Die Beschwörung des Lichts

von Victoria Schwab 
4,5 Sterne bei37 Bewertungen
Die Beschwörung des Lichts
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Harrizs avatar

Ein unglaublich spannendes Finale mit nur wenigen ruhigen Passagen und noch mehr Tiefgang der Charaktere.

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Absolut empfehlenswert für alle Fantasy Fans!

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Inhaltsangabe zu "Die Beschwörung des Lichts"

Magie, Intrigen, Täuschung, Abenteuer – und Piraten. 'Die Beschwörung des Lichts' von V.E. Schwab ist das große Finale der Weltenwanderer-Trilogie um die vier unterschiedlichen Versionen von London.

'Wie tötet man einen Gott?' Diese Frage stellen sich Lila und Kell, als die Dunkelheit ihre Heimat, das Rote London, erfasst. Osaron, die finsterste Ausgeburt des Schwarzen London, hat in kurzer Zeit die Macht in der Stadt an sich gerissen. Und er möchte vor allem eins: verehrt werden. Selbst die stärksten Magier des Reiches kommen nicht gegen ihn an, also schmieden Kell und Lila einen verzweifelten Plan. Zusammen mit dem von seiner Familie verstoßenen Piraten Emery Alucard und dem zwielichtigen Antari Holland machen sie sich auf die Suche nach einem magischen Artefakt, das selbst Osaron in die Schranken weisen kann.

'›Die Beschwörung des Lichts‹ ist pure Magie und der krönende Abschluss einer großartigen Serie. Die Weltenwanderer-Trilogie ein Wendepunkt in der Fantasy-Literatur, die das Genre durch ihre Originalität und meisterhafte Sprache neu belebt hat. Sie wird unseren Blick auf die phantastische Literatur auf Jahre hinaus prägen – Schwabs Bücher sind Kult und jetzt schon Klassiker des Genres.' Barnes & Nobles Sci-Fi and Fantasy Blog

Die Weltenwanderer-Trilogie:

Band 1: Vier Farben der Magie

Band 2: Die Verzauberung der Schatten

Band 3: Die Beschwörung des Lichts

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783596296347
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:720 Seiten
Verlag:FISCHER Tor
Erscheinungsdatum:25.04.2018
Das aktuelle Hörbuch ist am 22.05.2018 bei Argon Verlag erschienen.

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Rezensionen und Bewertungen

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    Damariss avatar
    Damarisvor einem Monat
    Ein gut erzählter, fast schon meisterhafter Abschluss, der in Erinnerung bleibt

    Die Weltenwanderer-Reihe von V. E. Schwab ist mir mit jedem Band mehr ans Herz gewachsen. Hatte ich zu Beginn noch ein paar Kleinigkeiten, die ich kritisierte - nichts Existenzielles zwar, aber doch vorhanden -, wurde die Reihe immer besser, übte eine immer stärkere Faszination auf mich aus. Folglich war der Abschlussband "Die Beschwörung des Lichts" auch ein Lesemuss. Es ist generell ratsam, den Reihenabschluss parat zu haben, denn der Vorgänger endet so spannend, dass ein Weiterlesen sofort gewünscht wird. Band 3 schließt die Trilogie würdig ab. Das Buch ist sehr starke und meisterhafte Fantasy.

    Das Böse, das im vergessenen und totgeschwiegenen Schwarzen Londons schlief, ist erwacht und bedroht nun Kells Heimat, das Rote London. Seine Machtgier ist grenzenlos. Das prächtige Königreich ist schon stark angeschlagen und wird sich nicht mehr lange halten können. Doch die Dominanz der dämonischen Schattengestalt ist so groß, dass eine Lösung schwierig bis aussichtslos erscheint. Kell klammert sich gemeinsam mit Lila an einen Hoffnungsschimmer, den Versuch einer Rettung. Dafür müssen sie die Begleitung von Holland in Kauf nehmen, denn nur mit allen drei Antari (Weltenwanderern) gibt es eine Chance auf Erfolg.

    Hinter dem Kernpunkt der Geschichte, einer Reise/Rettungsmission, steckt noch viel mehr. Abwechselnd, aus der Sicht mehrerer Charaktere, schildert die Autorin was im Grauen, Roten und Weißen London geschieht. Handlung und Charaktere gewinnen so nochmals an Tiefe.
    Ich erinnere mich, dass ich die Charaktere schon immer gerne mochte, sie mir im ersten Band jedoch noch etwas fern blieben. In etwa wie Schauspielern, denen man zuschaut. Das wurde in Band 2 besser und ist in "Die Beschwörung des Lichts" perfekt. Ob das mit einer Gewöhnung zusammenhängt, kann ich nicht beurteilen. Jedenfalls fühlte ich mich nicht nur Kell und Lila besonders verbunden, auch die meisten (Neben)-Charaktere haben mich sehr fasziniert. Sei es Prinz Rhy, der Freibeuter Alucard oder der "böse" Antari Holland. Am Ende fiel es mir fast schon schwer alle loszulassen.
    Den einzigen Punkt, den ich bemängeln könnte, wie auch schon im Vorgängerband, ist, dass die Idee der vier Welten, der unterschiedlichen London, in den Hintergrund gerät. Die Handlung konzentriert sich auch hier zu 90% auf eine Welt, das Rote London. Eine Reise zu einem der anderen London findet nur zwei bis drei Mal statt.

    Die Geschichte ist sehr umfangreich, keine, die schnell und schlicht abgehandelt wird. Natürlich gibt es immer einen roten Faden, ein Ziel. Jedoch dauert es wirklich lange, bis sich alles fügt und schließlich zu einem Ende gebracht wird, das sehr zufrieden macht. Mir gefiel das, denn die Spannung bleibt jederzeit hoch. Und genau so mag ich Fantasy - zum Eintauchen.

    Fazit
    "Die Beschwörung des Lichts" schließt die Weltenwanderer-Trilogie erwartet gut, für mich wunderbar, ab. Damit bekommt die Reihe im Gesamtbild etwas Meisterhaftes, wirkt wie ein kleines Epos. Markante Charaktere und eine vereinnahmende Welt, die in Erinnerungen bleiben, machen die Handlung spannend und erlebnisreich, fast schon filmreif. Wer gut erzählte, umfangreiche Fantasy zum Eintauchen mag, der wird Band 3 lieben. 4,5 von 5 Sterne gibt es für den Reihenabschluss.

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    Kaskarees avatar
    Kaskareevor einem Monat
    Kurzmeinung: Absolut empfehlenswert für alle Fantasy Fans!
    Es hat gut begonnen...

    Eine von vielen Welten...

    Es hat sich sehr vielversprechend angehört, als ich das erste Buch dieser Trilogie in den Händen gehalten habe. Interessantes Setting, spannende Charaktere, die einem sehr schnell ans Herz wachsen und eine grosse Portion Magie. 

    Der dritte Teil hatte grosses Potential etwas ganz Großes zu werden. Trotz des doch nicht so kleinen Umfanges, hat der Autor es nicht geschafft, die Geschichte ohne zu stolpern zu Ende zu bringen. 
    Es sind viele Lücken vorzufinden, bei denen man einfach merkt, dass die Geschichte einfach zu Ende gebracht werden wollte. 

    Nichtsdestotrotz muss ich wirklich sagen, dass ich riesigen Spass hatte diese Trilogie zu lesen. 

    Man wird in eine komplett andere Welt hineingezogen - oder waren es insgesamt vier Welten??? ;) So schön die verschiedenen London waren, ich hätte es sehr willkommen geheissen, hätte der Autor mich mehr in die grosse Welt drumherum mitgenommen.

    Ein neuer Ansatz, der mir wirklich sehr gut gefallen hat - mit kleinen Verbesserungsmöglichkeiten.



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    Sandra8811s avatar
    Sandra8811vor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Der letzte Band war nicht schlecht, hatte aber lange Stellen und nur wenig Charakterentwicklung. Hatte mir mehr von der Trilogie erwartet...
    Passendes Ende, aber das Potential der Trilogie wurde leider nicht ausgeschöpft

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
    Ich habe mir direkt beim Lesen von Band 1 die Folgebände zugelegt. Nur deshalb habe ich Band 3 überhaupt gelesen, da Band 2 für mich der totale Reinfall war…

    Cover:
    Wie bereits die anderen beiden Bände ist auch hier wieder eine Person auf einer Ellipse zu sehen. Das Buch ist klar erkennbar als Fantasy-Roman.

    Inhalt:
    Die dunkle Magie des Schwarzen Londons reist in das rote London. Osaron ist auf der Suche nach einer Hülle, in der er über sein neues Reich herrschen kann. Können die drei Antari Osaron und somit die dunkle Magie aufhalten, bevor das rote London ganz untergeht?

    Handlung und Thematik:
    Im Gegensatz zum zweiten Teil der Trilogie war hier an Handlung einiges geboten. Auch waren mehr spannende Passagen dabei. Ich hätte mir allerdings gewünscht, dass das Problem durch Zuhilfenahme der Mächte der Antari und der anderen Reiche gelöst werden kann. Es war immer genau im richtigen Moment die richtige Idee oder Sache vorhanden. Die Welten gerieten für mich viel zu sehr in den Hintergrund, was ich sehr schade fand, das diese Trilogie ja die Weltenwanderer-Trilogie sein sollte…

    Charaktere:
    Leider fand ich die Charakterentwicklung nicht soo berauschend. Rhy handelte immer noch wie ein kopfloses Huhn, obwohl er König werden soll… Kell wirkte eher wie ein Nebencharakter und Lila kam zu selten vor (ja ich weiß, sie ist ein Nebencharakter, aber sie hatte die größte Entwicklung in den letzten beiden Teilen). Mir fehlte hier der Held in Kell. Für mich war Lila die Heldin, die am meisten an Kraft gewonnen hat und am meisten getan hat, die aber für einen Hauptcharakter doch eher wenig vorkam.

    Schreibstil:
    Auch wenn mehrere spannende Passagen enthalten waren, so waren auch einige langatmige Teile bei denen ich am liebsten ganz schnell drübergelesen hätte. Die Perspektivenwechsel waren gut, ich hätte mir aber (wie oben bereits erwähnt) mehr von Lila gewünscht. Diesmal wurden auch Vergangenheitspassagen eingefügt, die nicht schlecht waren.

    Persönliche Gesamtbewertung:
    Passendes Ende für eine (für mich) nicht so großartige Trilogie. Das Potential war da, es wurde meines Erachtens aber nicht ausgeschöpft. Ich bin leider im Gesamten sehr enttäuscht. Teil 1 und 3 gingen, Teil 2 war für mich aber eine Qual. Ich kann daher die Trilogie nicht empfehlen. Wer Band 1 und 2 bereits gelesen hat, sollte Teil 3 auch noch lesen, da dies ein runder Abschluss war und nochmal Einblicke in die Vergangenheit gibt.

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    Samy86s avatar
    Samy86vor 3 Monaten
    Ein fulminantes Ende einer Trilogie, die auf ganzer Wellenlänge von Anfang bis Ende punkten konnte!

    Inhalt:

    Schnell, zerstörerisch und ohne Erbarmen hat Osaron das rote London übermannt und dessen Herrschaft an sich gerissen. Doch wie erledigt man einen mächtigen Gott und zudem die Ausgeburt des schwarzen Londons? - Genau mit dieser Frage beschäftigen sich Lila und Kell, die die Dunkelheit zerschlagen wollen, die ihre Heimat in beschlag genommen hat.

    Während Osaron nach Ruhm, Ehre und Macht durstet, stellen sich ihm einige starke Gegner in den Weg, doch selbst die mächtigsten Magier kommen gegen die tiefe Finsternis, die in ihm herrscht nicht an.

    Kell und Lila tüfteln an einem Plan um die Macht zu entmachten und dazu müssen sie sich ausgerechnet mit dem verstoßenen Piraten Emery Alucard und dem zwielichtigen Antari Holland zusammentun.

    Ihr Ziel - Ein altes magisches Artefakt zu finden gegen das selbst Osaron sich nicht wehren kann. Aber der Preis den sie dafür tragen müssen ist hoch und kann auch in Blutgeld bezahlt werden…

    Meine Meinung:

    Seit dem ersten Band fiebere ich absolut mit dem sehr charismatischen Antari Kell und der durchtriebenen Diebin Lila mit. Es ist ein magisches Großaufgebot an unterschiedlichen Charakteren, sämtlichen Magieformen und unglaublichen Welten, dass mir manchmal vor staunen der Atem stockte.

    Jetzt heißt es gemeinsam mit den Protagonisten die letzte Reise anzutreten und sich der Macht der Dunkelheit zu stellen. Mir persönlich gefiel der Trilogie-Abschluss mehr als nur gut. Er war actiongeladen, geheimnisvoll, dramatisch, intrigant und absolut fesselnd.

    Sehr oft kam ich an den Rand eines nervlichen Zusammenbruchs, da die Spannung und Dramatik ein hohes Maß annahm und mich schier zum verzweifeln brachte ( im positiven Sinne!).

    Gelang V.E. Schwab mit dem ersten Band ein grandioser Auftakt, der meine Neugier schürte. Flaute ein kleines Bisschen die Begeisterung im zweiten Band ab, der im Verhältnis zum ersten Band, einen etwas ruhigeren und dennoch spannenden Ton angeschlagen hat. Im letzten Band hatte ich das Gefühl, dass die Autorin, die geballte Ladung an Spannung, Action, Dramatik und Gefühl auf den Leser losgelassen hat. Es wirkte keineswegs erschlagend oder gar überfüllt, es war die richtige Dosis von allem um dieses Ende zu einem fulminanten Highlight werden zu lassen und der Trilogie ihr „I“-Tüpfelchen zu verleihen.

    Kell ist mir seit dem ersten Band sehr ans Herz gewachsen. Gerade, weil in seinem Leben nicht alles aalglatt verläuft und er eher so als der „Gefangene“ in seinem eigenen Leben wirkt, der von Buch zu Buch sich seine Freiheit und Ehre zurück erobert. Er ist sentimental, emphatisch, im richtigen Moment ehrgeizig und schlagfertig. Er besitzt einfach sehr viele Eigenschaften, die ihn als besonderen und sympathischen Charakter auszeichnen.

    Lila, ich war erst etwas skeptisch, was sie so anging. Sie wirkte durchtrieben, egoistisch und trotzt ihrer sehr harten Schale, sehr weich und verletzlich. Es brauchte etwas Zeit bis wir uns wirklich angefreundet haben. Doch gerade im dritten Band viel sie mehr sehr positiv auf und schaffte es doch noch mich voll und ganz von ihren Qualitäten zu überzeugen.

    Zum Schreib - und Erzählstil brauche ich eigentlich nicht viel zu sagen, denn in den Rezensionen zu Band 1 & 2 habe ich mich diesbezüglich schon geäußert und würde mich nur wiederholen - Daher sage ich hierzu nur :“Bombastisch!“

    Das Cover schmiegt sich in die Reihe seiner Vorgänger ein und hat mit seiner sehr schlichten und doch prägnanten Aufmachung wieder jeglicher Details der Geschichte gekonnt eingearbeitet.

    Fazit:

    Was für ein Ende und was vor allem WAS für Eins! Spannend, actiongeladen, dramatisch und gefühlvoll verabschiedet sich die „ Weltenwanderer“ - Reihe von seinen Lesern! Eine absolut lesenswerte und fesselnde Trilogie!

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    hauntedcupcakes avatar
    hauntedcupcakevor 3 Monaten
    Kurzmeinung: Ein würdiger, spannender, sensationeller Abschluss. 4.5 Sterne
    Die Beschwörung des Lichts

    ACHTUNG! Band 3 einer Trilogie, enthält Spoiler
    ~~~~~


    Inhalt
    Eine Macht aus dem Schwarzen London ist erwacht: Osaron, eine Ausgeburt der Finsternis, ein Geschöpf aus reiner Magie, das wie ein Gott verehrt werden will, unterjocht das Volk des Roten London. Nur die Menschen im Palast bleiben dank mächtiger Schutzschilde verschont. Für alle ist klar, dass nur die Antari Osaron vernichten und die Stadt retten können. Und so versuchen Kell, Lila und Holland, einen Weg zu finden, um die Magie zu besiegen und einen Gott zu stürzen.

    Meine Meinung

    Nachdem der mittlere Teil der Trilogie doch eher enttäuschend war, bin ich mit gemischten Gefühlen an den Abschlussband rangegangen. Tatsächlich war ich fürchterlich skeptisch, was es mir ein wenig erschwert hat, in die Geschichte zu finden. Doch schon bald hat sich gezeigt, dass "Die Beschwörung des Lichts" wieder mehr wie der erste Band ist. Spannend, emotional, rasant, düster. Und richtig gut gelungen. Der Schreibstil ist gewohnt angenehm, aber dank der Eigenwörter manchmal etwas mühsam zu lesen. Dennoch bin ich nur so durch die Seiten geflogen.

    Nach dem magischen Turnier Essen Tasch ist Kell spurlos verschwunden. Doch Lila lässt sich nicht davon abbringen, ihren Freund zu retten, und so bringt sie ihn heil nach Hause. Holland, der von der schwarzen Magie Osaron besessen ist, schafft es ebenfalls zurückzukehren. Osaron seinerseits will nichts mehr, als ein Gott sein und angebetet zu werden - er löst sich von seinem Wirt los und unterjocht das Volk des Roten London. Nur die Antari können dieser Art von Magie standhalten, und so machen sich Kell und Lila mit einer handvoll Freunde auf, einen Weg zu finden, Osaron zu besiegen.

    Nach ein paar Kapiteln war ich mitten in der Geschichte drin. Diese wird aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt, und so hat man wirklich einen guten Überblick über alles und verpasst nichts. Es gibt nämlich wahnsinnig viel zu erleben: schwarze Magie, ein Wesen, das gerne ein Gott wäre, Lila und Kell, deren Bindung sich verstärkt, Rhy, der immer wieder leiden muss, und eine Menge Geheimnisse, die aufgedeckt werden.

    720 Seiten kann man schlecht einfach so rezensieren, ohne zu viel zu verraten. Was ich euch verraten kann, ist, dass mir aber das ein oder andere an Auflösung gefehlt hat, vor allem, was gewisse Charaktere angeht. Nicht alles wird zum Schluss (meiner Meinung nach) befriedigend aufgelöst oder erklärt. Da dieses Buch aber der Abschluss der Trilogie ist, hätte dies geschehen müssen.

    Mit viel Spannung und auch Humor, mit grossen Emotionen und vielen Momenten der Verzweiflung leitet die Autorin den Leser durch das Buch. Sie weiss, wie man Spannung herstellt, wie Plot-Twists funktionieren, und wie sie den Leser und dessen Gefühle beeinflussen kann. Und das macht richtig viel Spass! Auch wenn es manchmal blutig, brutal und furchtbar traurig ist.

    Setting
    Hauptspielort ist wiederum das Rote London. Aber auch andere Orte dieser Welt werden dieses Mal besucht, allen voran hat mir der schwimmende Markt unglaublich gut gefallen, und ich hätte gerne mehr davon gelesen! Aber wer weiss, vielleicht kehrt die Autorin ja in die Welt zurück?

    Vom Weissen und Grauen London bekommt man nur am Rande etwas mit, dieses Mal hat mich das aber nicht gestört, die Geschichte im Roten London war spannend genug.

    Das Worldbuilding und Setting kann ich nur loben - unglaublich tolle Orte, die ich noch nie so gesehen (resp. gelesen) habe, ein super spannendes Magiesystem, verschiedene Völker, die einander mögen und weniger mögen - all das vermischt sich zu einem Abenteuer der Extraklasse.

    Charaktere
    Lila Bard hat wieder etwas an Sympathie gewonnen, auch wenn sie immer noch etwas übermächtig ist, ist sie wieder etwas mehr zur Diebin und etwas wenig zur hochnäsigen Dame geworden.

    Kell indes hat noch mehr an Tiefe gewonnen, was ich sensationell fand. Er ist einer der am ausgefeiltesten Protagonisten, den ich je kennen gelernt habe. Dass zwischen Kell und Lila etwas läuft, hat sich ja schon erahnen lassen. Ich shippe die beiden auf jeden Fall.

    Auch Kronprinz Rhy hat wieder seinen Auftritt. Er ist an den Geschehnissen in Band 1 und 2 gewachsen, hat sich verändert, ist erwachsen geworden. Er ist ein Traumprinz, kann man so sagen, und dennoch hat er Ecken und Kanten und eine verdammt schwere Last liegt auf seinen Schultern.

    Als sein "Gegenpart" ist auch Alucard wieder mit von der Partie. Ich mochte den Piratenkapitän ja schon in Band 2 gerne, diese Zuneigung hat sich hier noch verstärkt. Er ist humorvoll und provokativ, aber im Herzen ein einsamer verunsicherter Junge.

    Und last but definitively not least spielt Holland wieder eine Rolle, wenn nicht sogar DIE Hauptrolle (siehe Cover des Buches). Er war mir ja nie wirklich sympathisch, aber hier erfährt man sehr viel über seine Vergangenheit, seine Beweggründe, seine Gefühle. Und er ist mir so richtig ans Herz gewachsen.

    Die Charaktere der Trilogie sind alle wunderbar authentisch, facettenreich, einfach rundum gelungen. Und wie das in der Fantasy halt manchmal so ist, muss man auch mal umdenken, einen Charakter neu interpretieren oder einschätzen. Und manchmal, ja manchmal muss man auch Abschied nehmen. Mein Herz ist immer noch gebrochen...

    Fazit

    Ein spektakuläres Finale! "Die Beschwörung des Lichts" bietet Spannung, dunkle Magie, facettenreiche Charaktere, Emotionen, Tod, Zerstörung, Liebe, Freundschaft, magische Errungenschaften und noch so viel mehr. Anoshe Kell, Anoshe Lila, Anoshe liebe Freunde, liebes wunderbares Rotes London - auf bald.

    4.5 Sterne

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    faanies avatar
    faanievor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein fulminantes Finale, das dieser unglaublichen Trilogie mehr als gerecht wird.
    Ein fulminantes Finale der Trilogie, die eine der besten Geschichten ist, die ich je gelesen habe

    „Es gibt vier Farben der Magie: Im roten London befindet sie sich im Gleichgewicht mit dem Leben. Im weißen London wird die Magie versklavt, kontrolliert, unterdrückt. Dem grauen London ist sie fast abhandengekommen. Und im schwarzen London hat sie das Leben selbst vertilgt.“


    Als ich im September 2017 mit dem ersten Teil der Weltenwanderer-Trilogie von V.E. Schwab begonnen hatte, hoffte ich auf gute Unterhaltung, da die Idee der vier Welten für mich sehr interessant klang. Dass ich nun, zehn Monate später, nach Beendigung des dritten Teils, diese Rezension schreibe, ist allein dem geschuldet, dass die Trilogie eine der besten Fantasygeschichten ist, die ich je gelesen habe. 

    Die drei Bücher sind für mich „Erwachsenenfantasy“, mit einigem an Gewalt, viel Blut, diffizilen zwischenmenschlichen Beziehungen und mit sehr vielschichtigen Hauptcharakteren, die nicht unbedingt der Norm entsprechen - und sich gerade deshalb in mein Herz geschlichen haben: Kell, Blutmagier des Roten London, Schmuggler, Bruder. Lila, Meisterdiebin aus dem Grauen London, zieht ihre Messer schneller als ihr Schatten. Holland, Blutmagier im Weißen London, unterdrückt, missbraucht und mit einem unglücklichen Händchen für das Böse. Rhy, aresischer Kronprinz, ohne jegliche magische Begabung, innig geliebt von seinem Bruder Kell.

    Doch nicht nur die Charaktere, auch der Aufbau der vier Welten und die Möglichkeit des Reisens zwischen diesen Welten sind weitere Gründe, die die Romane so besonders machen. Ich bin nach wie vor begeistert von dieser Idee und die Autorin schafft es lockerleicht mit ihrer bildhaften Sprache, die vier Londons vor meinem geistigen Auge auferstehen zu lassen. 

    Ja, die Autorin kann definitiv schreiben. Der letzte Teil der Trilogie hat gute 700 Seiten, die aber aufgrund der Spannung, der Verluste und der Hoffnung, die man als Leser durchlebt viel zu wenig sind. Vor allem die Entwicklung der bereits genannten Hauptcharaktere, aber auch der Nebenfiguren sind im Finale der Trilogie besonders gelungen. Vor allem dass man als Leser das Mysterium „Holland“ näher kennen- und vielleicht dadurch sein Handeln besser verstehen lernt, hat mich an diesem Teil begeistert, zumal ich schon die beiden vorherigen Teile gern mehr über ihn erfahren hätte. Die Autorin zeigt hier außerdem auf, dass nicht immer alles nur Schwarz oder Weiß ist und das man zusammen oft stärker ist als alleine. Das ist als Gedanke vielleicht nicht neu, aber so gut in die Charaktere und die Geschichte eingebettet, das es passt wie kaum wo anders. 

    Somit habe ich heute sehr traurig Abschied genommen von Kell, Lila und ihren Freunden und kann diese Trilogie uneingeschränkt weiterempfehlen. 5 Sterne.

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    SillyTs avatar
    SillyTvor 4 Monaten
    Großartiger Abschluss

    Achtung Dritter Band einer Trilogie mit inhaltlichen Spoilern!

    Das “Essen Tasch”, der große Wettbewerb der Magier, ist beendet und der Sieger ist gekürt. Doch noch immer kehrt keine Ruhe in das rote London. Denn etwas aus dem schwarzen London ist in ihr Reich eingedrungen. Osaron, ein Dämon mit einer großen Macht, mit der er sich die Bewohner des roten Londons zu Untertan machen will. Es gibt kaum noch eine Chance, Osaron die Macht wieder zu entreißen und es steht alles auf dem Spiel. Lila, Kell und auch Holland geben nicht auf und gemeinsam mit dem Piratenkapitän Alucard Emery machen sie sich auf die Suche nach dem einen Artefakt, das selbst Osarons Macht unterbinden kann.
    Meine Meinung
    Wie schon bei den beiden Bänden zuvor gefällt mir auch hier das Cover wieder sehr gut, vor allem die Linie die beibehalten wurde, macht die Reihe optisch ansprechend und das trotz der Schlichtheit.
    Der Schreibstil der Autorin V. E. Schwab ist nach wie vor ein Highlight, denn sie schafft es auch in diesem dritten Band wieder Begebenheiten lebendig werden zu lassen. Dabei schreibt sie klar und gut verständlich und wer die beiden Bände davor mochte, wird auch hier wieder auf seine vollen Kosten kommen.
    Mich konnte die Autorin ja schon vom ersten Band an mit ihrer Welt und dem gesamten Aufbau begeistern. Diese Begeisterung blieb auch konstant aufrecht, denn es ist diese Mischung aus Parallelwelt, Piraten, Magie und ein wenig Liebe am Rande. Ich liebe diesen Weltenaufbau und alles drum herum und war nach dem Cliffhanger am Ende des zweiten Bandes schon mehr als gespannt darauf, wie es weitergehen wird. Allerdings liegt in diesem Abschlussband der Fokus ganz klar auf dem roten London und die restlichen Welten geraten etwas in den Hintergrund, was mir allerdings gar nicht viel ausmachte, da mich die Geschichte gefangen nehmen konnte und erst wieder los ließ, als ich das Buch zugeschlagen hatte.
    Ich wurde auch dieses Mal nicht enttäuscht von der Geschichte, denn der dritte Band beginnt gleich spektakulär und hier bleibt es auch über sehr weite Teile spannend und abwechslungsreich. Es passiert hier ganz viel auf einmal und es ist, als wenn man sich erst einmal kaum entscheiden kann, wo man hinschauen möchte. Man drückt den Charakteren, die einem doch mittlerweile wie Freunde vorkommen, die Daumen und kann gar nicht anders, als mit ihnen mitzufiebern. Auch wenn es im Mittelteil ein wenig ruhiger wird und man hier wieder etwas mehr über die Gedanken der Personen erfährt, kommt es dann doch wieder zu neuem Schwung. Langweilig wurde es mir hier nie.
    Auch die wechselnden Perspektiven bleiben, wie schon bekannt, erhalten. Somit ist man auch hier wieder ganz nah am Geschehen und darf mitfiebern.
    Die Charaktere sind mir wirklich ans Herz gewachsen und sie bleiben alle etwas besonderes. Sie haben Ecken und Kanten und sind dadurch facettenreich. Lila, aber auch Kell, sind meine Lieblinge der Geschichte und ich fühlte mich wieder einmal mit Lila verbunden. Auch den bisher eher geheimnisvoll wirkenden Alucard Emery lernt man in diesem Abschlussband noch einmal intensiver kennen, was mir besonders gut gefallen hat.
    Mein Fazit
    Eine Trilogie, die mir sehr viel Spaß gemacht hat beim Lesen. Vor allem der tolle Schreibstil der Autorin V.E. Schwab hat es mir angetan, aber auch der gesamte Weltenaufbau und die Charaktere konnten mich fesseln. Für mich eine wirklich rundum gelungene Trilogie, die ich sehr gerne an Fantasyfans weiterempfehle. Das Ende lässt mich absolut zufrieden mit dieser großartigen Trilogie zurück.

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    Evolis avatar
    Evolivor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Gelungener Abschluss der unterhaltsamen Trilogie mit Action und einigen Wendungen
    London in Gefahr

    Eine weitere Fantasy-Trilogie kommt zum Abschluss. Die beiden vorherigen Bände der Weltenwanderer-Reihe boten gute Unterhaltung mit Action und Charme – gelingt es der Autorin, die Geschichte ihrer Parallelwelten überzeugend zu beenden?

    In den Fängen eines Möchtegern-Gottes
    Nachdem der mittlere Band im Gegensatz zum Erstling mit einem fiesen Cliffhanger endete, geht die Geschichte nun nahtlos weiter. Kell ist im Weißen London in eine Falle gelockt worden und in die Gefangenschaft des Schattenkönigs Osaron geraten. Wegen der magischen Verbindung zu Ziehbruder Rhy schwebt auch dieser in Lebensgefahr.
    Und das ist erst der Anfang der Misere, denn Osaron gelingt der Übergang ins Rote London, dessen Bewohner ihm in großer Zahl zu willenlosen Schergen werden. Im königlichen Palast formiert sich der verzweifelte Widerstand und nur die vereinten Kräfte der letzten Antari können das Blatt noch wenden.

    Neben den bekannten Hauptdarstellern Kell und Delilah (Lila) spielt im Abschluss der Trilogie besonders ihr früherer Widersacher Holland, dem sie auch jetzt nicht trauen können, eine entscheidende Rolle. Der Leser erhält durch verschiedene Erinnerungen Einblicke in die Vergangenheit des ältesten Antari und kann so besser verstehen, welche Ereignisse den auf den ersten Blick wenig sympathischen Charakter des Antihelden geformt haben.
    Erneut wichtig ist außerdem die schillernde Figur Alucard Emery, der adlige Magier, Piratenkapitän und Geliebte des Prinzen. Die Protagonisten müssen sich ganz schön zusammenraufen, denn außer der düsteren Bedrohung durch Osaron sorgen auch einige Verschwörungen und Geheimnisse im Palast oder der Umgebung für Ärger.

    Macht´s gut, Leute
    Das angegriffene Rote London ist der zentrale Schauplatz, für Abwechslung sorgen unter anderem Szenen auf hoher See. Die Story bietet dabei einige Wendungen, viel Action und jede Menge dunkle bis traurige Momente.
    Zwischendurch kommt die eigentliche Handlung auch mal ein bisschen ins Stocken, weil z.B. den Beziehungen zwischen den Charakteren recht viel Raum gelassen wird (man hätte eventuell manche Passagen ein wenig kürzen können), dafür wirken die Figuren und ihre Welt aber sehr glaubwürdig und werden außerdem in einem angenehmen, schönen Schreibstil geschildert.
    Trotz der schlimmen Lage ist die Interaktion nicht frei von Humor und Charakterzüge wie Lilas draufgängerische Ader lockern das Geschehen immer wieder auf.
    Das Ende macht einen runden Eindruck und bildet einen würdigen Abschied von den liebgewonnenen Hauptpersonen, kleine Ableger – etwa zu Alucards vergangenen Abenteuern – könnte ich mir aber recht gut vorstellen.

    Fazit
    Die Beschwörung des Lichts liefert einen gelungenen Abschluss der unterhaltsamen Trilogie mit Action und einigen Wendungen. Erneut können nicht zuletzt die sympathischen Charaktere und der angenehme Schreibstil (mit einer Prise Humor trotz düsterer Ausgangssituation) überzeugen. Zwischendurch kommt die Handlung ein wenig zu langsam voran, dafür liefert die Geschichte aber unter anderem interessante Einblicke in die Vergangenheit des Antihelden Holland.

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    phantastische_fluchtens avatar
    phantastische_fluchtenvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: ein schöner und spannender Abschmuß einer fesselnden Trilogie
    Auch für Neueinsteiger in das Genre Fantasy hervorrragend geeignet

    Aus dem weißen London schwappt die Dunkelheit über die Grenzen und überzieht die Kells und  Rhys Heimat, die Stadt Arnes, auch genannt das rote London.  Während der Hohepriester Thieren und Rhy in der bedrohten Stadt verweilen und alles versuchen, um das schleichende Böse aufzuhalten, begeben sich der Antari Kell und der Magier Alucard gemeinsam mit Lila auf die Suche nach einem Artefakt, welches das Böse bannen kann.
    Mehr möchte ich zum Inhalt nicht verraten, denn es handelt sich um den dritten und abschließenden Band der wirklich spannenden Saga, in der alle Fäden zusammenlaufen.
    Ich zitiere auch hier wieder Lila, denn ihre geradlinige, offene und uncharmante Art sorgen immer wieder für ein Schmunzeln im Gesicht des Leser:
    "Und Strategie ist nur ein schwieriges Wort für die Fähigkeit, Gelegenheiten beim Schopf zu ergreifen oder sich selbst welche zu schaffen. Es geht nicht darum, die Regeln zu kennen, man muss bloß wissen, wie man sie brechen kann."

    Lila, die in Armut und Elend aufgewachsen ist hält sich nur an eine einzige Regel: Überleben. Sie hat gelernt, sich ihrer Haut zu erwehren, hat sich einen Panzer zugelegt. Nun muss sie lernen, mit Gefühlen wir Freundschaft, Kameradschaft und Liebe umzugehen. Diese Gefühlte machen sie einerseits verletzlich aber andrerseits stärken sie sie auch. Sie ist nicht mehr alleine und kann auf die Hilfe von Alucard, Kell oder Rhy zählen.
    Und wieder muss Lila dem Antari Kell das Leben retten, sie kann nicht glauben, wie dieser mächtige Magier sich immer wieder in Gefahr bringt.
    Lila ist definitiv meine Lieblingsfigur in diesen Romanen. Aber auch Kell, Rhys und Holland gewinnen an Tiefe, ebenso Alucard. Hier erfahren wir endlich mehr über die Vergangenheit des Kapitäns und des anderen Antari, der sein Leben im weißen London verbracht hat. Er ist die tragische Figur dieser Trilogie. Er unternimmt alles, um seine Stadt vor dem Schicksal des schwarzen London zu retten, doch jede seiner Entscheidungen führt ihn  tiefer in den Abgrund. Er ist eine sehr ambivalente Figur: Der Bösewicht, der Verräter, das Opfer, der Held, der Verräter, der Retter. Er und Lila sind die Außenseiter in Arnes, während die andere Mitspieler aus der Stadt stammen und ihr Hintergrund etwas farblos bleibt. Rhys ist der Thronerbe, ihm wurde alles in die Wiege gelegt, außer die Gabe der Magie, nach der er sich so sehr sehnt. Er ist charmant, etwas verwöhnt und wird von den Damen umschwärmt. Doch sein Herz ist schon lange vergeben. In der Krise kann er aber  endlich zeigen, was in ihm steckt. Das Böse kann ihm nichts anhaben, mutig stellt er sich ihr entgegen und rettet dadurch viele seine Untertanen. Man erkennt hinter seiner Fassade aus Unbekümmertheit t den König, der er einmal sein wird.
    Mir hat die Serie sehr gut gefallen. Die Charaktere sind ausnahmslos gut durchdacht, die Handlung ist logisch, die Spannung baut sich langsam aber kontinuierlich auf und lässt den Leser nicht mehr los. Die Idee der vier London finde ich grandios, auch wenn unser London nur noch eine Nebenrolle spielt und sie die Handlung in das weiße und rote London verlagert.
    Die Trilogie bekommt eine absolute Leseempfehlung ich bedanke mich bei Fischer Tor für die Bücher, sie ich ansonsten vielleicht nie gelesen hätte. Was hätte ich verpasst! Auf der Seite der Autron sieht man, dass sie schon viele Bücher geschrieben hat, die aber leider bei uns noch nicht erhältlich sind. Schade.

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    Mrs_Nanny_Oggs avatar
    Mrs_Nanny_Oggvor 4 Monaten
    Kurzmeinung: Ein sehr gelungenes Finale - und doch bleiben einige Fragen offen. Absolute Leseempfehlung!
    Ein dunkles Finale

    Im dritten Teil findet der epische Kampf zwischen dem dunklen Osaron, dem mächtigen magischen Dämon und den drei Antari statt. Man erfährt sehr viel über Holland, der ja im ersten Band der Antagonist unserer Helden war. Nun kennen wir die Hintergründe und sehen ihn langsam in einem anderen Licht, was nicht nur dem Leser oder der Leserin, sondern auch Lila zunächst etwas schwer fällt. Auch Prinz Rhy darf sich im letzten Teil der Trilogie entwickeln: Vom verwöhnten Prinzchen schwingt er sich nach tragischen Verlusten zum König von Arnes auf und bewährt sich tapfer in der Schlacht. Lila ist noch alles andere, als ein voll entwickelter Antari, aber auch von ihr werden einige Kanten und Ecken abgeschliffen, sodass die sich anbahnende Liebesgeschichte zwischen Kell und ihr in Schwung kommt.
    Das Finale hat mir sehr gut gefallen und trotz der über 700 Seiten habe ich es quasi verschlungen. Am Ende bleiben doch noch einige Fragen offen. Woher stammt Lila eigentlich? Was hat es mit ihrem Glasauge auf sich, dass ja zumindest für die Schwarzmarkthändlerin von hohem Wert ist? Wer sind tatsächlich Kells Eltern? Und was passiert mit dem weißen London?....
    Selten hat mich ein Buch so sehr in seinen Bann gezogen. Auch sprachlich ist es gelungen, dank der sehr guten Übersetzung von Petra Huber.
    Ich vergebe volle 5 Sterne und hoffe auf mehr - vielleicht kann sich die Autorin ja für eine weitere Geschichte um Kell und Lila entscheiden.

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