Viktor Arnar Ingolfsson Das Rätsel von Flatey

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Inhaltsangabe zu „Das Rätsel von Flatey“ von Viktor Arnar Ingolfsson

Eine nahezu verweste Leiche wird auf einer unbewohnten Insel in den Westfjorden Islands entdeckt. Der Tote, ein seit Monaten vermisster Handschriftenexperte aus Kopenhagen, war unter falschem Namen nach Island gereist. Die Polizei ist ratlos, denn der Tod scheint mit einem Rätsel aus einem mittelalterlichen Codex in Verbindung zu stehen. Ein neues Krimijuwel aus dem Land der Sagas und Wikingergeschichten - Nominiert für den "Nordic Crime Award 2004"

Alte Sagen und eine verweste Leiche! Genau das richtige für Regentage vor dem Kamin!

— kassandra1010
kassandra1010

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  • Mord im Namen des Codex

    Das Rätsel von Flatey
    kassandra1010

    kassandra1010

    25. November 2016 um 22:03

    Island, das Land des Eises und der Dunkelheit. Die alten Sagen haben es einem Handschriftenexperten angetan, der darauf verwest auf einer einsamen Insel aufgefunden wird. Was hatte er dort zu suchen und warum reiste er unter falschem Namen ein? Für die Polizei in dem Land der Elfen und der Sagen scheint das ein Rätsel.

    Ein Meisterwerk an Spannung!

  • Typischer Islandkrimi

    Das Rätsel von Flatey
    ToniK

    ToniK

    16. August 2015 um 14:42

    Juni 1960. Ein Toter nahe der Insel Flatey, Island, dem während der Ermittlungen ein zweiter Toter folgt. Der erste, wie sich nach einiger Zeit herausstellt, ein dänischer Professor, der zweite ein Reporter aus Rejkjavik. Die Ermittlungen finden zum großen Teil auf Flatey statt, wo die Menschen noch ein sehr naturverbundenes, abgeschiedenes Leben führen. Wie bei einem Islandkrimi kaum anders zu erwarten, geht es zunächst recht gemächlich zu. Niemand hat es wirklich eilig, schon der Fund der Leiche ist für die Bewohner von Flatey ein Spektakel. Viele Bewohner gibt es nicht, sodass man im Laufe der Geschichte fast alle samt ihren Eigenheiten kennenlernt, ebenso den hinzugezogenen Ermittler Kjartan, der sich eigentlich mit Grundbucheintragungen beschäftigen sollte und den etwas zu bedrücken scheint. Zwischendurch erhält man Einblicke in die Hintergründe des Flateyjarboks, eine bedeutende Sammlung isländischer Sagas. Darauf scheint letztlich alles hinauszulaufen, denn der erste Tote wollte das Rätsel von Flatey lösen, das auf dem Flateyjarbok basiert. Daher werden zu allen 39 Rätselfragen teils sehr ausführliche Antworten präsentiert, was zwischenzeitlich aufgrund der vielen verschiedenen Könige mit sehr ähnlichen Namen etwas ermüdend sein kann. Allerdings gibt es auch durchaus "amüsante" Fragen und Geschichten. Die Auflösung der "Morde" ist schließlich ganz anders als gedacht, irgendwie wieder typisch für Island (oder Flatey). Insgesamt ein lesenswertes Buch für alle, die Islandkrimis mögen, nur die Flateyrätsellösungen hätten etwas kürzer gehalten sein können.

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  • "Das Rätsel von Flatey" und die Eigenheiten isländischer Inselbewohner

    Das Rätsel von Flatey
    sternblut

    sternblut

    11. April 2014 um 11:58

    An einem schönen Tag wird auf einer Schäre eine beinahe vollständig verweste Leiche gefunden. Nach einigen Ermittlungsarbeiten findet der mit dem “Fall” betraute Mann, ein Jurist, der sich eigentlich mehr für Grundbucheintragungen interessiert hatte, als er seinen Job annahm, heraus, dass es sich um eine Größe der Handschriftenforschung gehandelt haben muss. Wie war er dort hingekommen? Wie ist er verstorben? Und wer ist für den grausamen Tod des Reporters aus Reykjavík verantwortlich? Eines ist jedoch sicher: alles muss mit dem Rätsel von Flatey zu tun haben, das immernoch ungelöst ist.   Endlich mal wieder ein Buch, das ich noch nie gelesen hatte. Aus irgendeinem Grund habe ich mich da einfach nie drangetraut – vielleicht, weil es blau ist. So strahlend blau… Mut gemacht hat mir dann eine Frau in der Bahn, die das Buch in meiner Hand gesehen hat und die es selbst wundervoll fand. Da habe ich es eben doch mal ernsthaft gelesen und es nicht wieder zur Seite gelegt. Ja, also – der Aufbau des Buches ist gemischt. Zum einen gibt es große Kapitel, die mit einem Datum versehen sind und so einen Einblick in das zeitliche Geschehen allgemein geben. Diese sind wiederum aufgeteilt in einzelne Kapitel, die inhaltlich zwischen verschiedenen Personen und Orten hin und herspringen. Und diese Kapitel sind aufgeteilt in den normalen Inhalt, der eben gerade so passiert, und ein Gespräch über die Handschrift, von dem am Ende eines jeden Abschnittes kursiv gedruckt ein kleiner Ausschnitt gegeben ist. Erst etwa in der Mitte des Buches weiß man, wer dieses Gespräch eigentlich führt, weil es da eine Überschneidung zum Anfang gibt, ansonsten war man ziemlich ratlos. Diese Aufteilung des Kapitels fand ich ein bisschen ungeschickt gewählt, weil es irgendwie alles ein bisschen unterbrochen hat. Es war ein Hin und Her – und meiner Meinung nach vielleicht nicht überflüssig, aber sehr störend. Inhaltlich geht es eben um die Aufklärung zweier Todesfälle. Zum einen werden Informationen über die Kripo in Reykjavík eingebracht und zum anderen eben das, was er junge Mann in Flatey selbst erfährt. Allerdings muss ich sagen, dass die Aufklärung irgendwie sehr hinter den alltäglichen Arbeiten und dem ebenso alltäglichen Leben der Inselbewohner zurückbleibt, das etwas dominanter zu sein scheint. Schön fand ich, wie sich am Ende alles so ein bisschen aufgelöst und zusammengefunden hat. Man erfährt einiges über die Hintergründe, warum wer wie geworden ist und was für Probleme eigentlich hinter allem stecken. Das einzige worauf ich aber eigentlich hingefiebert habe, war die Lösung des Rätsels, aber das wars eigentlich auch schon. Schwer getan hab ich mich mit allem, das irgendwie mit Namen zu tun hatte. Ländernamen. Städtenamen. Inselnamen. Und Namen von den Menschen eben. Dadurch, dass es eben nordisch ist, sind eben auch entsprechende Buchstaben vorhanden, die ich zwar schon gesehen, aber noch nie ausgesprochen gehört habe. Da bin ich eben immer drübergestolpert. Dazu konnte ich mir einfach nicht merken, welcher Name jetzt zu welcher Person gehört und wer wer ist, weil so viele auf einmal da waren und alle irgendwie komisch klangen… Generell waren die Charaktere ziemlich flach gezeichnet. Der ein oder andere hatte schon so seine Eigenheiten, aber groß auseinander halten konnte ich sie nicht, geschweigedenn mich in sie hineinversetzen. Das einzige, wo ich ziemlich blöd geschaut hab, war, dass sich einfach alle geduzt haben. Erst im Nachhinein hab ich da den Hinweise gelesen, dass das da wohl üblich ist. Klar. Ich treff mich auch immer mit hochrangigen Wissenschaftlern und duze sie auf Anhieb! Dafür waren die Beschreibungen der Umgebung sehr detailliert und haben einen genaueren Einblick in die Landschaft und ähnliches gegeben. Bei einem Krimi ist ja auch die Auflösung recht wichtig und die fand ich irgendwie… billig. Es war was anderes ja, weil es sich am Ende mehr um Zufälle und Aberglauben gehandelt hatte, aber ich habe irgendwie mehr erwartet. Da wurden so schöne Konstruktionen teilweise aufgebaut, so viele Möglichkeiten – und am Ende war alles null und nichtig und man schlägt sich nur an den Kopf, weil es so doof ist.   Also Krimi hätte ich das Buch jetzt nicht wirklich genannt. Es war interessant, etwas über die Handschrift zu lernen, die ich bisher jetzt nicht so kannte, aber alles andere war irgendwie ziemlich befremdlich und nicht wirklich das, was ich erwartet hätte. Alleine, dass sie keinen Polizisten mit dem Fall betraut haben anfangs… Und die Duzerei! Richtig einfinden konnte ich mich in das Buch eigentlich nicht. Die Sprünge waren mir zu extrem, die Infos zu verworren… Die Auflösung war dann – passend zum Rest – vollkommen seltsam. Nur die Auflösung des Rätsels hat mir irgendwie Freude gemacht – und selbst die war irgendwie unspektakulär. Was auch immer so toll an dem Buch gewesen sein soll, ich kanns nicht entdecken und bin ziemlich enttäuscht.

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  • Rezension zu "Das Rätsel von Flatey" von Viktor Arnar Ingolfsson

    Das Rätsel von Flatey
    Wortklauber

    Wortklauber

    14. December 2012 um 19:26

    Auf einer unbewohnten Insel in den isländischen Westfjorden wird die verweste Leiche eines Mannes entdeckt. Es scheint unerklärlich, wie er auf die Insel gekommen ist. Als sich herausstellt, dass es sich bei dem Toten um einen dänischen Handschriftenexperten handelt, scheint sich abzuzeichnen, dass sein Tod etwas mit der mittelalterlichen Handschrift zu tun hat, dem Flateyjarbók, von dem in der kleinen Bibliothek auf der Insel Flatey immerhin noch eine Kopie existiert. Dort befindet sich auch ein damit zusammenhängendes Rätsel, das bisher noch niemand lösen konnte. War der Professor der Lösung so nahe, dass er dafür sterben musste? Hat er einen Fluch auf sich gezogen, indem er den Lösungsschlüssel aus dem Buch abschrieb? Oder gibt es Menschen auf der Insel, mit denen ihn ein alter Groll verband? Und dann gibt es ein zweites Opfer, dessen grausame Verstümmelung auf einen der alten Texte in der Sagaschrift hinweist … Dieser Krimi, der im Jahr 1960 spielt, folgt keinem gängigen Muster. Es gibt mehrere Ermittler – den Bevollmächtigten des zuständigen Bezirksamtmanns, einen jungen Mann, dem eine große Bürde auf den Schultern zu liegen scheint, einen Polizisten in der Hauptstadt, zwei Kriminalpolizisten schließlich, die hinzugezogen werden, als durch den zweiten Toten klar zu sein scheint, dass dieser ermordet worden sein muss … Dabei steht aber keiner von diesen Ermittlern im Vordergrund. Es gibt keinen, der das Rätsel alleine löst. Am Ende hat jeder, nicht zuletzt die Inselbewohner (die im Jahr 1960 noch so ein ursprüngliches Leben führen, dass man fast staunt, wenn ein junger Mann im Radio von einem gewissen Elvis Presley gehört hat) etwas dazu beigetragen, dass sich der Nebel lichtet. Dieses Buch ist in einer klaren, schnörkellosen, aber dafür alle Sinne ansprechenden Sprache geschrieben. Die Landschaft auf dieser isländischen Insel, die alten Bräuche, das in vieler Hinsicht harte Leben … werden sehr gut dargestellt. Dieser Roman hat mir sehr gut gefallen. Es ist um Längen besser als „Bevor der Morgen graut“ vom gleichen Autor.

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  • Rezension zu "Das Rätsel von Flatey" von Viktor Arnar Ingolfsson

    Das Rätsel von Flatey
    PauleSenkel

    PauleSenkel

    26. August 2012 um 21:19

    Nicht schlecht, aber haut mich nicht wirklich vom Hocker. 5 von 10 Papageientaucherfilets.

  • Rezension zu "Das Rätsel von Flatey" von Viktor Arnar Ingolfsson

    Das Rätsel von Flatey
    Neyasha

    Neyasha

    27. September 2009 um 15:25

    1960 wird auf einer kleinen, unbewohnten Insel in den Westfjorden Islands eine Leiche gefunden. Kjartan, ein junger Mann, der in den Ferien am Bezirksamt in Patreksfjördur arbeitet, wird nach Flatey geschickt, um sich um den Transport der Leiche und die Formalitäten zu kümmern. Sein Ziel ist es, das alles schnell hinter sich zu bringen, aber die Angelegenheit erweist sich als komplizierter als erwartet. Nicht nur, dass die Identität des Toten zunächst ungeklärt ist, Kjartan muss auch noch herausfinden, was das alles mit dem mittelalterlichen Flateyjarbók zu tun hat. Eigentlich ist dieser Krimi - bis auf ein paar Kapitel - nicht wirklich ein Krimi. Kjartan kann man nicht einmal annähernd als Detektiv bezeichnen und auch die Auflösung ist eher unkonventionell. In erster Linie geht es um das Leben auf einer kleinen isländischen Insel in den 60er Jahren (das sehr anschaulich beschrieben wird) und um die Handschrift von Flatey. Gerade die Verknüpfung der Handlung mit dieser Handschrift macht für mich die Faszination dieses Buches aus. Man sollte also schon ein gewisses Maß an Interesse für altnordische Literatur mitbringen, um Freude an diesem Roman zu haben.

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  • Rezension zu "Das Rätsel von Flatey" von Viktor Arnar Ingolfsson

    Das Rätsel von Flatey
    Wurmli

    Wurmli

    17. January 2009 um 22:13

    Wer einen Krimi erwartet, muss wissen, dass er sich hier auf einen literarischen Krininalroman einlässt. Wikingergeschichten und das einfache Leben der Inselbewohner spielen eine mindestens so große Rolle, wie die Mordfälle selbst. Wer sich dafür interessiert, ist mit diesem Buch gut bedient.

  • Rezension zu "Das Rätsel von Flatey" von Viktor Arnar Ingolfsson

    Das Rätsel von Flatey
    Jens65

    Jens65

    01. June 2008 um 20:47

    Das "Rätsel von Flatey" ist - anders als die Bücher von Arnaldur Indridason, die eher als gradlinige Thriller daherkommen - ein sehr fein gewebtes, langsames aber dichtes Buch. Es fängt sehr schön die Stimmung ein, im Island der 60er Jahre (Umbruchzeiten!) auf einer kleinen Insel zu leben. Die Krimigeschichte selbst ist angenehm unspektakulär. In meinen Augen auf jeden fall ein kleines Juwel aus dem hohen Norden, das ein wenig Zeit braucht um sich zu entfalten, die Geduld aber vor allem in der zweiten Hälfte belohnt.

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  • Rezension zu "Das Rätsel von Flatey" von Viktor Arnar Ingolfsson

    Das Rätsel von Flatey
    greteb

    greteb

    14. December 2007 um 13:36

    Ich war überrascht vom Hintergrund - die Isländer noch ein wenig einsamer- und von der Geschichte und habe diese gern gelesen, mal ein etwas anderer Krimi

  • Rezension zu "Das Rätsel von Flatey" von Viktor Arnar Ingolfsson

    Das Rätsel von Flatey
    Ritja

    Ritja

    03. June 2007 um 14:38

    Man lernt noch etwas über die Wikingertraditionen und Handschriftensammlungen und ganz nebenbei werden noch Morde aufgeklärt. Relativ detaillierte Beschreibungen, auch von den Morden...manchmal etwas zu brutal.