Vikas Swarup Rupien! Rupien!

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Inhaltsangabe zu „Rupien! Rupien!“ von Vikas Swarup

Über 100.000 verkaufte Exemplare - jetzt feiert der Film international Triumphe. Ram Mohammed Thomas wurde verhaftet. Und das, weil er alle zwölf Fragen in der Quizshow WER WIRD MILLIONÄR? richtig beantworten konnte. Niemand glaubt, dass ein Waisenjunge, der nie in seinem Leben eine Schule besucht hat, all dies wissen kann. Vikas Swarups Roman aus dem modernen Indien wurde 100.000 Mal verkauft, und auch der Film unter der Regie von Danny Boyle ist ein phänomenaler Erfolg. Er berührt die Herzen mit der abenteuerlichen Lebens- und romantischen Liebesgeschichte von Jamal (Dev Patel) und Latika (Freida Pinto) und entführt in eine Welt voller Lebensenergie und Gegensätze im heutigen Indien. Ein modernes Märchen, das Träume und Hoffnungen in atemberaubenden Bildern erscheinen lässt. - Slumdog Millionär ab 19. März flächendeckend bundesweit in den Kinos - Regie Danny Boyle (Trainspotting, The Beach) - "Bester Film" und "Beste Regie" beim London Film Festival - Publikumspreis beim Toronto-Filmfestival - Golden Globe Auszeichnungen in den 4 Kategorien: "Bester Film" "Beste Regie" "Bestes Drehbuch" "Bester Soundtrack", daher aussichtsreicher Kandidat bei der Oscar-Verleihung am 22. Februar in Los Angeles - Hauptrolle: Dev Patel, der für seine Rolle als Jamal (Ram Mohammed Thomas) bereits zweimal als "bester Nachwuchsschauspieler" ausgezeichnet wurde

Die Handlungsstränge im Buch sind viel besser als im Film. Aber beides sehr empfehlenswert.

— oyalin

meine Reihenfolge: Kinofilm,CD Filmmusik, Roman, ja das beste kommt zum Schluß, sagte meine Oma schon immer,ja der Roman ist Indien !

— mondsichel

Berührende Abschnitte aus einem Leben: Oft tragisch-traurig, manchmal auch liebevoll - fast lustig. Sehr angenehm geschrieben.

— Choozzy

Ich bin ja nach den ersten zwei Kapiteln schon hin und weg......was für eine tolle Idee - und gut geschrieben ist es auch noch :-)

— Ellika

tolles Buch :D :D

— BeautyBooks

Irgendwie war dieses Buch nichts für mich! :( Ich fands nicht toll!

— jessy85

Ein spannendes modernes Märchen.

— olgica

Warmherzige Geschichten aus dem modernen Indien.

— Matze

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    Rupien! Rupien!

    dominona

    23. March 2017 um 14:59

    Zwölf Fragen trennen den achtzehnjährigen Waisen, der sich gerade als Kellner durch das Leben schlägt von einer großen Summe Geld, aber wie soll ein einfacher Kellner bei Wer wird Millionär gewinnen? Mit einem guten Gedächtnis.Für mich las sich das ganze wie ein Abenteuerroman und das Buch hat mich von Anfang bis Ende begeistert. Nur manchmal spielte mir das Schicksal dem Protagonisten ein wenig zu sehr in die Hände. Richtig schön war für mich aber, dass ich bis zum Schluss mitgefiebert habe, obwohl man anfangs schon ahnt, wie es ausgeht, weil die Geschichte teils mit Sprüngen erzählt, was aber auch zur Dynamik beiträgt. So muss man für mich erzählen und ich habe mich wieder wie ein Kind gefühlt, dass einem Erwachsenen dabei zuhört, wie er eine Geschichte erzählt.

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  • Durchschnitt

    Rupien! Rupien!

    Engelmel

    05. March 2017 um 17:21

    Ohne dass ich de n Film dazu kenne: Das Buch hat mich nicht vom Hocker gerissen. Ich fand es sehr langwierig mich in die Geschichte einzulesen, lediglich die Umstände, dass teils etwas von der Kultur Indiens mit einbezogen wurde, hat mich durchhalten lassen, das Buch zu lesen.

  • Viel besser als der Film

    Rupien! Rupien!

    MagicMoment

    13. October 2014 um 18:05

    "Rupien Rupien" handelt von dem 18 jährigen Inder Ram Mohammed Thomas, der in einer Quizshow (ähnlich "Wer wird Millionär") alle Fragen richtig beantwortet und eine Miliarde Rupien gewinnt. Da der Kandidat aus ärmlichen Verhältnissen stammt und die Fragen somit unmöglich beantworten hätte können, unterstellen ihm die Macher der Show, dass er betrogen hat und lassen ihn verhaften. Eine Anwältin taucht auf und bietet Ram Mohammed Thomas ihre Hilfe an. Zusammen mit ihr geht er Frage für Frage der Sendung durch und erklärt bei jeder Frage, wieso er die Antwort wissen konnte. Nämlich allein durch die Erfahrungen und Erlebnissen, die er in seinem Leben gemacht hat. Ich habe vor einigen Jahren den Film im Kino gesehen und habe ihn eher als mittelmäßig in Erinnerung. Der Roman gefällt mir wesentlich besser. Eigentlich haben Film und Buch nicht viel mehr als die Rahmenhandlung gemeinsam. Die Fragen der Show unterscheiden sich gravierend und somit auch die Geschichten, die dahinter stecken. Wem also der Film nicht gefallen hat, sollte dem Buch durchaus eine Chance geben. Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Es ist gut geschrieben, teilweise witzig, auch mal traurig, aber immer spannend. Ich hätte dem Buch gerne 5 Sterne gegeben, muss aber einen Stern abziehen, da mir 2 Sachen nicht gefallen haben. Dies sind zum einen die Rückblenden, die zwar erklären wieso Ram Mohammed Thomas die Frage beantworten konnte, aber keinen direkten Bezug zu seinem Leben haben, sondern einfach Geschichten sind, die ihm erzählt wurden. So z.B. die Geschichte mit der Voodoo-Puppe oder die mit dem Kriegsveteran. Da diese Geschichten von völlig anderen Personen handeln, haben sie mich leider ein wenig gelangweilt. Die zweite Sache, die mich etwas gestört hat, ist die Auflösung, warum Ram Mohammed Thomas eigentlich an der Quizshow teilgenommen hat. Ich will hier nichts verraten, aber ich fand diese Auflösung einfach nicht sehr schlüssig und sie passte meiner Ansicht nach nicht zu der bisherigen Charakterbeschreibung des Protagonisten. Bis auf diese beiden Punkte ist es aber ein wirklich sehr gelungener Roman, den ich auch jeden Fall weiterempfehlen würde.

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  • Rezension zu "Rupien! Rupien! (slumdog millionär)" von Vikas Swarup

    Rupien! Rupien!

    Feli

    Ein Buch, zu dem ich nur sagen kann "wow" und welches ich am liebsten gleich noch einmal lesen würde, weil es mir so gut gefällt. "Rupien! Rupien!" hatte ich vorher immer mal wieder empfohlen bekommen und ich sollte es doch möglichst lesen. So stand das Buch nun lange in meinem Regal und ein wenig ärgere ich mich nun, dass ich es so lange dort habe stehen lassen ohne es zu lesen. Ram Mohammad Thomas ist 18 Jahre jung und nimmt bei der berühmten Quizshow Wer Wird Milliardär teil und schafft es wirklich, alle Fragen richtig zu beantworten und damit sehr viel Geld zu gewinnen. Doch die Macher der Quizshow können es sich nicht vorstellen, dass ein armer Junge ein solches Wissen hat, um alle Fragen richtig beantworten zu können, und darum wird Thomas verhaftet. Seiner Anwältin muss er nun erzählen, wie er die Fragen beantworten konnte. Kann es sein, dass er ein Betrüger ist? Vikas Swarup erzählt die Geschichte von Ram Mohammad Thomas in vielen kleinen einzelnen Geschichten, die sich jeweils auf eine Quizfrage beziehen und die untereinander miteinander verbunden sind. Am Ende des Buches hat der Leser somit die gesamte Lebensgeschichte von Thomas vor Augen und das ist das Spannende und Interessante an diesem Roman: jede Geschichte steht für sich, gibt aber im Gesamten ein wundervolles Bild des Lebens in Indien wider. Manchmal erschreckend brutal, manchmal wiederum schön, interessant und exotisch. "Rupien! Rupien!" ist nicht irgendein Roman, sondern wirklich etwas ganz Besonderes, mit einer originellen Idee und vielen wahren Lebensweisheiten, eine tolle Mischung, die einen das Buch nicht mehr aus der Hand legen lässt.

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    • 2

    Arun

    06. May 2014 um 09:19
  • Rezension zu "Rupien! Rupien! (slumdog millionär)" von Vikas Swarup

    Rupien! Rupien!

    TheSaint

    Ein herrliches Buch mit einem liebenswerten Hauptcharakter. Guter Plot und interessante Episoden darüber, wie Ram Mohammad Thomas als ungebildeter Straßenjunge die Milliarde Rupien gewinnen konnte. Lesenswert!

    • 2

    Arun

    20. April 2014 um 19:10
  • Rupien! Rupien!

    Rupien! Rupien!

    Finnja

    Rupien! Rupien! von Vikas Swarup Rupien! Rupien! ist die Geschichte des Waisenjungen Ram Mohammed Thomas, der als armer Kellner bei einer Quizshow 1 Milliarde Rupien gewinnt. Da ihm niemand glaubt, dass er alle Fragen ohne Hilfe beantworten konnte, wird er als Betrüger verhaftet. Seiner Anwältin erzählt er, nicht chronologisch sondern passend zu den jeweiligen Quizfragen, die Geschichte seines Lebens und beweist damit, woher er alle Antworten wusste. Rupien! Rupien! ist ein sehr realitätsnahes Buch, das in seiner oft schonungslosen Beschreibung derLebensumstände der indischen Unter- und Mittelschicht bei Europäern ein ungläubiges Kopfschütteln hervorruft. Aber es ist auch ein Buch, das die indische Art mit diesen Lebensumständen umzugehen, sehr gut beschreibt. Da Vikas Swarup einen sehr flüssigen Schreibstil hat und man natürlich mit Ram Mohammed Thomas mitühlt und mitfiebert, fliegen die Seiten nur so dahin. Mir hat das Buch sehr gut gefallen und bekommt daher 5 Sternchen

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    • 2

    Arun

    28. March 2014 um 21:49
  • Rezension zu "Rupien! Rupien!" von Vikas Swarup

    Rupien! Rupien!

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    13. May 2012 um 11:09

    Inhalt: Ram Mohammad Thomas wurde festgenommen, weil er eine Milliarde Rupien in einer Quizshow gewonnen hat. Doch der Veranstalter dieser Show besitzt dieses Geld gar nicht. Nun möchte eine Anwältin ihm helfen, sein Geld zu bekommen. Doch dafür muss er ihr erzählen, wie er als armer Kellner, der nie eine Schule besuchte, die zwölf schwierigen Fragen der Quizshow beantworten konnte. Meine Meinung: Das Buch stand schon lange auf meinem Wunschzettel, weil eine Freundin es mir empfohlen hatte. Ich fand den Schreibstil des Autoren gut, die einzelnen Geschichten waren ganz interessant. Allerdings zogen sich einige der Kapitel ziemlich in die Länge und es wurde eine lange Vorgeschichte erzählt, bis man zur Lösung der Frage kam. Daher war es schon ein wenig enttäuschend. Das Buch war völlig durchschnittlich: Nicht besonders gut, aber auch nícht schlecht. Ich hatte mir mehr erwartet. Bewertung: 3/5 Punkten

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  • Rezension zu "Rupien! Rupien!" von Vikas Swarup

    Rupien! Rupien!

    piubella

    27. February 2012 um 09:16

    Die Geschichte eines indischen Kellners, geboren in den Slums von Mumbai. Spannend, schockierend und fesselnd, herzerwärmend und nachdenklich stimmend, das sind die Attribute, welche mir beim und nach dem lesen des Buches einfallen. Mit schonungsloser Brutalität schildert Swarup das Leben in den indischen Slums im allgemeinen und das Leben des Ram Mohammed Thomas im speziellen. Dabei gelingt es ihm, den Leser so sehr in die Geschichte reinzuziehen, dass man den Lärm in den Straßen Dehlis hören, den Dreck in den Slums von Mumbai riechen und die Spiritualität des Taj Mahals in Agra fühlen kann. Das Buch wurde im Jahre 2008 verfilmt. Der Film "Slumdog Millionär" gewann 8 Oscars! Doch wie immer bei Verfilmungen: Der Film ist nicht schlecht, ich sah ihn gestern zum ersten Mal im Fernsehen. Aber das Buch ist viel schöner, viel intensiver. Fazit Für mich ein absolutes Meisterwerk. Lesenswert, lehrreich und unterhaltsam. 5 Sterne!

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  • Rezension zu "Rupien! Rupien!" von Vikas Swarup

    Rupien! Rupien!

    Queenelyza

    Da sieht man mal wieder ganz deutlich, was falsche Erwartungen auslösen können, Hatten doch mehrere Rezensenten vor mir dieses Buch als "Pures Bollywood" bezeichnet. Nun, ich gestehe, ich bin großer Fan des indischen Bollywood-Kinos - allerdings hat der Film mit dem, was man hierzulande als Bollywood kennt, rein gar nichts zu tun. Bunt, kitschig, aber immer voller Lebensfreude - ja, diese Dinge blitzen im Roman ab und zu durchaus mal auf, aber dieses Buch und Bollywood? Nun wirklich nicht. Trotzdem gelang es mir, schnell in das Buch und in die Geschichte einzutauchen. Ich gehe mal davon aus, dass die Story hinreichend bekannt ist, Ein armer indischer Kellner gewinnt "Wer wird Millionär" und wird wegen Betrugsverdacht ins Gefängnis geworfen. Kein Mensch glaubt, dass ein solcher Mensch die Antworten zu all diesen Quizfragen wissen konnte. Aber seine Lebenserfahrung hielt eben genau diese Antworten für ihn bereit, wenngleich es wirklich die eine oder andere betrugsähnliche Situation ergab, diese jedoch nicht von der Hauptperson selbst initiiert wurde. Was hätte diese Story, eigentlich ein grandioses Märchen, für Potential gehabt! Wie hätte man schwelgen können von den Gegensätzen zwischen Arm und Reich, den Widrigkeiten der indischen Welt, den Gerüchen, den Kleidungsstücken, der Liebe - aber genau daran krankt meiner Meinung nach der Roman. Als reiner Roman ist das Buch natürlich extrem umglaubwürdig, aber für diese märchenhafte Geschichte, in der sich wie aus Zauberhand eines zum anderen fügt und irgendwie immer alles gut wird, ist es viel zu zurückhaltend und kühl inszeniert. Keine Spur von Bollywood, sieht man mal davon ab, dass Ram Mohammed Thomas eine Zeitlang der Hausdiener einer indischen Schauspielerin war. Schön finde ich, dass das Buch das Leben von Ram nicht chronologisch erzählt. Ich brauchte zwar ein wenig, um das zu durchschauen, aber das war einer der wirklich positiven Aspekte des Buches. Es wurde immer die Passage seines Lebens erzählt, in der er die Antwort zur relevanten Quizfrage "erlernt" hatte, und das gab dem Buch sehr viel Würze. Zustimmen muss ich auch denjenigen Lesern, die von einem süffigen Schreibstil sprachen, denn dieses Wort passt wie die Faust aufs Auge zu dieser Story. In der Tat, das Lesen war eine Freude, man wollte ständig wissen, wie es weiterging. Wenn nur die Story ein wenig packender, ein wenig fantastischer gewesen wäre! Und damit meine ich nicht nur die bonbonbunten Bilder, die mir fehlten. Auch bei den etwas weniger schöneren Erinnerungen, die es in diesem Buch auch reichlich gibt, fehlte es mir an Tiefe. Es war trotz aller Kritik ein interessantes Buch, zu mehr als drei Sternen reicht es für mich aufgrund der fehlenden Kontur allerdings nicht. Und - es bestärkte mich in meiner Haltung, den Film garantiert nicht in den DVD-Player schieben zu wollen. Einmal reicht...

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    • 2
  • Rezension zu "Rupien! Rupien!" von Vikas Swarup

    Rupien! Rupien!

    LaDragonia

    17. January 2012 um 15:14

    Zum Inhalt: Ram Mohammed Thomas wurde verhaftet. Und das, weil er alle zwölf Fragen in der Quizshow "WER WIRD MILLIARDÄR?" richtig beantworten konnte. Niemand glaubt, dass ein 18jähriger Waisenjunge, der nie in seinem Leben eine Schule besucht hat, sich im Leben soviel Allgemeinwissen angeeignet haben soll. Doch dann erzählt er seiner Anwältin nach und nach seine z.T. sehr tragische Lebensgeschichte und man erfährt, wie es dazu kommt, das Ram diese ganzen Fragen beantworten konnte. Zitat aus dem Buch und meine Meinung zum Buch: "Ungerufen kommen wir in diese Welt, ungerufen gehen wir dahin. Doch solange wir auf dieser Welt sind, vollbringen wir Taten, die unsere Generation nicht erinnert und die nächste nicht vergisst." Auch Ram vollbringt viele Taten, vielleicht auf den ersten Blick nicht immer nur gute, aber er bewirkt immer etwas durch diese Taten. Und auch wenn manches zuerst einmal schlecht aussieht, sogar geht am Ende doch meist alles gut aus. Ein wenig mehr Bollywood hatte ich mir schon vorgestellt, aber im Endeffekt war es für mich eher eine Lebensbeichte, die nicht wirklich heiter ist so wie man es meist vom Bollywood Kino kennt. Der Autor hätte sich einfach entscheiden sollen, will er uns hier leichte Kost á la Bollywood liefern, dann hätte das ganze etwas heiterer sein können, oder will er einen Roman mit mehr Tiefe, was meiner Meinung nach dem Buch besser getan hätte. Vieles war einfach viel zu kurz gehalten, da hätte man sich dann doch etwas mehr gewünscht. Aber im Großen und Ganzen kein schlechtes Buch, halt einfach eine leichte Lektüre, die man mal schnell so zwischendurch weg liest.

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  • Rezension zu "Rupien! Rupien!" von Vikas Swarup

    Rupien! Rupien!

    rumble-bee

    05. January 2012 um 19:49

    Warum nur ist der Begriff "Unterhaltung" bei uns oft so negativ besetzt? Dieses Buch ist der beste Beweis dafür, dass "Unterhaltungsliteratur" durchaus ihre Berechtigung hat. Ich habe das Buch in kürzester Zeit gelesen, und fühlte mich hinterher heiter-beschwingt. Das ist schon wesentlich mehr, als manche sogenannte "ernsthafte" Literatur fertig bringt. Zugegeben, die Rahmenhandlung ist denkbar dünn - und, wie sich am Ende bei der Auflösung herausstellt, zuckrig-bollywood-süß. Der junge Inder mit dem seltsamen Namen, Ram Mohammed Thomas, ein Straßenjunge und Kellner, hat bei der indischen Ausgabe von "Wer wird Millionär" den Hauptpreis gewonnen. Doch wie kann das sein? Die Produktionsfirma hat insgeheim nicht damit gerechnet, dass jemals ein Kandidat so weit kommt. Und daher "muss" nun bewiesen werden, dass Ram ein Betrüger ist. Wie ein "deus ex machina" taucht auf einmal eine Anwältin im Gefängnis auf, die Ram scheinbar völlig selbstlos helfen will. Sie schaut sich gemeinsam mit Ram eine Videoaufzeichnung der besagten Sendung an - und dabei erzählt er ihr, immer hübsch Kapitel für Kapitel, eine Episode aus seinem Leben. So wird langsam klar, warum er - ausgerechnet! - die Antworten auf die ihm gestellten Fragen wusste. Hier kann man sich nun streiten. Es war für den Autor einfach ein bequemes Mittel, immer nur eine Episode aus dem Leben von Ram erzählen zu "müssen", ohne sich groß um einen "roten Faden" zu kümmern, wie es in einem reinen Roman ohne Rahmenhandlung der Fall gewesen wäre. Und außerdem - wie wahrscheinlich ist das Ganze? Ram hat ausgerechnet solche Dinge in seinem Leben erlebt, die am Ende zu den Quizfragen passten. So weiß er z.B., wie der kleinste Planet des Sonnensystems heißt, weil einst ein trunksüchtiger Nachbar eine Katze so benannte - die er dann im Suff umbrachte. Oder: Ram weiß genau, für welchen Film die Schauspielerin XY in welchem Jahr einen Preis bekam - weil er bei ihr Hausdiener war. Und so weiter, und so fort. Aber - das Ganze hat für mich dennoch Charme versprüht. Die einzelnen Episoden sind einfach zu "süffig" geschrieben, natürlich, wie könnte es in Indien auch anders sein, mit einem Schuss Tragik und Romantik. Und jedes Mal streut Ram ein- oder zwei Sätze ein, die ziemlich ironisch die Welt der Reichen, der Weißen, oder der Gauner kommentieren. Vom Inhalt her hat mich das Buch insofern sehr an den Film "Salaam Bombay!" erinnert, den ich erst kürzlich gesehen habe. Auch hier wird das typische Leben von Straßenkindern thematisiert. Als Ram mit seiner ominösen Retterin endlich - auch noch im Laufe einer einzigen Nacht! - alle Fragen, alle Episoden durchdiskutiert hat, folgt nur noch ein sehr kurzer Epilog, in dem auf wundersame Weise alle offenen Fragen geklärt werden. Ganz aus heiterem Himmel ist die Anwältin nämlich nicht erschienen! Doch den Grund werde ich hier nicht verraten. Ach, es ist am Ende alles ein wenig wie aus "1001er Nacht". Reinstes Bollywood, reinste Unterhaltung. Und doch - das Buch hat mich zum Schmunzeln gebracht. Es ist zwar keine große Literatur - doch seine 4 Sterne ist es dennoch wert.

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  • Frage zu "Der Namensvetter" von Jhumpa Lahiri

    Der Namensvetter

    Bella5

    Hallo, ich suche Romane, die in und um Indien handeln. Historisch oder zeitgenössisch. Kann jemand etw. empfehlen?

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  • Rezension zu "Rupien! Rupien!" von Vikas Swarup

    Rupien! Rupien!

    Jari

    22. April 2011 um 18:43

    Inhalt: Ram Mohammad Thomas gewinnt in der Quizshow WER WIRD MILLIARDÄR die Milliarde - die grösste Summe, die jemals gewonnen wurde. Kurz darauf wird er verhaftet. Der Grund: Ein 18-jähriger Junge von der Strasse, der noch nie eine Schule besucht hat und nicht einmal weiss, wie viele Planeten unser Sonnensystem umfasst, kann die Fragen der Quizshow gar nicht beantworten und muss daher ein Betrüger sein. Ein Wunder geschieht und Ram beginnt seine Geschichten zu erzählen. Eine Geschichte zu jeder Frage und dennoch erfahren wir seine gesamte Lebensgeschichte. Und wir erfahren auch, was den jungen Mann dazu getrieben hat, an dieser Quizshow teilzunehmen... Meine Meinung: Vikas Swarups Buch "Rupien! Rupien!" hat sich einen Namen gemacht; und dies zurecht. Die Geschichte von Ram Mohammad Thomas ist ergreifend und erschütternd real. "Rupien! Rupien!" nimmt uns mit ins Indien der heutigen Zeit. In Indien gibt es viele reiche Leute, doch es gibt noch weitaus mehr arme. Viel mehr arme. Ram ist einer von ihnen. Ram erzählt seine Geschichte aus der Ich-Perspektive, was seinen Bericht umso eindrücklicher macht. Der Leser erfährt von Rams Kindheit und seiner Jugend. Wie er mit seinem Freund Salim ums Überleben kämpft und wie er sich verliebt. Sein Bericht erzählt von Mord, Vergewaltigung und Hunger. Von Verzweiflung, Hoffnungslosigkeit und Krankheit. Aber dennoch ist das Buch keineswegs traurig, denn Ram erzählt gleichzeitig auch von Freundschaft, Mut und Träumen. Das Bemerkenswerte ist, dass Swarup nichts beschönigt, aber uns dennoch niemals in ein Loch fallen lässt. Ram erzählt vom Leben, wie es für ihn ist. Mit allen Tiefs und allen Hochs. Das macht dieses Buch so authentisch. Swarups Schreibstil ist angenehm, das Buch ist süffig geschrieben, sodass man ganz und gar in das Buch eintauchen und sich von Rams Geschichte mitreissen lassen kann. Mehrmals werden Wörter in Hindi benutzt, die jedoch im Glossar erklärt werden. Ich war jedoch oftmals von den verschiedenen indischen Kleidungsstücken verwirrt, da ich die einzelnen Unterschiede nicht kenne. Nun bin ich zum Glück etwas klüger. Wirklich gestört hat dieser Punkt sowieso nicht, da ich viel zu tief in der Geschichte versunken war. Die Seiten flogen nur so dahin und ich genoss das Buch in vollen Zügen. Denn auch die Spannung kommt nicht kurz. Man möchte unbedingt wissen, wie es Ram weiterhin ergeht und wie er sich aus manch verzwickter Situation herausmanövriert. Die Twists, die Swarup vor allem am Ende des Buches eingebaut hat, haben mir sehr gut gefallen und haben das Ende umso spannender gemacht. Wenn Ram dann mal in der Klemme steckt, sind seine Wege daraus heraus manchmal so kurios und originell, dass der Leser nicht anders kann, als kurz zu lächeln und den Kopf zu schütteln. Auffallend waren jedoch die Zeitsprünge, die Ram unternimmt. Da jede Geschichte mit einer Quizfrage zusammenhängt, verbirgt sich die Antwort, weshalb Ram die Frage beantworten kann, immer in einem anderen Zeitraum. Somit verläuft die Geschichte nicht kontinuierlich und der Leser ist schwer damit beschäftigt, alle Namen zu behalten und die jedes Mal wieder neu einzusetzen. Auch ich war des Öfteren etwas verwirrt und wusste dann nicht, wo ich mich gerade befand. Auch die Namen musste ich mir immer wieder ins Gedächtnis rufen. "Rupien! Rupien!" sollte deswegen etwas aufmerksamer gelesen werden, zumindest bei Kapitelanfang brauchen wir oft ganze Konzentration. Ich jedoch gewöhnte mich bald an die Zeitsprünge und wusste, was bei jedem neuen Kapitel auf mich zu kam und schon bald begann ich selber, die Puzzleteile zusammenzufügen. So konnte ich bald einen Blick auf das ganze Bild von Rams Leben riskieren. Es ist jedoch verständlich, dass dies nicht jedermanns Sache ist. Wer "Rupien! Rupien!" liest, lernt eine Welt kennen, die Dunkler ist als unsere und nicht darum herum redet, wie es ist. Vor allem diese Klassengesellschaft, in der es nur reich oder arm gibt, haben mich ergriffen. Fazit: "Rupien! Rupien!" von Vikas Swarup ist ein Buch für alle, die sich für Indien, unsere Welt und das echte Leben interessieren. Wer "Der Weisse Tiger" von Aravind Adiga mochte, wird auch mit "Rupien! Rupien!" nichts falsch machen. Gilt umgekehrt übrigens auch.

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  • Rezension zu "Rupien! Rupien! (slumdog millionär)" von Vikas Swarup

    Rupien! Rupien!

    catbooks

    Ram erzählt zu jeder Frage der Quizshow ein Stück aus seinem Leben, dass passend zu der Frage ist, um damit zu begründen warum er die Frage richtig beantworten konnte. Insgesamt finde ich die Idee on Vikas Swarup recht nett und eigentlich sehr faszinierend. Doch muss ich zugeben, dass mir die Umsetzung überhaupt nicht gefallen hat. Ich hatte wahnsinnige Probleme in das Buch reinzukommen. Musste mehrere Anläufe starten um das Buch dann komplett fertig zu lesen. Ich fand es schwierig nachzuvollziehen, warum Ram in dem ersten Kapitel überhaupt die Geschichte erzählt. Bis ich das herausgefunden habe musste man ja so einige Seiten lesen, was ich dann zum Schluss auch gemacht habe ohne gleich die Flinte wieder ins Korn zu werfen! Die Reihenfolge, in der er seine Geschichte erzählt stimmt nicht mit der Chronologie eines Lebens überein, sodass man doch viel mitdenken und querdenken musste, um Ram bei seinen Geschichten folgen zu können. Der gesamte Roman wirkt wie ein Märchen, wie ein typisches indisches Märchen, was man aus den Bollywood-Filmen kennt. Sehr kindisch, verkitscht und auf der Suche nach Träumen. Auch, wenn mir die Umsetzung überhaupt nicht gefallen hat, so fand ich es trotzdem gut, dass Vikas Swarup auch viele ernste Themen angesprochen hat, um seine Leser auch auf Probleme wie Kindesmissbrauch, Kinderarbeit, Kinderprostitution, häusliche Gewalt, Korruption und Armut aufmerksam zu machen. Fazit: Wer Indien und die Bollywood Filme mag und auch etwas skurrile Geschichten steht, für den ist dieses Buch auf jeden Fall etwas. Ich persönlich habe mir etwas zu viel von diesem Buch versprochen und bin leider daher etwas enttäuscht. Jedoch habe ich mir vorgenommen den Film „Slumdog Millionär“ an zu sehen und mir so nochmal mein Urteil zu bilden. Vielleicht habe ich danach ja eine andere Meinung!

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  • Rezension zu "Rupien! Rupien!" von Vikas Swarup

    Rupien! Rupien!

    LauraJohannaXenia

    13. June 2010 um 20:44

    Wunderbar, nicht zu vergleichen mit dem Film!!!

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