Vikram Seth Eine gute Partie

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Inhaltsangabe zu „Eine gute Partie“ von Vikram Seth

Savita heiratet Pran, einen jungen Mann, den sie kaum kennt. Die prunkvolle Zeremonie ist noch nicht beendet, da widmet die Mutter der Braut sich schon ihrer nächsten Aufgabe: eine gute Partie für ihre jüngste Tochter zu finden. Denn die schöne Lata wird schon neunzehn, aber der passende Mann muss natürlich der richtigen Kaste entstammen, und hellhäutig soll er auch noch sein. In dieser einfachen Konstellation findet Vikram Seth alles, um uns Indien, seine Tänze und Tränen, vor Augen zu stellen, seine Farben und Stoffe, sein Glück und sein Leid. 'Seth verfügt über ein erzählerisches Naturtalent, einen ordnenden Intellekt, eine überbordende Phantasie und eine virtuose Beherrschung der englischen Sprache.' Die Zeit

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  • 2000 Seiten die niemals langweilig werden!

    Eine gute Partie

    tina317852

    23. June 2016 um 14:35

    Der Roman "Eine gute Partie" von Vikram Seth dreht sich hauptsächlich darum, eine gute Partie für Lata zu finden. Die ganze Geschichte spielt sich in Indien ab, und wird umrahmt von den Geschehnissen die vier Familien miteinander verbindet, sowohl in Freundschaft, Liebe und Ehe als auch in Haß, Neid und Missgunst.  Neben der Frage einer guten Partie, stehen die historischen Ereignisse, ein paar Jahre nach erlangen der Unabhängigkeit Indiens, mit im Vordergrund. Zuerst ein mal ist zu sagen, dass das Buch durch seine 2000 Seiten eine riesige Hemmschwelle mit sich bringt, die es erst mal zu überwinden gilt, was mir anfangs nicht leicht viel, aber nun wo ich es gelesen habe, muss ich sagen, dass keine einzige Seite langweilig ist, oder es sich ewig in die Länge zieht. Man muss sich auf das Buch einlassen und sich Zeit dafür nehmen, aber ich bin Stolz es geschafft zu haben. Über die Geschichte an sich kann man nur so viel sagen, das sie unglaublich viele Facetten aufgreift. Der Rote Faden, die gute Partie, wird zwar immer wieder aufgegriffen, aber unterwegs bekommt man Einblicke in Religion, Politik, Recht, Freundschaft, Liebe, Ehre, Respekt, Lyrik und noch viel mehr. Wer sich für Indische Kultur und für eine etwas andere Liebesgeschichte interessiert, dem wird das Buch ebenso gefallen wie mir.

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  • Rezension zu "Eine gute Partie" von Vikram Seth

    Eine gute Partie

    Stirbelwurm

    04. February 2013 um 13:45

    Eine lange, süsse, schlaflose Reise zum Leben In seinem unvergesslichen Roman "Eine gute Partie" öffnet uns Vikram Seth das Herz Indiens. Vor dem Panorama des in die Unabhängigkeit aufbrechenden Kontinents entrollt sich eine grandiose Familiensaga. Im Mittelpunkt stehen vier Familien, die sich lieben und hassen und über die tiefen Gräben zwischen den Religionen Prunkhochzeiten feiern. Ihren Aufstieg und den Niedergang des Maharadschas verwebt Vikram Seth zu einem Roman, dessen Erzählkunst und Figurenreichtum besticht, dessen Gefühl und Sinnlichkeit den Leser in den Bann schlägt....

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  • Rezension zu "Eine gute Partie" von Vikram Seth

    Eine gute Partie

    100Buecher

    26. April 2012 um 13:17

    "Da sind Küsse im Gedicht. Was mache ich bloß mit den Küssen?" . A suitable boy ist kein Buch, das man in einem Rutsch verschlingt. Auch nicht in mehreren Rutschen. Genau gesagt sollte man das Wort "verschlingen" vielleicht besser nicht mit diesem Werk in Verbindung bringen. Es ist ein Familienepos, welches "im üppigen Stil der russischen Schriftsteller des 19. Jahrhunderts" geschrieben ist. (Danke Wikipedia. Ich ahnte es bereits...) Während es allerdings bei Tolstoi an privaten Szenen mangelt, spart Vikram Seth nicht an Ihnen. Die langen privaten Gespräche die manchmal keinen anderen Sinn haben als dem Leser die Figur näher zu bringen finde ich schon ab und zu etwas langatmig. Auf der anderen Seite gibt es aber auch vollkommen gerechtfertigte Szenen die eigentlich langweilig sein müssten, - Rupa Mehra bastelt mehrere Seiten lang eine Geburtstagskarte für die neue Frau ihres Vaters- die durch ihre Authentizität aber einfach Spaß machen. Opa Mehras neue Frau ist nämlich ein paar Jahrzehnte jünger als ihr Mann und damit auch jünger als Rupa Mehra, die über diesen Umstand nicht so einfach hinwegkommt. Während sie also die Geburtstagskarte bastelt, sieht sich immer wieder mit soliden Problemen konfrontiert. So enthält das Gedicht dass sie gern auf die Karte geschrieben hätte leider "viele Küsse", die Rupa Mehra ihrer Stiefmutter aber nicht zukommen lassen will. Was nun? Und außerdem kann sie nun nicht die goldene Zahl auf die Vorderseite kleben, wie sie das sonst immer macht, denn eine goldene 30 könnte ja als Angriff auf die jüngere gewertet werden. Beim folgen dieser mehr oder weniger nachvollziehbaren Gedankengänge erfährt man immer mehr über das Weltbild der Witwe mit all seinen indischen Traditionen und Vorurteilen. Und das fühlt sich ziemlich authentisch an. . Darf ich vorstellen - meine indische Familie. . Man mag Rupa Mehra ein bisschen nörgelig finden, aber eindeutig hat sie es nicht leicht. Nachdem ihr geliebter Mann früh gestorben ist, musste sie vier Kinder allein groß ziehen. Nun sind zwar zwei davon verheiratet, aber auch als Schwiegermutter wird einem nichts geschenkt. Denn Meenakshi, die Frau ihres ältesten (ziemlich ätzenden, seine Geschwister terrorisierenden) Sohnes ist eine oberflächliche Kuh. Zur Hochzeit hat das Paar von Rupa Mehra das einzig wertvolle bekommen was diese besaß- 2 Goldmedaillien ihres verstorbenen Mannes. Als sie erfährt, dass Meenakshi die Medaillien eingeschmolzen hat, um Ohrringe daraus zu machen, ist sie am Boden zerstört. Und der Leser fühlt mit. Vikram Seth schafft es, dass ich mich beim verfolgen der Figuren ein bisschen fühle wie ein Familienmitglied - amüsiert, zugehörig und ziemlich oft einen Tick genervt von den Macken der anderen. Während allerdings in meiner echten Familie solche Sitautionen zu hübschen Türenknall-Situationen führen würden, ist man in Indien deutlich subtiler. "Lieber Ahrun, ich war so traurig als ich euch schon wieder verlassen musste. Ich freue mich natürlich dass du mich zum Zug gebracht hast, aber dass du nur 10 Minuten bleiben konntest, weil du Meenakshi mit der Party helfen musstest, war etwas unglücklich. Natürlich war die Party sehr wichtig, aber ich dachte man hätte vielleicht auch eine halbe Stunde später mit der Planung anfangen können. Wie auch immer, Meenakshi weiß es am Besten." . Fazit Beim Lesen des Buches fühlt man sich also insgesamt ein bisschen, als würde man gerade Kultururlaub in Indien machen. (Oder vielleicht eher einen Austausch.) Es gibt viel zu entdecken, viel zu schmunzeln, aber bis jetzt auch eine ganze Menge Seiten, die sich evtl. einfach mal ohne großen Verlust überblättern lassen. Genau das richtige Buch für einen entspannten Nachmittag im Café, wenn man gerade nicht das Geld oder die Zeit für eine Reise nach Indien hat.

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  • Rezension zu "Eine gute Partie" von Vikram Seth

    Eine gute Partie

    Wendekreis

    07. December 2011 um 20:56

    Nicht mehr und nicht weniger als ein Meisterwerk. Wer Indien und seine Religionen, Menschen, die historischen Probleme nach der Teilung 1947, die Stellung der Frau, die völlig verschiedenen Welten, in denen Reich und Arm leben, verstehen will, der soll dieses Buch lesen - das auch noch sehr gut und unterhaltsam geschrieben ist.

  • Rezension zu "Eine gute Partie" von Vikram Seth

    Eine gute Partie

    BookFan_3000

    Die Eltern suchen den Ehepartner aus - es gibt wohl unzählige Geschichten darüber. Leider hebt sich auch diese nicht sehr von all den anderen ab. Die junge Tochter will nicht mit jemandem verheiratet werden, den sie nicht liebt. Doch dann findet sie jemanden den sie liebt. Die Geschichte ist in die Länge gezogen und so oft langweilig. Schade, dass aus der eigentlichen guten Idee nicht mehr gemacht wurde.

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  • Frage zu "Der Namensvetter" von Jhumpa Lahiri

    Der Namensvetter

    Bella5

    Hallo, ich suche Romane, die in und um Indien handeln. Historisch oder zeitgenössisch. Kann jemand etw. empfehlen?

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