Viktor Sons Hartmanns Stundenbuch

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Inhaltsangabe zu „Hartmanns Stundenbuch“ von Viktor Sons

Die alte Uhr schlägt acht Mal. Ein Tag beginnt wie fast alle anderen. Drei
Geschwister, längst erwachsen, einander entfremdet, leben weit voneinander
entfernt. Nichts lässt erahnen, dass 13 Stunden später für alle - von der
Familienvergangenheit eingeholt - nichts mehr so sein wird, wie es an diesem
Morgen beginnt:

Die Älteste lebt in einer Anstalt. Schon als Kind wurde sie in der DDR als
„schwachsinnig“ diagnostiziert in einem Heim untergebracht. Sie freut sich
auf den Tag, weil sie heute den „Aschemann“ wieder treffen will, ein
„Mitpatient“, dessen ganzer Körper von oben bis unten in schwarze Tücher
eingehüllt ist.

Der älteste Bruder fängt an diesem Tag als Anwalt in einer
Gemeinschaftskanzlei an. Nach mehrjähriger Berufspause wegen seines
Alkoholproblems ist klar, dass es die letzte Chance ist, beruflich wieder Fuß
zu fassen. Ein Anwaltskollege hat einen prominenten - allerdings auch
schwierigen - Fall „verloren“, einen Angeklagten, der noch bis in die 1990er
Jahre als einer der gefährlichsten Terroristen galt, Wolfgang Biernat.
Ausgerechnet er, der neue Kollege, soll dessen Strafverteidigung jetzt
übernehmen, wo doch seine Mutter in ihrer frühsten Jugend mit dem Vater
des Angeklagten befreundet gewesen war.

Der jüngere Bruder ist Schauspieler und arbeitet trotz seiner schweren
Erkrankung an der Inszenierung eines Stückes. Immer wieder gibt es den
Vorwurf, dieses Stück habe starke antisemitische Tendenzen, weil die Figur
des „reichen Juden“ dem Ignatz Bubis ähnelt. Auf der Suche nach historischen
Wurzeln des Judenhasses befasst er sich näher mit den Briefen seines
Großvaters, die dieser im Ersten Weltkrieg von der Front an seine Familie
geschrieben hat. Der Tag verspricht interessant zu werden, als noch andere
Briefe in den Kartons im Keller auftauchen.

Sie sind Auslöser für Erinnerungen, die einen Bogen von fast 100 Jahren
einer deutschen Familiengeschichte umspannen. Krieg, Leid, Freude, Liebe,
Hass, Verbrechen, Erfolge, Schmeicheleien, Kränkungen und Beleidigungen,
meistens verdrängt, erlitten, durchlebt oder irgendwie „gemeistert“, jetzt
endlich spannend und mitreißend erzählt.

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