Viktor Arnar Ingolfsson Bevor der Morgen graut

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Inhaltsangabe zu „Bevor der Morgen graut“ von Viktor Arnar Ingolfsson

Die herbstliche Jagd auf Graugänse beginnt in der Morgendämmerung. Doch in diesem Jahr ist unter den Schützen einer, der es nicht auf Vögel, sondern auf die Jäger abgesehen hat. Insgesamt drei Morde geschehen, und die isländische Kriminalpolizei steht vor der gefährlichen Aufgabe, einen brutalen Serienkiller zu finden, damit das tödliche Katz- und Maus-Spiel von Jäger und Gejagtem ein Ende hat.

Ein Hauch von Island, etliche Gänse- und Menschenopfer und leider etwas "unspannend"!

— sommerlese
sommerlese

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  • Wer und warum macht jemand Jagd auf die Jäger?

    Bevor der Morgen graut
    kassandra1010

    kassandra1010

    25. November 2016 um 22:09

    Mein erster Krimi aus Island, bei dem ein Vogeljäger es ausnahmsweise mal nicht auf Graugänse abgesehen hat sondern sein Ziel klar vor Kimme und Korn. Der Jäger "erlegt" noch zwei weitere Menschen und die Polizei steht vor einem großen Rätsel.Wer und warum macht jemand Jagd auf die Jäger?Diese Islandkrimis sind wunderbar spannend, gewagt und mit wirklich ausgezeichneten Charakteren bestückt! Ich will definitiv mehr davon!

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  • Hier werden die Jäger zur Beute

    Bevor der Morgen graut
    sommerlese

    sommerlese

    18. April 2016 um 20:00

    Der isländische Autor "*Viktor Arnar Ingolfsson*" schrieb den Krimi "*Bevor der Morgen graut*" im Jahr 2006. Im Herbst erfolgt in Island auf den Äckern die Gänsejagd in der Morgendämmerung. Aber nicht die Graugänse werden zur Beute, sondern irgend jemand hat es auf die Jäger abgesehen und begeht nach und nach drei Morde. Die isländische Kriminalpolizei sucht einen verrückten Serienmörder, der die Gänsejäger auf dem Ansitz erschiesst. Welches Motiv treibt diesen Täter an? Isländische Literatur übt immer einen ganz besonderen Reiz auf mich aus. Die Landschaftsbeschreibungen und die Lebensgewohnheiten interessieren mich, die spezielle Stimmung auf der Insel, die Geysire, die Lichtverhältnisse ziehen mich magisch an. Es ist für mich eine unbekannte Welt. Daher hat mich dieser Krimi auch sehr angesprochen. Die Graugansjagd scheint üblich zu sein, hat mich aber etwas erschreckt. Doch hier wird mal der Spiess umgedreht und der Jäger wird zur Beute. Besonders das Ermittlerduo hat mir gut gefallen. Da ist Gunnar, ein grober raubeiniger Isländer, der gemeinsam mit Birkir, einem aus Vietnam stammenden Kollegen ermittelt. Zu ihnen gesellt sich noch ein unbedeutender dritter Mann, ein Schriftsteller, bei dem man das Gefühl hat, der Autor stellt sich selbst dar. Gemeinsam durchstreifen sie die Einöde Islands und suchen nach Hinweisen. Es ist dieses originelle Duo, dass diesem Krimi seinen speziellen Reiz gibt. Die Handlung zieht sich nach einem spannenden Anfang in die Länge, es gibt unsinnige Nebenhandlungen und zu viele Zufälle. Die Charaktere sind recht fade und blass und teilweise ohne Bedeutung für die Auflösung. Auch die privaten Einschübe überzeugen nicht richtig. Das Ende wird zwar noch einmal spannend, der Täter ist aber vorhersehbar und die Lösung nicht richtig genial. Die interessanteste Sache sind die Literaturrätsel, die die beiden Polizisten per E-Mail vom Serientäter erhalten. Sie zu erraten gelingt den Ermittlern mit einiger Mühe. Die Ruhe und stimmungsvolle Schilderung der isländischen Natur hat mir gefallen, dieser Anteil und die speziellen Ermittler sind die hervorzuhebenden Pluspunkte dieses Krimis. Ansonsten ist es vielleicht für Gänsejäger interessant, jedoch kein unbedingt zu lesender Krimi.

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  • Rezension zu "Bevor der Morgen graut" von Viktor Arnar Ingolfsson

    Bevor der Morgen graut
    Wortklauber

    Wortklauber

    25. September 2012 um 20:46

    Ein Gänsejäger wird selbst zur Jagdbeute: Während er in seinem Versteck auf Gänse lauert, hat sich jemand eingefunden, der es nicht auf die Vögel, sondern auf Jäger abgesehen hat. Und offenbar hat man es mit einem verrückten Serienmörder zu tun, denn der Rechtsanwalt bleibt nicht das einzige Ziel. Schon am Tag darauf fällt ihm ein tiefreligiöser Familienvater beim Ansitz zum Opfer. Ein originelles Polizistengespann – der grobschlächtige Gunnar und sein ursprünglich aus Vietnam stammender Kollege Birkir – begeben sich in der isländischen Einöde auf die Spur des Jägers. Zusammen mit einem gescheiterten Schriftsteller (einer gut gelungenen Randfigur, mit der sich der Autor selbst auf die Schippe zu nehmen scheint) machen sie sich ihrerseits auf die Jagd. Mich hat der Roman gut unterhalten – möglicherweise allerdings mehr deshalb, weil mir das Polizisten-Duo sympathisch war und die „Reise“ durch Island gefallen hat. Allerdings hat der Roman doch deutliche Schwächen, die mich sonst bei Krimis wesentlich mehr stören: So scheinen manche – besonders Polizisten – groß vorgestellt zu werden, während sie dann mehr oder weniger in der Versenkung verschwinden. Gleiches gilt für Nebenhandlungen, auf die man gut und gerne hätte verzichten können. Außerdem ist die Lösung des Falles nun doch reichlich an den Haaren herbeigezogen (der Täter dafür aber trotzdem leicht zu erraten) …! Wie überhaupt ein Serienkiller in Island eigentlich unvorstellbar ist. - Aber wer sagt schließlich, Krimis seien auch nur realitätsnah! Fazit: Empfehlung mit Einschränkungen. Ohne Vorliebe für das Land sollte man wahrscheinlich lieber die Finger davon lassen. So war’s für mich eine kurzweilige und streckenweise auch spannende Unterhaltung. (Und ich habe ein neues Wort gelernt: Morgenstrich!) Tiefer im Gedächtnis bleiben wird mir der Roman allerdings nicht.

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  • Rezension zu "Bevor der Morgen graut" von Viktor Arnar Ingolfsson

    Bevor der Morgen graut
    Cosifan

    Cosifan

    03. September 2012 um 15:22

    Diesen Islandkrimi kann ich vorbehaltlos als gute Unterhaltung empfehlen. Der Plot ist spannend, die Story stringent durchgehalten und gut geschrieben. Die Personen sind gut gezeichnet, nicht zu ausführlich, aber auch nicht zu dünn. Die Auflösung ist spannend.

  • Rezension zu "Bevor der Morgen graut" von Viktor Arnar Ingolfsson

    Bevor der Morgen graut
    Julschaen

    Julschaen

    27. August 2011 um 21:07

    Meine Meinung:

    Ein sehr schöner Krimi, da ich skandinavische bzw. nordische Krimis und Thriller sowieso mag, war das mal wieder ein Leckerbissen.
    Jeder, der spannende Krimis mag, sollte das Buch lesen!

  • Rezension zu "Bevor der Morgen graut" von Viktor Arnar Ingolfsson

    Bevor der Morgen graut
    Wurmli

    Wurmli

    08. March 2009 um 18:09

    Der Anfang beginnt sehr spannend, doch leider hält die Spannung nicht lange an, denn schon bald kann man sich denken, wer der Mörder ist, da helfen auch die Irrpfade nicht, die er zu legen versucht, um von sich abzulenken. Was mir auch nicht gefiel, waren die Kleinigkeiten, denen zu viel Bedeutung beigemessen wird, zum Beispiel die Farbe des Handtuchs, mit dem sich der Ermittler abtrocknet, oder die seines Schlafanzugs. Die Fehler, die der Polizei unterlaufen, sind ebenfalls unnötig und wahrscheinlich sogar unrealistisch, auf jeden Fall nervig. Versöhnen kann dann wenigstens das Ende, das sehr intensiv beschrieben ist und den Leser richtig mitfiebern lässt.

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  • Rezension zu "Bevor der Morgen graut" von Viktor Arnar Ingolfsson

    Bevor der Morgen graut
    variety

    variety

    04. February 2008 um 10:12

    Spannender Thriller aus dem hohen Norden (Island). Vor allem der Schluss ist sehr packend beschrieben; man ist in Gedanken beinahe direkt vor Ort des Duells. Leider ist schon etwa nach zwei Dritteln der Geschichte klar, wer als Mörder in Frage kommt. Das schmälert den Genuss der Lektüre schon ein bisschen. Sonst bin ich mal gespannt, was sonst noch von ihm so kommen wird.