Viktor Arnar Ingolfsson Haus ohne Spuren

(23)

Lovelybooks Bewertung

  • 29 Bibliotheken
  • 0 Follower
  • 0 Leser
  • 8 Rezensionen
(4)
(12)
(6)
(1)
(0)

Inhaltsangabe zu „Haus ohne Spuren“ von Viktor Arnar Ingolfsson

Reykjavík, Anfang der 70er-Jahre: Jacob Kieler junior wird tot in seiner Villa gefunden. Erschossen. Auf der Suche nach Mordwaffe, Täter und Motiv erfährt die Kripo Reykjavík, dass einige Jahrzehnte zuvor der Vater des Toten, der Ingenieur Jacob Kieler senior, auf exakt die gleiche Weise umgebracht wurde. Es war der größte Wunsch des Vaters, auf Island ein Eisenbahnnetz verlegen zu lassen, doch sein vorzeitiger Tod setzte damals diesem Traum ein jähes Ende ... Ein hochspannendes Mordrätsel von der Insel aus Feuer und Eis!

Solider Krimi mit viel Hintergrundwissen zur Eisenbahn in Island und dem Vorgehen bei polizeilichen Ermittlungen.

— wlatata
wlatata

Stöbern in Krimi & Thriller

Ermordung des Glücks

Der Autor überzeugt mit guter Beobachtungsgabe und Einfühlungsvermögen.

NeriFee

Totenstille im Watt

Interessante Perspektive, kurzweilig und ein sehr angenehmer Schreibstil. Leider nicht so fesselnd, wie man bei der Perspektive erwartet.

AreadelletheBookmaid

Nachts am Brenner

Grauner und Saltapepe ermitteln in der Vergangenheit. Solider Krimi am dunklen Brennerpass.

oztrail

Verfolgung

So toll wie der vierte Teil. Auch mit dem neuen Autor ist die Story um Mikael und Lisbeth spannend

Rahel1102

Durst

Durst hat einen guten Spannungsbogen, einen guten Fall an sich, eine schlüssige Auflösung und einen durchaus gelungen Effekt am Ende.

AenHen

Die gute Tochter

Sehr gut umgesetztes Drama, mit Längen im Mittelteil, dafür aber Überraschungen zum Schluss

SillyT

  • Rezensionen
  • Leserunden
  • Buchverlosungen
  • Themen
  • Spannend!

    Haus ohne Spuren
    Urmelchen

    Urmelchen

    03. August 2017 um 02:04

    Die Geschichte ist sehr spannend, auch wenn sie an manchen Stellen langweilig wirkt, bezüglich der Eisenbahninformationen.

    Für mich war es ein anderes und neues Lesen, da Tagebucheinträge vorhanden waren. Das machte das Ganze interessanter.

    Das Ende war für mich leider etwas enttäuschend.
    Es ist ein Ende, was ein Leser mit großer Wahrscheinlichkeit nicht erwarten würde!

  • Interessantes Thema, leider etwas langatmig beschrieben

    Haus ohne Spuren
    wlatata

    wlatata

    02. November 2015 um 12:07

    Inhalt: Der Bankangestellte Jacob Kieler Junior wird erschossen in seinem Herrenhaus in Reykjavík aufgefunden und die Polizei tappt zunächst im Dunkeln. Doch bald schon kommt heraus, dass auch der Vater des Ermordeten JAcob Kieler senior auf exakt die gleiche Weise ums Leben kam. Um den Fall aufzulösen, müssen die Ermittler tief in die Geschichte der Familie Kieler eintauchen und damit in das Leben des Mannes, dessen größter Traum es war, die Eisenbahn nach Island zu bringen. Fazit: Der geschichtliche Hintergrund der Geschichte ist ein wahrer: Es gab einige Anstrengungen die Eisenbahn nach Island zu bringen, aber keine davon mündete in Erfolg, so dass Island heute eines der wenigen Länder ohne Eisenbahn ist. Durch den ganzen Roman hindurch erfährt man viele Fakten und Daten zur Eisenbahn und ihrem Siegeszug über die ganze Welt. Vor allem aber auch viele technische Daten, wodurch ich die Story teilweise etwas langatmig fand. Auch die kriminaltechnischen Ermittlungen werden sehr detailliert beschrieben, was für all diejenigen, die sich dafür interessieren sicherlich sehr interessant ist, mich aber stellenweise wieder ein bisschen gelangweilt hat. Auch die Chrakatere blieben mir die ganze Zeit etwas zu oberflächlich gezeichnet. Ich konnte keine wirkliche Beziehung zu ihnen aufbauen. Nichtsdestotrotz ist der Fall recht gut konstruiert und die Auflösung hat mich persönlich auch überrascht. Abgesehen von den sehr technischen Stellen, lässt sich der Krimi auch sehr gut lesen. Alles in allem deswegen eine Leseempfehlung für Fans des Autors und Fans von technischen Details zu Eisenbahnen und Kriminaltechnik, für alle anderen ein solider Krimi, bei dem die ein oder andere Stelle aber vielleicht überspringen kann.

    Mehr
  • Island - hin- und hergerissen

    Haus ohne Spuren
    kassandra1010

    kassandra1010

    03. July 2013 um 10:50

    Halldor hat einen neuen Fall. Leider ist dieses Buch, welches eigentlich den ersten Fall von Halldors Team darstellt, erst als drittes ins deutsche übersetzt worden. Somit kennt man die üblichen Verdächtigen schon und steigt somit gleich in einen Mordfall einer ehrenwerten isländischen Familie ein. Der Fall mag nicht so recht vorangehen, teils aufgrund der etwas seltsamen Familienmitglieder, teils des wahnsinnigen Eisenbahnfaibles des Vaters des Toten, der übrigens vor genau 30 Jahren den selben Tod starb. Eine rastlose Suche beginnt, ein lehrreiches Stück über die Geschichte Islands während des zweiten Weltkrieges und ein überraschender Schluss!

    Mehr
  • Rezension zu "Haus ohne Spuren" von Viktor Arnar Ingolfsson

    Haus ohne Spuren
    Sternenstaubfee

    Sternenstaubfee

    22. March 2011 um 17:08

    Reykjavík Januar 1973: Haushälterin Sveinborg findet ihren Arbeitgeber tot in dessen Villa. Er ist erschossen worden. Die Kripo nimmt die Ermittlungen auf und erfährt, daß der Vater des Toten 1945 ebenfalls in der Villa erschossen wurde. Die beiden Morde ähneln sich, und auch die Tatwaffe scheint in beiden Fällen die gleiche gewesen zu sein… Der Autor hat es geschafft, mich mit diesem Krimi zu fesseln. Die Geschichte ist sehr durchdacht und logisch aufgebaut. Langeweile kommt beim Lesen nicht auf, und ganz nebenbei erfährt der Leser noch allerhand Informatives über die Geschichte der Eisenbahn. Außerdem hat der Autor es geschafft, mich am Ende des Buches noch mal richtig zu überraschen – das mag ich sehr! Diese Geschichte war – jedenfalls für mich – überhaupt nicht vorhersehbar. Einige Aussagen und Begebenheiten in diesem Roman wirken etwas altmodisch. Ich war stellenweise im ersten Moment auch etwas verwundert, aber die Geschichte spielt ja in den frühen 1970er Jahren, und so erklären sich dann wohl diese Ansichten. Sehr gut hat mir gefallen, daß zum Abschluß jeden Kapitels einige Seiten aus dem Tagebuch des Vaters abgedruckt wurden. So hat man hier eigentlich gleich zwei Geschichten parallel verfolgen können – einmal die Lebensgeschichte des Vaters, der 1945 ermordet wurde, und dann gleichzeitig die Aufklärung des aktuellen Todes des Sohnes. Ich gebe diesem Buch vier von fünf Sternen; es ist sehr lesenswert!

    Mehr
  • Rezension zu "Haus ohne Spuren" von Viktor Arnar Ingolfsson

    Haus ohne Spuren
    Melli2505

    Melli2505

    12. November 2010 um 08:17

    Ein Island-Krimi, der mir wohl in Erinnerung bleiben wird. Die Handlung findet in zwei Ebenen statt: Zum einen der Todesfall Jacob Kieler Juniors 1973 und zum anderen die Tagebuchaufzeichnungen Jacob Kieler Seniors 1910-45. Des Seniors größter Wunsch war es, in Island eine Eisenbahn zu bauen. Zum Studium war er in Dänemark und Deutschland und ging anschließend nach Amerika. In dieser Zeit bekommt der Leser die Zeit des ersten Weltkrieges mit bis hin zum Ende des zweiten Weltkrieges. Im Nachwort erfährt der Leser, dass die historischen Fakten stimmen, und die die fiktive Handlung gebaut ist. Die Ermittlungen im Jahre '73 verlaufen für unsere heutigen Verhältnisse fast schon gemächlich (kein PC, relativ wenig Telefon) sind aber sehr gut beschrieben, so dass der Leser stets auf dem aktuellen Ermittlungsstand ist, ohne zu stolpern. Die Charaktere der Protagonisten werden im Laufe der Geschichte immer klarer und sympathischer. Sie sind sehr menschlich, mit guten Seiten aber auch Schattenseiten. Die Geschichte enthält nebenher recht viel "gesellschaftliches", also wie lebten die Menschen in den 70er Jahren in Reykjavík, wie dachten sie, wie war die politische Gesinnung. Durch die Tagebucheinträge bekommt man auch noch einen Einblick in diese Zeit und begleitet die Familie Kieler so über fast 4 Generationen. Das Ende mutet im ersten Moment etwas seltsam an, klärt sich jedoch so auf, dass es wieder passt.

    Mehr
  • Rezension zu "Haus ohne Spuren" von Viktor Arnar Ingolfsson

    Haus ohne Spuren
    Penelope1

    Penelope1

    03. May 2010 um 20:58

    Eine Eisenbahn in Island... Jacob Kieler, ein angesehener Ingenieur, lebte für seinen Traum von einem Eisenbahnnetz auf der Insel aus Feuer und Eis. Sein ganzes Denken und Handeln wurde bestimmt von seinem großen Ziel . Doch der 2. Weltkrieg scheint diesem Wunsch zunichte zu machen... Dies kann die Inspektorin Hrefna in Jacob sen.'s Tagebüchern nachlesen, die sich mit der Aufklärung des Mordes an seinem Sohn Jacob Kieler jun. Anfang der 70er Jahre beschäftigen muss. Die Ähnlichkeiten zwischen den Todesfällen von Vater und Sohn sind auffallend und so erhofft sich die isländische Polizei Hilfe anhand der penibel geführten Aufzeichnungen. Was ist dran an der Vorhersage, "dass alle männlichen Nachfahren nicht an Altersschwäche im Bett sterben werden"? Bis jetzt ist diese Aussage zutreffend, denn Alfred Kieler starb an einem Autounfall, während sich Handelsherr Jacob Kieler bei einem Reitunfall das Genick brach - ganz zu Schweigen von den beiden Jacob Kieler, deren Tode sich zu sehr ähneln... Die Ermittlungen, die zwischen den Aussagen der Nachbarn und Familie, sowie den Tagebuchaufzeichnungen des Jacob Kieler senior hin- und herpendeln, scheinen zunächst nicht recht voranzukommen, bis sich die Puzzelteile nach und nach zusammenfügen... Ein spannender Island-Krimi, der mir diese Insel ein wenig nähergebracht hat, mich ein wenig am Eisenbahn-Traum des Ingenieurs hat teilhaben lassen, und eine erfreuliche Abwechslung in der Krimi-Lesewelt war!

    Mehr
  • Rezension zu "Haus ohne Spuren" von Viktor Arnar Ingolfsson

    Haus ohne Spuren
    Joey

    Joey

    16. August 2009 um 15:27

    Wer erschoss Kieler Junior? Und was hat dieser Fall mit dem Tod seines Vaters im Jahre 1945 zu tun, der auf genau die gleiche Weise geschah? ********************************************* "Haus ohne Spuren" vereint den klassischen Kriminalroman mit einer generationsübergreifenden Familiengeschichte. Aufgebaut ist das Buch in zwei Handlungsstränge: in einem ersten wird die polizeiliche Ermittlungsarbeit im Falle des Todes von Kieler Junior beschrieben, die eine Woche im Jahr 1973 andauert. Der zweite spielt vom Jahr 1910-1945 in Form von Tagebucheintragungen des Kieler Senior. Durch die schnellen Wechsel zwischen kurzen "Tagebuchfetzen" und aktuellem Geschehen liest sich der Island-Krimi extrem flüssig und man hat den Eindruck, dass auf nur wenigen Seiten enorm viel passiert. Auch der Spannungsbogen wird so immer wieder aufrecht erhalten bzw. neu entfacht. Und ganz nebenbei erfährt man einige landestypische Fakten Islands zwischen den beiden Weltkriegen, eingerahmt von der zuweil tragischen Familienchronik der Kielers. ******************************* Für mich ist "Haus ohne Spuren" das bisher beste Buch des Autors (neben "Bevor der Morgen graut" und "Das Rätsel von Flatey"). Den 5. Stern gibt es für die in die Tiefe gehende Lebensgeschichte des Kieler Senior, dessen größter Wunsch es war, auf Island eine Eisenbahnstrecke anzulegen.

    Mehr
  • Rezension zu "Haus ohne Spuren" von Viktor Arnar Ingolfsson

    Haus ohne Spuren
    Jens65

    Jens65

    01. June 2008 um 20:46

    Der Krimi ist sehr intelligent und glaubwürdig geschrieben, die Personen werden mit ihren Eigenheiten gut dargestellt und er enthält zudem einige interessante geschichtliche Aspekte Islands zwischen und während der beiden Weltkriege, in welchen auch Länder wie Deutschland und Österreich nicht unerwähnt bleiben.