Vidar Sundstol Traumland

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Inhaltsangabe zu „Traumland“ von Vidar Sundstol

Lance Hansen, Polizist und Ranger rund um den Lake Superior, kann sich nicht erinnern, dass es in der Gegend jemals einen Mordfall gegeben hat. Arglos geht er einem Hinweis auf Wildcamper nach und stößt auf einen jungen Mann, der, nackt und verwirrt, in einer fremden Sprache stammelt. Nicht weit davon liegt ein zweiter - übel zugerichtet und für immer mundtot. Lance Hansen hat norwegische Wurzeln, wie so viele Bewohner am Lake Superior in Minnesota, wo sich im 19. Jahrhundert viele Einwanderer aus Skandinavien ansiedelten. Deshalb merkt er bald, dass es sich bei dem verwirrten Nackten um einen Norweger handelt. Der junge Mann, dessen Freund brutal erschlagen wurde, steht unter Schock. Und Hansen hat ein Problem: Es ist nicht nur der erste Mordfall in der Gegend, dessen Zeuge er geworden ist, er hat am Abend zuvor das Auto seines Bruders in der Nähe des Tatorts gesehen - und schweigt darüber. Statt sich dem Konflikt zu stellen, vergräbt sich Hansen in die Historie der Gegend und stößt am Ende doch noch auf einen weiteren Mordfall - der ein Jahrhundert zurückliegt.

grandios......!

— blueberry7

Eine behäbige Story, welche viele Fragen offenlässt.

— Arun

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  • Norwegenfeeling in Amerika

    Traumland

    j125

    21. October 2016 um 16:47

    Inhalt:Lance Hansen ist ein Polizist am Lake Superior in Minnesota. Sein Job besteht üblicherweise aus der Ermahnung von Wildcampern und -anglern und der Verfolgung von illegaler Müllentsorgung. Keine besonders aufregende Arbeit, aber genau das liebt Hansen. Als er jedoch einen verwirrten jungen Norweger entdeckt, der ihn zu einer grausam zugerichteten Leiche führt, ist es mit der Ruhe und Beschaulichkeit vorbei. Meine Meinung:Das Buch war mal in einer Kiste mit „Kannst du haben“-Büchern, die in meiner Abwesenheit manchmal ihren Weg in mein Zimmer finden. Mich hat es neugierig gemacht, dass das Dorf in Nordamerika norwegische Geschichte hat. Außerdem klang es für mich sehr spannend, dass in so einer ruhigen Gegend plötzlich ein Toter auftaucht, sodass das Buch auf meinem SuB gelandet ist.Ich habe das Buch auf einer langen Zugfahrt gelesen, was für das Buch vielleicht gut war. Ich musste also dran bleiben. Wenn ich es Zuhause gelesen hätte, hätte ich wahrscheinlich mit größerer Unlust zum Buch gegriffen. Das liegt vor allem daran, dass es tatsächlich eher ein Kriminalroman ist, als ein Krimi oder Thriller. Der Fokus liegt zwar auf der Aufklärung des Verbrechens, aber es ist doch eher ein ruhiges Buch. Diese ruhige und bedächtige passt natürlich zu der einsamen Gegend und war insofern schon gut, aber trotzdem war es für mich dadurch eher langatmig. Ich bin eher ein Fan von schnellen, actionreichen Thrillern. Lance Hansen ist ein Mann, der sich sehr für Geschichte interessiert. So gab es auch reichlich Hintergrundinformationen über die Skandinavier, die nach Nordamerika eingewandert sind. Diese Abschnitte waren zwar informativ, aber stellenweise auch zu tiefgründig. Manches hat mich einfach nicht so interessiert. Das Ende hat mir dann leider gar nicht gefallen. Ich war mit der Auflösung nicht so einverstanden, nicht mit dem Umgang und irgendwie war es mir zu… schnell. Es ist schon lang klar worauf es hinausläuft, also kommt das Ende nicht überraschend, aber es fühlt sich irgendwie an, als wäre der Schluss zu früh gesetzt. Für mich war es einfach unbefriedigend und ich hätte mir hier etwas anderes gewünscht. Fazit:Wer gern ruhige und norwegisch-melancholische Krimis liest, sollte einen Blick auf das Buch werfen.

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  • Mördersuche in den weiten Wäldern der USA

    Traumland

    Stephanus

    15. November 2015 um 10:26

    In den weiten Wäldern des äußersten Nordostens der USA, an den großen Seen, findet der Parkranger Lance Hansen einen nackten verwirrten Mann und einen Toten. Während der Ermittlungen des FBI verdichten sich für Lance die Indizien, dass sein Bruder etwas mit der Sache zu tun haben könnte. Dies behält er jedoch für sich und gerät in den Zwiespalt, seine polizeilichen Pflicht zu erfüllen oder seine Familie und damit seine Lebenswelt zu zerstören. Eine durchdachte geschilderte Handlung mit einem, für einen Krimi untypischen, offenen Ende, das dem Leser viel Raum für die eigenen Schlussfolgerungen ermöglicht. Sprachlicht sehr schlicht und nur bei den Hauptfiguren detailliert herausgearbeitet verliert sich das Buch ein wenig in der Weite der Landschaft. Gut fand ich und daher ein Pluspunkt, dass historische Bezüge zu den Ureinwohnern an den Großen Seen und den Einwanderern aus Norwegen, aber auch den Pionieren, thematisiert werden. Die Handlung schleppt sich am Anfang durch die detaillierte Beschreibung der Landschaft und der Einwohner dahin, da eine Vielzahl von Orten und Personen auftauchen und besucht werden. Hat sich der Leser aber erst einmal bis zur Mitte des Buches vorgearbeitet nimmt die Handlung an Spannung zu und bietet durchschnittliche Krimi-Unterhaltung.

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