Vikas Swarup Immer wieder Gandhi

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Inhaltsangabe zu „Immer wieder Gandhi“ von Vikas Swarup

Vicky Rai, der kaltblütige Sohn des indischen Innenministers, ist auf seiner eigenen Party von einem der Gäste erschossen worden. Es gibt sechs Verdächtige, die bei der Feier eine Waffe bei sich trugen. Der Journalist Arun Advani macht es sich anhand seiner Kolumne zur Mission, den Mörder festzunageln. Nacheinander werden dem Hörer die erstaunlichen und bewegenden Lebensgeschichten sechs ausgefallener Persönlichkeiten vorgestellt. Jeder von ihnen hat ein verborgenes Motiv...

indisch, konfus

— Durga108
Durga108

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    Immer wieder Gandhi
    Durga108

    Durga108

    18. April 2017 um 10:21

    Ich liebe indische Literatur und Prosa, lese sie rauf und runter, von Aravind Adiga und Chetan Bhagat über Arundhati Roy bis Rabindranath Tagore, um nur einige wenige zu nennen. Also machte ich mich voller Vorfreude an das Hörbuch des vielgerühmten Vikas Swarup, von dem ich auch schon den Roman "Rupien!Rupien!" mit großer Begeisterung gelesen habe. Das Buch, das Vorlage für den mehrfach Oscar ausgezeichneten Film "Slumdog Millionär" war. Im engeren Sinn handelt es sich bei "Immer wieder Gandhi" um einen Krimi. Jedes Kapitel ist einem anderen Verdächtigen gewidmet. Das Buch trägt im Original den Titel "Six Suspects", den ich übrigens viel passender finde. Schon nach den ersten Zeilen fühlte ich mich nach Indien versetzt und Juan Carlos Lopez Stimme ist brilliant. Vicky Rai, skrupelloser Sohn des Innenministers erschießt eine Bardame, ohne jemals dafür zur Rechenschaft gezogen zu werden. Auf der Party, die er veranstaltet, um seinen Freispruch zu feiern, wird er jedoch erschossen. Sechs Verdächtige kommen in die engere Auswahl, die Swarup genau beschreibt. Er prangert gleichzeitig Indiens Korruption und Vetternwirtschaft, das Kastensystem usw. an und versucht, ein Porträt der indischen Gesellschaft zu zeichnen, ABER irgendwann verliert er sich in Klischees. Dazu wird ein Verdächtiger, der texanische Gabelstaplerfahrer, so plump beschrieben, dass er kaum überzeugen kann. Der Schluss des Buches ist unbefriedigend und zu gewollt. Mehr will ich dazu nicht sagen, um nicht zu viel zu verraten. Erschwerend kommt hinzu, dass ich die unterschiedlichen Handlungsstränge und Charaktere nicht zusammenbringen kann. Sie verwirren mich. Kurz: Ich war enttäuscht und wende mich lieber wieder anderen indischen Autoren zu.

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