Monsters of Verity - Dieses wilde, wilde Lied

von Victoria Schwab 
4,1 Sterne bei28 Bewertungen
Monsters of Verity - Dieses wilde, wilde Lied
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Neue Kurzmeinungen

Sylphies avatar

Düsteres und mitreißendes Abenteuer mit Endzeitflear

LillianMcCarthys avatar

Tolle Idee und tolles Setting. Nicht so toll umgesetzt, wie erhofft.

Alle 28 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Monsters of Verity - Dieses wilde, wilde Lied"

Monsters of Verity – Dieses wilde, wilde Lied ist der Auftakt einer neuen Urban Fantasy-Reihe, in der die Grenzen zwischen Moral und Sünde verschwimmen. Auf mitreißende Weise erzählt #1-New York Times-Bestsellerautorin
Victoria Schwab
von einer düsteren Zukunft, in der Monster aus uns Menschen entstehen und uns die eigenen Abgründe aufzeigen. Die perfekte Lektüre für Fans von Cassandra Clare und Maggie Stiefvater!

In der geteilten Metropole Verity City herrscht ein erbitterter Kampf ums Überleben. Denn jede neue Gewalttat der Menschen bringt leibhaftige Monster hervor, welche nachts den Bewohnern der Stadt auflauern ...
In dieser düsteren Welt treffen die Kinder der beiden verfeindeten Herrscher aufeinander: Kate, die den Drang hat, sich endlich gegenüber ihrem Vater zu beweisen. Und August, der jeden Tag damit ringt, seine wahre Identität zu verbergen – denn August ist ein Sunai, eine extrem seltene und sehr gefährliche Art von Monster. Als Kate eines Tages in einen Hinterhalt gerät, müssen die beiden gemeinsam fliehen. Doch wem kannst du noch trauen, wenn die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwinden?

Monsters of Verity – Dieses wilde, wilde Lied ist der erste von zwei Bänden.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783785588635
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Fester Einband
Umfang:432 Seiten
Verlag:Loewe
Erscheinungsdatum:17.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    Claudias-Buecherregals avatar
    Claudias-Buecherregalvor 9 Tagen
    Verity City 1

    Die Multi-Millionen-Metropole Verity City ist in zwei verfeindete Lager aufgeteilt. In dieser Stadt geht es oft ums nackte Überleben. Menschen und Monster kämpfen gegeneinander, aber auch innerhalb ihrer Spezies bekämpfen sie sich. In dieser Welt treffen die Kinder der verfeindeten Herrscher aufeinander und erleben sich ganz anders, als erwartet.

    „Dieses wilde, wilde Land“ ist der Auftakt einer Urban-Fantasy-Reihe von Victoria Schwab. Leider fiel mir der Einstieg in ihr düsteres Szenario sehr schwer. Es hat fast das ganze erste Drittel gebraucht, bis ich wusste, wer wer ist, wie sich die Monster unterscheiden und ich ein ungefähres Bild über die Lebensumstände in Verity City gewonnen hatte. Dieses Problem bin ich nicht gewohnt und es hat mir etwas den Lesespaß verdorben. Der Mittelteil, der leider etwas vor sich hin plätschert, hat auch nicht geholfen. Gegen Ende des Romans zieht das Tempo etwas an, aber ich hatte wenig Antrieb das Buch zu beenden, weil es mich einfach nicht gepackt hat.

    Die beiden Protagonisten sind auch nicht meine Lieblinge geworden. August, der eigentlich ein Monster ist, war noch einigermaßen interessant und sympathisch. Kate ist eher rebellisch, hat ihren eigenen Kopf, aber ich konnte keinen Bezug zu ihr aufbauen.

    Fazit: Mir hat der Ausflug in die (Monster-) Welt von Verity City leider nicht besonders gefallen. Ich hatte wenig Eigenantrieb das Buch beenden zu wollen und werde die Fortsetzung(en) nicht lesen.

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    MagicAllyPrincesss avatar
    MagicAllyPrincessvor 9 Tagen
    tolle Idee, leider für mich zu abgedreht und zu wenig spannend!

    Inhalt:

    Kate und August leben in einer gigantischen Metropole, in Verity-City in den USA der Zukunft. Diese ist in verschiedene Gebiete und Territorien unterteilt. Die Familien der beiden sind verfeindet und erhalten einen immer wackliger werdenden Waffenstillstand gerade noch so aufrecht. Kate ist die Tochter eines herrischen, gefühlskalten Mannes, der hartherzig und mit strenger Hand über sein Territorium herrscht. August hingegen ist ein Monster, ein Sunai, äußerlich nicht von einem Menschen zu unterscheiden. Er wiederum lebt mit seinen Geschwistern, ebenfalls Sunai, bei einem menschlichen Paar, welches die drei wie ihre eigenen Kinder behandelt. Immer wenn ein Verbrechen, sprich eine Gräueltat begangen wird, entsteht ein weiteres Monster, von denen es insgesamt drei verschiedene Arten gibt.

    Bedingt durch einige Umstände, lernen Kate und August sich kennen. Als es brenzlig wird, müssen die beiden sogar gemeinsam fliehen. Zwangsläufig halten die zwei Teenager zusammen, kämpfen gemeinsam und versuchen sich in einer Welt zu behaupten, die ihnen alles abverlangt. Sie beginnen einander zu vertrauen, bauen Vorurteile ab und bilden ein Team, bis sich die Ereignisse erneut überschlagen.

    Meinung:

    Da ich bereits ein Buch der Autorin Victoria Schwab gelesen habe, welches mich sehr begeistern konnte, habe ich mich wahnsinnig auf „Monsters of Verity – Dieses wilde, wilde Lied“ gefreut. Die Autorin beginnt ohne große Einführung mit ihrer Geschichte, sodass es ein wenig gedauert hat, bis ich alle Zusammenhänge, Monstergruppierungen und warum diese entstehen etc. begriffen habe. Dennoch waren mir die beiden Protagonisten schnell vertraut und vor allem zu August, konnte ich bald eine Verbindung aufbauen. Dieser ist ein extrem liebenswertes Monster, genauer gesagt ein Sunai. Er sieht aus wie ein Mensch bzw. ein ganz normaler Teenager, kann sich aber dank seines Monsterdaseins nur von Seelen der Menschen ernähren, die bereits ein Verbrechen begangen haben. Dies ist ihm allerdings zuwider, sodass er seine Mahlzeiten solange wie möglich hinauszögert. Um nicht „dunkel“ zu werden, bleibt August allerdings nichts anderes übrig, als sich zu nähren. August wäre nur allzu gerne ein ganz normaler Mensch. Er lebt mit seinen Zieheltern, seinem älteren Bruder Leo und seiner Schwester Ilsa in South City, welches wiederum sein Vater Henry leitet und beschützt. Das FEK jagt die bösen Monster, die Corsai und die Malchai. Kate, ein ganz normaler Mensch, kommt nach diversen Internatsaufenthalten, bei denen sie alles möglich angestellt hat, zurück zu ihrem Vater. Kate will sich ihm beweisen und wünscht sich sehnlichst, dass ihr Vater sie endlich wieder wahrnimmt und stolz auf sie ist, koste es was es wolle. Doch je mehr sie von ihrem Vater und den Machenschaften seines Lieblingsmonsters erfährt, umso mehr Abscheu empfindet Kate für ihren Erzeuger und den Herrscher über North City.

    Als sie sich bedingt, durch einige Umstände, mit August zusammen auf der Flucht befindet und die beiden unterschiedlichen Teenager miteinander gegen diverse Monster kämpfen müssen, wird Kates Sicht auf ihren Vater und die allgemeine Situation grundlegend verändert. Mit Kate bin ich dennoch nicht vollkommen warm geworden, da sie ziemlich sprunghaft ist und nicht immer korrekt mit ihren Mitmenschen umgeht. Sie hat sich ein Stück weit selbst verloren, und versucht ihre inneren Dämonen in Schach zu halten. Dennoch mochte ich es sehr gerne, wie Kate und August ein Team bilden und sich gegenseitig unterstützen und beschützen. Die Chemie stimmt einfach und das, obwohl sie sich eigentlich hassen sollten. August habe ich definitiv mehr ins Herz geschlossen, da er sehr sensibel und sanftmütig ist und immer versucht, sich anzupassen. August ist seinen Zieheltern dankbar und bemüht sich, stets das Richtige zu tun. Daher ist er auch sofort bereit Kate zu helfen, obwohl sie eigentlich der Feind ist bzw. zu diesem gehört. Ich fand es großartig, dass es in diesem ersten Band keine Liebesgeschichte gibt. August und Kate sind zwar auf eine besondere Art miteinander verbunden und finden sich auch anziehend, dennoch sind sie nicht verliebt. Aus Feinden wird eine Zweckgemeinschaft und daraus wiederum entsteht eine schöne Freundschaft. Auch die restlichen Figuren sind gut ausgearbeitet und wirken authentisch. Sehr gerne mochte ich Augusts Eltern und seine Schwester. Wohingegen Kates Vater ein richtiges Ekel und typische Antagonist ist.

    Zu Beginn, ist die Story noch recht verworren, da man sich als Leser erst zurechtfinden muss, was mich meist anspornt. Doch dies war hier leider nicht so, mir hat tatsächlich die Spannung gefehlt. Es passiert zwar immer etwas, sodass eigentlich keine Langeweile aufkommen sollte, die Motivation um weiterlesen zu wollen, war aber dennoch meist nicht vorhanden. Die Idee an sich finde ich trotzdem extrem gut, daher kann ich auch nachvollziehen, dass viele Leser davon angetan sind, mir persönlich ist die Geschichte aber doch etwas zu abgedreht und nicht so rund, wie ich sie mir gewünscht habe. Das Potential darin blieb mir aber natürlich nicht verborgen, denn die Monster entstehen nur dann, wenn sich menschliche Abgründe auftun, sprich die Menschen schreckliche Taten vollbringen. Daher ist auch die Grundstimmung sehr düster, oft brutal und angespannt. Im letzten Drittel wurde es allerdings auch für mich interessanter, da die Geschichte rasanter wird, auch wenn ich die meisten Ereignisse tatsächlich vorausahnen konnte. Einiges wird aufgedeckt und geklärt, dennoch bleiben auch Fragen offen, sodass das Ende definitiv neugierig auf den Folgeband macht.

    Fazit:

    Mit „Monsters of Verity – Dieses wilde, wilde Lied“, ist Victoria Schwab ein düsterer Auftaktband gelungen, der vor allem durch das geniale Setting, die Idee an sich und Monster August besticht. Mir war die Geschichte stellenweise aber doch zu freaky. Fans dieser Art von Storys werden aber garantiert großen Gefallen an diesem Buch finden.

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    LillianMcCarthys avatar
    LillianMcCarthyvor 10 Tagen
    Kurzmeinung: Tolle Idee und tolles Setting. Nicht so toll umgesetzt, wie erhofft.
    Konnte mich nicht ganz überzeugen.

    WARUM WOLLTE ICH ES LESEN? Irgenwie mögen ja alle Victoria Schwab so sehr. Ich habe von ihr noch nichts gelesen und da mich das Thema von Monsters of Verity so ansprach dachte ich mir: Hey, wieso eigentlich nicht?!

    HAT ES MEINE ERWARTUNGEN ERFÜLLT? Irgendwie habe ich das Gefühl, Victoria Schwab kann in meinem Fall dem Hype nicht gerecht werden. Ich weiß nicht, wie es bei ihren anderen Büchern aussieht, aber dieses hier hat mich leider eher enttäuscht.

    WAS HAT MIR GUT GEFALLEN? Ich fand ja die Idee des Buches im Vorfeld so genial: Eine Stadt wird von Monstern beherrscht. Das hat etwas von Halloween in absolut genial. Auch zu Beginn des Buches war ich sehr positiv von den Protagonisten angetan. Sowohl Kate als auch August sind beide auf ihre Weise Antihelden und so sehr besondere Charaktere. Auch wenn man sie damit nicht direkt ins Herz schließt, haben sie mich dennoch sehr begeistert.

    WAS HAT MICH GESTÖRT? Ich würde jetzt nicht wirklich von gestört sprechen aber ich finde, dass Monsters of Verity mit einer sehr tollen Idee punkten kann, diese aber einfach nicht gut umgesetzt wurde. Da fehlte es mir an vielen Ecken und Enden und die gesamte Handlung blieb insgesamt zu oberflächlich und mittelmäßig. Auch der Schreibstil konnte mich nicht wirklich packen. Das ist wohl schlichtweg nicht "my cup of tea".

    FAZIT. Trotz toller Idee und interessanten Charakteren bleibt Monsters of Verity leider nur ein sehr mittelmäßiges Buch, das mich nicht voll und ganz begeistern konnte. Hier hat mir Tiefe gefehlt, ein eingehenderer Umgang mit der Grundidee und die Lust am Lesen im allgemeinen, was mitunter sicher am Schreibstil lag, der mir ebenfalls nicht komplett zugesagt hat. | ★★★☆☆

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    Lieblingsleseplatzs avatar
    Lieblingsleseplatzvor 12 Tagen
    Kurzmeinung: Ein Buch, das es geschafft hat, mich mehrfach zu überraschen
    Wirkt nach

    Ein Buch, das es geschafft hat, mich mehrfach zu überraschen:

    Monsters of Verity – Dieses wilde, wilde Lied

    Die ersten Seiten haben mich total geflasht – diese düstere Welt, die pure Gewalt und dieses mutige Mädchen, das es faustdick hinter den Ohren hat! Ich war sofort gefangen von dieser Gesellschaft voller tiefer Abgründe und Brutalität.


    Der Weltenaufbau basiert auf dem Prinzip von actio und reactio – Gewalt erzeut Gegengewalt – geschieht irgendwo eine Straftat, wird quasi aus dieser gewalttätigen Atmosphäre heraus ein Monster erschaffen – CorsaiMalachai und Sunai. Diese Monster jagen die Menschen und werden wiederum werden brutal gejagt – ihr erkennt das Problem? Genau. Ein ewig währender Kreislauf der zur Spaltung der Stadt Verity City geführt hat, da jeder meint, das Problem auf seine Weise in den Griff zu bekommen.


    Monster, Monster, klein und groß,
    werden dich packen und lassen nicht los.
    Corsai, Corsai, Zähne und Klauen,
    Schatten und Knochen verbreiten das Grauen.
    Malchai, Malchai, gerissen und schlau,
    lächeln und beißen, ob Mann oder Frau.
    Sunai, Sunai, schwarze Augen,
    ihr Lied wird dir die Seele rauben.“

    Mitten in diesem tödlichen Perpetuum Mobile lernen wir Kate und August kennen – und sie sich. Unterschiedlicher könnten sie nicht sein – doch ist das von Belang?


    Kate ist genau nach meinem Geschmack. Berechnend, mutig und weiß, was sie will. Mit unkonventionellen Mitteln erreicht sie ihr Ziel, wieder nach Verity City – und zu ihren Vater, der die eine Hälfte der Stadt beherrscht – zurück kehren zu dürfen.


    August erschien mir zunächst extrem unnahbar – später wird auch klar, warum. August ist kein Mensch. Und aus seiner Aufgabe, Kate inkognito zu beschatten, wird schnell mehr…

    Die Entwicklung der beiden Protagonisten im Zusammenspiel ist enorm. Das ist für mich der große Pluspunkt der Geschichte neben dem brutalen Setting.


    Viele menschen sind wie Monster, und viele Monster wissen, was sie tun müssen, um für Menschen gehalten zu werden. (V. A. Vale)“

    Monsters of Verity – Dieses wilde, wilde Lied ist der erste von zwei Bänden. Nach einem gigantischen Start habe ich mich durch einige Längen kämpfen müssen. Es war wie durch Kaugummi waten bis zu einem Ziel zu dem ich unbedingt wollte… Das Durchhalten wurde allerdings von einem aufregenden letzten Drittel belohnt. Nun möchte ich gern weiter lesen … ich vergebe gute von 5 Lieblingslesesesseln.

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    Rajets avatar
    Rajetvor 13 Tagen
    Kurzmeinung: Der Autorin gelingt es die Geschichte von Romeo und Julia in diese düstere Welt zu legen und sie in einer neuen Variante zu erzählen.
    Jede Gewalttat = gleich ein neues Monster!

    Jede Gewalttat = gleich ein neues Monster!

    In einer Zukunft irgendwo in den USA: die geteilte Metropole Verity City. In ihr herrscht der nackte und erbitterte Kampf ums Überleben. Den jede Gewalttat der bringt neue leibhaftige Monster hervor und diese lauern Nachts den Bewohnern der Stadt auf.
    Und wie soll es anders sein treffen in dieser düsteren Welt die Kinder der beiden vermeintlichen und verfeindeten Herrscher aufeinander: Kate, die sich endlich ihrem Vater beweisen will und August, der jeden Tag versucht seine wahre Identität zu verbergen – den er ist ein Sunai! Eine extrem seltene und sehr gefährliche Art der Monster.
    Doch wem kannst du noch trauen, wenn die Grenzen zwischen Gut und Böse verschwinden?

    Der Schreibstil ist locker und leicht zu lesen.

    Das Cover in dunklen Tönen gehalten mit den beiden Städten (Teile), die eine in Sonnenschein getauscht, die andere in dunkle Schleier und dem großen Buchtitel in der Mitte – passt perfekt zum Roman Inhalt.

    Der Klappentext macht sehr neugierig auf den Roman und seine Geschichte.

    Fazit:
    Nach dem ich den Klappentext gelesen hatte musste dieses Buch unbedingt einziehen und ich wurde nicht enttäuscht. Der Autorin gelingt es die Geschichte von Romeo (August) und Julia (Kate) in diese düstere Welt zu legen und sie in einer neuen Variante zu erzählen. Allerdings nicht eins zu eins. Und die Idee mit dem begehen jeder Gewalttat entsteht ein neues Monster – grandios. Und trotz alledem lernt man die Protagonisten zu lieben und ihre Herausforderungen, das Leid und die Hoffnung mit zu erleben. Nach dem Ende diese Romans freue ich mich auf Band 2 und ein Wiedersehen mit Kate und August.

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    JuleBebiehs avatar
    JuleBebiehvor 15 Tagen
    Kurzmeinung: ..das Buch hat mir wirklich sehr gut gefallen & ich bin gespannt wie es weiter geht <3
    ..die Idee hinter dem Buch fand ich wirklich großartig :)

    Cover: Das Cover dieses Buches finde ich wirklich sehr schön - das muss ich am Anfang erst mal los werden :)


    Meinung: Man kommt von Anfang an schnell in die Geschichte rein. Das Buch wird aus 2 Unterschiedlichen Perspektiven erzählt. Einmal aus der Sicht von Kate & einmal aus der Sicht von August. Die eigentlich unterschiedlicher nicht sein können - das Kate ein Mensch ist & August ein Sunai. Natürlich stehen beide auch noch auf anderen Seiten - Was die Geschichte natürlich noch um einiges Interessanter macht. 
    Ich fand das Setting dieser Welt einfach großartig. Alleine Verity als Stadt in Nord & Süd unterteilt fand ich echt interessant. Dann das die Stadt 2 Unterschiedliche Herrscher hat & auch noch in Zonen aufgeteilt ist fand ich toll. Auch das jede Stadtseite nicht unterschiedlicher sein kann. Die eine ist Sicher & die andere eben nicht & dann das man zum durchqueren der Stadt auch noch komplette 3 Tage braucht finde ich echt krass.
    Die Handlung in dem Buch fand ich echt interessant - ich hätte wohl nicht damit gerechnet was dann stellenweise passiert. Das hat mich doch dann wirklich überrascht , gerade das Ende hätte ich wirklich so nicht erwartet. 
    Die Charaktere hat die Autorin wirklich sehr gut gewählt. Gerade August fand ich wirklich sehr cool :)
    Alles in allem ein schönes Buch  & ich bin wirklich sehr gespannt auf die anderen Teile :p

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    nickypaulas avatar
    nickypaulavor 16 Tagen
    Kurzmeinung: Ein packendes, lesenswertes Jugendbuch
    Ein packendes, lesenswertes Jugendbuch

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Um was geht es? ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Monster of Verity ist der neue, deutsche Jugendroman der amerikanischen Fantasyautorin V. Schwab - der Auftakt einer Dilogie und auch kürzlich als Hörbuch erschienen.

    In dem Roman treffen die beiden Protagonisten Kate und August aufeinander, die auf verschiedenen Seiten stehen.

    Beide leben in Verity, einer Stadt so groß wie mehrere amerikanische Staaten, in denen für jede Gewalttat, jeder Mord und jede Sünde ein Monster entsteht, das die Welt unsicher macht. Der eigentliche Ausbruch ist schon etwas her, warum wir als Leser in dieser Welt starten, nachdem sich Verity in zwei Fraktionen geteilt hat, die unterschiedlich mit dem Problem umgehen.

    Unsere beiden Protagonisten erleben eine aufregende Verfolgungsjagd, starke Gefühle und tiefe Abgründe, die Dinge offenbaren, mit denen keiner gerechnet hat.

    Untermalt wird das Ganze von einem Kinderlied über Monster, das wichtiger Bestandteil der Story ist und dem Buch ein besonderes Flair verleiht.

     

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Meine Meinung ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Das Buch hat seine 4,5 Sterne, die ich vergebe, definitiv verdient!

    Es ist packend, spannend und überraschend. Wobei die letztendliche Wendung jetzt für einen Vielleser nicht ganz unvorhersehbar ist, aber es ist definitiv gut gemacht. Auch die Darstellung der Monster, der beiden Fraktionen und der Verlauf, den das Buch nimmt, kann ich im Grunde nichts hinzufügen.

    Und das, obwohl ich wirklich eine ganze Weile gebraucht habe, um mit Kate warm zu werden. Gerade der Anfang mit ihr ist sehr anstrengend, weil sie so gar keine Sympathiepunkte aufweist, weshalb man sie mögen sollte. Glücklicherweise ändert sich das Bild von ihr von einem verwöhnten, aufmüpfigem Gör zu einer selbstbewussten, intelligenten Schülerin nachdem sie August begegnet. Ab dann habe ich sie auch durchgehend gemocht und habe Seite um Seite mitgefiebert, wann und wie sie hinter August Geheimnis kommt. Es war echt großartig, auch wenn es flotter ging, als erwartet, aber das Buch hat auch "nur" 432 Seiten und da noch so unsagbar viel passiert, ist es wiederum normal, dass die Autorin die Zeitspanne so gewählt hat.

    Auch August gefiel mir von seiner ganzen Art und Weise von Anfang an sehr gut. Ich mochte ihn sehr, bis zur letzten Seite. Auch die Entwicklung, die er durchmachte, und die Dinge, die er herausfand und die ihn veränderten, waren gut durchdacht und glaubwürdig. Selbst der Abschluss war nachvollziehbar, wenn auch selbst für mich schockierend in dem Augenblick. Ich hatte mit vielem gerechnet, aber nicht damit… Aber lest selbst :)

    Noch ein paar Worte zum Schreibstil:

    Ich bin gut durch das Buch gekommen und die Stadt wurde auch anschaulich beschrieben, genauso wie die Charaktere, die teils sehr tiefgreifend waren. Andere waren nur Randpersonen, jedoch passte das zum Gesamtkonzept gut.

    Man konnte sich beim Lesen die Situationen gut vorstellen - bei mir lief wie üblich direkt ein Film im Kopf ab und ich sah alles in Farbe :)

    Das einzige, was mich letztlich dazu bewogen hat, dem Buch 0,5 Sterne abzuziehen, ist der Punkt, dass ich es mir gern etwas düsterer gewünscht hätte. Aus den Monstersachen und den Monsterjagden hätte man noch um einiges mehr machen können, doch da die Verfolgungsjagd einen großen Teil im Buch einnimmt, war dafür vermutlich leider kein Platz mehr. Ich hoffe also auf Band 2, dass es da noch etwas mehr wird :) und behalte mir die 5 Sterne für dieses offen, wenn es genauso gut oder besser als dieses ist.

    Und ich hoffe, dass es bald erscheint, denn ich möchte unbedingt wissen, wie Verity das Grundproblem löst :)

     

    ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~ Fazit des Buches ~ Ƹ̵̡Ӝ̵̨̄Ʒ ~

    Ein packendes, lesenswertes Jugendbuch

     

    4,5 von 5 Sternen

     

    Nicky von >Die Librellis<

    ehemals Nickypaulas Bücherwelt

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    lex-booksvor 22 Tagen
    Kurzmeinung: Spannend und gut geschrieben, wenn auch wenig Neues. Die Welt könnte komplexer sein, die Charaktere tiefgründiger, aber das Buch macht Spaß.
    Schatten und Licht

    August ist ein Teenager. Und ein Monster. Äußerlich menschlich, vom Wesen her ein Sunai. Eine von drei Monsterarten, die aus den Verbrechen der Menschen hervorgegangen sind. Er lebt in der zweigeteilten Stadt Verity, in der sich Untergrundkämpfer unter der Führung von Augusts „Vater“ Henry Flynn gegen die immer größer werdende Schar bösartiger Monster zur Wehr setzen, die Callum Harker, Flynns mächtiger politischer Gegner, sammelt, wie andere Leute Briefmarken. Klare Fronten also. Bis Kate auftaucht, Harkers Tochter, die auf August so gar nicht den Eindruck eines Feindes macht.


    „Monsters of Verity – Dieses wilde, wilde Lied“ von Victoria Schwab ist eigentlich eine Romeo-und-Julia-Geschichte, mit etwas Bonnie und Clyde, Fantasy und dystopischen Anteilen. Es ist nicht die größte Innovation im Genre, wenn man ehrlich ist. Aber das Buch ist unterhaltsam, teilweise konnte ich es kaum aus der Hand legen. Obwohl ich einige Kritikpunkte habe.

    Anfangs könnte man denken, es mit einer recht komplexen Geschichte zu tun zu haben. Die Autorin deutet vieles nur an und inszeniert damit eine mysteriöse Atmosphäre, die neugierig macht. Das Konzept scheint originell. Mal keine Vampire, keine Werwölfe, Hexen oder Feen. Schlicht und ergreifend: Monster. Die – wenn man weiter liest – leider doch nicht so besonders neuartig sind. Die einen (Malchai) sind nicht viel mehr als Vampire mit ihrem bleichen Aussehen, den roten Augen und ihrer Vorliebe für Blut. Die anderen (Corsai), die im Dunkeln unter der Erde leben, hungrig und mit weißen milchigen Augen, erinnern stark an Zombies.

    Erwartet man ein feines dystopisch-urbanes Setting, kommt schnell Enttäuschung auf, da dieses auf wenige Stichpunkte zusammenschrumpft: verfeindete Stadtteile, Grenzkontrollen, Kameras, hinter den Grenzen viel Ödland und irgendwo andere Territorien. Der Rest bleibt verschwommen. Auch die Nebenfiguren (Augusts Sunai-Geschwister Leo und Ilsa, seine Eltern, Kates Vater, dessen Untertanen) wirken allenfalls angerissen und sind kaum näher ausgearbeitet.

    Was ich mochte, war die Dynamik zwischen Kate und August. Kate ist eine starke, exzentrische Persönlichkeit und August hat eine introvertierte, emotionale Seite. Trotzdem begegnen sich beide auf Augenhöhe. Wofür ich die Autorin liebe, ist der Umstand, dass es kein, absolut kein Teenager-Drama gibt. Keine nervenaufreibenden Liebesdreiecke, kein Dominanzgehabe, keine weinerlichen Mauerblümchen. Auch, wenn die Liebesgeschichte greifbar ist, hoffe ich, dass der romantische Teil in der Fortsetzung so ungezwungen bleibt.

    Ich mochte auch August, mochte seinen Konflikt, einerseits in seinem (Monster-)Wesen gefangen zu sein, auf der anderen Seite nach Menschlichkeit zu streben. August ist ein Sunai. Eine Art gutaussehender Dementor, der den Menschen ihre Lebenskraft aussaugen kann. Und zwar mit Hilfe von Musik, weshalb August auch meistens eine Geige mit sich herum trägt. Natürlich tötet August nur Mörder, denn eigentlich ist er ja der Gute. Neu ist das allerdings nicht, wenn man an den Vegetarier-Vampir Edward Cullen denkt. Ohnehin erinnert Augusts „Familie“ stark an die Cullens – der Arzt Henry Flynn, seine Partnerin, die sanfte Emily und deren „zusammengesammelten“ Kinder. Tell me something new, ging es mir mehr als einmal durch den Kopf.

    Womit ich wieder bei meinen Kritikpunkten wäre.

    Obwohl Kate und August gut harmonisieren, konnte ich mit Kate zeitweise wenig anfangen. Sie versucht ihrem mafiösen Vater nachzueifern und möglichst monströs zu wirken. Das könnte ein interessanter Konflikt sein, auch in einem Jugendbuch, wird hier aber zu stark vereinfacht und auf ein paar widersprüchliche Bilder reduziert. Wenn Kate eine Kapelle abfackelt oder kaltblütig ein Monster niedersticht, um im nächsten Moment in Schuluniform zum Unterricht zu spazieren und von der toten Mutti zu träumen, dann erscheint nicht nur der Gewaltaspekt unnötig brutal, sondern auch der Charakter zu künstlich angelegt. Kate schaltet ständig von „tough“ auf „empfindsam“ um, was mir einfach nicht echt vorkam.    

    Bei aller Kritik … die Story ist gut geschrieben und spannend erzählt. Es wird gekämpft, intrigiert und heimlich recherchiert. Getötet und verraten. Erst ganz am Ende wird es ein bisschen zu voraussehbar, was mich aber nicht davon abhalten wird, die Fortsetzung zu lesen.

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    Lovinbooks4evers avatar
    Lovinbooks4evervor 25 Tagen
    Monsters of Verity

    Vier Farben der Magie von der Autorin fand ich total genial und deswegen war mir klar, dass ich Monsters of Verity unbedingt lesen will. Das Cover gefällt mir auch richtig gut und ich habe eine ziemlich düstere und epische Story erwartet. Zumal ich schon einige begeisternde Stimmen zu dem Buch gelesen habe. 

    Leider fiel mir der Einstieg ins Buch ziemlich schwer. Ich habe keinen Bezug zu den beiden Protagonisten gefunden und fand die Story zu Beginn auch ziemlich verwirrend. Wer ist denn nun das Monster? Wer der Mensch? Um was für Monster handelt es sich? Das lichtet sich dann so nach und nach und ich habe gedacht, dass es ja nun endlich richtig los gehen kann...

    Kate war für mich schon eine harte Nuss. Sie ist sehr tough und hart. Für mich ehrlich gesagt schon etwas zu hart. Deswegen konnte ich mich auch nicht immer in sie hineinversetzen. So wie sie mit ihren Mitmenschen umgeht, hat sie auch keine soziale Kompetenz und irgendwie mochte ich sie einfach nicht. 

    August ist sehr ruhig und das ist der Grund, warum ich zu ihm nicht den sonderlichen Draht bekommen hab. Ja genau, die eine zu hart, der andere zu weich. Er ist ein Monster, aber mit einem Gewissen. Er ist sanftmütig und sensibel. Und er will einfach was erleben und nicht immer im Hauptquartier rumhängen. Deswegen wird er auf die Schule geschickt, auf die auch Kate gehen wird und so treffen die beiden aufeinander. 

    In meinen Augen dümpelt die Story lange Zeit nur so vor sich und ich hatte nicht das Gefühl, dass Buch jetzt unbedingt weiterlesen zu müssen. Durch den Mittelteil habe ich mich ziemlich gequält und habe immer auf die Spannung und den WOW Effekt gewartet, von dem so viele schwärmen.

    Erst mit dem letzten Drittel konnte mich Victoria Schwab dann packen und es kam Spannung auf. Nach und nach ergab alles Sinn und ich konnte gar nicht schnell genug lesen. Das Ende ist echt super und ich bin nun doch ziemlich gespannt, wie es denn weiter gehen wird. 

    Mich konnte Victoria Schwab mit Monsters of Verity  nicht wirklich überzeugen. Der Einstieg war mir zu verwirrend, der Mittelteil zu langweilig. Das letzte Drittel war dann doch ziemlich spannend und rasant und endlich konnte mich das Buch begeistern.

    3 von 5 Punkten

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    Septimuss avatar
    Septimusvor 25 Tagen
    Kurzmeinung: Selten hat mich ein Buch derart berührt, beeindruckt und Mitgerissen!
    Das Must-Read Buch des Jahres!

    "In der Nacht, in der Kate Harker beschloss, die Schulkapelle in Flammen aufgehen zu lassen, war sie weder wütend noch betrunken. Sie war verzweifelt." Schon die ersten Worte dieses Buches haben mich mitgerissen, in einen Strudel aus genialen Charakteren, einer dunklen Storyline und dem Verlangen die nächste Seite des Meisterwerks zu lesen. Victoria Schwab, eine mir bis dato nur vom Hörensagen bekannte Autorin (Schande über mein Haupt), hat einmal mit der Beschreibung 'Wie Romeo und Julia, nur ohne Romantik' (oder so ähnlich) geworben, was mich zu erst eher abgeschreckt hat. Aber als ich ihren fantastischen Schreibstil und die Idee des Buches kennengelernt hatte, war ich begeistert und bin es noch immer. Die Großstadt Verity, wo die Geschichte fast die ganze Zeit handelt und ihren Lauf nimmt, ist vom Rest der Welt abgeschottet und in zwei Hälften geteilt - Wieso fragst du dich? Verity hat zwei Probleme. Das eine ist die gewaltige Kriminalität. Nirgendwo sonst gibt es so viel Bosheit. Und eben diese Bosheit hat seit einiger Zeit Gestalt angenommen, womit wir beim zweiten Problem wären. Nach jedem Gewaltakt mit Todesfolge entsteht ein Monster von denen gibt es drei Arten die Corsai, Malachai und die Sunai, diese sind am seltensten. Die ersten beiden sehen unglaublich schrecklich aus und sind überaus gewalttätig. Die Sunai hingegen sind sehr schlau, verfügen über ein Gewissen und können die Gestalt von Menschen annehmen. Anders als die anderen Monster ernähren sie sich zwar auch von Menschen, aber nur von Sündern, dass sind Leute die bereits einen Mord begangen haben. Das Problem wird auf beiden Seiten der Stadt unterschiedlich angegangen. Da haben wir einmal die Seite bei der Leute bezahlen müssen und dann scheinbar in Sicherheit leben. Hier wirkt das Leben normal, aber der Anführer, Harker, ist kalt und grausam. Seine Tochter, Kate, verehrt ihn jedoch und möchte selber so sein und mit eiserner Faust, kühl und berechnend regieren (fast schon wie ein Monster). Dann gibt es noch die andere Seite. In dieser wird tagtäglich für eine sichere Stadt gekämpft und jeder kann Unterschlupf finden, egal wie viel Geld er hat. Flynn, der Anführer dieser Seite hat einen Sohn, August. Er ist etwas schüchtern und verletzlich, aber über alle Maßen bemüht ein normaler Mensch zu sein, denn er ist ein Sunai. Der Waffenstillstand zwischen den beiden Seiten gerät allerdings seit einiger Zeit schon ins Bröckeln. Also beschließt Flynn seinen jüngsten Sohn August verdeckt an die Schule von Kate zu schicken, um geheime Informationen zu bekommen. Die beiden verstehen sich allerdings recht gut. Natürlich weiß Kate nichts von Augusts Natur, aber an einem schicksalhaften Tag geraten die beiden jedoch in einen Hinterhalt. Fortan auf der Flucht erfahren sie immer mehr und alles spitzt sich auf einen Plottwist zu, der dann auch kommt! Monsters of Verity hat sich innerhalb kürzester Zeit zu dem besten Buch des Jahres und zu meinen neuen Lieblingsbuch gemacht. Die Schönheit des Schreibstils von Schwab und die tolle Story machen das Buch zu etwas ganz besonderem. Auch die Idee, das Monster aus Gewalttaten entstehen ist so tiefgründig. Im Mittelpunkt stehen aber auch einfach die Charaktere. Und, Gott sei Dank, nicht in einer „Ich-liebe-meinen-Feind“-Weise – Monsters of Verity konzentriert sich viel auf Kates und Augusts Entwicklung, was mir unglaublich gut gefiel. Beide Figuren sind nicht einfach perfekt, sondern haben wirkliche Schwächen und weniger schöne Charakterattribute – aber das macht sie nur umso realistischer und spannender. Meine Befürchtung, in einer unendlichen Love Story zu verschwinden hat sich zum Glück nicht bewahrheitet. Endlich hat es ein Autor geschafft seine Geschichte ohne Liebe auskommen zu lassen. Dabei überzeugen aber nicht nur die Hauptcharaktere, sondern auch all die Nebenfiguren, die ebenfalls ihre eigenen Geschichten, Beweggründe und auch Abgründe mitbringen. Auch Musik spielt in diesem Buch eine wichtige Rolle, die aber zum Glück nicht überreizt wird. Der Loewe Verlag hat sich beim Cover selbst übertroffen. Es ist selten, dass ich ein deutsches Cover besser finde als das Original, aber die beiden Stadthälften die einmal nach unten und einmal nach oben zeigen, mit dem hellen Licht und dem schwarzen Rauch, sind eine perfekte Beschreibung von der Stadt Verity. Ich habe jetzt aber genug geschwärmt und kann mit Freude sagen, dass dieses Buch die volle Punktzahl mit 5 von 5 Sternen absolut verdient hat. Denn für solche Geschichten sind Bücher gemacht! Victoria Schwab lebt in Nashville und studierte unter anderem Film und Kunstgeschichte. Beim Jobben in der Buchhandlung schnupperte sie schon mal Bücherluft. Bekanntheit erlangte sie vor allem durch die "Vier Farben der Magie" Triologie. Mit ihren Büchern, die sich regelmäßig auf der New York Times-Bestsellerlist platzieren, hat sie sich in den USA bereits eine große Fangemeinde erschrieben. Sie veröffentlicht auch als V.E. Schwab. Geeignet ist Monsters of Verity für alle Liebhaber von Endzeitromanen und Fantasy. Eine Love Story ist ja nicht wirklich zu finden, dafür umso mehr Action. Allerdings sollte man es nicht lesen, bevor man 14 ist, weil die Gewalt und die Begriffe schon sehr ausgeprägt sind. Allerdings haben auch Erwachsene ihren Spaß, da die Geschichte unglaublich packend erzählt wird und auch viele Probleme unserer Zeit behandelt werden. Alles in allem ist Monsters of Verity ist eine dunkle Geschichte, voller Menschlichkeit und ihren Schattenseiten. Das Buch überzeugt durch seine einzigartige Welt, großartigen Charaktere und die verzweifelte Verletzbarkeit und Stärke, die sich durch die Geschichte zieht.

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    pullerentevor einem Monat
    Ich bin gespannt wie diese Version der Zukunft aussieht. Welche Monster mich wohl erwarten werden...
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    Zeilenfluegels avatar
    Zeilenfluegelvor einem Monat
    Der Klappentext macht mich wirklich neugierig (:
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    B
    booklover_alvor 2 Monaten
    Victoria Schwab kann einfach geniale Fantasy-Welten und Charaktere erschaffen
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    B
    Bella_936vor 2 Monaten
    Das klingt so interessant daß ich es kaum erwarten kann es in die Finger zu bekommen
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    Shell_92s avatar
    Shell_92vor 2 Monaten
    Der Klappentext hört sich spannend an.
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    Cirillavor 2 Monaten
    Die Farben der Magie haben mir schon sehr gut gefallen und alle schwärmen so von diesem Buch. Ich bin gespannt!
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    MsChilis avatar
    MsChilivor 4 Monaten
    Das klingt nach einer guten Geschichte.
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    faanies avatar
    faanievor 4 Monaten
    Die Weltenwanderertrilogie der Autorin fand ich von der Idee her toll, gut geschrieben und super spanennd, da freue ich mich direkt auf die nächste Neuerscheinung!
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