Vikas Swarup Die wundersame Beförderung

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Inhaltsangabe zu „Die wundersame Beförderung“ von Vikas Swarup

Von der VerkĂ€uferin zur Leiterin eines Imperiums – die mitreißende Geschichte eines mĂ€rchenhaften Aufstiegs Sappna kann nicht glauben, was ihr der Fremde im Tempel anbietet: Sie soll die Leitung seines Imperiums ĂŒbernehmen, allerdings muss sie sich vorher sieben PrĂŒfungen unterziehen. Sappna lehnt ab, doch dann zwingen sie die UmstĂ€nde dazu, auf dieses seltsame Angebot einzugehen 
 Warum ausgerechnet sie? Sappna, die als VerkĂ€uferin in einem Elektroladen arbeitet, ist irritiert, als Acharya, einer der reichsten MĂ€nner Indiens, ihr anbietet, die Leitung seines Milliarden Dollar schweren Imperiums zu ĂŒbernehmen. Vorher muss sie allerdings sieben Tests bestehen, mit denen er ihre IntegritĂ€t prĂŒfen will. Sappna glaubt an eine Falle und schlĂ€gt das Angebot entrĂŒstet aus, bis die UmstĂ€nde sie dazu zwingen, ihre Meinung zu Ă€ndern. Doch wann sollen die angekĂŒndigten PrĂŒfungen endlich beginnen? Sappna will wissen, woran sie ist, nicht ahnend, dass ihr Gönner sie stĂ€ndig beobachtet – das Leben hĂ€lt nun mal die besten PrĂŒfungen bereit. Aber kann man Acharya wirklich vertrauen? Oder spielt er ein ganz anderes Spiel? Im Leben bekommt man nicht das, was man verdient, sondern das, was man verhandelt – und Sappna ist fest entschlossen, es allen zu zeigen. Ein zauberhafter Roman vom Autor des oscarprĂ€mierten Films »Slumdog Millionaire«, voller unerwarteter Wendungen, der rasante Unterhaltung verspricht.

Tolle Unterhaltung!!😀 Interessante Geschichte mit Wendungen.

— tiggger
tiggger

So recht konnte ich mich nicht in die Welt der Protagonistin reinfinden...

— daneegold
daneegold

Ein modernes MĂ€rchen, ohne Kitsch und mit vielen unerwarteten Wendungen. Ein Buch, das zeigt, dass nicht alle WĂŒnsche und TrĂ€ume wahr werden

— Bluely
Bluely

Indischer gesellschaftskritischer Roman mit mĂ€rchenhaften und Thriller-Elementen. Hat Spaß gemacht zu lesen.

— sunlight
sunlight

Eine tolle Geschichte mit spannenden Wendungem.

— zebra2000
zebra2000

HÀlt nicht, was ich mir versprochen habe. Trotzdem ein farbenprÀchtiges & realistisches Bild von Indien.

— Buchgespenst
Buchgespenst

(Zu) Buntes Potpourrie mit großem Finale

— Sarafinchen
Sarafinchen

Bezaubernde Geschichte, die einen anderen Weltblick vermittelt. Traumhaft schön!

— MiraBerlin
MiraBerlin

MĂ€rchenhaft, nett zum FĂŒnfuhrtee, aber bisschen eintönig.

— wandablue
wandablue

Ein tolles Buch, mit dem der Autor auch auf die MissstÀnde in Indien aufmerksam macht!

— krissysch
krissysch

Stöbern in Romane

Der Frauenchor von Chilbury

Mit "Der Frauenchor von Chilburg" ist Jennifer Ryan ein gefĂŒhlvoller, abwechslungsreicher Roman gelungen.

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  • Leserunde zu "Das BĂŒcherhaus" von Tom Burger

    Das BĂŒcherhaus
    ChattysBuecherblog

    ChattysBuecherblog

    Keine Leserunde!!! SUB-Abbau und/oder Verlags-Challenge 2016 Ich habe mich entschlossen im Jahr 2016 eine ganz besondere Challenge durchzufĂŒhren. Da meine bevorzugten Genre regionale Krimis und historische Romane sind, finde ich beim Gmeiner Verlag immer etwas (sehr zum Leidwesen meines SUB) Um dem etwas entgegen zu wirken, werde ich ab 2016 meine eigene Challenge veranstalten. Wie soll das Ganze ablaufen? Ich beginne ab KW 1/2016 wöchentlich ein Buch zu lesen, dass zum jeweiligen, ausgelosten,  Thema passt. Wer möchte, darf sich mir gerne mit seinem eigenen bevorzugten Verlag oder seiner Buchauswahl des SUBs anschließen. Soll heißen, es ist nicht notwendig ausschließlich BĂŒcher eines einziges Verlages zu lesen. Das Ganze hat auch keinen Wettkampfcharakter, sondern dient lediglich dem eigenen SUB-Abbau. Ich werde jede Woche mein gelesenes Buch, sofern Printausgaben und Verschenktauglich, auf meinem Blog verlosen. http://chattysbuecherblog.blogspot.de

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    • 393
  • Challenge: Literarische Weltreise 2016

    Euphoria
    Ginevra

    Ginevra

        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 BĂŒcher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwĂ€hlen (zwei Regionen dĂŒrfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren mĂŒssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und BeitrĂ€ge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zĂ€hlen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure BeitrĂ€ge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natĂŒrlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   HörbĂŒcher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die BĂŒcher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei BĂŒcher aus meinen BestĂ€nden - natĂŒrlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure BeitrĂ€ge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas ĂŒbersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhĂ€ngen - Ihr mĂŒsst davon natĂŒrlich nichts lesen. Dann wĂŒnsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - ĐŸŃ€ĐžŃŃ‚ĐœĐŸĐč ĐżĐŸĐ”Đ·ĐŽĐșОХчастлОĐČĐŸĐłĐŸ путо - ÂĄQuĂ© tengas un buen viaje! -æ—…é€”æ„‰ćż«ïŒ- ă™ă°ă‚‰ă—ă„æ—…èĄŒă‚’ăȘさっど例さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBĂŒcherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Zwischen RealitĂ€t und MĂ€rchenhaftigkeit

    Die wundersame Beförderung
    serendipity3012

    serendipity3012

    Zwischen RealitĂ€t und MĂ€rchenhaftigkeit Als die junge Inderin Sapna Sinha eines Tages beim Besuch des Tempels einem Fremden begegnet, der ihr völlig ĂŒberraschend die Leitung seines millionenschweren Firmenimperiums anbietet, hĂ€lt sie das Ganze fĂŒr einen schlechten Scherz und lehnt ab. Sieben PrĂŒfungen mĂŒsse sie lediglich bestehen, und Vinay Mohan Acharya, so der Name des Mannes, ist ĂŒberzeugt, dass sie sie alle meistern werde. Dann habe sie den Job. Sie sei die Richtige dafĂŒr, ganz sicher. „Die wundersame Beförderung“ von Vikas Swarup erzĂ€hlt die Geschichte der sieben PrĂŒfungen, denn die UmstĂ€nde zwingen Sapna erwartungsgemĂ€ĂŸ, das Angebot doch anzunehmen. Sapna weiß nicht, was auf sie zukommt. Die PrĂŒfungen stelle das Leben, so Vinay. Nie weiß sie, ob eine PrĂŒfung schon begonnen hat und sie vielleicht schon mittendrin steckt. Sapna hat in ihrem Leben schon Einiges wegstecken mĂŒssen: Ihre jĂŒngste Schwester starb frĂŒh unter tragischen UmstĂ€nden, ihr Vater kam ebenfalls um. Sapna musste ihre TrĂ€ume von einer Schriftstellerkarriere aufgeben und als Ă€lteste Tochter die Familie ernĂ€hren, zu der noch ihre Mutter und ihre Schwester Neha gehören. Sapna arbeitet in einem Elektronikladen als VerkĂ€uferin, ein Job fĂŒrs Geld, mehr ist es nicht. Wie in seinen beiden vorherigen BĂŒchern ist es Swarup ein Anliegen, auf die MissstĂ€nde in der indischen Gesellschaft aufmerksam zu machen: Auf die große Kluft zwischen armer und reicher Bevölkerung, darauf, wie die Armen von den Reichen ausgenutzt werden. Auf rĂŒckstĂ€ndige Rituale und die hohe KriminalitĂ€tsrate im Land. Auf die weit verbreitete Korruption, gegen die es kaum ein Ankommen gibt. Die PrĂŒfungen, denen sich Sapna stellen muss, hĂ€ngen denn auch meist mit einem dieser MissstĂ€nde zusammen. Sie haben aber auch immer mit ihrem Leben zu tun, mit ihrer Familie und mit ihr selbst und ihren WĂŒnschen und TrĂ€umen. Die indische Gesellschaft, die Swarup in „Die wundersame Beförderung“ zeichnet, ist stark in gut und schlecht unterteilt, wobei nicht immer gleich klar ist, wer in welche Kategorie gehört. Trotzdem, einiges ist vorhersehbar. Auch ist die Art und Weise, wie die meist sehr großen, eigentlich kaum lösbaren Konflikte, gelöst werden, zuweilen ein wenig einfach. Ein paar ZufĂ€lle sind zu viel. Andererseits passt das zuweilen schnelle Auflösen einer Situation gut zu dem mĂ€rchenhaften Charakter, den diese PrĂŒfungen haben, wie dort wird die Moral gleich mitgeliefert. Sieben PrĂŒfungen sind es, eine bedeutsame Zahl (und Swarup scheint Zahlenmythologie zu mögen. Zwölf Fragen waren es bei „Rupien Rupien“ bis zur Million. Sechs VerdĂ€chtige galt es in „Immer wieder Gandhi“ genauestens unter die Lupe zu nehmen). Die siebte PrĂŒfung ist die schwerste. Dass Swarup ein Anliegen hat, das lĂ€sst sich bei der LektĂŒre seiner wundersamen Beförderung kaum ĂŒbersehen. Seine Protagonistin ist geerdet, mutig, gewissenhaft, loyal; sie ist „moralisch gut“, das ist unĂŒbersehbar. Sapna ist liebenswert. „Die wundersame Beförderung“ ist ein unterhaltsamer, rasanter Roman, der ein buntes Indien vor den Augen des Lesers zum Leben erweckt. Manchmal etwas plakativ. Manchmal ein wenig vorhersehbar. Spaß macht er trotzdem. Die Filmrechte sind bereits verkauft.

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    • 2
    wandablue

    wandablue

    12. March 2015 um 12:59
  • FĂŒgungen oder geheime Machenschaften?

    Die wundersame Beförderung
    Bri

    Bri

    Es gibt Momente, in denen man sich ĂŒberlegt, was wĂ€re, wenn man DIE CHANCE des Lebens angeboten bekommt und sie ... ergreift oder verstreichen lĂ€sst. Dazu muss man natĂŒrlich auch wissen, was fĂŒr jeden persönlich die Chance des Lebens ist. Der Traumjob, den man schon so lange haben möchte, das hohe Einkommen, das nötig ist, um sich materielle TrĂ€ume erfĂŒllen zu können? Oder etwas völlig anderes? Darauf hat wohl jeder Einzelne seine eigene Antwort, die auch von den allgemeinen LebensumstĂ€nden abhĂ€ngen mag. Sapna ist eine junge Inderin, deren Antwort auf die Frage nach der Chance des Lebens sicherlich anders ausfallen wĂŒrde, als meine eigene, lebe ich doch in einer Welt, in der Frauen einen anderen Stand haben, als in Indien, auch wenn noch viel daran gearbeitet werden muss, eine Gleichberechtigung von Frauen und MĂ€nnern gleichermaßen herbeizufĂŒhren. Sapna zeigt sich die Chance ihres Lebens, als sie von einem fremden Mann angesprochen wird, der ihr die Leitung seines Unternehmens als GeschĂ€ftsfĂŒhrerin anbietet. FĂŒr die junge Frau, die zur FamilienernĂ€hrerin wurde, nachdem sie Schwester und Vater verloren hatte, ist das ein Angebot, dass sie eigentlich nicht ausschlagen sollte. Allerdings ist das Angebot mit der Bedingung verknĂŒpft, sieben PrĂŒfungen bestehen zu mĂŒssen, von denen Sappna weder Inhalt noch Zeitpunkt, wann sie durchgefĂŒhrt werden, kennt und weil ihr dieses Angebot doch sehr merkwĂŒrdig vorkommt, lĂ€sst sich Sapna (zunĂ€chst) nicht darauf ein ... Sicherlich gibt es Dinge, die immer genau dann passieren, wenn man zwar nicht darauf vorbereitet ist, ihre Auswirkungen aber durchaus willkommen heißt. Manche nennen es Schicksal, andere FĂŒgung, wieder andere SynchronizitĂ€ten. Doch was Vikas Swarup in seinem aus 7 Kapiteln bestehenden Roman zusammenstellt grenzt teilweise an ein MĂ€rchen. So viele FĂŒgungen, bei denen auch noch andere Menschen involviert sind und immer gerade dann auftauchen, wenn Sapna sie am dringendsten braucht ... das wirkt nicht gerade sehr lebensecht. Spannung erzeugt es aber alle Mal. Swarups Figuren sind auf den ersten Blick klar umrissen - haben aber alle ihre Geheimnisse. Wie im richtigen Leben. So ergibt sich hier mindestens eine zweite Ebene hinter dem Offensichtlichen und es wird bei der LektĂŒre langsam klar, dass es einen Strippenzieher im Hintergrund geben muss. Nur wer das sein könnte, bleibt lĂ€ngere Zeit verborgen. Die PrĂŒfungen, die Sapna bestehen muss sind mehr als nur außergewöhnlich, sie sind hart, betreffen sie nicht nur ihre eigene Person, sondern etliche Menschen, die sie kennt und mag. Außerdem gehen sie im sprichwörtlichen Sinn an die Nieren. Manchmal ein wenig zu sehr, denn solche PrĂŒfungen wĂŒnscht man niemandem, ganz gleich, wie sie enden mögen. Dennoch enthĂ€lt der Roman einige fabel- oder mĂ€rchenhafte Momente, die durchaus ihren Reiz versprĂŒhen, jedoch nicht darĂŒber hinwegtĂ€uschen können, dass die ganze Geschichte an einigen Stellen doch stark konstruiert wirkt. Nichts desto trotz: LĂ€sst man sich auf das Abenteuer ein und begleitet Sapna auf ihrem Weg der PrĂŒfungen, kann es durchaus mitreißen.

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    • 3
    Bri

    Bri

    17. February 2015 um 09:15
  • Leserunde zu "Die wundersame Beförderung" von Vikas Swarup

    Die wundersame Beförderung
    Daniliesing

    Daniliesing

    Mit "Rupien! Rupien!" (Slumdog MillionĂ€r) landete der indische Autor Vikas Swarup einen Welterfolg! Jetzt ist gerade sein neuer zauberhafter Roman "Die wundersame Beförderung" erschienen, der sich mit einem wirklich außergewöhnlichen Thema beschĂ€ftigt. Begebt euch in dieser Leserunde auf eine wundersame Reise nach Indien und begleitet Sappna auf einer Reihe von PrĂŒfungen, die ihr Leben verĂ€ndern werden! Mehr zum Inhalt: Warum ausgerechnet sie? Sappna, die als VerkĂ€uferin in einem Elektroladen arbeitet, ist irritiert, als Acharya, einer der reichsten MĂ€nner Indiens, ihr anbietet, die Leitung seines Milliarden Dollar schweren Imperiums zu ĂŒbernehmen. Vorher muss sie allerdings sieben Tests bestehen, mit denen er ihre IntegritĂ€t prĂŒfen will. Sappna glaubt an eine Falle und schlĂ€gt das Angebot entrĂŒstet aus, bis die UmstĂ€nde sie dazu zwingen, ihre Meinung zu Ă€ndern. Doch wann sollen die angekĂŒndigten PrĂŒfungen endlich beginnen? Sappna will wissen, woran sie ist, nicht ahnend, dass ihr Gönner sie stĂ€ndig beobachtet – das Leben hĂ€lt nun mal die besten PrĂŒfungen bereit. Aber kann man Acharya wirklich vertrauen? Oder spielt er ein ganz anderes Spiel? Im Leben bekommt man nicht das, was man verdient, sondern das, was man verhandelt – und Sappna ist fest entschlossen, es allen zu zeigen. >> Leseprobe Möchtet ihr erfahren, wie man von einer VerkĂ€uferin zur Leiterin eines Imperiums wird? Dann lasst euch diese mitreißende Geschichte eines mĂ€rchenhaften Aufstiegs auf keinen Fall entgehen! Zusammen mit dem KiWi Verlag suchen wir 25 Testleser*! Ihr mĂŒsst uns nur noch die folgende Frage bis zum 24. September 2014 beantworten und schon habt ihr die Chance auf eines der BĂŒcher: Im Buch stehen Sappna gleich mehrere PrĂŒfungen bevor. Doch wie erging es euch persönlich bisher? Welche war die wohl grĂ¶ĂŸte LebensprĂŒfung fĂŒr euch? Ich bin schon gespannt auf eure Antworten und wĂŒnsche euch viel Spaß bei der Leserunde! *Im Gewinnfall verpflichtet ihr euch zu einer zeitnahen Teilnahme am Austausch in allen Abschnitten der Leserunde nach Erhalt des Buches sowie zum Schreiben einer abschließenden Rezension.

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    • 430
  • wem kann man vertrauen?

    Die wundersame Beförderung
    Buchstabenliebhaberin

    Buchstabenliebhaberin

    Nach zwei schweren SchicksalsschlĂ€gen ist die junge Sapna plötzlich fĂŒr den Lebensunterhalt ihrer Familie verantwortlich. Die Mutter versinkt nach dem Tod von Vater und jĂŒngster Tochter in Depressionen, die andere Schwester flĂŒchtet sich in eine Superstar-Traumwelt. Plötzlich erhĂ€lt Sapna ein ungeheuerliches Angebot fĂŒr eine wundersame Beförderung: Sollte sie sieben PrĂŒfungen bestehen, wĂŒrde sie die neue GeschĂ€ftsfĂŒhrerin eines millionenschweren Konzerns! Sie muss annehmen und erlebt daraufhin gefĂ€hrliche Abenteuer. Vikas Swarup nimmt uns mit auf eine Reise durch das moderne Indien, er entfĂŒhrt uns aufs Land und zeigt uns, wie es hinter den Kulissen einer indischen Traumhochzeit und der Medienmaschinerie zugeht, er stattet seine Heldin Sapna mit viel Mut, einem großem Hang zu Gerechtigkeit und Ehrlichkeit aus, und einen ordentlichen Portion Cleverness und KreativitĂ€t. Sie bekĂ€mpft zusammen mit ihren Freunden Kinderarbeit und Organhandel und verwickelt sich immer mehr in fiese Intrigen und RĂ€nkespiele - von denen sie leider keine Ahnung hat. Denn die Dinge sind nicht so, wie sie scheinen ... Ich liebe diese Geschichte. Vielleicht, weil ich selber dieses "Gerechtigkeits-Gen" habe. Weil ich selber gerne Abenteuer erlebe und neugierig bin. Weil ich genau so wie Sapna meine falschen SchlĂŒsse ziehen wĂŒrde (und beim Lesen gezogen habe). Weil SchicksalsschlĂ€ge zum Leben dazu gehören, sie uns verĂ€ndern, sie uns wachsen lassen. Ich bin begeistert vom fĂŒr mich stimmigen, doch sehr ĂŒberraschenden Ende.  Die vielen indischen Begriffe haben mich nicht gestört. FĂŒr mich waren sie eher wie unbekannte GewĂŒrze, die dem ganzen das gewisse Etwas verliehen habe. Einziger Kritikpunkt: Sapna begibt sich immer wieder in lebensbedrohliche Situationen und Gefahren. Als Inderin hĂ€tte ihr das mehr als klar sein mĂŒssen, da agiert sie aus meiner Sicht zu "westlich"? Mein Lieblingssatz: "FĂŒr diese Menschen ist eine Niere kein Organ, sondern ein Guthaben, dass man flĂŒssig macht, um die Familie zu ernĂ€hren, oder ein krankes Kind zu retten."

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    • 2
  • Große Verlosung zum Leserpreis 2014: 5 Buchpakete mit je 50 BĂŒchern!

    Die Seiten der Welt
    Daniliesing

    Daniliesing

    Lust auf eins von 5 riesigen Buchpaketen zum Leserpreis 2014? Bestimmt hat es der ein oder andere von euch schon entdeckt: Seit gestern suchen wir beim Leserpreis 2014 wieder eure LieblingsbĂŒcher des Jahres. In insgesamt 16 Kategorien könnt ihr die BĂŒcher und Autoren nominieren, die euch 2014 am meisten begeistert haben, ganz egal, ob euch das Buch vor Spannung bis mitten in die Nacht wachgehalten hat, ihr TrĂ€nen gelacht oder aber mitgefĂŒhlt und -gefiebert habt. Nominiert ab sofort eure persönlichen LieblingsbĂŒcher & -autoren und ermöglicht es ihnen so, es auf unsere Shortlists fĂŒr die Abstimmungsphase zu schaffen, die am 20. November beginnt. Die BĂŒcher und Autoren, die dann wiederum die meisten Stimmen erhalten, bekommen den Leserpreis in Gold, Silber und Bronze, der am 28.11. vergeben wird! Also schnell nominieren / abstimmen / Gewinner anschauen! ---- Unsere große Verlosung fĂŒr euch! Da der Leserpreis fĂŒr uns jedes Jahr wieder etwas ganz Besonderes ist, möchten wir unsere Freude daran mit euch teilen. Wir werden nach der Bekanntgabe der Leserpreis-Gewinner insgesamt 5 Buchpakete mit jeweils 50 Neuerscheinungen verlosen. FĂŒnf Gewinner dĂŒrfen sich also ĂŒber eine ordentliche Ladung neuen Lesestoff freuen! Und wer kann nicht schöne neue BĂŒcher gebrauchen? 1. Um an der Verlosung teilzunehmen, gibt es verschiedene Möglichkeiten - 3 der 5 Buchpakete verlosen wir unter allen Bloggern, die auf ihrem Blog ĂŒber den Leserpreis berichten und darauf verlinken. Bitte teilt uns den Link zu eurem Blogbeitrag hier in einem Kommentar mit (wer mir schon eine E-Mail mit dem Link geschickt hat, muss dies nicht doppelt tun). http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ Grafiken zum Einbinden in den Blog findet ihr hier. 2. Wenn ihr keinen Blog habt, könnt ihr alternativ auf den Social Media KanĂ€len wie Facebook, Twitter, Google + usw. auf den Leserpreis hinweisen. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 2 Buchpakete mit 50 BĂŒchern. Wichtig ist hier, dass ihr euren Beitrag öffentlich teilt und ihn uns hier verlinkt. Bitte verlinkt in eurem Kommentar hier direkt auf eurer Posting und nicht auf euer gesamtes Profil. Außerdem mĂŒssen in eurem Social-Media-Posting unbedingt der und der Hashtag #Leserpreis enthalten sein. http://www.lovelybooks.de/leserpreis/ 3. Ihr habt weder einen Blog, noch seid ihr auf einem der Social Media KanĂ€le aktiv? Dann verratet uns hier in einem Kommentar das beste Buch, das ihr in diesem Jahr gelesen habt. Unter allen, die das machen, verlosen wir noch mal 5 einzelne BĂŒcher, die die jeweiligen Gewinner auf ihren Wunschzetteln haben. Ihr dĂŒrft natĂŒrlich auch 1 & 2 oder 1, 2 & 3 kombinieren und so eure Chancen steigern :-) Wir wĂŒnschen euch ganz viel Spaß & bitte vergesst nicht, eure LieblingsbĂŒcher zu nominieren & spĂ€ter abzustimmen! PS: Die angehĂ€ngten BĂŒcher und die auf dem Foto sind ein Beispiel, was sich im Buchpaket befinden könnte. Wir haben hier aber eine ganz bunte Auswahl und ihr könnt euch dann von einem riesigen Überraschungsbuchpaket begeistern lassen :)

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  • Naiv, unrealistisch und klischeebehaftet

    Die wundersame Beförderung
    NinaEff

    NinaEff

    17. November 2014 um 20:02

    Das Buch „Die wundersame Beförderung“ von Vikas Swarup lĂ€sst sich nicht anders als als MĂ€rchen beschreiben. Die Protagonistin Sapna bekommt eines Tages ein ungewöhnliches Angebot eines erfolgreichen GeschĂ€ftsfĂŒhrers seine Firma zu ĂŒbernehmen. Dies lehnt sie erstmal voller Misstrauen ab. Als sie allerdings durch plötzliche UmstĂ€nde in Geldnot gerĂ€t stimmt sie dem Angebot kurzerhand zu. Vorraussetzung ist das Bestehen von sieben PrĂŒfungen ihrerseits, von denen sie allerdings nicht weiß wie diese aussehen werden. In den nĂ€chsten Wochen passieren die außergewöhnlichsten Dinge um Sapna herum. Wir werden durch sĂ€mtliche MissstĂ€nde und Klischees Indiens gefĂŒhrt. Wie sich herausstellt sind genau das die PrĂŒfungen, die Sapna bestehen muss. Sie muss CharakterstĂ€rke, Mut, Ehrlichkeit, IntegritĂ€t und Verantwortungsbewusstsein zeigen und meistert dies mit Bravour. Mich hat das Buch leider ĂŒberhaupt nicht gefesselt und ich musste mich beinahe dazu zwingen weiter zu lesen. Die Charaktere schienen mir hohl, ich konnte mich kaum in sie hinein versetzen. Sapna war mir jetzt nicht wirklich unsympathisch, aber ich konnte nie einen richtigen Bezug zu ihr aufbauen. Auch der Schreibstil hat mir einfach gar nicht gefallen. Das ganze ist so naiv und klischeehaft geschrieben. Ich musste teilweise wirklich ĂŒber diese lĂ€cherliche NaivitĂ€t lachen und hatte eher das GefĂŒhl ein Kinderbuch zu lesen. Das ganze ist einfach durch und durch unrealistisch, wie Sapna von einer Zwangsehe ĂŒber Kinderarbeit zu Organhandel stolpert und fĂŒr alles eine grade passende Lösung findet und sich alles wunderbar fĂŒgt. Deswegen sagte ich am Anfang man kann dies nur als MĂ€rchen lesen, andererseits finde ich kann man sich kaum darauf einlassen und fragt sich nur „Ist das sein Ernst?“. Vielleicht bin ich auch etwas zu hart. Ich habe sehr viele gute Rezensionen gelesen, also den meisten Lesern scheint das Buch trotz Klischees und IrrealitĂ€t gefallen zu haben. Doch ich konnte mich von Anfang bis Ende leider nicht damit abfinden. Überrascht hat mich der Autor dann allerdings doch noch ein kleines bisschen mit dem Ende. Damit hatte ich wahrlich nicht gerechnet. Ob das gut oder schlecht ist weiß ich allerdings nicht so recht. Einerseits ist dadurch wenigstens mal etwas Spannung in das Buch gekommen, andererseits passt es aber auch einfach nicht darein und wirkt wenig ĂŒberzeugend.

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  • indische Gesellschaftskritik zwischen Tradition und Moderne

    Die wundersame Beförderung
    JDaizy

    JDaizy

    „Kaama maya evayam purusha iti. Sa Yatha kaamo bhavati tat kratur bhavati. Yat kratur bhavati tat karma kurute. Yat karma kurte tad abhisan padyate.“ „Du bist, was du tief in deinem tiefsten Innern begehrst. Und wie dein Begehren ist, so wird dein Wille sein. Und wie dein Wille ist, so ist die Tat. Und die Tat bestimmt dein Schicksal.“ Die junge Inderin Sapna kann nicht glauben, was der fremde Mann ihr anbietet. Sie soll, ohne Vorkenntnisse und Bewerbungsverfahren, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin eines großen Unternehmens werden. An diese Position ist jedoch eine Bedingung geknĂŒpft: sie muss vorher sieben PrĂŒfungen bestehen, die sie weder kennt, noch weiß, wann sie geprĂŒft werden wird. Sapna lĂ€sst sich zunĂ€chst nicht auf dieses „Spiel“ ein. Als jedoch das Schicksal die Karten neu mischt, bleibt ihr keine andere Wahl als auf das „unmoralische Angebot“ des Fremden einzugehen. Wird sie die PrĂŒfungen bestehen? Ist alles nur eine TĂ€uschung oder ein perfides Spiel? Und falls ja, wer steht auf deiner Seite? Vikas Swarup, der Autor des Bestsellers „Rupien, Rupien“ wagt sich mit seinem neuen Buch „Die wundersame Beförderung“ wieder auf kritisches Terrain. Mit offenem Blick fĂŒhrt er seine Leser ins ferne Indien und damit in ein Land, das zwischen Tradition und Moderne, viel Platz fĂŒr spannende Abenteuer bietet. Die 23-jĂ€hrige Sapna kĂŒmmert sich seit dem Tod ihres Vaters und ihrer Schwester aufopfernd um ihre Mutter und ihre kleine Schwester Neha. Als VerkĂ€uferin in einem Elektroladen hat sie sich von ihren Studium-Traum schweren Herzens verabschiedet. „Denn in diesem Teil der Welt bestimmt die Hautfarbe dein Schicksal.“ Als ein Fremder ihr eines Tages, nach einem Besuch im Tempel, das Angebot unterbreitet sie zur Leiterin seines GeschĂ€ftsimperiums zu machen, glaubt sie auf einen eiskalten BetrĂŒger oder fiesen Spinner zu treffen und schlĂ€gt sein Angebot ohne zu ĂŒberlegen aus. Doch dann zwingen sie ihre LebensumstĂ€nde, ihr Kummer und ihre Verzweiflung den Schritt in die Ungewissheit zu wagen. Sie nimmt das Angebot an und muss sich seinen sieben PrĂŒfungen stellen. Ohne zu wissen, was sie erwartet, stĂŒrzt sie Hals ĂŒber Kopf von einem Abenteuer in nĂ€chste und muss bald erkennen, dass nicht alles so ist, wie es auf den ersten Blick scheint. „Die wundersame Beförderung“ war mein erstes Buch des Autors und auch mein erstes Buch, das so explizit in Indien spielte. Deshalb war ich am Anfang immer wieder ein bisschen irritiert, da viele indische Begriffe auftauchen, die ich nicht richtig zuordnen konnte. Auch der nahezu rasante Spurt durch alle gĂ€ngigen gesellschaftskritischen Klischees und Plagen des Landes hat mich manchmal kaum zum Luft holen kommen lassen. Man stĂŒrzt von einem Übel ins nĂ€chste. Und obwohl mir das Buch im Ganzen wirklich gut gefallen hat, halte ich die sieben PrĂŒfungen als solche in ihrer zeitlichen Einbettung fĂŒr etwas zu konstruiert. Das Buch selbst ist gut verarbeitet mit einem schönen Klappumschlag und lĂ€sst den Leser schon durch sein Cover in eine, auf den ersten Blick, farbenfrohe, aber widersprĂŒchliche Welt eintauchen, die auf den ersten Blick nur schwer zu durchschauen ist. Der Schreibstil des Autors, ist bis auf die bereits erwĂ€hnten Fremdwörter, leicht und flĂŒssig zu lesen. Der Plot ist spannend und wartet mit einigen ĂŒberraschenden Wendungen auf. Fazit: Ein gesellschaftskritischer Roman ĂŒber die LebensumstĂ€nde zwischen Tradition und Moderne im heutigen Indien. Ein durchaus spannendes Buch, das nachdenklich stimmt, fĂŒr mich persönlich an einigen Stellen aber zu konstruiert wirkt.    

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    • 3
    JDaizy

    JDaizy

    13. November 2014 um 18:39
    wandablue schreibt Es ist echt schade, dass der Plot nicht ein wenig abwechslungsreicher gestaltet war, von der Anlage her fand ich es nÀmlich auch recht gut.

    Ja und leider eben in seiner FĂŒlle etwas konstruiert, obwohl alle PrĂŒfungen in sich echt spannend waren.

  • Tolles Buch mit einem kleinen Makel

    Die wundersame Beförderung
    zebra2000

    zebra2000

    12. November 2014 um 16:05

    Inhalt: Als Sapna, die in einem Elektroladen arbeitet, am Tempel von einem alten Mann angesprochen wird, verĂ€ndert sich ihr Leben rasant. Denn der Mann macht Sapna ein sonderbares Angebot, er will dass sie ein Milliarden Dollar schweres Imperium ĂŒbernimmt. Vorher muss sie allerdings sieben PrĂŒfungen bestehen. EntrĂŒstet lehnt sie ab, der Herr kann es doch gar nicht Ernst mit ihr meinen! Doch die UmstĂ€nde zwingen sie, ihre Meinung zu Ă€ndern. So beginnt ein mysteriöses Abenteuer in der Wahrheit und LĂŒge eine wichtige Rolle spielen.  Der Autor: Vikas Swarup ist der Autor vom Bestseller "Rupien, Rupien" zu dem es den oscarprĂ€mierten Film "Slumdog Millionaire" gibt. Auch die Filmrechte zu diesem Buch wurden schon verkauft. Das Cover: Mir gefĂ€llt das Cover sehr, es ist bunt und sieht sehr indisch aus. Meine Meinung zum Buch: Das Buch ist fließend geschrieben, man fliegt nur so durch die Seiten. Man erfĂ€hrt viel ĂŒber Indien und wie es da wirklich zugeht. Von Kinderarbeit bis zu Zwangshochzeiten gibt es da leider wirklich alles! Manchmal enthĂ€lt das Buch indische Wörter, die den Lesefluss nicht stören. Es war sehr interessant in die indische Kultur einzutauchen, das Ende war sehr ĂŒberraschend, aber fĂŒr 5 Sterne hat es nicht gereicht, weil das Buch an manchen Stellen etwas langweilig war.

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  • Sieben PrĂŒfungen und was kommt danach??????

    Die wundersame Beförderung
    saraa

    saraa

    12. November 2014 um 07:31

    Sapna Sinha trifft an einem Tempel Acharya. Die bekommt die Chance GeschĂ€ftsfĂŒhrerin in seinem Unternehmen zu werden, wenn sie 7 PrĂŒfungen schafft. NatĂŒrlich ist sie skeptisch. Aber dann möchte sie es doch wagen.   Die PrĂŒfungen kommen unverhofft und erst einmal wĂŒrde man nicht glauben, dass es sich um eine PrĂŒfung handelt.   Das Buch ist sehr locker und sehr interessant geschrieben. An manchen Stellen hĂ€tte ich mir ein wenig mehr ErklĂ€rungen gewĂŒnscht (z.B. bei den indischen Begriffen). HierfĂŒr habe ich einen Stern abgezogen.   So wie dieses Buch endet, hĂ€tte ich vorher nicht mit gerechnet.  Es bleibt bis zum Ende spannend. Ich kann dieses Buch nur weiterempfehlen, auch wenn man sich nicht mit Indien auskennt.

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  • Buntes MĂ€rchen trifft indische Gesellschaftskritik

    Die wundersame Beförderung
    krissysch

    krissysch

    11. November 2014 um 23:37

    Die junge Inderin Sapna bekommt ĂŒberraschend ein Angebot von einem völlig Fremden. Sie soll die neue GeschĂ€ftsfĂŒhrerin seines millionschweren Unternehmens werden. Einzige Bedingung: Sieben PrĂŒfungen, die sie bestehen muss und bei denen sie keine Ahnung hat, um welche Art von PrĂŒfung es sich genau handelt. ZunĂ€chst lehnt Sapna das Angebot ab, da sie sich sicher ist, dass es sich bei dem Angebot um einen Scherz oder einen Hinterhalt handeln muss. Doch dann treten neue UmstĂ€nde auf, die sie dazu zwingen, das Angebot anzunehmen und sich auf eine außergewöhnliche PrĂŒfung einzulassen.. Vikas Swarup, den ich vorher nur von "Rupien, Rupien" (dem Roman von Slumdog Millionaire) kannte, hat sich mit diesem Buch auf die Liste meiner Lieblingsautoren geschlichen. Ich hatte eine leicht kitschige MĂ€rchengeschichte erwartet, ein bisschen in Richung Aschenputtel. TatsĂ€chlich aber ĂŒbt der Autor mit diesem Buch auch Kritik an der Gesellschaft Indiens, an dem großen Graben zwischen Arm und Reich und an der ganzen Korruption, die dort vorherrscht. Diese Mischung aus ein paar mĂ€rchenhaften Elementen und dieser Kritik, verpackt in einem guten flĂŒssigen Schreibstil, hat das Buch fĂŒr mich zu einem echten Leseerlebnis gemacht. Die Hauptfigur Sapna war mir von Anfang an sehr sympatisch. Sie hat die Rolle des Familienoberhauptes ĂŒbernommen und kĂŒmmert sich sehr um ihre Mutter und Schwester. Besonders letztere lebt in ihrer eigenen Welt, in der Vorstellung, eines Tages reich und berĂŒhmt zu werden. WĂ€hrenddessen sieht Sapna das Leben viel erwachsener und realistischer. Sie ist bescheiden und gutherzig und weiss, dass Geld verdient werden muss und man nichts geschenkt bekommt. Daher ist sie natĂŒrlich auch misstrauisch, als ihr von Acharya, dem reichen Unternehmensbesitzer, das Angebot der UnternehmensfĂŒhrung bekommt, wenn sie alle PrĂŒfungen besteht. Toll fand ich, dass nicht verraten wurde, ob dieser das Angebot wirklich ernst meint oder es sich um irgendeine Art von Trick handelt. Ich habe die ganze Zeit mitgegrĂŒbelt und nach jeder PrĂŒfung selbst ĂŒberlegt, ob es sich um eine TĂ€uschung handelt und meine eigenen Theorien erstellt. Die PrĂŒfungen selbst fand ich sehr abwechlugsreich. Generell hat mich das Buch oft ĂŒberrascht, was ich auch sehr positiv fand. Und damit ist ja auch bewiesen, dass es sich nicht um eine der typischen Klischeegeschichten handelt. ;) Dazu kam die Kritik des Autors. Mir war zwar bewusst, dass Indien ein Land ist in dem der Unterschied zwischen arm und reich sehr groß ist, trotzdem war es nochmal etwas ganz anderes davon zu lesen. Ich habe die Kultur etwas besser kennen lernen können, was ich wirklich spannend fand. Und dass die negativen Seiten nicht versteckt, sondern direkt angesprochen wurden und auch Teil der PrĂŒfungen waren, hat mir gut gefallen, auch wenn ich manche ZustĂ€nde schon erschreckend fand. In Sapna konnte ich mich gut hineinversetzen und war am Ende stolz auf ihre Entscheidungen und dass sie so ein guter Mensch ist. Die Nebenrollen wie ihre Familie, Acharya, ihren besten Freund, die Arbeitskollegen,.. fand ich auch sehr gut ausgearbeitet mit ihren unterschiedlichen Charakteren und Lebenseinstellungen und sie waren auf jeden Fall fĂŒr die ein oder andere Überraschung zu haben. ;) Insgesamt hat mir das Buch ĂŒberraschend sehr gut gefallen. Der Schreibstil mit der Komination zum Inhalt und die Sympathie zu Sapna haben das Buch fĂŒr mich sehr spannend und interessant gemacht und ich habe es schnell durchgehabt, da ich gar nicht aufhören konnte zu lesen. FĂŒr mich wurde das Leben in Indien gut dargestellt: Mit vielen Problemen, die es in diesem Land gibt, aber gleichzeitig auch bunt, schnell und etwas ganz Besonderes. Es wird auf jeden Fall nicht das letze Buch sein, was ich von Vikas Swarup gelesen habe!

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  • Die sieben PrĂŒfungen

    Die wundersame Beförderung
    Cupcakes2

    Cupcakes2

    08. November 2014 um 15:23

    Die 23-jĂ€hrige Sapna arbeitet als VerkĂ€uferin in einer Filiale fĂŒr Unterhaltungselektronik und HaushaltsgerĂ€te. Jeden Freitag wĂ€hrend der Mittagspause lĂ€uft sie die kurze Strecke zu dem Affengott geweihten Tempel. Nach dem Gebet zu Durga Ma, will sie die Stufen hinuntergehen. Plötzlich legt ihr jemand eine Hand auf ihre Schulter. Sie sieht einen Mann, der sie prĂŒfend anblickt. Es ist ein Ă€lterer Herr. Er stellt sich als Vinay Mohan Acharya und Inhaber des Acharya Business Consortium vor. Die ABA-Group ist weithin eines der grössten Konglomerate Indiens, das von Zahnpasta bis Turbinen nahezu alles herstellt. Der Mann bietet ihr an, GeschĂ€ftsfĂŒhrerin der ABC-Group zu werden und ein zehn Milliarden schweres GeschĂ€ftsimperium zu leiten. Sapan lehnt das aussergewöhnliche Angebot ab. Durch ein plötzliches unvorhergesehenes Ereignis entscheidet sie, dass Angebot von Acharyl doch noch anzunehmen. Dazu gibt es ein paar Bedingungen. Zuerst muss sie sieben PrĂŒfungen bestehen. Dadurch wird Sapan auf eine harte Probe gestellt. Der Autor Vikas Swarup hat mit treffenden Worten die Vorkommnisse in Indien geschildert. Ein Land in dem es viel Armut und Elend gibt. Wer Reich ist und Geld besitzt, kann die Polizei und Personen mit Schmiergeld bestechen. Die Protagonistin hat in ihren jungen Jahren bereits Verlust und Schmerz erlitten. Durch das unmoralische Angebot und den sieben PrĂŒfungen wird sie durch verschiedene Intrigen gedemĂŒtigt und erniedrigt. Doch sie kĂ€mpft bis zum Schluss um Gerechtigkeit. Besonders gut hat mir gefallen, wie sie trotz der grossen Last zu ihrer Familie hĂ€lt. Die ErzĂ€hlungen sind mit viel GefĂŒhl beschrieben. Viele Ereignisse haben mich nachdenklich gemacht und aufgewĂŒhlt. Ein Buch mit einer unterhaltsamen Tragödie.

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  • Trau schau wem

    Die wundersame Beförderung
    Buchgespenst

    Buchgespenst

    07. November 2014 um 18:14

    Sapna glaubt an einen schlechten Scherz, als sie von einem wildfremden Mann angesprochen wird, der ihr anbietet GeschĂ€ftsfĂŒhrerin seines milliardenschweren Unternehmens zu werden. DafĂŒr muss sie nur sieben PrĂŒfungen bestehen
 Als einfache VerkĂ€uferin, kĂ€mpfend mit den gesellschaftlichen VerhĂ€ltnissen Indiens und persönlichen Traumata, sieht sie sich trotz ihrer Skepsis und Ablehnung schließlich gezwungen das Angebot anzunehmen. Damit wird sie in einen Strudel ungewöhnlicher Ereignisse gezogen, die ĂŒberwĂ€ltigend und verstörend ihre IntegritĂ€t bis an die Grenze bringen, doch abbrechen kann sie die Aktion nicht mehr. Ist alles nur Zufall? Dem Leser wird ein grandioses, realistisches und farbenprĂ€chtiges Bild des heutigen Indiens geboten. Dabei werden das Elend und gesellschaftliche MissstĂ€nde nicht ausgeblendet, sondern bewusst thematisiert. Leider ist das alles, was mir an diesem Buch positiv in Erinnerung bleiben wird. Sprachlich hervorragend, die Idee originell und gut verpackt, doch es kam keine Sympathie fĂŒr die Charaktere auf. Die Handlung wirkte mal konstruiert, mal ĂŒberzogen und dann wieder banal. Es gab schöne Passagen, doch diese schlugen leider oft um oder blieben auf verlorenem Posten. Ein Glossar fĂŒr die doch reichlich gestreuten indischen Begriffe wĂ€re auch schön gewesen. Das Buch lĂ€sst sich aber auch ohne lesen. Fazit: Mit den Figuren bin ich nicht warm geworden, das erschwerte es mir in die Geschichte einzusteigen. Vor dem großartigen Hintergrund des exotischen Landes, habe ich leider keinen Zugang zu der, fĂŒr mich etwas konstruierten und immer wieder ins depressive umschlagenden, Handlung gefunden. Schade, ich habe mir mehr versprochen.

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  • Rezension " Die Wundersame Beförderung" von Vikas Swarup

    Die wundersame Beförderung
    Sarafinchen

    Sarafinchen

    07. November 2014 um 17:14

    Indien ist ein wahnsinnig buntes, lautes, faszinierendes aber auch armes, korruptes und großes Land. Sapna Sinha erhĂ€lt eines Tages das unvorstellbare Angebot, nach 7 bestandenen PrĂŒfungen einen Milliarden Konzern zu ĂŒbernehmen. Das Angebot kommt von Acharya, dem Konzernchef. Sapna und ihre Familie haben bereits viel durchgemacht und Schwester und Vater verloren. Mit Sapnas Job im Elektronik Laden können Sie sich gerade so ĂŒber Wasser halten. Als Sapna jede Menge Geld fĂŒr die Jahresmiete aufbringen muss und keinen anderen Ausweg mehr sieht, nimmt sie Acharyas Angebot an.  Zur Seite steht Sapna ihr Nachbar Karan und Nirmala Ben. Sapnas Abenteuer beginnt und sie schlittert von einer unglaublichen PrĂŒfung in die nĂ€chste. Wird es ihr gelingen, die PrĂŒfungen zu bestehen ? Wird sie von Acharya nur benutzt? Mit einem wahnsinnig ĂŒberraschendem Ende weis dieses Buch im Nachhinein zu begeistern. Alles in allem ein lesenswertes Buch, was sich an manchen Stellen in die LĂ€nge zieht und an anderen husch husch viel zu schnell vorantreibt. Manchmal wirkt die Geschichte sehr vorhersehbar, aber Richtung letztes Kapitel wird man eines Besseren belehrt und nochmal richtig gefesselt, sodass man das Buch nicht mehr aus der Hand legen kann, bis man weiß, wie es ausgeht. Da ich mich mit Indien bisher nicht sehr gut auskenne, hĂ€tte ich eine Art Glossar mit ErklĂ€rung der indischen Begriffe, GebrĂ€uche etc. nicht schlecht gefunden.

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