Victoria Schwab Gathering of Shadows

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Inhaltsangabe zu „Gathering of Shadows“ von Victoria Schwab

Kell is plagued by his guilt. Restless, and having given up smuggling, he is visited by dreams of ominous magical events, waking only to think of Lila. As Red London prepares for the Element Games - an extravagant international competition of magic - a certain pirate ship draws closer. But another London is coming back to life, a shadow that was gone in the night reappears in the morning. Black London has risen again - and so to keep magic's balance, another London must fall.

Great second part, very engaging. Excited for part 3!

— AnneNeuschwander

Nicht so spannend und gut wie der erste Band, erst gegen Ende.

— Kaetzin

Genauso spannend und magisch wie der erste Teil <3

— *Jessy*

Eigentlich wollte ich auf die deutsche Übersetzung warten aber es war unmöglich den Erscheinungstermin abzuwarten!

— Caeri

In der ersten Hälfte leider etwas zu gemächlich, nimmt erst dann ordentlich Fahrt auf. Sehr gute 4 Sterne.

— Arachn0phobiA

Atmosphärisch, magisch und bezaubernd geht die Geschichte mit Kell, Lila und Rhy weiter.

— Lesen_ist

Dieses Buch ist großartig!

— Effi86

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  • Schwächerer Mittelband

    Gathering of Shadows

    Kaetzin

    13. August 2017 um 14:41

    Der zweite Band ist nicht so spannend wie der erste und auch nicht ganz so interessant, erst gegen Ende. Warum? Nun ja, die Handlung wechselt immer wieder zwischen Lila und Kell. Lila, die an Bord der Night Spire ist und die neue Welt entdeckt, in der sie jetzt ist und Kell der sich mit Albträumen und dem Königspaar quält. Lilas Abschnitte/Kapitel waren an sich interessant, lustig und abenteuerlich. Vor allem auch wegen Alucard, einem neuen und äußerst charmanten Charakter an den ich mein Fangirl-Herz verloren habe. - Die Abschnitte/Kapitel mit Kell waren eher in Ordnung als spannend, interessant etc. Erst als die Autorin durch Kell und Rhy andeutet, dass Alucard, Rhy und Kell eine gemeinsame Vergangenheit teilen war meine Neugier geweckt. Die Zwischenkapitel die vom weißen London erzählten verstreuten ein klein wenig Spannung, aber erst mit der Ankunft der Night Spire im roten London und dem Beginn der Element Games wurde es richtig spannend und die letzen 50 Seiten flogen nur so dahin.Da es sich bei A Gathering of Shadows um den zweiten Band der Shades of Magic Trilogie handelt, kamen nur sehr wenige neue, aber dafür auch sehr interessante Charaktere hinzu! - Alucard Emery ist sehr charmant und ein Mann mit vielen Gesichtern! Ich bin also sehr, sehr gespannt auf den finalen Band, in der Hoffnung noch mehr Geheimnisse über ihn aufzudecken! Ojka, ein weiterer, neuer Charakter, jedoch blieb mir weitestgehend fremd, da man nicht wirklich viel über sie erfährt. Der Antagonist dieses Buches ist sehr interessant, mysteriös und geheimnisvoll und vor allem gefährlich! Dass er im finalen Band ebenfalls wieder mit von der Partie sein wird, ist ein weitere Grund warum ich sehr gespannt auf den dritten und letzten Band bin!Der Schreibstil der Autorin war wie schon bei den Büchern davor, die ich von ihr gelesen habe, ein Genuss! Malerisch, bildlich, angenehm und flüssig. Und vor allem auch sehr witzig. Ich hatte viel zu lachen! - Das Englisch war auch gut zu verstehen. Zwar hatte ich zu Beginn ein paar, kleine Verständnisprobleme, da ich dieses mal keinen Word Wise hatte, weil ich ja das Paperback gelesen habe, aber ich konnte mich sehr schnell in das Englisch einfinden!Fazit: Gut, unterhaltsam und interessant. Ich habe mich beim Lesen sehr amüsiert! Jedoch ist dieser Band nicht so spannend wie sein Vorgänger, erfüllt also das Klischee vom "schwächeren Mittelband", dennoch eine klare Leseempfehlung! 

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  • Vorbereitungen für das Finale - Potenzial für mehr

    Gathering of Shadows

    MiHa_LoRe

    26. May 2017 um 21:34

    Enthält Spoiler zum Vorgänger!InhaltVier Monate sind vergangen, seitdem Kell und Lila die Dane-Zwillinge besiegt haben. Und auch vier Monate, in denen sie nichts voneinander gehört haben.Lila hat sich an Bord der Night Spire einen Namen gemacht und kommt ihren Träumen näher. Denn der Kapitän des Schiffes ist Alucard Emery, ein geübter Magier, der seine eigenen Geheimnisse hat, aber Lila immer schnell durchschaut.Im roten London laufen währenddessen die Vorbereitungen für das Essen Tasch, ein magischer Wettbewerb zwischen den drei Königreichen. Für die dunkle Macht, die vor Monaten in der Stadt wütete, wird Kell als Verantwortlicher gesehen und der Druck, der auf ihm lastet, ist größer als je zuvor. Obwohl es verboten ist, möchte er heimlich an den Spielen teilnehmen, und auch aus allen drei Königreichen reisen zahlreiche Gäste sowie Teilnehmer an, unter ihnen auch ein bekanntes Schiff. Und währenddessen erwacht ein anderes London wieder zum Leben ...ProtagonistenWie auch im ersten Buch hatte Kell es nicht leicht. Es ging ihm schon vor den Ereignissen mit der dunklen Magie - Vitari - nicht gut, da wurde er wie Eigentum behandelt und fühlte sich einsam. Nun ist er als Antari einsamer als zuvor, und wird noch dazu als Schuldiger an vielen Toden angesehen. Sein Käfig wird dadurch nur noch kleiner. Der König und die Königin behandeln ihn anders als früher und lassen ihm weniger Freiraum, und auch Rhy hat sich verändert. Außerdem denkt er andauernd an Lila und fragt sich, was aus ihr geworden ist.Kell ist zwar in seiner magischen Begabung überragend und wird in der Hinsicht bewundert, denn Antaris sind eben mächtig und begehrt. Aber trotz der Macht ist Kell sehr verletzlich, und darum hab ich noch mehr ins Herz geschlossen. Er ist immer sehr ernst und es fällt ihm schwer, locker zu lassen, aber wenn man seinen weichen Kern kennt, muss man ihn einfach lieben.Prinz Rhy hat sich verändert. Durch den Bund fühlt er nun starke Gefühle von Kell, genauso wie umgekehrt. Beiden ist das nicht ganz angenehm, und Rhy ist zwar dankbar, fühlt sich aber schuldig, da er Kells Leben quasi mitlebt. Und er hat Schuldgefühle wegen seiner Torheit als er Hollands Geschenk angenommen hat, schließlich hat das alles noch weiter verschlimmert. Er ist jetzt entschlossen, ein verantwortungsvollerer Prinz zu werden, der seinem Reich gerecht wird. Außerdem will er auch Kell noch mehr als sonst helfen, und das alles hat mich kurz denken lassen, dass sein Charakter sich vollkommen verändert hat, aber er ist immer noch der unverbesserliche Prinz, den man kennt. Nur eben ein bisschen weniger leichtsinnig.Lila ist nun endlich auf einem segelnden Schiff, und macht, was sie am besten kann: Stehlen. Und andere halb legale bis illegale Sachen. Fühlt sie sich schlecht dabei? Natürlich nicht, sie ist Delilah Bard und sie fürchtet sich vor nichts und niemandem! Auch wenn die dunkle Magie und die Dane-Zwillinge schon sehr unheimlich waren, gibt Lila nicht auf: Sie ist entschlossen Magie zu lernen und Meister Tierens Worte von damals ermutigen sie auch dazu, schließlich soll sie die Macht dazu in sich haben! Ja, Lila geht es gut, darum hatte ich eigentlich gar kein Mitgefühl mehr, weil sie wegen nichts leiden musste. Man folgt ihr nur bei ihren waghalsigen Abenteuern, ist Zeuge ihrer spitzen Zunge und merkt, dass auch sie oft an Kell denkt. Ja, der attraktive und begabte Antari geht ihr nie aus dem Kopf.Lila erschien mir furchtloser, aber noch genauso impulsiv (und dadurch manchmal auch leichtsinnig) wie im ersten Band. Ich hatte Spaß daran, ihre Erlebnisse an Bord der Night Spire mitzuerleben, kam ihr emotional aber nicht ganz so nah wie im ersten Buch.Alucard Emery ist ein interessanter Charakter. Er ist aufmerksam und irgendwie wurde er Kapitän dieses Schiffes, aber davor hat er High Royal (englisch, im roten London die Sprache des Adels) gelernt und kennt wohl auch Kell und Rhy. Diese waren auch überrascht, dass Alucard überhaupt nach London kommt. Er kann mit Lilas spitzer Zunge mithalten und so ergeben die beiden ein überaus unterhaltsames Paar.Handlung und SchreibstilDas ganze Buch wurde von den Vorbereitung zum Essen Tasch eingenommen. Okay, nicht ganze, irgendwann fand es tatsächlich auch mal statt, aber mir kam es vor wie eine Ewigkeit. Vor allem vergingen dabei auch nicht besonders viele Tage und ich hatte das Gefühl, als würde nicht wirklich etwas passieren, aber die Autorin weiß, wie man Spannung aufbaut.Warum dieses Buch nicht die volle Punktzahl von mir erhalten hat: Es hat mir zwar sehr gut gefallen, es war spannend und magisch, aber ich hatte das Gefühl, es hätte noch viel besser werden können. Es war wie andere Mittelbände von Trilogien: die Vorbereitung auf das Finale. Es war auf andere Art spannend als das erste Buch, nicht durch große Konflikte und dramatischen Wendungen, sondern mit den kleinen Dingen, wie das erwartete Wiedersehen von Lila und Kell, Kells Probleme mit seinem Umfeld und das Essen Tasch. Also es war schon gut, aber das erste hatte da mehr zu bieten und das Ende dieses Buchs verspricht, dass es im nächsten auch so sein wird. Da die Konflikte aber lange angekündigt wurden, hatte ich sie früher erwartet und war da ein bisschen enttäuscht.Fazit"A Gathering of Shadows" hat mir ausgesprochen gut gefallen, mir hat nur ein wenig an echter Action gefehlt und es war eher eine Vorbereitung für den finalen Band der Trilogie.

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  • Rezension: A Gathering of Shadows von V. E. Schwab

    Gathering of Shadows

    Chianti Classico

    01. April 2017 um 12:43

    Vier Monate sind vergangen, seit die Black Night Red London bedroht hat, die Kell über die Stadt gebracht hat. Zwar hat er seinen Fehler im wahrsten Sinne des Wortes aus der Welt geschafft, doch die Spuren dieser Nacht sind immer noch zu sehen und Kell kämpft mit seiner Schuld. Nun bereitet sich Red London auf die Essen Tasch vor, die Elementspiele, bei denen Magier dreier Länder antreten, aber auch in den anderen Londons geht es spannend weiter... "A Gathering of Shadows" ist der zweite Band von V. E. Schwabs Shades of Magic Trilogie, der wieder aus wechselnden personalen Erzählperspektiven erzählt wird. Wir durften so erneut in die Sichten von dem Antari Kell, Prinz Rhy und Delilah Bard, sowie zwei weiteren Charakteren eintauchen. Ich bin etwas zwiegespalten, was diesen zweiten Band angeht. Einerseits ließ sich "A Gathering of Shadows" richtig gut lesen und es hat mir sehr viel Spaß gemacht, wieder in die Geschichte um die vier verschiedenen Londons eintauchen zu dürfen und mehr über die Welten zu erfahren. Aber andererseits bin ich ein wenig enttäuscht, weil ich letzten Endes das Gefühl hatte, dass eigentlich kaum etwas passiert ist. Je näher ich dem Ende des Buches kam, desto mehr stieg die Vorfreude auf einen spannenden Kampf, wie es ihn am Ende des ersten Bandes gab. Aber die Seiten wurden immer weniger und noch immer passierte wenig bis nichts. Es war zwar nicht gähnend langweilig, wie gesagt, die Geschichte ließ sich wirklich gut lesen, aber mir ist zu wenig passiert. Vor allem, wenn man bedenkt, wie viel Potenzial die Geschichte besitzt! Hier hätte V. E. Schwab einfach mehr herausholen können, denn die Ansätze waren da. Der Antari Kell und Prinz Rhy waren mit Abstand meine liebsten Charaktere und ich habe mich immer gefreut, wenn ich aus ihren Sichten lesen durfte. Ich mag die beiden total gerne und auch ihre enge Beziehung, ihre Freundschaft ist ein wahres Highlight für mich. Die beiden würden alles für den jeweils anderen tun, das haben sie im ersten Band bewiesen und sind immer noch dabei die Geschehnisse zu verarbeiten. Während Rhy seine königlichen Pflichten ernster nimmt, ist Kell bei dem König in Ungnade gefallen und genießt längst nicht mehr so viele Freiheiten, wie früher. Kell und Rhy haben mir richtig Spaß gemacht, aber es gab ja auch noch die Kapitel aus der Sicht von Lila, mit der ich schon im ersten Band nicht warm geworden bin, woran sich leider auch im zweiten Band nichts geändert hat. Ich mag sie einfach nicht. Sie ist mir zu stur, zu eigensinnig und irgendwo auch zu begierig. Wenn sie etwas will, dann holt sie es sich, ohne Rücksicht auf Verluste und ich kam mit ihrer Art einfach nicht klar. Den Auftakt fand ich sehr vielversprechend, weil man unter anderem auf viele Fragen und Geheimnisse gestoßen ist, bei denen ich die Hoffnung hatte, dass man vielleicht schon im zweiten Band eine Antwort bekommt. Und hier bin ich dann ein bisschen enttäuscht wurden, denn weder über Kells Vergangenheit, noch über Black London hat man sehr viel mehr erfahren, was ich wirklich sehr schade fand. Aber trotzdem übt die Geschichte einen gewissen Reiz auf mich aus. Ich mag Kell und Rhy total gerne und auch die Geschehnisse am Ende machen mich neugierig auf den finalen dritten Band. Der Weltentwurf ist natürlich unschlagbar interessant und so hoffe ich, dass mich der Abschluss begeistern kann und mir auch ein paar Antworten liefern wird. Fazit: Nach dem tollen Auftakt der Shades of Magic Trilogie hatte ich hohe Erwartungen an "A Gathering of Shadows" von V. E. Schwab, die leider nicht alle erfüllt wurden. Das Buch ließ sich zwar gut lesen und der Weltaufbau kann mich immer noch begeistern, ebenso wie Kell und Rhy, aber mir persönlich ist zu wenig spannendes passiert. Ich hatte die Hoffnung, dass man mehr über die Hintergründe von Kell, oder auch Black London erfahren würde, was leider nicht passiert ist und auch mit Lila hatte ich so meine Probleme, weil ich einfach nicht warm mit ihr geworden bin. Ich bin etwas enttäuscht und vergebe deshalb nur drei Kleeblätter, allerdings werde ich auf jeden Fall weiterlesen und hoffe, dass mich das Finale dann doch noch begeistern kann!

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  • A Gathering of Shadows - ADSOM #2 - V.E. Schwab

    Gathering of Shadows

    Lesen_ist

    17. April 2016 um 09:43

    Inhalt Kell is one of the last magicians with the ability to travel between parallel universes, linked by the magical city of London. It has been four months since a mysterious obsidian stone fell into his possession and he met Delilah Bard. Four months since the Dane twins of White London fell, and the stone was cast with Holland’s dying body back into Black London. Now Kell is visited by dreams of ominous magical events, waking only to think of Lila. And as Red London prepares for the Element Games—an international competition of magic—a certain pirate ship draws closer. But another London is coming back to life. The balance of magic is perilous, and for one city to flourish, another must fall. Meine Meinung Vor einem Jahr habe ich »A Darker Shade of Magic« gelesen, mein erstes Buch von V. E. Schwab. Da war hauptsächlich @Crini (»All about books«) schuld, weil sie so von dem Buch geschwärmt hat. Ich war auch ganz begeistert und habe diesem zweiten Buch entgegengefiebert. Im März habe ich es im Zuge der Aktion »Das Jahr des Taschenbuchs« gekauft. Die Geschichte spielt in vier parallelen Welten, aber diese Welten sind nicht gleich. Das, was sie verbindet, ist die Stadt London. Aber das war’s dann auch schon, weil nicht nur die jeweilige Welt ganz anders ist, sondern auch die Städte. Paläste sind verschieden, sogar der Fluss heißt anders oder hat eine andere Farbe. Sie sind wie vier Blätter Papier, die übereinanderliegen. Grey London liegt unten, ist ohne Magie und unserer Welt am ähnlichsten. Dann kommt Red London, voll Magie, einen roten Fluss, eine gute Königsfamilie und Kell, einem ganz besonderen Magier. White London hat noch mehr Magie und ist ein sehr gefährlicher Ort. Black London wurde von der Magie korrumpiert und die Tür zu dieser Welt geschlossen, was sich dort befindet weiß nun keiner mehr. Wie gesagt ist Kell ein ganz besonderer Magier. Er ist ein Antari und lebt in Red London bei der Königsfamilie. Sein rechtes Auge ist komplett schwarz, sein linkes Auge aber ganz normal und blau. Nur Antari können mit ihrem Blut eine Tür zu einem anderen London öffnen. Kell bringt Briefe von einem Monarchen zum anderen. Was im ersten Buch passiert hat sein Leben und das Leben des Prinzen Rhy für immer verändert. Er hat sich schon vor diesen Ereignissen wie ein Talisman des Königspaares gefühlt, jetzt fühlt er sich wie ein Gefangener, sein Leben für immer mit dem des Prinzen verbunden. V. E. Schwab macht seine innere Zerrissenheit und seine Unruhe richtig greifbar. Man wünscht sich so sehr, dass er zumindest das Leben von früher wieder zurückbekommt, aber das scheint einfach unmöglich zu sein. Prinz Rhy fühlt mit ihm, hat auch seine eigenen Probleme mit dieser neuen Verbindung zwischen ihnen. Delilah Bard, also Lila, kommt aus Grey London, und obwohl es gar nicht möglich sein sollte, ist sie mit Kell nach Red London gereist. Sie haben inzwischen sehr viel durchgemacht, Seite an Seite gekämpft, und jetzt macht sich Lila davon, heuert auf sehr ungewöhnliche Art auf einem Schiff an und segelt davon. Die größte Veränderung passiert mit ihr. Aus der Taschendiebin, die sich am liebsten als Mann verkleidet, wird ein wichtiges Mitglied der Mannschaft. Der Kapitän unterrichtet sie, weiß aber gar nichts über sie, woher sie wirklich kommt. Lila entdeckt etwas an sich, etwas Gefährliches aber es wäre nicht Lila, wenn sie nicht immer Ärger anziehen würde, und die Gefahr ignoriert. Die Welt, oder besser die Welten, die die Autorin erschafft sind wunderbar und mannigfaltig. Es ist Winter und Grey London ist grau und kalt, Red London ist farbenfroh und riecht immer nach Blumen trotz der Kälte. White London ist dabei sich zu verändern nach den Geschehnissen im ersten Buch, aber niemand weiß das und Kell reist auch nicht mehr dorthin. Und dann natürlich »Badass« Lila, die mit dem charmanten Kapitän Alucard Emery auf dem Meer unterwegs ist und andere Teile des Reiches kennenlernt. Sie erlebt ihre Abenteuer und muss eine neue Sprache lernen, weil Englisch in Red London die Sprache der königlichen Familie ist. Der Leser lernt immer mehr über diese Welten und ihre Menschen. Neue Figuren mit alten Beziehungen werden vorgestellt. Die Magie fließt durch die Seiten und nimmt den Leser gefangen, entführt ihn in diese fantastische, schillernde Welt von Red London, wo die Geschichte hauptsächlich spielt. Die wunderbaren Charaktere, die so viele intensive Gefühle in einem wecken, diese lebendigen Welten und die immer höher steigende Spannung übten einen Sog aus, dem ich mich nicht entziehen konnte. Alles läuft zusammen wie auf rote Fäden, die alle zu einem Punkt führen. Ich wusste, dass etwas Bestimmtes passieren wird, habe gehofft und gebangt, dass es doch anders kommt und am Ende des Buches hielt ich fast die Luft an. Dieses Ende ist einfach nur »nein, nein, nein!« Atmosphärisch, magisch und bezaubernd geht die Geschichte mit Kell, Lila und Rhy weiter. Die Beziehungen intensivieren, der Weltenaufbau ist sagenhaft und die Charaktere entwickeln sich, wachsen dem Leser ans Herz. Man wird reingezogen in diesen parallelen Welten, leidet mit den Protagonisten mit, erlebt ihre Abenteuer, fühlt ihren Schmerz und ihre Zerrissenheit, bangt um ihr Wohlergehen. Die Handlungsstränge von Lila, Kell und White London kommen zusammen und gipfeln in einem spannungsgeladenen Ende, das einem fast den Atem raubt und man nur mehr denkt »No!« Ein fieses Ende, so viel sei gesagt!

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  • Übertrifft den Vorgänger!

    Gathering of Shadows

    Effi86

    26. March 2016 um 16:46

    Die Story: Vier Londons, vier Farben, einst vereint durch Magie. Der junge Kell ist einer der wenigen Menschen, die zwischen den verschiedenen Städten reisen können und im Namen der Krone auch dürfen. Doch Kell benutzt seine Macht nicht immer für ganz legale Dinge.Auf den Punkt gebracht: Grandios! Lest es, lest es alle!In mehr Worten:Delilah Bard had a way of finding trouble.Was wohl daran liegt, dass Lila eine seltene Mischung aus Sturheit, Neugier und Lebenshunger in sich vereint. Hat sie sich etwas in den Kopf gesetzt, zieht sie es auch konsequent durch, ohne sich von anderen davon abbringen zu lassen. Dies führt im zweiten Band der Shades of Magic-Reihe zu interessanten Verwicklungen, die ebenfalls ihren Schatten auf den 3. Teil werfen.People survived by being cautious, but they got ahead by being bold.( S.33)  Mir persönlich gefällt Lila unglaublich. Endlich mal ein weiblicher Charakter, der einfach agiert, wie es ihr beliebt und sich dabei nie von den männlichen Charakteren hereinreden lässt, oder sich gar von ihnen abhängig macht. Erwartet hier nie eine Damsel in Distress, denn sollte Lila in Schwierigkeiten geraten (und das wird sie!), boxt sie sich – im wahrsten Sinne des Wortes – auch selbst wieder heraus.Aber nicht nur Lila bietet einen starken Auftritt, denn in AGoS sind mir alle Charaktere richtig ans Herz gewachsen. Plötzlich ist es nicht mehr nur diese toll gestaltete Welt und kreative Idee, in der ein paar nette Charaktere herumhüpfen, deren Schicksal mich jedoch nicht ganz mitnimmt. Nein, hier erlebte ich mit Lila Abenteuer, versuchte mit Kell seinen Bruder zu schützen und zeigte mit Rhy allen, welch ein Thronfolger er sein kann.Diese persönliche Note, die mir im ersten Band noch etwas gefehlt hat, spielt Autorin V.E. Schwab nun meisterhaft aus, indem sie ihre Beziehungsgeflechte sichtbar und äußerst wirksam verdichtet.But Rhy was the closest thing to a brother Kell had ever known. He would give his life for the prince.(S. 57) Kell und Rhys Beziehung ist eine der schönsten Geschwisterbeziehungen, die ich in der letzten Zeit gelesen habe. Ihre tiefen Gespräche, all die Dinge, die zwischen ihnen unausgesprochen bleiben, aber dennoch vom anderen verstanden werden, all diese kleinen zwischenmenschlichen Handlungen, lassen den Leser ihre Liebe füreinander spüren. "There you go again," murmured Rhy, leaning his head on Kell's shoulder. "You never let me fall."(S. 84) Es ist schön, dass Rhy hier endlich mehr Raum bekommt. Sein größtenteils fröhlicher, leicht selbstverliebt anmutender Charakter ist sehr liebenswert. Darüber hinaus lernt man Kell durch Rhy und ihre Beziehung zueinander besser kennen.Neben den dreien gibt es noch einen unglaublich interessanten Neuzugang, der mich in ein richtiges Fangirl verwandelt hat. Der Pirat Alucard Emery ist gerissen, mysteriös und charmant – wozu er diese Eigenschaften nutzt, ist ungemein unterhaltsam.Storytechnisch überrascht V.E. Schwab mit der Richtung, die sie einschlägt. Ich hätte nämlich andere Schwerpunkte erwartet und war dann umso begeisterter, dass mich eine völlig andere Geschichte in ihren Bann zog. Der Strang um das Essen Tasch (ein Wettkampf zwischen Magiern) bietet gute Unterhaltung und zeigt, welche Völker diese Welt noch bewohnen. Zwar sind die ersten hundert Seiten etwas gemächlicher und auch in der Mitte lassen sich leichte Längen finden, aber das tut dem Lesespaß keinen Abbruch. Spätestens die letzten hundert Seiten entschädigen dafür und das Ende ist so spannend, dass ich am liebsten sofort mit dem 3. Band beginnen würde.Fazit:Ein gewohnt genialer Weltenbau, ein schöner Storyverlauf und Charaktere zum Niederknien, machen A Gathering of Shadows zu einem glasklaren Must-read. Volle Punktzahl!

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  • Geniale Fortsetzung

    Gathering of Shadows

    Aniday

    26. March 2016 um 09:56

    "A Gathering of Shadows" ist der zweite Band einer Reihe, leichte Spoiler zu "A darker Shade of Magic" lassen sich in meiner Rezension nicht vermeiden. Einige Monate nach der schwarzen Nacht ist Lila ihrem Traum gefolgt - sie ist auf einem Schiff und lebt ihr Abenteuer. Bis es für einen Wettkampf, an dem ihr Kapitän teilnimmt, zurück nach London geht und sie sich damit auseinander setzen muss, wer sie ist und was sie eigentlich will. Für Kell und Rhy zieht die schwarze Nacht auch ihre Dämonen nach sich, wobei jeder anders damit umgeht. Der Wettkampf soll für sie einen Wendepunkt darstellen. Wenn nicht schon zuvor alles den Bach hinunter geht... Zugleich erwachen in einer anderen Welt Mächte, die alle Welten bedrohen könnten. Die Beschreibung verspricht eine actiongeladene Mischung. Die bekommt man auch, doch etwas anders als man (zumindest ich) erwartet. Es dreht sich viel um Lila, Kell und Rhy, man erfährt einiges über die drei Charaktere, ihre Veränderungen seit den verhängnisvollen Ereignissen - und für mich wichtiger, man erlebt die noch größeren Veränderungen, die sie nun in der Vorbereitung auf bzw. mit dem Wettkampf im Hintergrund durchmachen. Der Wettkampf selbst spielt dabei eine etwas kleinere Rolle, dient eher als Kulisse, sorgt aber für einige tolle (Kampf)Szenen. Die drei sind mir dabei, jeder auf seine Art, noch mehr ans Herz gewachsen als im ersten Band, da sie nochmals deutlich an Tiefe gewinnen. Jetzt mag das klingen, als wäre die Geschichte etwas langsamer, da sie sich auf Gefühle und Charakterentwicklung konzentriert, aber das stimmt nicht. Diese Entwicklungen sind so geschickt in die Handlung eingeflochten, dass immer etwas los ist und die Seiten dahinfliegen. Die Konflikte sind insgesamt eher interner Natur und großteils nicht einmal von außen beeinflusst, doch das bietet tatsächlich mehr als genug Stoff. Auch neue Charaktere tauchen auf, von denen besonders Alucard, Lilas Kapitän, mich für sich gewonnen hat. Ich bin sicher und hoffe, dass auch er noch weiter eine Rolle spielen wird. Auf die erwachenden Mächte in der anderen Welt will ich nicht näher eingehen, da jedes Wort wohl zuviel wäre. Sie haben ihre eigenen Kapitel, die parallel zum Verlauf der Ereignisse im roten London laufen und stoßen an einem Punkt dazu - alles mit einem vielversprechenden Blick auf Band 3. Alles in allem war das Buch ein Zwischenband, der die Handlung vor allem in Hinsicht auf die Charakterentwicklung vorangetrieben hat und vor einem eher entspannteren Hintergrund (zumindest hinsichtlich der Parallelwelten) spielt. Doch das Wort "Zwischenband" meine ich in dem Fall keineswegs negativ, er war genau so nötig und richtig gut gemacht, sodass ich nun noch viel mehr eingebunden bin und mich riesig auf die Fortsetzung freue. Manche Autoren könnten sich davon eine Scheibe abschneiden...

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