Verflucht

von Victoria Schwab 
3,6 Sterne bei69 Bewertungen
Verflucht
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Positiv (41):
JessiBuechersuchtis avatar

Eine schöne Geschichte mit tollen Charakteren und einer fesselnden Handlung. Empfehlenswert!

Kritisch (10):
Schlehenfees avatar

Die Protagonistin stellte sich leider in der ersten Buchhälfte zu dämlich an und auch danach wollte keine richtige Spannung aufkommen.

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Inhaltsangabe zu "Verflucht"

Schau der Hexe nicht in die Augen!

Das Moor, das gleich hinter ihrem Haus anfängt, hat die 16- jährige Lexi schon immer als Bedrohung empfunden. Ebenso die Geschichten von der Hexe, die dort seit Urzeiten leben soll … Als ein fremder Junge im nächtlichen Nebel vor ihrem Fenster auftaucht, ahnt Lexi, dass etwas Unheimliches geschehen wird. Und tatsächlich: Etliche Kinder aus dem Dorf verschwinden spurlos. Ihre Eltern verdächtigen schon bald den fremden Jungen, der wie ein Spuk mal hier, mal da erscheint. Doch Lexi weiß, dass etwas anderes dahintersteckt – etwas, das aus dem Moor kommt …

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783453534315
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:320 Seiten
Verlag:Heyne, W
Erscheinungsdatum:09.04.2013

Rezensionen und Bewertungen

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine so schöne Idee...aber so vermurkst...absolut langweilig und Ideenarm. Irgendwie so vorhersehbar...
    Schade um die tolle Idee...kenne besseres von ihr !!

    Art: Jugend/Fantasy/Hexen
    Seiten: 316
    Sonstiges: Einzelband


    "Glaubst du an Hexen, Cole ?"
    Unsere Blicke begegnen sich, und einen Moment lang wirkt er absolut normal.
    "Da wo ich herkomme, waren Hexen ziemlich echt." Ein seltsam bitterer Unterton liegt in seiner Stimme. Wo ich herkomme.
    //S.103-104//

    Klappentext:

    Schau der Hexe nicht in die Augen! Das Moor, das gleich hinter ihrem Haus anfängt, hat die 16- jährige Lexi schon immer als Bedrohung empfunden. Ebenso die Geschichten von der Hexe, die dort seit Urzeiten leben soll … Als ein fremder Junge im nächtlichen Nebel vor ihrem Fenster auftaucht, ahnt Lexi, dass etwas Unheimliches geschehen wird. Und tatsächlich: Etliche Kinder aus dem Dorf verschwinden spurlos. Ihre Eltern verdächtigen schon bald den fremden Jungen, der wie ein Spuk mal hier, mal da erscheint. Doch Lexi weiß, dass etwas anderes dahintersteckt – etwas, das aus dem Moor kommt …

    Cover:

    Wow !! Absolut passend und soo schön. Eine junge Frau im Vordergrund. Ein Junge, der hinter ihr in einen Wald läuft....so düster....so passend zum Klappentext..

    Meine Meinung:

    Ich habe von Victoria Schwab letztes Jahr "Das Mädchen, das Geschichten fängt" gelesen..Eine absolut berührende und wunderschön geschriebene Geschichte mit tieferen Sinn....
    Leider habe ich dies bei Verflucht vermisst...
    Ich erwartete eine Story, die abseits von den üblichen Hexengeschichten mit tiefgehenden Geheimnisen und ganz viel Hexenflair aufwartet..leider nur zum Teil gelungen.

    Die Story ist zu Anfang sehr interessant und ich bin auch super ins 19 Jhr. (ca.) gekommen. Die Stimmung empfand ich als düster, leicht gruselig und wunderschhön altmodisch...irgendwie wie in The Village - Das Dorf...diese hielt sich auchbis zum Ende des Buches, schwächte aber schon nach der Hälfte recht stark ab und konnte mich dann auch nicht mehr halten.
    Gerne hätte ich etwas mehr Abwechslung gehabt. Die Suche nach den vermissten Kindern, dann der Fremde..da war´s eigentlich auch schon.
    Das einzigst Interessante war eigentlich Coles Vergangenheit...seine Schuld wurde da echt super rübergebracht.
    Auch fand ich etwas schade, dass diese Hexensache nicht so gut rüberkam. Klar...es kam da schon was, aber eben sehr spät und für mich dann seh uninteressant.
    Ein weiteres Problem...die Story war so vorhersehabr. Ich wusste schon am Anfang, wie es ausgehen würde...schade...

    Generell fand  ich die Charaktere jetzt nicht worklich überzeugend, aber auch nicht schlecht...nur eben nichts Besonderes...

    Lexi war natürlich die clevere junge Frau, die alles besser weiß, aber der keiner zuhören will. Sie ist sehr eigensinnig, konnte aber auch keine weiteren Seiten zeigen. Irgendwie habe ich mir bei ihr mehr erhofft.

    Wenn Cole nicht dabei gewesen wäre,.....nicht schlimm !
    Ich meine, der war wirklich einseitig. Ohh....ich bin der geheimnisvolle Junge, der immer wieder verschwindet....Einen solchen Charakter erlebte ich bestimmt schon tausende Male.

    Insgesamt waren die Charaktere der Zeit angepasst, aber leider eben sehr langweilig und Standard.

    Den Schreibstil empfand ich zu Anfang noch sehr locker und schön zu lesen, aber nach und nach sehr anstrengend.

    Bewertung:

    Ich finde es sehr schade, dass die toll Idee und der ebenso shcöne Anfang dann doch so zunichte gemacht wurden.
    Von mir gibt es:

    2 von 5 Sterne

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    Azraels avatar
    Azraelvor 4 Jahren
    Die Hexe von Near ...


    Lexi erzählt ihrer kleinen Schwester Wren jeden Abend vor dem Zubettgehen Geschichten über die Hexe von Near, die im Moor ihren Tod fand.
    Eines Abends, als sie Nachts aus dem Fenster blickt, sieht sie am Rand zum Moor plötzlich eine verwischte Gestalt. Ein Fremder ist aufgetaucht. Er ist blass, fast schon dürr, hat Augen wie dunkle Kieselsteine und schwarze Haare. Zwei ältere Schwestern, die als Hexen verschrien ebenfalls am Rand zum Moor leben, verstecken ihn bei sich, denn die Dorfbewohner trauen keinem Fremden.
    Als Nachts darauf plötzlich ein Kind spurlos verschwindet, ist die Jagd auf den Fremden - den Lexi Cole tauft - eröffnet. Nacht für Nacht scheint der Wind ein seltsames Lied zu flüstern und ein Kind nach dem anderen aus dem Bett zu locken. Als sich Lexi an die Geschichten ihres verstorben Vaters erinnert, dämmert ihr langsam, wer hinter den Entführungen stecken könnte. Stimmen die Geschichten von der Hexe im Moor etwa?

    Die gesamte Stimmung ähnelt einem Setting zur Zeit der Hexenverfolgungen und hat mich bisweilen sogar an den Film "The Village - Das Dorf" erinnert. Die Geschichte spielt im Herbst, kurz vor Anbruch des Winters. Es ist düster, kalt und neblig. Lexi, aus deren Sicht die Geschichte erzählt wird, ihre Schwester und Mutter leben am Rande zum Moor und haben den Tod des Vaters immer noch nicht überwunden. Die Stimmung, die über die ersten Kapitel aufgebaut wird, ist düster. Perfekt für eine Gruselgeschichte.
    Lexi ist 16 und entspricht nicht dem in Near herrschenden Bild einer perfekten jungen Frau. Sie ist selbstbewusst und möchte sich nicht in ein vorgefasstes Frauenbild drängen lassen. Ihre Neugier und ihr Dickkopf sind es, die sie anfangs nach dem Fremden suchen lassen. Er ist nicht der typische Badboy mit mystischer Aura und blendendem Aussehen. Cole, wie sie in tauft, ist blass und dünn. Man weiß zuerst nicht, was man von ihm halten soll, da er fast schon unheimlich erscheint. Im Laufe der Geschichte kommen sich Lexi und Cole zwar näher, doch es ist keine aufdringliche Liebesgeschichte, sondern fügt sich leicht in die Handlung mit ein. Beide wachsen einem im Laufe der Geschichte richtig ans Herz. Man leidet mit Cole mit, als er von den Dorfbewohnern immer heftiger angefeindet wird und es zu ersten Übergriffen kommt. Von Lexis Idee, dass die Hexe von Near zurück gekehrt ist, will zu Beginn niemand etwas wissen. Einige der Charaktere wie Bo und Lexis Onkel Otto würde man am liebsten für ihre Ignoranz ohrfeigen. Allein die alten Hexenschwestern, helfen ihr und Cole.
    Immer wieder werden kleine Erinnerungsfetzen der einzelnen Charaktere eingestreut, die ihr Handeln und den Lauf der Geschichte realistischer werden lassen. Das selbe gilt für die Hexe von Near, die sich im Laufe der Geschichte hin von einem Märchen zu einer dragischen Gestalt verwandelt.
    Bereits, als in einem der ersten Kapitel das Lied des Windes Wren schlafwandelnd aus ihrem Bett lockt, hatte mich die Geschichte in ihren Bann geschlagen. Die letzten 100 Seiten kann man das Buch dann nicht mehr aus der Hand geben, so nervenaufreibend wird es. Man glaubt beinahe selbst den Wind flüstern zu hören und erwartet mit einem wohligen Gruseln das spannende Ende.

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    Jeanne_Darcs avatar
    Jeanne_Darcvor 5 Jahren
    Nicht so gut wie erwartet!

    Interessante Idee - aber irgendetwas hat mir gefehlt - es konnte mich leider nicht wirklich mitreißen!

    Cover:

    Das Cover finde ich sehr ansprechend gestaltet und mich hat es in der Buchhandlung sofort angesprungen. Wenige Sekunden später hatte ich es bereits gekauft!

    Schreibstil:

    Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und ich hatte keinerlei Probleme der Story zu folgen. Der Spannungsaufbau ist leider nicht immer geglückt, trotzdem konnnte mich das Buch das ein oder andere Mal überraschen!
    Negativ anmerken muss ich jedoch, das es im großen und ganzen alles nur sehr oberlfächlicht beschrieben ist und mein Kopfkino dadurch wirklich sehr beeinträchtigt wurde.

    Meine Meinung:

    Die Idee ist sicherlich gut, dass kann ich mit guten Gewissen sagen, die Umsetzung jedoch leider sehr schwach. Beginnend bei den sehr schemenhaften Beschreibungen und den sehr schwachen Hauptpersonen. Lexi könnte wirklich jedes Mädchen sein, was es auf keinen Fall einfacher macht sich mit ihr zu identifizieren zu können. Was den Schreibstil angeht, muss ich sagen wirkt er teilweise etwas hölzern udn gefühlslos, speziell aufgefallen ist mir dir das in den Abschnitten die eigentlich sehr romantisch sein sollten, richtig gelesen sollten, den bei mir wurden leider keinerlei Gefühle transportiert, leider sehr schade!

    Dafür gibt es von mir auch nur:

    2,5  von 5 möglichen Sternen!

     

     

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    Schnuffelchens avatar
    Schnuffelchenvor 5 Jahren
    Schwache Umsetzung einer interessanten Idee

    Inhalt:

    Schau der Hexe nicht in die Augen!

    Das Moor, das gleich hinter ihrem Haus anfängt, hat die 16- jährige Lexi schon immer als Bedrohung empfunden. Ebenso die Geschichten von der Hexe, die dort seit Urzeiten leben soll … Als ein fremder Junge im nächtlichen Nebel vor ihrem Fenster auftaucht, ahnt Lexi, dass etwas Unheimliches geschehen wird. Und tatsächlich: Etliche Kinder aus dem Dorf verschwinden spurlos. Ihre Eltern verdächtigen schon bald den fremden Jungen, der wie ein Spuk mal hier, mal da erscheint. Doch Lexi weiß, dass etwas anderes dahintersteckt – etwas, das aus dem Moor kommt … (Quelle: Randomhouse)


    Meine Meinung:

    Dieses Buch hat mir einiges abverlangt. Ich habe fast 1 Jahr gebraucht für die knapp über 300 Seiten benötigt. 

    Mit dem Schreibstil der Autorin bin ich einfach nicht warm geworden. Ich konnte weder mein Kopfkino anstellen, noch konnte ich die Figuren in irgendeiner Weise für mich realisieren. Die ganze Geschichte, obwohl düster und geheimnisvoll, blieb sehr oberflächlich. Eine richtige Spannung konnte sich auch nur kurz vor Ende der Geschichte aufbauen und sie verflog auch fast so schnell wie sie erschien. Die Geschichte schafft eine Handlungsstränge, die aber zum Ende der Geschichte nicht alle zusammen kommen. Und ich mag nicht weniger also lose Stricke und Logikfehler in Mystery-Storys. Auch hat mich gestört das die zarte Lovestory zwar geschrieben, aber nicht zu spüren war. Keine Kribbel, keine Funken, sondern nur eine kühle, distanzierte Beschreibung von ersten Küssen und Umarmungen. Schade, den gerade die erste Liebe im Rahmen von dunklen Ereignissen hätten viel Raum gelassen, um das zu erwarte Durcheinander der Gefühle der Hauptpersonen wirken zu lassen. 

    Allerdings habe ich für mich schon entdecken können, das die Autorin mit etwas Erfahrung sicher, an den von mir bemängelten Punkten sich noch bessern kann. 

    Bei diesem Buch musste ich mich zu jeder Seite durchringen. Schade, denn so macht lesen nicht viel Spass.

    Kommentare: 1
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    Ines_Muellers avatar
    Ines_Muellervor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Verzaubert seine Leser!
    Rezension zu "Verflucht" von Victoria Schwab

    "Da hören wir auf einmal das Knacken wieder, das uns bereits auf dem Weg hierher verfolgt hat. Schritte. Schwere Schritte auf der Hügelkuppe. Erschrocken fahren wir auseinander."

    "Verflucht" von Victoria Schwab gehört zu jenen Büchern, die man entdeckt und sofort lesen möchte. Ein wunderschönes Cover und eine interessante Inhaltsangabe ließen mir keine andere Wahl - und es hat sich gelohnt!

    Der Schreibstil ist sehr schlicht und nicht unbedingt als der beste zu bezeichnen, doch gelingt es der Autorin, einen Zauber zu weben, der mich während des Lesens nicht losgelassen hat. Ihre Worte, die eigentlich so schlicht sind, lassen vor meinen Augen die Geschichte entstehen und mich mitfiebern. Es ist schön zu sehen, dass so etwas auch mit schlichten und wenigen Beschreibungen gelingen kann. Auch die Geschichte an sich mag vielleicht kein literarisches Meisterwerk sein, doch hat sie mich unendlich fasziniert, sodass ich nicht die Finger von "Verflucht" lassen konnte. Die Liebesgeschichte, ebenso zart wie der Rest der Geschichte, ist wunderschön und ergreifend und kommt komplett ohne Kitsch aus. 

    Einen Stern Abzug gab es für ein paar kleine Vergeben. Zum ersten, weil die Charaktere äußerlich kaum beschrieben wurden und auch charakterlich etwas flach ausfielen. Und zweitens, weil es etwas zu viele Szenen gab, in denen nichts geschah. Doch so oder so ist es Victoria Schwab gelungen, mich zu verzaubern.

    Fazit: Ich kann mir nicht erklären, warum "Verflucht" mich so sehr verzaubert hat, denn normalerweise hätte ich für solch ein Buch nicht so eine gute Bewertung abgegeben. Doch Tatsache ist, dass ich verzaubert wurde.

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    MissRoses avatar
    MissRosevor 5 Jahren
    Gut aber etwas hat mir gefehlt

    Schon lange habe ich nach einem Buch über Hexen gesucht, in dem es nicht um diese Wicca Hexen geht. Ich wollte etwas über mythischere Hexen lesen.

    Und genau deswegen habe ich mich für dieses Buch entschieden.

    Gut gefallen hat mir die Stimmung im Buch. Es kommt wirklich gut rüber, dass die Geschichte in einem Dorf mitten im Moor gespielt hat und man konnte den Wind fast schon Pfeifen hören.

    Schade fand ich nur, dass die Charaktere meiner Meinung nach etwas flach waren. Die Hauptperson Lexi konnte für mich jedes beliebige Mädchen sein. Ich wüsste nicht wie ich sie beschreiben sollte.

    Alles in allem habe ich mich von diesem Buch gut unterhalten gefühlt und dass ist ja auch das wichtigste.

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    madi90s avatar
    madi90vor 5 Jahren
    Verflucht im doppelten Sinne!

    Kurzbeschreibung:

    Schau der Hexe nicht in die Augen!
    Das Moor, das gleich hinter ihrem Haus anfängt, hat die 16- jährige Lexi schon immer als Bedrohung empfunden. Ebenso die Geschichten von der Hexe, die dort seit Urzeiten leben soll … Als ein fremder Junge im nächtlichen Nebel vor ihrem Fenster auftaucht, ahnt Lexi, dass etwas Unheimliches geschehen wird. Und tatsächlich: Etliche Kinder aus dem Dorf verschwinden spurlos. Ihre Eltern verdächtigen schon bald den fremden Jungen, der wie ein Spuk mal hier, mal da erscheint. Doch Lexi weiß, dass etwas anderes dahintersteckt – etwas, das aus dem Moor kommt …


    Meinung:

    Verflucht - ja leider habe ich das Buch zum Ende hin auch nur noch verflucht und ich war kurz davor das Buch abzubrechen - doch ich habe mich durchgeschlagen. Ich habe das letzte Stück vom Buch zwar leider nur noch überflogen aber ich hasse es Bücher nicht zu beenden.

    Als ich den Klappentext gelesen habe, habe ich mich auf eine spannende und gruselige Geschichte gefreut doch leider wurde ich bereits bei der Hälfte enttäuscht. Weder wirklich spannend und schon gar nicht gruselig.
    Selbst die Dorfbewohner haben sich nicht wirklich gegruselt oder waren verwundert von den Geschehnissen.

    Das Gute am Buch war, dass die Autorin es geschafft hat eine detaillierte und gut vorstellbare Kulisse zu beschreiben.

    Die Figuren aus dem Buch haben mich nicht wirklich angesprochen und ich konnte keinen Bezug zu ihnen bekommen.  Lexi hat sich zwar rührend um alle gesorgt aber war mir auch irgendwie zu emotionslos. Lexis Mum und ihren Onkel Otto mochte ich gar nicht leiden. Diese beiden Figuren waren einfach nur da. Der unbekannte Junge - Cole - hm was soll ich dazu noch sagen?!

    Die Geschichte war im Großen und Ganzen eine gute Idee aber zu vorhersehbar und zu einfach gestrickt.

    Schade...

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    Letannas avatar
    Letannavor 5 Jahren
    insgesamt hat mir das Buch gefallen, habe aber irgendwie etwas anderes erwartet

    Die 16jährige Lexi lebt mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwester Wren in dem Dorf Near, das direkt neben einem Moor liegt. Ihr Onkel Otto kümmert sich um die Familie, seid ihr Vater verstorben ist. Eines Tages taucht jemand Neues in Near auf, was sehr ungewöhnlich ist, denn eigentlich gibt es nie neue Bewohner in Near. Der Neue wird natürlich direkt verdächtigt, für das Verschwinden von mehreren Kindern verantwortlich zu sein. Lexi hat ihn bereits getroffen, als einzige aus dem Dorf und ist von seiner Unschuld überzeugt. Gemeinsam mit Cole, so nennt sie ihn, macht sie sich auf die Suche nach den Kindern und dem Verantwortlichen für die Entführung. Dabei stößt sie auf ein altes Geheimnis des Dorfes und auf die Hexe von Near.

    Ich muss gestehen, dass ich etwas völlig anderes erwartet habe. Das Cover hat mich in eine völlig andere Richtung gelenkt und ich war doch recht überrascht. Die Handlung spielt in irgend einem kleinen Dorf, das nicht näher bestimmt ist. Auch ist nicht wirklich klar, zu welcher Zeit die Handlung spielt. Ich würde das Buch in den Bereich Romantasy einordnen, jetzt nachdem ich es gelesen habe. Das ganze hat einen mittelalterlichen Flair, es gibt keinen Strom, die Verhältnisse sind ganz einfach. Insgesamt ist die Handlung düster und unheimlich gehalten. Lexi ist ein starker Charakter, sie treibt sich lieber im Wald herum, als ihrer Mutter im Haushalt zu helfen oder zu heiraten. Cole ist natürlich sehr geheimnisvoll und gibt erst einmal nichts von sich preis. Die beiden kommen sich aber schnell näher und die Liebesgeschichte zwischen ihnen fand ich sehr gelungen.

    Insgesamt hat mir das Buch sehr gut gefallen.

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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 5 Jahren
    Eine düstere und geheimnisvolle Geschichte

    Meine Meinung

    Ich liebe Geschichten, die ein wenig anders sind. Das düstere, undurchdringliche Moor bot die perfekte Kulisse für eine schaurig-schöne Geschichte. Es geht um Hexen, ein abgelegenes Dorf und Kinder die Nachts spurlos verschwinden. Mittendrin wächst die 16-jährige Lexi auf. Sie ist alles andere als ein typisches Mädchen und hat schon in frühen Jahren von ihrem Vater das Jagen und Fährtenlesen gelernt. Doch der Tod ihres Vaters kam viel zu früh und seitdem lebt Lexi alleine mit ihrer Mutter und ihrer kleinen Schwestern an der Grenzlinie, die das Moor vom Dorf abtrennt. Nur wenige Menschen leben außerhalb des Dorfes. Neben den Jägern suchen nur die Hexen die Nähe zum Moor. Dort draußen gibt es eigene Gesetze und des Nachts pfeift der Wind um die Häuser und singt sein schauriges Lied.

    Mir persönlich gefallen Geschichten, die ein dunkle und düstere Atmosphäre ausstrahlen. In diesem Buch geschehen die meisten Ereignisse bei Nacht, was eine ganz eigene Stimmung zustande gebracht hat. Mir war Lexi als Protagonistin sehr sympatisch. Sie ist mutig, hat ihren eigenen Willen und missachtet öfters die Regeln. Aber auch sie wird im Laufe der Geschichte hin und wieder ein wenig weicher und lässt ihren Schutzpanzer fallen. Grund dafür ist der mysteriöse Fremde, der eines Nachts am Rande des Moors erscheint. Lexi ist sofort fasziniert von ihm, denn in Near, dem Dorf indem sie lebt, gibt es für gewöhnlich keine Fremden. Sie macht sich auf, um ihn zu suchen doch schon bald ist sie nicht mehr die Einzige, die hinter ihm her ist. Ein Tag nach seinem Erscheinen verschwindet das erste Kind spurlos. Und während die Dorfbewohner den Fremden jagen, verschwindet jede Nacht ein weiteres Kind. Doch Lexi vertraut dem Fremden und sucht seine Nähe. Doch wenn er es nicht war, wer hat dann die Kinder entführt?

    Lexi macht sich eigenständig auf die Suche nach den verschwundenen Kinder und muss schon bald feststellen, dass das Moor seine eigenen Regeln hat und dass man eine Hexe niemals unterschätzen sollte.

    Mir hat die Geschichte wirklich gut gefallen, doch insgesamt wirkte die Geschichte nicht an allen Stellen “rund”. Die bildliche Erzählweise der Autorin hat den Sätzen Ausdruck verliehen, doch hin und wieder haben wichtige und interessante Informationen gefehlt. So hätte ich mir noch mehr Geschichten zu den Hexen gewünscht und auch das Moor hat meiner Meinung nach zu wenig Beachtung geschenkt bekommen.

    Fazit

    Eine düstere Suche nach verschwundenen Kindern. Ein undurchdringliches Moor und Hexen, die sich der Kräfte der Natur bedienen. Ein Fremder – unbekannt und geheimnisvoll. Wer düstere und stimmungsvolle Geschichte mag, die einem hin und wieder eine kleine Gänsehaut bereiten können, sollte dieses Buch lesen. Doch keine Angst – es ist kein heftiger Gruselroman!

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    TheSarahStorys avatar
    TheSarahStoryvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Geschichte, die eigentlich ganz spannend ist, die man aber um die Hälfte hätte kürzen können. Schauplätze und Charaktere gut umgesetzt.
    Kann man lesen, muss man nicht

    Ein Fremder geht um in Near, gerade zu dem Zeitpunkt als ein Kind verschwindet. Es wurde einfach aus dem Bett genommen, ohne dass es jemand gemerkt hat. Lexi hat den Fremden selbst gesehen, eine neblige Gestalt, die nicht wirklich erschien. Und sie hört des Nachts den Wind, einen Singsang, der ihr Gänsehaut bereitet. Das Dorf ist fest davon überzeugt, das der Fremde die Kinder entführt hat, aber Lexi weiß, dass es etwas anderes war. Etwas aus dem Moor. Irgendwas in diesen Wäldern lebt und macht der Legende der Hexe von Near alle Ehre. Sie versucht auf eigene Faust mit dem Fremden in Kontakt zu treten und dem Ganzen auf die Spur zu gehen. Wenn ihr Onkel Otto nicht alles versuchen würde, Lexi von der ganzen Sache auszuschließen...



    Handlung & Stil.

    Eine interessante Geschichte, die man hätte mindestens um die Hälfte kürzen können. Mir hat der Stil leider nicht so wirklich zugesagt. Es war ein Stil, der einerseits recht anspruchsvoll ist, für den man Zeit braucht, andererseits hat mich wohl genau das gelangweilt. Ich kam nicht voran, egal wie lange ich las. Die Geschichte war spannend, der Stil war endlich mal was Anderes, aber leider fühlte ich mich wie in der Endlosschleife. Für mich hätte es gereicht, wenn man die Story auf 150 oder 200 Seiten beschränkt hätte. Es war viel zu sehr in die Länge gezogen und das Schlimmste war, dass ich der Geschichte absolut folgen konnte, auch wenn ich die letzten 100 Seiten nur die Dialoge überflogen hatte. Ich weiß nicht so recht, wieso so viele Leute begeistert von dem Buch sind. Es ist eine sehr gute Filmvorlage und die Geschichte an sich ist wirklich interessant, aber letztendlich wurde es für mich nicht gut genug umgesetzt. Es war wohl einfach nicht mein Buch, Schade.


    Charaktere & Schauplatz.

    Die Charaktere waren sehr schön ausgearbeitet. Sie waren echt und authentisch und das ganze Dorf strahlte eine dichte Atmosphäre aus, in die man sich wunderbar reinlesen konnte. Die Schauplätze waren somit natürlich genauso gut dargestellt. Ich kam mir zwischendurch vor, wie in einem Mittelalte-Fantasy-Film. Ich denke, verfilmt hätte mir das ganze auch auf jeden Fall viel besser gefallen. 

    Lexi war ein Mädchen, das mir gut gefallen hat. Auch die Mutter von ihr war ein interessanter Charakter. Der Fremde war jetzt nicht wirklich das, was ich mir darunter vorgestellt hätte, aber letztendlich hat es zum Glück irgendwie in die Geschichte gepasst. Otto war ein Mann, den ich von Anfang an nicht mochte. Er transportierte eine richtige Anti-Sympathie auf mich, was auf jeden Fall für die Geschichte spricht. Die Charaktere im Allgemeinen waren wohl mitunter das Beste an diesem Buch.  


    Sonstiges.

    Ein Buch, das ich Fantasyfans auf jeden Fall empfehlen würde, aber auch den Lesern, die wie ich, gerne mal in dieses Genre reinschnuppern wollen. Es ist wirklich ein interessantes Werk, das man lesen kann, aber nicht muss.


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    Gespräche aus der Community zum Buch

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    Zwar läuft dieses Gewinnspiel bereits eine Woche, aber es bleibt immer noch eine Woche Zeit um sich auf meinem Blog das Interview mit Victoria Schwab anzuschauen und an der Verlosung teilzunehmen ;)
    http://anima-libri.de/interviews/victoria-schwab/
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