Nach dem Lesen bin ich mal wieder zwiegespalten. Anfang und Ende haben mir sehr gefallen, doch der Mittelteil war leider nicht sehr gut. Zu Beginn war ich wirklich sehr begeistert von diesem Buch. Dejan, unsere Hauptfigur hat seine Ecken und Kanten und eine sehr ominöse Vergangenheit, die er gerne verdrängt. Er arbeitet für das Kaiser- und Königreich Österreich in Fällen mit übernatürlichen Wesen (von Drachen zum Vampir ist da alles dabei). Sein Partner ist niemand anderes als ein Baron, der vor hunderten Jahren gestorben und von einem Zauberer in den Körper eines Otters verfrachtet wurde. Dazu haben die beiden noch einen jungen Mann als Assitenten. Unser Dreigespann war mir von Anfang an sehr sympathisch. Mit einigem Witz und Humor begleiten sie uns durch die Geschichte. Auch der Schreibstil hat mich wirklich überzeugt. Die Autorin ist der deutschen Sprache wirklich mächtig und schreibt auf einem sehr anspruchsvollem Niveau. Die Figuren sprechen und denken authentisch im Stile des frühen 20. Jahrhunderts. Direkt zu Beginn bekommen unsere drei den Auftrag von Felix, Graf von Trubic, einem alten Bekannten von Dejan, auf dem ein alter Familienfluch zu liegen scheint. Bis zum 9. Juli müssen sie das Rätsel lösen, sonst wird der Graf getötet. Felix und Dejan verbinden eine gemeinsame Geschichte, doch Dejan versucht diese zu verdrängen, was natürlich sofort die Neugier des Lesers weckt. Die ersten hundert Seiten war ich wirklich überzeugt, dies wird mein neues Lieblingsbuch. Leider kam dann der laaaaaaaaaange Mittelteil. Denn natürlich dachte ich, wenn die Herren so einen Zeitdruck haben (nur ca. einen Monat hatten sie Zeit das Rätsel zu lösen) wird das Buch sehr spannend und abenteuerlich, aber leider passiert nicht viel. Generell hat Dejan sich bei allem wirklich viel Zeit gelassen. Nicht einmal wurde er nervös, das der 9. Juli immer näher rückt, nein er hatte sogar Zeit noch nebenbei Autorennen zu fahren und einem mysterösen Fuchs hinterher zu rennen, bei dem man langezeit nicht mal wusste, warum der eigentlich so wichtig sein sollte. Wenn dann mal etwas passiert, war man als Leser selten live dabei. Entweder bekam man es erzählt oder man bekam einen Brief darüber zu lesen. Ich war wirklich irgendwann kurz davor das Buch abzubrechen. Tatsächlich habe ich erst einmal die Elenium-Trilogie eingeschoben, weil ich erst einmal genug von diesem Buch hatte. Irgendwann habe ich mich dann aufgerafft und zum Glück wurde das Ende dann noch mal besser. Schließlich setzte sich langsam das Puzzle zusammen und unsere Helden finden heraus, wer hinter dem Fluch steckt und versuchen ihr möglichstes um ihn zu lösen. Dazu gibt es dann ein kleines Finale und ein versöhnliches, recht amüsantes Ende. Fazit Anfang und Ende des Buches haben mich überzeugt, genau wie Schreibstil und Charaktere. Hätte das Buch nicht einen dermaßen langweiligen Mittelteil, es wäre wirklich mein neues Lieblingsbuch geworden. Lesen dürfen es alle, die gerne mal eine Mischung aus Fantasy, historischem Roman und Krimi lesen wollen und die nichts gegen einen anspruchsvollen Schreibstil haben. Vielleicht finden sie den mittleren Teil auch gar nicht so schlimm wie ich. Wer lieber seichte Unterhaltung in einfachster Sprache liest, sollte sich ein anderes Buch suchen.

    Mehr
  • Rezension zu "Des Teufels Maskerade" von Victoria Schlederer

    Des Teufels Maskerade
    Nathalia79

    Nathalia79

    24. October 2011 um 13:25

    Besonders sprachlich ist dieser Roman, eines der guten Beispiele im Bereich der deutschsprachigen Fantasy. Die Geschichte um Dejan Sirco und das Bureau für okkulte Angelegenheiten ist ein atmosphärischer, historischer Krimi der zur Zeit der K&K-Monarchie spielt; incl. Liebesgeschichte. Die Charaktere sind ausnahmslos originell konzipiert, mit kleinen und großen Macken, die sie aber umso „realer“ machen. Wie schon anfangs bemerkt ist der Schreibstil bemerkenswert gut an die Zeit, in der der Roman spielt angepasst. Das sollte man vielleicht bedenken, wenn man zu den Lesern gehört, für die sich ein Buch vor allem „flüssig“ lesen lassen soll. Das tut es nicht und das ist auch gut so. Somit wird das Lesetempo von „eben mal durchblättern“ runtergefahren auf „wirken lassen und genießen“. Tagebucheintragungen, Briefe und Text wechseln sich ab und führen somit abwechslungsreich durch die Handlung über die ich natürlich nichts verraten werde. Absolutes Highlight ist dann nur noch einer Lesung mit der Autorin beizuwohnen, die mit ihrem charmanten österreicher Akzent den Text mit passendem Flair kredenzt. Tolles Erstlingswerk … ich erhoffe mir mehr ...

    Mehr
  • Rezension zu "Des Teufels Maskerade" von Victoria Schlederer

    Des Teufels Maskerade
    Oliver_Hohlstein

    Oliver_Hohlstein

    17. July 2011 um 20:18

    Hauptfigur dieses Romans - vielmehr einer Collage aus Texten, Briefen und Notizen - ist Dejan Sirco, der immer wieder in die mysteriösen Vorgänge im K&K-monarchistischen Prag verwickelt wird. Die weitere Handlung will ich hier gar nicht näher ausführen. Es passiert viel, auch Überraschendes, die Charaktere sind ausnahmslos originell und glaubwürdig (zumindest für mich) und der Schreibstil ist bemerkenswert gut an die Zeit (1909) angepasst. Der Titel des Romans erschließt sich mir dagegen nicht so ganz. Mich würde mal interessieren, ob der von dem Verlag stammt oder von der Autorin. Mein Favorit bei den Charakteren ist ganz ohne Zweifel Sir Lysander, der vorlaute Geist eines britischen Adligen, der im Körper eines Otters gefangen ist. (Was vielleicht auch an meiner Zuneigung zu dieser Tierart liegt.) Wenn es irgendwo mal "Sir Lysander"-Fan-T-Shirts geben sollte, lasst es mich wissen.

    Mehr
  • Rezension zu "Des Teufels Maskerade" von Victoria Schlederer

    Des Teufels Maskerade
    Sause

    Sause

    04. April 2011 um 19:42

    Ein durchaus gelungenes Buch. Es lässt sich leider (zumindest für mich) nicht so flüssig lesen. Der Titel ist vielleicht ein wenig zu übertrieben, da dieser Roman mit dem Teufel als solches nicht sehr viel zu tun hat. Es ist mehr ein Detektivroman, der sich im Okkulte bewegt. Allerdings hatte ich an manchen Stellen, das Gefühl, das es jetzt doch ein wenig kitschig wird. Elfen, Drachen und Vampiere in einem Roman, da habe ich mir nur noch gedacht, ..... "jetzt fehlen noch die Zwerge und wir haben die ganze 08/15 Fantasy Kombo zusammen" ... jedoch waren zumindest (und zum Glück) die Elfen und Drachen mit 2....3 Sätzen abgehandelt, der Vampier ist dann doch wesentlicher Bestandteil des ganzen. Was zum Teil sehr gut gelungen ist, das die Welt, also das ganze drum herum, sehr gut und mit Liebe zum Detail beschrieben worden ist. Diese Liebe zum Detail, trägt aber auch dazu bei, das sich recht langweilig gehaltene Abschnitte noch zusätzlich in die Länge ziehen und nicht gerade zum Lesefluss beitragen. Trotz allem ist dieser Roman durchaus gelungen, die Story ist schlüssig und ist nicht wie Gedacht durch eine 08/15 Fantasy Kombo ins Kitschige abgedriftet. Ein bischen mehr Aktion und es wäre ein Buch ganz nach meinem Geschmack gewesen.

    Mehr
  • Rezension zu "Des Teufels Maskerade" von Victoria Schlederer

    Des Teufels Maskerade
    SebastianThiel

    SebastianThiel

    Hallo zusammen, nachdem ich das Buch jetzt durch habe, komme ich natürlich nicht umher eine Rezension zu schreiben. Der vielgerühmte Stil der Autorin ist Gabe und Fluch zugleich. Ein wenig neidvoll blicke ich auf ihren unglaublichen Wortschatz, die teilweise atemberaubend gut gestrickten Sätze und den allgemeinen Stil, in dem sie ihren Debütroman "Des Teufels Maskerade" verfasst hat. Leider verliert sie sich teilweise in den Sätzen, so dass man sich an einigen Stellen gewünscht hätte, dass sie "schneller zum Punkt kommt". Bestimmt ist dies kein Buch was man mal eben mit zum Strand nehmen kann, wenn Kinder blärren und man es alle drei Minunten zur Seite legen muss. Eher etwas für ruhige Abende auf der Couch. Nun zur Storyline: Geschickt versteht es Victoria Schlederer die Figuren einzuführen und ihnen Tiefe zu geben. Mit viel Lokalkolorit lernen wir Wien und Prag kennen, dabei ist der Roman zu unglaublich gut recherchiert, dass es einen schwer fällt zu glauben, dass die Autorin wirklich noch so jung ist. Wir haben hier einen Urban-Fantasy Roman der es auf mehrere Arten in sich hat. Den Stil sprach ich bereits an, dabei gilt es doch sich verschiedenen Handlungsstränge zu merken. Einmal im Roman drin ist es schwierig aufzuhören. Leider hat mich das Ende und einige andere Passagen nicht vollends überzeugt. Vieles ist zu einfach konstruiert, so dass man meinen könnte, der Lektor hätte gesagt: Als Debüt kannst du keinen 1000 Seiten Roman rausbringen - Komm zum Schluß. Etliche richtig gute Chancen (Aufklärung des Fuchses) blieben ungenutzt oder weitesgehend zu schnell erklärt. Trotzdem habe ich mich mit dem Buch sehr wohl gefühlt und ich selten ein so geschicktes Debüt gelesen. Auf jeden Fall bin ich jetzt schon Fan der Autorin und von der Reihe. Mit Freuden vernahm ich, dass ein weiterer "Teil" dieser Serie erscheinen wird. Diesen werde ich mir auf jeden Fall zulegen. Fazit: Tolles Romandebüt - bei den Figuren herrscht viel Licht und Schatten - einige sind großartig ausgearbeitet, andere gefallen mir gar nicht - unglaublich guter Schreibstil - vielleicht manchmal etwas zu verspielt - kluger Roman den ich nicht jeden, aber den Leuten die auf diesen Stil stehen ans Herz legen kann. Einfach vorher die Leseprobe lesen, man merkt schnell ob einem so etwas gefällt. Mir auf jeden Fall :-)

    Mehr
    • 3
  • Rezension zu "Des Teufels Maskerade" von Victoria Schlederer

    Des Teufels Maskerade
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    26. December 2010 um 23:32

    An dieser Geschichte ist mir als erstes der Stil und die Atmosphäre aufgefallen. Es gibt wunderschöne fast poetisch wirkende Sätze, kluge Betrachtungen, augenzwinkernde Beschreibungen und eine Sprache, die für mich gut zu der Zeit passt. Sogar der Humor traf meinen Geschmack, und Esthers Wiener Schmäh konnte ich förmlich spüren. Auch wenn es ereignisreiche Abschnitte gibt, ist “Des Teufels Maskerade” ein eher ruhiges Buch, das durch Briefe und Tagebucheinträge aufgelockert wird. Die Figuren sind recht eigenwillig und lassen sich nicht so leicht in eine Schublade stecken. Leider wirkten diese auf mich bis auf wenige Ausnahmen etwas blass, was aufgrund des bestehenden Potentials besonders schade ist. Besonders zwei der Ausnahmen haben mich dafür aber ziemlich intensiv erwischt, sicher auch aufgrund einiger tragischer Entwicklungen und der besonderen Ausstrahlung eines Charakters, den ich für viele unverständlicherweise sehr mag. Mich selbst habe ich dann noch damit erschreckt, dass ich Master Buckingham ziemlich viel abgewinnen konnte. Von der Beschreibung her hätte ich mehr fantastische Wesen erwartet, vieles wird auch einfach nur angedeutet – andererseits bin ich aber ziemlich froh, dass die merkwürdigen “Elfen” nicht noch mal vorgekommen sind. Die Geschichte ist nicht einfach gestrickt, sondern recht verworren und voller Rätsel, Anspielungen, offener Fragen und Verbindungen (was ich ja mag). Man muss aufmerksam lesen und sich einiges zusammenreimen, besonders am Ende – welches etwas plötzlich kommt und einiges offen lässt. Auf jeden Fall habe ich mich mit dem Buch sehr wohl gefühlt und würde jederzeit wieder zu einem Roman dieser Autorin greifen.

    Mehr
  • Rezension zu "Des Teufels Maskerade" von Victoria Schlederer

    Des Teufels Maskerade
    Bücherwurm

    Bücherwurm

    25. December 2010 um 16:34

    Hammer!!! Dieses Buch bekommt von 5 möglichen Sternen 10. "Des Teufels Maskerade" von der Autorin Victoria Schlederer ist der Gewinner des grossen Heyne Schreibwettbewerbs 2009. Ich musste dieses Buch einfach lesen und hatte das Glück bei einer Leserunde mit Autorin teilnehmen zu können, ein Highlight für mich zum Ende des Jahres 2010! Aber zum Inhalt: Der Baron Dejan Sirco arbeitet als privater Ermittler der Dedektei für okkulte Angelegenheiten in Prag Anfang des 20. Jahrhunderts. Er lebt zusammen mit einem ehemaligen Strassenjungen Mirco, den er Jahre zuvor bei sich aufgenommen hat, und Sir Lysander Sutcliffe, der -nachdem er etwa 200 Jahre als körperloser Geist herumirrte- derzeit im Körper eines Otters steckt. Sehr enge Verbindungen hat er nach wie vor zur Stadtdirne Esther, die zum Dreh- und Angelpunkt aller Geschichtsabläufe wird. Unterwegs in Wien, wo der Herr Baron, grosser Fan von Automobilrennen, an welchen er aktiv teilnimmt, derzeit verweilt, ereilt ihn ein neuer, sehr verworrener Auftrag: Ein alter Bekannter, Graf Felix Trubic, selbst Geheimagent Seiner Kaiserlichen Majestät, benötigt dringend die Hilfe bei der Aufklärung einer persönlichen, okkulten Angelegenheit, bei der es um sein eigenes Leben geht. Umgehend kehrt Dejan zurück, trifft sich mit dem Grafen, wobei der Leser erfährt, dass es sich hierbei um eine sehr verworrene, prekäre Situation handelt, die erst mal mehr Fragen und Probleme aufwirft als gedacht. Dass auch Dejan sich in ernste Lebensgefahr begiebt, bleibt dabei nicht aus. Selten las ich eine derart verzwickte, intelligente, äusserst humorvolle Geschichte! So viele unterschiedliche Fäden, Fälle und ungelöste Probleme, alles löst sich zu seiner Zeit, es kommt niemals Langeweile auf. Liebevoll und sehr detailliert ausgeschmückte kriminalistische Dedektivarbeit, so viele Nebengeschichten, die facettenreich den Ablauf beleuchten, immer neue Wege und Sackgassen eröffnen, es hat unglaublich Spass gemacht, diesen Roman zu lesen! Man grübelt mit, man lässt sich in die Irre führen, um Seiten später mit einem Aha-Effekt zum Weg zurück zu finden, einfach gelungen! Dabei kommt der Humor nicht zu kurz! Wie oft habe ich laut gelacht, gechmunzelt, das Buch beiseite gelegt, nur um einen tollen Abschnitt gleich nochmal zu lesen! Zum Schluss kann ich sagen: Dieses Buch werde ich mit Sicherheit noch ein zweites und drittes Mal lesen. Die Autorin hat so viele Details eingeflochten, da reicht ein einmaliges Lesen nicht aus, um alles zu erfassen! Um diese bunte Geschichte auch von allen Seiten zu erzählen, denn eine Person hätte nicht ausgereicht, um den Leser durch alle Details zu führen, nutzt die Autorin Schriftwechsel, Tagebucheintragungen und den Wechsel der Erzähler. Zusätzlich aufgelockert wird das Buch durch die zahlreichen Bleistiftzeichnungen, denen man aber viel zu wenig Beachtung schenkt, weil der Fortlauf der Geschichte so wahnsinnig spannend ist. Zuletzt möchte ich noch die unglaublich schöne Sprache der Wiener Autorin erwähnen. Ich habe versucht mich beim Schreiben der Rezension anzupassen. Sie ist blumig, charmant und holt den Leser in eine eigene Welt Anfang des 20 Jahrhunderts. Schon alleine das war einfach purer Spass, den Stress des Alltags in dieser Sprache zu verlieren! Die Autorin, Victoria Schlederer, ist 1985 geboren, studierte Politikwissenschaft, Geschichte und Tschechisch in Wien und Rotterdam, lebt derzeit in Wein und arbeitet fleissig an einem weiteren Buch, das einige Jahre später spielt und dem Leser ein Wiedersehen mit einigen Protagonisten ermöglicht, die aber dann eine Nebenrolle übernehmen werden! Liebe Victoria, ich bin unglaublich gespannt, das noch namenlose Buch steht bereits auf meiner Wunschliste!

    Mehr
  • Rezension zu "Des Teufels Maskerade" von Victoria Schlederer

    Des Teufels Maskerade
    AdeleKunz

    AdeleKunz

    20. June 2010 um 20:16

    Nicht nur aber auch sprachlich ist dieser Roman eine Ausnahmeerscheinung im Bereich aktueller Fantasy. Die Geschichte um Dejan Sirco und das Bureau für okkulte Angelegenheiten ist eine Geschichte, die ein historischer Krimi mit einer wunderschön darin verflochtenen phantastischen Liebesgeschichte ist, ein Roman, der aus Tagebucheintragungen und Briefen besteht und eine angenehme Überraschung im Genre darstellt. Sehr, sehr empfehlenswert!

    Mehr
  • Rezension zu "Des Teufels Maskerade" von Victoria Schlederer

    Des Teufels Maskerade
    Markus Walther

    Markus Walther

    19. June 2010 um 16:37

    Viktoria Schlederer hat in diesem Buch ein interessantes Stilmittel konsequent umgesetzt: Sie verwendet den Sprachgebrauch der "Alten Meister". Wer Bücher aus der Zeit von 1900 mag, ist hier sofort zuhause.

  • Rezension zu "Des Teufels Maskerade" von Victoria Schlederer

    Des Teufels Maskerade
    Koriko

    Koriko

    04. March 2010 um 07:55

    Dejan Sirco, Baron und Mitarbeiter im K&K Bureau für okkulte Angelegenheiten hatte eigentlich gehofft nie wieder etwas mit dem charismatischen und geheimnisvollen Felix Trubic zu tun zu haben. Durch eine Reihe verschiedener Vorkommnisse war dieser nicht nur der Grund für seinen Rauswurf aus dem Militär und einen absoluten Ehrverlust, er offenbarte Dejan auch, dass nicht nur menschliche Wesen im Schatten der goldenen Stadt leben. Daraufhin hat sich Dejan nun dafür entschieden mysteriöse Vorkommnisse zu ergründen und aufzuklären. Unterstützt wird er dabei von der lebensweisen Dirne Esther, dem Straßenjungen Mirko und dem ehemalige Earl Lysander, dessen Seele schon vor Jahrhunderten an den Körper eines Fischotters gebunden wurde. Felix selbst beauftragt Dejan eines Tages einen alten Familienfluch zu ergründen, denn vor einigen Tagen erhielt er eine entsprechende Nachricht, die Felix’ Tod prophezeit. Dejan nimmt den Auftrag schließlich an und begibt sich auf die Suche nach der Wahrheit. Schon bald muss er feststellen, dass es um weit mehr als einen simplen Familienfluch geht und dass Mächte an dem Intrigenspiel beteiligt sind, die Dejan und seine Freunde in Gefahr bringen. Zu allem Überfluss hat Felix auch noch eine Tochter, die sich in den Kopf gesetzt hat davon zu laufen und mit ihrem Geliebten nach Wien flüchtet. Dejan bleibt nichts anderes übrig als ihr zu folgen, denn auch sie scheint in das Gespinst aus Lügen und Verrat mit eingewoben zu sein, gemeinsam mit dem Vampir Buckingham, der urplötzlich nach Jahren wieder in Prag auftaucht und nicht nur Felix, sondern auch dessen Tochter zu kennen scheint. Dejans größtes Problem ist jedoch, dass ihn eine durchaus gemeinsame, leidenschaftliche Vergangenheit mit Felix Trubic verbindet und als Mirko zufällig auf alte Tagebuchseiten Dejans stößt und erkennt, dass die beiden früher mehr als nur Freunde waren, verlässt er die Gruppe. Während Felix’ Zeit kürzer wird und Dejan erkennen muss, dass sein Freund todkrank ist, beginnt er fieberhaft aufzudecken, was genau der Fluch beinhaltet und stößt auf ein Komplott, was schon viele Jahrhunderte zurückliegt… „Des Teufels Maskerade“ wurde zurecht als Sieger aus über 1.400 Einsendungen ausgewählt. Für die knapp 25-jährige Autorin ist es ein beachtliches Debut, das besonders sprachlich so ausformuliert und bildlich geworden ist, dass man das Buch kaum aus der Hand legen kann. Victoria Schlederer hat ein Gefühl für Sprache, wie ich es selten erlebt habe und man taucht schon nach wenigen Seiten in die Zeit des beginnenden 20. Jahrhunderts ein. Hinzu kommt eine detaillierte Recherche, denn nahezu alle historischen Ereignisse, auf denen auch die im Roman beschriebenen Geschehen begründet liegen, sind bis auf wenige Abweichungen korrekt. Es gelingt ihr glaubhaft ein Portrait der Zeit zu geben und gekonnt streut sie immer wieder phantastische Elemente hinein. Seien es nun Vampire oder Drachen, man findet auf nahezu jeder Seite etwas Geheimnisvolles. Auch Magie ist nicht unbekannt, ist doch Sir Lysander dank eines wohlbekannten Magiers an die Gestalt eines Fischotters gebunden. Die Charaktere wirken dank der ausgeklügelten Sprache ebenso lebendig, wie die gesamte Handlung. Lysander als sprechender Otter, der nie um einen zynischen Kommentar verlegen, die Dirne Esther, die einfach nur unschlagbar in ihrer Art ist und Felix Trubic, der sowohl mysteriös und geheimnisvoll, aber auch spitzzüngig sein kann. In Anbetracht dieser bemerkenswerten Persönlichkeiten, wirkt Dejan fast ein wenig blass. Der Protagonist ist zwar sehr gut nachvollziehbar (besonders, da „Des Teufels Maskerade“ aus seiner Sicht geschrieben ist), doch manchmal tritt er zu sehr in den Hintergrund, um den anderen Platz zu machen. Die Geschichte selbst ist zugegeben etwas verwirrend, was nicht zuletzt daran liegt, dass die Charaktere von der Vielzahl an Geheimnissen und den Intrigen selbst erschlagen werden. Je mehr übernatürliche Kräfte auftauchen und je näher sie der Wahrheit kommen, umso ohnmächtiger werden sie in ihren Handlungen. Dadurch verliert der Roman merklich an Schwung, da gerade hierbei etwas Wesentliches fehlt: Spannung und Action. Sicherlich ist „Des Teufels Maskerade“ nicht darauf ausgelegt actionreich zu sein, doch es fällt schon auf, dass Dejan und seine Freunde selten aktiv etwas unternehmen, sondern vielmehr auf die Ereignisse reagieren. Dass macht sie eher zu passiven Handlungsträgern, was sehr schade ist. Gerade hier erschlägt die blumige Sprache die Geschichte, da Victoria Schlederer das Gefühl für Spannung und Action fehlt. Dafür konzentriert sie sich ganz auf die Beziehung zwischen Felix und Dejan. Man entdeckt einen weiteren Handlungsbogen, in dem nicht der Fluch im Vordergrund steht, sondern die dunkle Vergangenheit der beiden ungleichen Männer. Dejan mag vielleicht offiziell bisexuell sein, doch wenn man zwischen den Zeilen lesen kann, offenbart sich doch mehr als deutlich, dass er in Felix Trubic verliebt ist. Und dieser scheint die Gefühle Dejans zu erwidern, egal welche Vorkommnisse in der Vergangenheit zwischen den beiden vorgefallen sind. Besonders schön ist, dass Victoria Schlederer wirklich den dezenten und versteckten Weg gewählt hat, um dies zu zeigen. Nicht einmal Dejans Gedanken offenbaren direkt, was er für Felix empfindet (und das bei einer Ich-Perspektive), denn zu dieser Zeit wäre das ein absolutes Unding gewesen. Etikette und Ehre stehen egal wie an erster Stelle und das macht „Des Teufels Maskerade“ so lebendig und authentisch, obwohl sie homosexuelle Aspekte mit in den Roman eingebaut hat. Insgesamt ist „Des Teufels Maskerade“ ein geistreiches und sprachlich wundervoll formuliertes Buch. Dass die Autorin männliche Hauptcharaktere hat, stört überhaupt nicht, es gelingt ihr wunderbar, sich in einen Mann hineinzuversetzen und Dejans Gefühle und Gedanken zu beschreiben. Wer einen wirklichen Mysterythriller oder einen actiongeladenen Urban Fantasy- Roman lesen möchte, sollte vielleicht im Vorfeld hineinschnuppern, denn obgleich die Charaktere vielen Geheimnissen auf der Spur sind, fehlt es mitunter an wirklicher Spannung. Alle anderen, die historische Romane, einen ausgereiften Schreibstil und mitreißende Charaktere lieben und einer hintergründigen Liebesgeschichte zwischen zwei Männern nicht abgeneigt sind, sollten definitiv zuschlagen. Besonders da das Ende relativ offen ist und Lust auf mehr macht…

    Mehr
  • Rezension zu "Des Teufels Maskerade" von Victoria Schlederer

    Des Teufels Maskerade
    bibliomaniac

    bibliomaniac

    05. February 2010 um 10:44

    Prag, in den letzten Jahren der K&K Monarchie. EIn heisser Sommer liegt über der goldenen Stadt, in der Baron Dejan Sirco ein Detektivbureau für okkulte Angelegenheiten unterhält. Gemeinsam mit der lebensweisen Dirne Esther, dem ehemaligen Straßenjungen Mirko sowie Sir Lysander Sutcliffe, der durch eine Kette unglücklicher magischer Verwicklungen an den Körper eines Otters gebunden ist, stellt er seine Talente in den Dienst der Oberschicht. Dejans neuester Fall erweist sich als ungewöhnlich schwierig: es gilt einen mörderischen Fluch zu ergründen, in dessen Bann ein Adelsgeschlecht seit Jahrhunderten steht. Der Auftraggeber ist Felix Trubic, seines Zeichens Geheimagent seiner kaiserlichen Majestät, den eine dunkle Vergangenheit mit Dejan verbindet. Im zuge ihrer Ermittlungen stoßen Dejan und seine Gefährten aus ein Netz aus Lügen und Geheimnissen. Weit mehr als das Schicksal einer Familie steht auf dem Spiel denn hinter den Kulissen der bekannten Welt planen phantastische Wesen einen schicksalhaften Aufstand. Dieser Roman war mal was neues,ich habe ihn auch direkt verschlungen, der Einfallsreichtum der Autorin kannte keine Grenzen und ich war erstaunt welchen Kreaturen ich immer wieder gegenüberstand, wirklich gut. Die Kapitel sind wie Tagebucheinträge zulesen, sodas man immer weiß wo man sich gerade befindet. Das Szenario wechselt zwischen Prag und Wien um 1909, später wird man auch in die Vergangenheit geführt, die Schauplätze sind sehr gut beschrieben, die Protagonisten sind sehr gut dargestellt, und auf anhieb sympathisch, besonders Sir Lysander.Die Autorin hat hier ein sehr schönes Buch erschaffen, dass sich zu lesen lohnt. Ich glaube das war ihr erstes Buch und es ist auf anhieb gelungen, und für mich wird es auch nicht das Letzte von dieser Autorin sein.

    Mehr
  • Rezension zu "Des Teufels Maskerade" von Victoria Schlederer

    Des Teufels Maskerade
    Belladonna

    Belladonna

    31. January 2010 um 20:59

    Prag 1909: Baron Dejan Sirco und Sir Lysander Sutcliff, der durch mysteriöse Umstände, in der Gestalt eines Otters erscheint, ermitteln im Dienste des K & K Bureau für Okkulte Angelegenheiten. Alles beginnt damit, dass Baron Dejan Sirco von seinem früheren Geliebten Graf Trubic den Auftrag erhält, nachzuforschen wer ihm, und schon seinen Vorfahren nach dem Leben getrachtet hat. Betraut mit dieser schweren Aufgabe macht er sich mit seinem getreuen Otter Lysander an die Aufklärung. In dem mystischen Roman "Des Teufels Maskerade" tummeln sich allerhand kuriose Gestalten, die Victoria Schlederer mit viel Liebe zum Detail beschreibt, uns so vor meinem inneren Auge Gestalt annehmen. Ich kann förmlich den in Samt gehüllten Vampir Buckingham, oder den gewitzten und zynischen Otter Lysander vor mir sehen! Die Beziehungen zwischen den einzelnen Charakteren scheint zu Anfang ein großes Rätsel zu sein, was sich im Verlauf des Romans jedoch aufklärt wie z. B. tiefe Zuneigung, Freundschaft und Hass zwischen Baron Sirco und Graf Trubic, und der unsterblichen Liebe die Buckingham für Miss Trubic empfindet. Die Autorin bezaubert mich nicht nur mit ihren mystischen Wesen, sondern auch mit der passenden Umgebung, in die sie ihre Figuren setzt. Der Verlauf des Romans ist abenteuerlich und ziemlich aufregend, bis auf ein paar kleine Passagen, die die Geschichte nicht sonderlich weiter bringen, und so das ganze nur unnötig in die Länge ziehen. Als unsere tapferen Helden das Mordkomplott aufgedeckt haben und ich die letzte Seite umblättere und das Buch zuklappe, werde ich sehr nachdenklich. Auf der einen Seite gefällt mir der Roman mit seinen liebenswerten Figuren äußerst gut auf der anderen Seite hatte ich mir einen etwas anderen Verlauf der Geschichte vorgestellt. So beschäftigen mich die Fragen, wie Lysander zum Otter wurde und warum Baron Sirco überhaupt Kontakt zu der Puffbesitzerin Esther pflegte. Leider ließ der Roman dies bis zum Schluss offen. Ich hoffe das es eventuell eine Fortsetzung der Geschichte gibt, in der sich diese Fragen klären werden. Mein Fazit: °°°°°°°°°°°°° Eine mystische Detektivgeschichte, die mit charmanten Charakteren und e inem großen Abenteuer lockt!

    Mehr
  • Rezension zu "Des Teufels Maskerade" von Victoria Schlederer

    Des Teufels Maskerade
    MonaMayfair

    MonaMayfair

    31. January 2010 um 19:50

    ich habe mich furchtbar schwer damit getan, dieses buch zu lesen.. bis knapp vor ende habe ich immer nur darauf gewartet, bis die geschichte endlich losgeht.. für mich ist sie nur so dahin geplätschert, ohne richtig loszulegen.. und als es dann endlich losging, war sie schon fast wieder vorbei.. schade, dass die autorin nicht näher darauf eingegangen ist, wie der sprechende otter lysander zum otter wurde.. und schade, dass die ganze magie und mystik, von der es im buch nur so wimmelte, für die hauptgeschichte – eine schnöde verschwörung – nur die kulisse darstellte.. ich hatte mir mehr davon versprochen.. mag sein, dass ich keinen zugang zur geschichte fand, weil sie in der ersten person erzählt wurde, womit ich mich schwer tue.. wie dem auch sei –> von fünf möglichen magiepunkten vergebe ich daher nur einen..

    Mehr
  • Rezension zu "Des Teufels Maskerade" von Victoria Schlederer

    Des Teufels Maskerade
    dyke

    dyke

    31. January 2010 um 13:51

    So, das ist also der Gewinner des Heyne-Schreibwettbewerbs: Schreiben Sie einen Magischen Bestseller Nach dem ich mich durch diesen Roman 537 Seiten gelangweilt habe, möchte ich von den anderen nichts mehr wissen. Für Magie scheint schon auszureichen einen Privatdetektiv für Okkulte Angelegenheiten zu erfinden, Aleister Crowley am Rande zu erwähnen, einen Vampir und eine Gestaltwandlerin auftreten zu lassen und das ganze in Prag und Wien der K.u.K.-Monarchie anzusiedeln. Wobei die Zutaten sind eigentlich nicht schlecht, nur kommt es, wie bei jedem Rezept, auf die Mischung an. Und die ist für mich einfach misslungen. Allein die Orte Prag und Wien haben für Freunde der Phantastische Literatur schon einen magische Klang und zaubern atmosphärische Bilder hervor. Leider ist hier nichts, aber auch gar nichts davon zu spüren. Die handelnden Personen erscheinen ohne jeden Charakter, allein der Otter Lysander und die Bordellbesitzerin Esther bringen durch ihre Bissigkeit etwas Leben in die Dialoge. Die Handlung dümpelt schwer fällig vor sich hin, Beweggründe sind kaum nachvollziehbar. Der Roman schwimmt auf der Biss-Welle, die das neue Genre Romantasy begründet, das wohl Pferdebücher für vorpubertierende Mädchen ablöst. Bevor ich zu einem weiteren Roman dieser Art greife, lese ich eher zum x-ten Male Perutz, Meyrink und sogar Ewers

    Mehr
  • weitere