Vikram Seth Zwei Leben

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Inhaltsangabe zu „Zwei Leben“ von Vikram Seth

In »Zwei Leben« erzählt Vikram Seth zärtlich und präzise von einer wahren Liebe, die ein Jahrhundert umspannt. Mit zurückschauender Sehnsucht berichtet er von zwei Menschen, seinem Onkel Shanti und Tante Henny, die sich an der Wegkreuzung von indischer Diaspora und jüdischem Exil trafen: ein bewegendes Denkmal und erzählerisches Kunststück zugleich.»Nimm den Schwarzen nicht«, sagt Henny zu ihrer Mutter und meint den jungen Inder an der Tür. Doch Shanti, der im Berlin der dreißiger Jahre Zahnarzt werden will, bekommt das Zimmer in der Bleibtreustraße - und das wird Hennys Glück.Shanti, von den Nazis verdrängt, kann erst in London praktizieren, und dort steht 1939 plötzlich Henny an der Victoria Station - als einziger Jüdin aus dem Freundeskreis ist ihr die Flucht gelungen.

Trotz vieler unnötiger Längen, gab es viele Stellen wo ich ungläubig dachte: Unglaublich das es wirklich so passiert ist.

— Linatost
Linatost

Interessante Geschichte, aber zu detailiert. Hätte man literarischer Aufarbeiten können anstatt genauste Details zu liefern. Schade.

— Nil
Nil

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        Liebe Lovelybookerinnen und –booker, habt Ihr Lust, im Jahr 2016 auf Weltreise zu gehen – literarisch gesehen? Dann begleitet mich durch 20 verschiedene Lese- Regionen! Die Aufgabe besteht darin... -  12 Bücher in einem Jahr zu lesen;-   Mindestens 10 verschiedene Regionen auszuwählen (zwei Regionen dürfen also doppelt vorkommen);-   Autor und/oder Schauplatz und/oder eine bzw. mehrere der Hauptfiguren müssen zu dieser Region passen.-   Bitte postet Eure Rezensionen und Beiträge bei den passenden Regionen;-   Auch Buchtipps ohne Rezension sind jederzeit willkommen;-   Am Ende des Jahres zählen Eure 12 Rezensionen - bis zu zwei Kurzmeinungen sind erlaubt!-   Eure Beiträge werde ich verlinken;-   Einstieg und Ausstieg sind natürlich jederzeit möglich;-   Genre und Erscheinungsjahr sind egal:-   Hörbücher, Graphic Novels, Biographien, Krimis, Literatur – bei dieser Challenge ist alles erlaubt!Gut geeignet sind z.B. die Bücher verschiedener Literaturpreise oder Empfehlungslisten (Booker- Preis, Preis des Nordischen Rats, ZEIT- Liste zur Neuen Weltliteratur, usw.).Diese Challenge eignet sich also auch hervorragend dazu, den SuB abzubauen, oder um andere Challenges damit zu kombinieren.Unter den TeilnehmerInnen, die die Challenge erfolgreich beenden, verlose ich am Ende des Jahres drei Bücher aus meinen Beständen - natürlich passend zum Thema!Ich freue mich sehr auf Eure Beiträge und werde zu jeder Region ein Unterthema erstellen, so dass es etwas übersichtlicher wird. Einige Tipps und Empfehlungen werde ich schon mal vorab anhängen - Ihr müsst davon natürlich nichts lesen. Dann wünsche ich uns allen...Bon voyage – Buon viaggio - Have a nice trip - Tenha uma boa viagem - Приятной поездкиСчастливого пути - ¡Qué tengas un buen viaje! -旅途愉快!- すばらしい旅行をなさって下さい。-Gute Reise! TeilnehmerInnen:abaAberRushAmayaRoseAriettaArizonaarunban-aislingeachBellastellaBellisPerennisBibliomaniablack_horseBonniereadsbooksBuchraettinBücherwurmBuchinaCaroasCode-between-linesConnyMc CorsicanaCosmoKramerDaniB83DieBertaDunkelblauElkeelmidiGelindeGinevraGingkoGruenentegstGwendolinahannelore259hexepankiInsider2199IraWirajasbrjeanne1302kopikrimielseKruemelGizmoleiraseleneleseratteneuleseleaLeonoraVonToffiefeelesebiene27leucoryxLexi216189lieberlesen21LibriHollylittleowllouella2209MaritaGrimkeMinnaMminorimiss_mesmerizedmozireadnaninkaNightflowerOannikiOrishapardenPetrisPMelittaMPostboteRyffysameaSchlehenfeeschokolokoserendipity3012Sikalsnowi81StefanieFreigerichtstefanie_skysursulapitschiSvanvitheTalathielTanyBeeTatjana89Thaliomeevielleser18wandablueWanderdueneWedmawerderanerWollywunderfitz

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    • 1702
  • Leider keine Lovestory

    Zwei Leben
    Linatost

    Linatost

    19. April 2016 um 18:41

    Ich hatte das Buch in einer Second Hand Buchhandlung gesehen und mich hatte das Cover und die Story direkt gepackt. Leider wurde ich etwas enttäuscht.Ich hätte eine reale Liebesgeschichte unter den Schrecken des zweiten Weltkriegs erwartet.  Jedoch ist es eher wie der Buchtitel sagt "Zwei Leben"Das Buch gliedert sich in 5 Teile. Der erste Teil handelt Hauptsächlich von dem Autor, wie er als Student immer wieder bei seinem Onkel und seiner Tante lebte, eine Beziehung zu Ihnen aufbaute und wie ein zweiter Sohn wurde. Für mich ist dieser Teil deutlich zu lang geworden, so erfährt man zwar einiges über die Entwicklung des Autors vom Studenten zum Schriftsteller aber so ist das ja eigentlich nicht das Thema des Buches.Der zweite Teil dreht sich um das Leben seines Onkels, hier natürlich ausführlich in der Zeit seit er nach Deutschland gezogen ist und seiner künftigen Frau begegnet, über den zweiten Weltkrieg bis hin zu einem Neuanfang in London und sein "Erwachsenen Leben". Der Teil endet kurz vor der Hochzeit.Der dritte Teil beschäftigt sich ausschließlich mit dem Leben der Tante. Für mich ist das der interessanteste Teil des ganzen Buches. Im Gegensatz zu den anderen Teilen besteht dieser Teil aus sehr sehr vielen Briefen, die nach dem zweiten Weltkrieg geschrieben wurden und die Zeit während und nach des Krieges Beleuchten und die vielen Gedanken der überlebenden, Juden sowie nicht Juden, wiedergeben. Zum Ende dieses Teils drängt sich allerdings die Frage auf wann beginnt die Liebesgeschichte. Leider wartet man darauf vergebens.Im vierten Teil wird nun ein Großteil der Ehejahre beleuchtet. Hiermit hätte das Buch auch besser Enden sollen. Denn den zunehmend altersstarrsinnigen hätte der Autor nicht nochmal so bloßstellen brauchen. Auch die unterschwelligen "Erbschaftsstreite" hätte er besser als Familiengeheimnis belassen. Die interessieren nun wirklich nicht.Ich kann somit als Fazit nur jedem der das Buch lesen möchte empfehlen: Lest Teil 2 bis 4.  Dann ist das Buch wirklich großartig! Würde das Buch nur aus diesen Teilen bestehen hätte ich es geliebt.

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  • Eine sehr persönliche Sicht auf zwei Leben

    Zwei Leben
    Biografienwerkstatt

    Biografienwerkstatt

    07. March 2014 um 12:31

    In dem Buch “Zwei Leben” taucht der weltbekannte indische Autor Vikram Seth tief in die Lebensgeschichte seines Onkels Shanti und seiner Tante Henny ein, die sich in den 30er Jahren Berlin kennen gelernt hatten und im englischen Exil zueinander fanden. Aus Briefen, Gesprächen und Dokumenten montiert er die Lebens- und Liebesgeschichte der beiden und nimmt dabei sich selbst und seine eigenen Befindlichkeiten nicht aus. Insbesondere die Briefe der Tante Henny aus England nach Berlin, das sie als Jüdin während des zweiten Weltkriegs nicht mehr besuchen konnte und später nicht mehr besuchen wollte, sowie die Briefe ihrer Freunde an sie sind bewegend und berührend. Manche Details sind in dem Buch etwas sehr ausführlich dargestellt. Dennoch macht gerade die Offenlegung der inneren Beweggründe und der Irritationen des Autors beim Schreiben das Buch sehr interessant.

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  • Schade...

    Zwei Leben
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    25. June 2013 um 11:09

    Ich war von Vikram Seths Biografie seines Onkels und seiner jüdischen Tante, denen zu ihren Lebzeiten so manches Kunststück gelingt und so manches Leid widerfährt, zunächst gebannt und gefesselt. Gerade die veröffentlichten Briefe gingen mir sehr nahe und vermochten es mich mehr zu berühren als viele andere Bücher dieser Thematik zuvor. Leider hält der Autor dieses hohe Niveau nicht bei, sondern er verstrickt sich in Details, die es mir als Leserin schwer machten, die Masse der Personen (eines der wenigen Bücher, bei dem ich mir einen übersichtlichen Stammbaum oder ein besseres Personenverzeichnis gewünscht hätte) auseinander zu halten und vorallem zu mögen. War ich zunächst total hingerissen und begeistert verflüchtigte sich diese Begeisterung etwa ab der Mitte des Buches immer mehr, hatten mich zunächst vorallem die Briefe und Dokumente fasziniert, überflog ich diese aufgrund ihrer Belanglosigkeit im letzten Teil des Buches nur noch. Anstatt sich auf das große und sicher spannende und interessante, sowie tragische, Ganze zu konzentrieren, verliert der Autor seine beiden Protagonisten aus den Augen und machte es für mich so gegen Ende hin einfach nur noch fade und langweilig. Sehr sehr Schade, der erste Teil des Buches ist nämlich einfach nur grandios und sehr sehr berührend.

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  • Rezension zu "Zwei Leben" von Vikram Seth

    Zwei Leben
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    22. August 2011 um 15:59

    Schon vor zwei Wochen habe ich dieses Buch beendet, aber ich musste das Gelesene erst etwas sacken lassen, bevor ich jetzt meine Meinung formulieren kann. Vikram Seth erzählt in diesem Buch die Geschichte seines Onkels Shanti und seiner Tante Henny, bei denen er als Jugendlicher längere Zeit wohnte und zu denen er so lange sie lebten eine ganz besondere Bindung hatte. Er beginnt die Geschichte mit seinen persönlichen Erfahrungen und beschreibt im ersten Teil seine Zeit mit Henny und Shanti. Mit Hilfe von Interviews mit Shanti und einem Koffer voll Korrespondenz von Henny rekonstruiert er das Leben der beiden und lässt auch viele eigene Erinnerungen einfließen. Ich bin noch immer sehr zwiegespalten, wie ich das Buch denn nun fand. Einerseits finde ich es auch mal ganz interessant, über reale Personen zu lesen und nicht über Figuren, die nur der Fantasie des Autors entsrpingen. Andererseits müssen diese realen Personen dann auch irgendwie besonders sein, so dass es sich lohnt, über sie zu schreiben. Dieser Punkt ist für mich bei Henny und Shanti nicht ganz erfüllt. Jedes Menschenleben liefert sicherlich Erzählenswertes und wenn diese Menschen dann auch noch den zweiten Weltkrieg durchlebt haben - Henny sogar als Jüdin - gibt es wohl auch genug Stoff für ein Buch. Allerdings sind mir diese doch ganz normalen und durchschnittlichen Leben zu ausführlich erzählt. Gerade der dritte Teil, der sich um Hennys Leben dreht und zusätzlich der ausführlichste der fünf Teile ist, konnte mich einfach nicht fesseln und kein übermäßiges Interesse in mir wecken. Da Henny schon tot war, als Vikram Seth den Entschluss fasste, ein Buch über die beiden zu schreiben, blieb ihm nur ihre Korrespondenz mit diversen Personen, um ihr Leben zu rekonstruieren. Viele Briefe sind komplett im Buch enthalten, der Autor gibt vorher aber oft noch eine kurze Zusammenfassung ab oder greift die wichtigsten Punkte heraus, so dass es fast überflüssig ist, die Briefe selbst noch zu lesen. Zusätzlich springt er oft in der Zeit und zwischen den verschiedenen Briefeschreibern hin und her, so dass alles etwas verwirrend ist. Da ich kein Fan bin von Literatur, die vom zweiten Weltkrieg handelt, hat mir der Krieg in diesem Buch auch einmal mehr zu viel Raum eingenommen. Ich kann verstehen, dass dieser Krieg auf alle Personen, die in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts gelebt haben, einen großen Einfluss hatte. Allerdings muss man dann nicht in so einem Buch, das ja von realen Geschehnissen handelt, Ereignisse in den dunkelsten Farben ausmalen, von denen niemand wissen kann, wie sie wirklich passiert sind. Das Leben in einem KZ und die Judenverfolgung wurden von anderen Autoren in anderen Büchern schon oft genug beschrieben, als dass man sie auch hier nochmal so in den Mittelpunkt stellen müsste. Das ist zumindest meine Meinung, da mir die Thematik langsam wirklich zu viel wird, vor allem, wenn man bei einem Buch gar nicht damit rechnet. Die Beziehung zwischen Henny und Shanti ist noch so ein Punkt, von dem ich nicht so ganz weiß, wie ich über ihn denken soll. Einerseits kann man in Personen nicht hineinschauen und im Nachhinein auch schlecht beurteilen, wie ihre Gefühle zueinander waren. Andererseits habe ich beim Lesen mehr und mehr den Eindruck gewonnen, dass es sich - zumindest auf Hennys Seite - nur um eine Zweckehe handelte, da einfach sonst niemand aus ihrem Bekanntenkreis mehr da war. Wenn dieses Buch dann als "große Liebesgeschichte, die ein Jahrhundert umspannt" beworben wird, fühle ich mich als Leser etwas betrogen, da die große Liebe für mich nicht zu spüren war. Positiv ist natürlich die schöne Aufmachung des Buches. Ich habe das Hardcover gelesen und da ist schon allein das Cover ein Highlight. Es ist ein kleines "Fenster" hineingeschnitten, durch das man ein Foto von Shanti und Henny sehen kann, das auf dem Vorsatzpapier aufgedruckt ist. Außerdem sind mehrere Fotos enthalten und einige Briefe oder Dokumente sind im Original abgedruckt. Abschließend lässt sich auch noch sagen, dass Vikram Seth sicherlich ein beeindruckender Autor ist. Sprachlich ist das Buch sehr ansprechend und ich kann mir gut vorstellen, dass ein anderer Roman von ihm mich mehr überzeugen würde als Zwei Leben. Für ein Buch, bei dem ich einige Passagen nur überflogen habe, andere dafür sehr gerne gelesen habe und das mich auch sicher nachhaltig beschäftigen wird, vergebe ich 3 Sterne.

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  • Rezension zu "Zwei Leben" von Vikram Seth

    Zwei Leben
    sumsidie

    sumsidie

    21. July 2011 um 09:54

    Dieses Buch ist biographischer Natur, was jedoch zu seinem Nachteil gerät. Seth hält sich stur an den chronologischen Ablauf seines Lebens zwischen England, Indien, den USA und seiner Recherche des Lebens seiner Tante und seines Onkels. Dabei gelingt es ihm nicht einen Spannungsbogen zu erzeugen und den Figuren Leben einzuhauchen. Zu viele Details, die für die Geschichte irrelevant zu sein scheinen, finden Erwähnung. Nach ca. 150 Seiten habe ich aufgegeben.

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  • Rezension zu "Zwei Leben" von Vikram Seth

    Zwei Leben
    Buchstabensuppe

    Buchstabensuppe

    08. October 2010 um 15:27

    Vikram Seth greift in diesem Buch auf authentische Familiengeschichte zurück. Er beschreibt die Leben von Shanti, einem aus der indischen Oberschicht stammenden Zahnarzt, der in den 30ern in Berlin studiert und schließlich nach London übersiedelt, für England im Zweiten Weltkrieg kämpft und nie wieder nach Indien zurückkehrt und seiner Ehefrau Henny. Henny ist deutsche Jüdin und gehört der Berliner Oberschicht an, bis ihr während des Nazi-Regimes alles genommen wir: zuerst ihre Wohnung und ihre Arbeit, schließlich ihre Freunde, ihre Familie und ihre Heimat. Auch sie wandert nach London aus und rettet somit ihr Leben. Ich freute mich auf Vikram Seth, seine Sicht auf Nazi-Deutschland, die Verworrenheiten der Schicksale, diesen Wahnwitz des 20. Jahrhunderts, der so viele Menschenleben nachhaltig beeinflusst hat, und nicht zuletzt freute ich mich auf die "wahre Liebesgeschichte", die der Einband verspricht - ... und wurde enttäuscht. Lag es daran, dass Vikram Seth eventuell für unbedarfte Inder (er sagt selbst er hätte in der Schule nichts über den Zweiten Weltkrieg gelernt), nicht aber für übersättigte Deutsche etwas Neues zu sagen hat hinsichtlich des NS-Regimes, oder geben dieses beiden Leben einfach nicht genug her, um einen spannenden Roman zu ergeben? Shanti, der Zahnarzt, erweist sich als konservativer Langweiler und Henny, die knapp der Vernichtung entronnene Jüdin, als konservative Langweilerin. Geheiratet haben sie dann eher doch nicht aus Liebe, sondern weil es den Umständen entsprechend die beste Wahl zu sein schien. Henny spricht mit Shanti nicht über ihre Trauer und Shanti wiederum kann Henny nicht in seine indische Großfamilie einführen, weil diese schlicht keine Lust hat, nach Indien zu reisen. So verbringen sie ein langweiliges Vorstadtleben in London, wobei die größten Vergnügungen darin bestehen im Park gegenüber spazieren zu gehen und einmal im Jahr in die Schweiz zu reisen. Ein - wie ich immer noch finde - tolles Thema, allzu dröge in seinen Ausführungen, und die Liebe hat leider auch gefehlt.

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  • Rezension zu "Zwei Leben" von Vikram Seth

    Zwei Leben
    idefix_76

    idefix_76

    22. March 2008 um 16:34

    Habe das Buch von Freunden geschenkt bekommen und muss sagen, dass ich es mir nicht gekauft hätte. Nicht weil es schlecht ist, sondern weil es überhaupt nicht meinem Genre entspricht. Der Autor wechselt in seiner Erzählweise zwischen Briefen, seiner Sicht und der der einen Haupterperson hin und her. Auch in der Zeit wird geprungen, so dass ich ab und zu Probleme hatte Personen und Ereignisse zeitlich einzuordnen.

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