Victoria Spry

 4.6 Sterne bei 13 Bewertungen

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Victoria SpryDu nanntest mich Teufelskind
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Du nanntest mich Teufelskind
Du nanntest mich Teufelskind
 (13)
Erschienen am 15.04.2016
Victoria SpryTortured
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Tortured
Tortured
 (0)
Erschienen am 09.04.2015

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Nadys avatar

Rezension zu "Du nanntest mich Teufelskind" von Victoria Spry

Beim Lesen liefen mir die Tränen
Nadyvor 3 Monaten

Klappentext:
Als Baby wird die kleine Victoria adoptiert, doch schon sehr früh zeigt sich, dass ihre Adoptivmutter Eunice Spry sie und ihre Geschwister tyrannisiert und quält. Sie schlägt sie brutal, würgt die Kleinen aus purer Freude und lässt sie hungern.Victoria wird dringend benötigte medizinische Versorgung verweigert, und sie muss teilweise wochenlang eingesperrt auf dem Dachboden verharren. Es ist die pure Hölle und erst nach 18 Jahren gelingt es Victoria, sich aus den Fängen ihrer sadistischen Adoptivmutter zu befreien.

Meine Meinung:
Auf den Roman war ich gespannt, hatte aber auch die Befürchtung, dass er mich sehr treffen wird.
Tja und dem war dann auch so. Von Anfang an war ich über das Leben, welches Victoria bei Ihrer Adoptivmutter Eunice Spry, ertragen musste geschockt. Victoria und ihre Geschwister leben alle als Adoptiv- und Pflegekinder bei Eunice Spry und müssen unsägliche Bestrafungen und Folter durchleben. Von brutalen Schlägen über unvorstellbare körperliche Züchtigungen bis hin zu Nahrungsentzug, ist alles dabei.

Von dem Jugendamt allerdings, wird Eunice Spry als fürsorgliche und liebevolle Pflegemutter gesehen. Bis Victoria sich jemandem anvertraut und sie unerwartet Hilfe erhält.
Über diesen Fall gibt es auch Bilder im Internet, da es sich um ein wahres Schicksal handelt. Für mich war es unsagbar schwer, diesen Roman zu lesen, da ich ständig die wirklichen Charaktere vor mir sah. Meine Abneigung, gegenüber dieser angeblich so tollen und fürsorglichen Pflegemutter, stieg ins Unermessliche.

Ich bin froh, dass die Pflegekinder, insbesondere Victoria, trotz dieser schrecklichen Kindheit, ein einigermaßen normales Leben führen, wenn auch diese Erfahrungen nie ganz aus ihren Seele verschwinden werden.

Ich habe sehr oft beim Lesen innehalten müssen und lag nachts wach, weil ich das gelesene nicht einfach so wegstecken konnte.
Es zeigt mir aber auch, dass wir unsere Augen und Ohren immer offen halten sollten und auf kleinste Zeichen von Kindern reagieren sollten. Wenn sich dann herausstellt, dass alles in Ordnung ist, ist es umso besser.

5 von 5 Rosen

https://www.nadys-buecherwelt.de

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Miiis avatar

Rezension zu "Du nanntest mich Teufelskind" von Victoria Spry

schonungslos offen
Miiivor einem Jahr

Ich finde es immer schwer, eine Rezension über autobiografische Bücher zu schreiben.
Wäre es eine Geschichte, die sich der Autor einfach nur ausgedacht hat, wäre es nicht schwer, bestimmte Stellen zu kritisierenm, Verbesserungsvorschläge zu machen oder auch einfach die Realität in Frage zu stellen.
Nur wie soll man sich auf Wiederholungen, unvorstellbare Geschehnisse und den Schreibstil fixieren, wenn man weiß, dass das eine Erzählung, die nicht nur aus den Fingern gesaugt wurde, sondern die die Autorin am eigenen Leib erfahren musste.

Victoria wird im jungen Alter adoptiert und von da an systematisch misshandelt, gequält, benutzt und im Grunde genommen für alles, was sie tut, bestraft. Die Art und Weise, wie ihre Adoptivmutter dabei vorgeht, hat mich mehr als einmal das Buch zur Seite legen und tief durchatmen lassen.
Die Misshandlungen werden sehr genau beschrieben und Schläge gehörten da noch zu den harmlosesten Sachen. Sei es Hungern, eingesperrt sein, in Badewasser getunkt werden, Erbrochenes essen oder was mir grade nicht noch alles einfällt... Victoria hat nicht wenig durchmachen müssen.
Das traurige war, wie blind ihre Umwelt für die Geschehnisse war und wie bereitwillig sie die teilweise lächerlichen Erklärungen akzeptiert und ein unschuldiges seinem Schicksal überlassen haben.

Ich schätze, es erfordert unglaublich viel Mut, diese Geschichte zu veröffentlichen. Vor allem, wenn man seit der Kindheit immer wieder eingetrichtert bekommt, dass man diese Misshandlungen gar nicht anders verdient. Es muss ein unglaublich großer Schritt gewesen sein und ich hoffe, dass sich viele ein Beispiel daran nehmen und nicht weggucken, wenn sie das Gefühl haben, dass so etwas in ihrem eigenen Umfeld stattfinden.

Fazit also: Es ist keineswegs ein harmloses Buch, sondern geht mit einer erschreckenden Offenheit an die Brutalität dran, die Victoria jahrelang durchleiden musste. Nichts für schwache Nerven aber dennoch große Klasse!

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Katis-Buecherwelts avatar

Rezension zu "Du nanntest mich Teufelskind" von Victoria Spry

Eine Missbrauchsgeschichte die schonungslos über die Taten berichtet.
Katis-Buecherweltvor 2 Jahren

Klappentext:
Als Baby wird die kleine Victoria adoptiert, doch schon sehr früh zeigt sich, dass ihre Adoptivmutter Victoria und ihre Geschwister tyrannisiert und quält. Sie schlägt sie brutal, würgt die Kleinen aus purer Freude und lässt sie hungern. Victoria wird dringend benötigte medizinische Versorgung verweigert, und sie muss teilweise wochenlang eingesperrt auf dem Dachboden verharren. Es ist die pure Hölle und erst nach 18 Jahren gelingt es Victoria sich aus den Fängen ihrer sadistischen Adotivmutter zu befreien.

Zum Buch:
Das kleine Mädchen und der Titel haben mir die erste Gänsehaut über den Rücken gejagt. Der Blick und der Ausdruck in ihrem Gesicht lässt nichts Gutes erahnen. Oftmals habe ich während des Lesens das Kind betrachtet und mir kamen die Tränen, weil es so furchtbar war, was ich da las.
Am Rand des Buchcovers ist ein farblicher Balken mit der Aufschrift "Erfahrungen" abgedruckt, damit sofort ersichtlich ist, dass es sich hier um eine wahre Geschichte handelt.

Erster Satz:
"Ich möchte, dass Sie Ihre Augen schließen und sich in eine imaginäre Welt versetzen."

Meine Meinung:
Dies ist die Biografie von Victoria Spry, die mit Hilfe der Ghostwriterin Kate Moos zu Papier gebracht wurde. Ich war bereits mit dem Fall durch die Medien vertraut und wollte darüber mehr erfahren, weshalb ich zu diesem Buch gegriffen habe.

Victoria wird bereits als Baby von ihrer Adoptivmutter adoptiert und schon sehr früh fast täglich misshandelt. Sie wird für alles was passiert als schuldig erklärt, um anschließend betraft zu werden. Doch auch ohne Grund wird sie geschlagen, eingesperrt oder mit wochenlanger Hungerkur bestraft. Die Lieblingsgeschwister werden dabei verschont und diese tyrannisieren Victoria ebenfalls, obwohl sie sich um die anderen Kinder und den Haushalt kümmert. Die Adoptivmutter behandelt sie wie eine Sklavin und tobt sich auf sadistische Art & Weise an den Kindern aus. Schafft es Victoria, aus dieser Hölle zu entfliehen?

Ich wusste von Anfang an, dass dies keine leichte Lektüre werden wird, doch damit habe ich einfach nicht gerechnet.
Bereits nach den ersten Seiten musste ich eine Lesepause einlegen, weil mir unsagbar übel wurde und ich schockiert war, über dass, was ich da las. Doch es wurde zunehmend schlimmer. Victoria schildert nach und nach ihre Kindheit und eine Misshandlung folgt der nächsten. Es war kein Ende in Sicht und ihre Adoptivmutter ließ sich immer andere sadistische Folterungen einfallen, wobei ich mich fragte: Was ist sie nur für ein Mensch, der seine Kinder so quält? Warum tut sie das? Ist das im Sinne der Zeugen Jehovas?
Diese Fragen bleiben mir immer noch ein Rätsel und einige werden es wahrscheinlich auch immer bleiben.
Was ich ebenfalls sehr schockierend empfand neben den Misshandlungen, war, dass keine Hilfe in Sicht war. Die Ämter, Ärzte, Nachbarn und Freunde waren einfach untätig und blind von den Erklärungen, welche die Adoptivmutter ihnen gab.

Victorias Geschichte hat mich unheimlich mitgenommen, berührt, wütend gestimmt und unbeschreiblich schockiert. Es ist mir nie in den Sinn gekommen, dass ein Mensch zu solch grausamen Taten imstande ist.

Ab der Mitte des Buches konnte ich es nicht mehr aus der Hand legen. Ich war wie in Trance und habe auf die guten Dinge gehofft. Das Ende hat mich beruhigt, doch fängt hier die meiste Arbeit erst an - die Verarbeitung der grausamen, seelischen und körperlichen Qualen. Ich hoffe für Victoria und ihren Geschwistern, dass sie das erlebte hinter sich lassen und ein "normales Leben" führen können.

Liebe Mitmenschen, schaut bitte nicht weg und meldet Euren Verdacht eines Missbrauchs umgehend dem Jugendamt oder der Polizei. Lieber eine Kontrolle zu viel, als ein Kind leiden zulassen und ihm die kostbarste Zeit des Lebens zu zerstören/nehmen.

Fazit:
In "Du nanntest mich Teufelskind" erzählt Victoria Spry unverblümt über ihre eigene Geschichte über den Missbrauch von ihrer Adoptivmutter. Eine Missbrauchsgeschichte die schonungslos über die Taten berichtet. Dieses Buch hat mich erbarmungslos gezeichnet und wird noch lange in meinem Gedächtnis nachhallen. ~ schockierend ~ brutal ~ unbegreiflich 

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