Rabe Knips muss nachts das Licht brennen lassen. Und manchmal auch spielen, weil er sich vor der Nacht fürchtet, oder vor dem, was da lauern könnte. Und dabei fällt dann sein Ball aus dem Fenster. Am nächsten Tag macht er sich mit seinem Freund Erkki, einem Eichhörnchen, auf den Weg und die beiden erfahren, dass jeder vor irgendwas Angst hat.
Der letzte Aspekt kommt nicht ganz so sehr zum Tragen, wie ich gedacht hätte. Es ist eigentlich der Uhu, der ihnen das sagt, und keinen Erkenntnis, die als Ergebnis aus der Geschichte für die beiden Protagonisten selber erfahrbar wird – und damit für die Kinder. Dazu ist der Uhu ein Tier, vor dem beide tatsächlich Angst haben sollten. Da hilft dann auch nichts, dass er ihnen erzählt, er sei ja gerade nicht hungrig, weil er Pfannkuchen gegessen habe. Und auch die Rabeneltern machen sich übrigens ganz zurecht Sorgen um die beiden Kinder, immerhin sind die länger als einen Tag einfach so verschwunden. Da ist nicht schlüssig, dass das eine Angst sein soll, die es zu überwinden gilt. Dazu kommt, dass sie im Klappeninnentext als übervorsichtige Eltern geschildert werden, wenn einige weitere Ängste der Tiere vorgestellt werden. Und dann gibt es aber nur eine berechtigte Sorgen in der Geschichte, das ist nicht so gelungen.
Das ist so ein Bilderbuch, das auf das erste Durchblättern ganz nett ist, auch, weil die Bilder total charmant sind. Mir gefällt der Stil sehr gut. Dann kommen mir beim Lesen der Geschichte aber dann doch einige Stolperer.
Tolle Illustrationen, aber bei der Geschichte habe ich so ein paar Punkte. 3 von 5 Sternen.







