Viktor E. Frankl Man's Search for Meaning

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Inhaltsangabe zu „Man's Search for Meaning“ von Viktor E. Frankl

Durch und durch beeindruckend. Es scheint wieder mal zu stimmen, dass großes Leiden (auch) große Kunst verursacht. Ein Geschenk.

— rumble-bee
rumble-bee

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    Man's Search for Meaning
    rumble-bee

    rumble-bee

    04. August 2014 um 20:44

    Dieses Buch hat mich im besten Sinne "sprachlos" gemacht, und von daher möchte ich meinen Text auch eher weniger als "Rezension" verstanden wissen. Es ist für mich beinahe obszön, dass dieses Werk, entstanden aus ungeheurem Leid, heutzutage von uns Lesern als Buch, als Unterhaltungsprodukt, konsumiert wird. Viktor Frankl war ein weltweit be- und anerkannter Psychologe und Psychotherapeut. Allerdings war er auch Jude, und hat etliche Jahre in diversen Lagern wie Auschwitz verbracht. In dieser schweren Zeit hat ihn sein Beruf, und der Gedanke an sein noch unfertiges Manuskript, aufrecht erhalten. Er verschmolz seine psychoanalytischen Thesen und seine Erfahrungen im KZ nach dem Krieg zu diesem Buch, das in Deutschland unter dem Titel "Trotzdem Ja zum Leben sagen - ein Psychologe erlebt das Konzentrationslager" bekannt wurde. Das Buch zerfällt in zwei Teile. Im ersten Teil beschreibt Frankl tatsächlich seine Erfahrungen im KZ - aber aus psychologischer Perspektive. Welche Phasen durchlebt ein Neuankömmling dort, wie entwickelt sich seine Psyche? Welche Mechanismen ermöglichten es dem Lagerinsassen, zu überleben? Und welche nicht? Der zweite Teil ist dann der theoretische. Hier erklärt Frankl in leicht verständlicher Fachsprache, warum er seine "Logotherapie" entwickelt hat, und auf welchen Grundgedanken sie aufbaut. Dabei erwächst Teil 2 des Buches völlig organisch aus Teil 1. Man kann dieses Buch eigentlich nur zerreden, wenn man über den Inhalt spricht. Ich kann nur sagen, dass mich das Buch zutiefst erschüttert hat. Und zwar nicht wegen geschilderter Gräuel - hier hält sich Frankl erfreulich zurück. Nein, wegen der Fähigkeit des Autors, in allem und jedem noch einen Sinn zu sehen, immer an das Gute und das Beste im Menschen zu glauben. Und seine Fähigkeit, Zusammenhänge zu erklären, ist wirklich einzigartig. Zum ersten Mal wurde mir wirklich klar, warum sich beispielsweise manche Menschen nach der Befreiung aus den Lagern nicht "freuen" konnten. Oder warum sich manche um einen Teller Suppe geprügelt haben. Auch in fachlicher Sicht fand ich das Buch sehr überzeugend. Frankl erwähnt seine Vorbilder, bzw. Kollegen, wie Freud und Adler, zwar nur nebenbei. Aber dem interessierten Leser wird doch deutlich, worin die Unterschiede zwischen der Logotherapie und den eher "klassischen" Ansätzen bestehen. Besonders im zweiten Teil gibt es viele gut gewählte Beispiele aus der alltäglichen Praxis Frankls. Ich werde sicher noch oft auf dieses unglaubliche Buch zurückkommen. Das kann man nicht einfach lesen und beiseite legen.

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