Meine Freundin, die Depression

von Victoria van Violence 
4,3 Sterne bei4 Bewertungen
Meine Freundin, die Depression
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Wahnsinn!

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Erwartungen nicht erfüllt. Warum das so ist, steht in meiner Besprechung und entschuldigen müssen, möchte ich mich dafür nicht (mehr)!

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Inhaltsangabe zu "Meine Freundin, die Depression"

„Lange habe ich es regelrecht geheim gehalten (.). Ich hatte Angst. Angst vor Ablehnung, vor dem großen Stempel. Angst „Schwäche“ zu zeigen. Inzwischen weiß ich, dass ich stark bin.“ Mit diesen Worten hat sich die beliebte Bloggerin Victoria van Violence nicht nur ihren Fans, sondern unzähligen anderen Betroffenen als depressiv offenbart und damit ein Tabu gebrochen: Auch als erfolgreiche, schöne und bewunderte junge Frau kann man knallhart von einer Depression getroffen werden. Authentisch und bewegend erzählt Victoria von den ersten Anzeichen bis zu ihrer Selbsteinweisung und zeigt, dass eine Depression trotz aller dunklen Seiten auch dazu führen kann, sich mit dem eigenen Leben auseinanderzusetzen und sich Problemen zu stellen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783868829112
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:200 Seiten
Verlag:mvg
Erscheinungsdatum:10.09.2018

Rezensionen und Bewertungen

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    ina_mavor 9 Tagen
    Kurzmeinung: Wahnsinn!
    Nahbar und echt...

    Wenn man selber mit diesemThema zutun hat oder hatte finde ich, ist dieses Buch so bejahend und unterstützend! Sie geht mit Ihrer „Krankheit“ so offen und humorvoll aber auch mit einer gewissen Art von Ernst und Vorsorge um. Da ich aus Erfahrung spreche, kann ich nur sagen, dass der schwerste Schritt an dieser Diagnose ist, sich zu öffnen, vor anderen aber vor allem sich selbst! Offen damit umzugehen ist die größte Hürde. Ich weiß nicht inwieweit es jemandem helfen kann der nicht betroffen ist, aber sei es nur um einer Depression vorzubeugen oder offener mit sämtlichen Problematiken umzugehen, dann lohnt es sich zu 100%!!!! Ich bin absolut begeistert!

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    LarissaMarias avatar
    LarissaMariavor einem Monat
    Kurzmeinung: ich mag keine Ratgeber, darum ist dieses Buch erfrischend und authentisch!
    erfrischend und authentisch

    In ihrem Erstlingswerk (dem hoffentlich noch weitere folgen werden!) erzählt die Autorin Victoria van Violence von einem großen Kapitel in ihrem Leben, dem Umgang mit ihrer Depression.


    Durch ihren lockeren Schreibstil fühlt man sich während des Lesens ganz, als würde man zusammen sitzen und plaudern, was ich als äußerst angenehm empfunden habe. Man hat nicht den Eindruck, irgend einen "Ratgeber" zu lesen, nein, Victoria öffnet sich um anderen dadurch den Mut zur Selbsthilfe zu geben.

    Vor allem als Person des öffentlichen Interesses muss man dazu erst mal den Mumm haben! Dieses Buch ist äußerst empfehlenswert, nicht nur für an Depressionen Leidende, sondern VOR ALLEM auch an deren Partner, Freunde und Familien! Hier finden sich die Erklärungen, die man als Betroffener selbst leider oft nicht geben kann. Zu schwer fällt es einem, die eígenen Gefühle sachlich zu beschreiben.

    Ich habe es in 2 Tagen verschlungen, mein aufrichtiges DANKE an Victoria van Violence für soviel Ehrlichkeit und Herzblut!

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    Flohs avatar
    Flohvor einem Monat
    Kurzmeinung: Erwartungen nicht erfüllt. Warum das so ist, steht in meiner Besprechung und entschuldigen müssen, möchte ich mich dafür nicht (mehr)!
    Tja, immer diese Sache mit der Erwartungshaltung....

    Zu diesem Buch bleibt mir nur eins zu sagen: Vielen Dank liebe Victoria van Violence, dass du versuchst, mit diesem Buch, mit dieser Biografie, all die Dinge zu verarbeiten, die mit deiner neuen unliebsamen, aber akzeptierten Freundin Depression einhergehen. … Für mich fällt es immer schwer, eine Lebensgeschichte, eine Biografie oder einen Erfahrungsbericht eines Autors in Sterne zu bewerten und zu rezensieren. Dass, was geschrieben steht, steht mir nicht zu, zu beurteilen. Ich werde hier einfach nur meine Meinung, mein Wirken des Buches und den Umgang mit meinen Erwartungen an dem Buch kurz erläutern und somit hier mit meiner Rezension teilen…

    Victoria van Violence ist scheinbar bekannte und erfolgreiche Bloggerin, Influencerin und Ikone für viele junge Leute, die gern in den Sozialen Medien a la Facebook, Istagram etc unterwegs sind. Mir sagte ihr Name nichts, da ich mich von Social Media fernhalte und das Posten und Liken sämtlicher Beiträge nicht nachvollziehen kann…. Daher war mir die Autorin des Buches „Meine Freundin, die Depression“ völlig unbekannt. Mich sprachen der Titel und das Cover an. Diese junge hübsche Frau mit den ausgeflippten Tattoos und Piercings soll depressiv veranlagt sein???? Dieser, mein erster Gedanke, wird sich noch als wahres Klischeedenken und typische Reaktion aller Außenstehenden erweisen… Aber ja, die Autorin steht zu ihrer Erkrankung und berichtet nun in diesem Buch offen und ehrlich, manchmal ganz frei al la adoptierter Berliner Schnauze von ihrem Leid und ihrem Weg aus der Spirale der schlechten Gedanken. Bewusst verzichtet Vicky, wie sie sich nennt, auf Details, Therapieerläuterungen, Themen des Suizid oder anderen Faktoren, die anderen Betroffenen ggf schaden könnten.

    Durch die behutsame Vorsicht und Rücksichtnahme der Autorin liest sich das Buch natürlich viel weniger dramatisch, als sich der Kampf mit und um die Depression wahrscheinlich anfühlen würde. Victoria van Violence spricht auch das Thema Erwartungen und Erwartungshaltung der anderen, des Umfelds und der Gesellschaft offen und krass an. Mitunter ein Auslöser für viele depressive Menschen wieder in eine Episode der Depression zu schlingern oder gar katapultiert zu werden. Und diese typische Erwartungshaltung hatte ich auch an diesem Buch. Fatal, denn beim Lesen wurde ich, ehrlich gesagt, enttäuscht. Und nun schäme ich mich beinahe dafür, möchte mich sogar dafür entschuldigen, dass mir das Buch offen gestanden wenig gefallen hat. Ich hatte eben die falschen Erwartungen!!!! Aber auch die Emotion Scham oder das Sich-Entschuldigen-Wollen ist ein Resultat der Erwartungshaltung und des Wunsches ins Bild zu passen… Bin ich somit gefährdet depressiv veranlagt zu sein????? Hinten im Buch gibt es hilfreiche Literaturvorschläge, Websites, einen Link zu einem Selbsttest und ein interessantes und fundiertes Interview mit einem Experten auf dem Gebiet.

    Das Buch beginnt sich sehr leicht und locker zu lesen, als führe man ein Telefonat oder Gespräch beim Tee und Gebäck mit einer guten Bekannten oder Freundin. Die Autorin berichtet geradeaus und in jungem Ton von ihren Erfahrungen, ihrer Selbsteinweisung in eine Klinik, von ihrer dunklen Wolke, ein bisschen aus ihrer Kindheit, ihrer Schulzeit, der Uni, erste Beziehungen, das Erwachsenwerden und gaaaaaanz interessant (weil für mich wenig von Bedeutung in meinem Alltag): von der Nutzung, den Gefahren und Faktoren der Sozialen Netzwerke und Onlineforen!!! Dass die Autorin dieses Kapitel mit ausführt finde ich ganz wichtig und richtig, da ich viel erfahren haben, was mir gar nicht bewusst ist, wenn ich junge Heranwachsende mit ihren Handys alles fotografieren und posten sehe. Oooo. Da schrillen meine Alarmglocken und hier ist Vorsicht und Aufklärung geboten!!!!! Eine fatale Falle für junge Leute mit Selbstzweifeln und dem Wunsch dieser unrealen Welt des Glücklichseins entsprechen zu müssen. Vicky konnte der düsteren Welt der Depressionen entkommen, aber jederzeit könnte die ernste Krankheit erneut anklopfen und ausbrechen. Vicky erzählt davon, wie sie zu sich selbst fand, was ihr geholfen hat und was sie anderen wünscht und vielleicht auch rät. Obwohl jeder anders ist und andere Dinge helfen können, erzählt Victoria, was ihr persönlich hilft. Und das ist nicht verkehrt für niemanden: gesund Essen und wenn möglich regelmäßig schlafen, Sport treiben, dem Leben einen festen Rahmen mit Routine geben, nicht zu viel von sich und anderen erwarten, trübe und maue Tage zu akzeptieren und jede Emotion zu genießen und das Leben einfach leben!!!!!!

    Crazy finde ich, wie die Autorin von ihrem Lebensabschnitt in Berlin, im Kiez, in der Künstlerszene und vom Partyleben dort berichtet. Aus dem dörflichen Nest hinein in das groooooße Dicke B. Ich kenne Berlin aus einigen Städtetrips und Kurzurlauben. Ich liebe diese Stadt, das Gefühl und die Atmosphäre dort. Dass Berlin krank machen könnte, war für mich unvorstellbar! Wie Vicky hierüber schreibt ging mit manchmal gegen den Strich, doch da ich niemals in Berlin gelebt habe, niemals dort Fußfassen musste und meinen Alltag dort managen musste, ist mir ein Urteil natürlich nicht erlaubt. Aber ich denke, in Berlin gibt es trotz aller Auslöser und Gefährdungen viele echte und reale glückliche Menschen, die gesund sind und hoffentlich auch gesund bleiben. Egal wo auf dieser Welt!!!!!

    Kurzum: Ein interessantes Buch, ein Einblick in eine tabuisierte Krankheit, ein Buch, dass mit viel Rücksicht, Vorsicht und Bedacht verfasst wurde, daher kaum Dramatik oder gepushte Szenen besitzt. Dafür umso ehrlicher und realer ist. Meine Erwartungen wurden nicht erfüllt und das Buch lässt mich enttäuscht zurück. Dafür möchte ich mich diesmal jedoch nicht entschuldigen müssen (Leser, die das Buch bald lesen, werden wissen, warum ich mich für meine Meinung und mein Empfinden nicht mehr entschuldigen möchte!!!!!....) Also: trotzdem ran an die Seiten und eine eigene Meinung bilden und einige Werte für sich aus dem Buch mitnehmen, Egal ob als Außenstehender, Betroffener oder Angehöriger….



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    kerstlvor 23 Tagen

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