Vince Flynn American Assassin – Wie alles begann

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Inhaltsangabe zu „American Assassin – Wie alles begann“ von Vince Flynn

Im Dezember 1988 kommen beim Lockerbie-Bombenanschlag alle 259 Passagiere einer Boeing 747 ums Leben, darunter auch Maureen, die Verlobte des US-Collegestudenten Mitch Rapp. Ein Jahr nach ihrem Tod wird Mitch von der CIA rekrutiert und schließt sich dem geheimen Orion-Team an, das gegen den weltweiten Terror in den Kampf zieht. An Krisenherden in Europa, im Nahen Osten und Asien bewältigt er den Verlust seiner großen Liebe und sucht nach einem neuen Sinn für sein Leben. American Assassin erzählt die Anfänge der Karriere des knallharten Anti-Terror-Kämpfers Mitch Rapp. Der Auftakt zu einer globalen Bestseller-Reihe mit bislang 14 Bänden.

Auf der einen Seite so spannend und rasant, auf der anderen Seite ein Ermittler der absolut perfekt und dadurch öde wirkt.

— Buecherseele79
Buecherseele79

Mittelmäßiger Spionagethriller mit einem "überdurchschnittlich begabten" Actionhelden.

— glencoe1692
glencoe1692

Spannender Beginn, am Ende zu verwirrend. Schade!

— Ein LovelyBooks-Nutzer
Ein LovelyBooks-Nutzer

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  • Ein zweischneidiges Schwert...

    American Assassin – Wie alles begann
    Buecherseele79

    Buecherseele79

    24. May 2017 um 14:23

    Mitch Rapp ist noch jung an Jahren aber er hegt einen grossen Hass auf die Welt denn seine Liebste kam bei dem Lockerbie-Terroranschlag auf das Pan-Am-Flug 103 ums Leben.Irene Kennedy, eine Mitarbeiterin des CIA wirbt Mitch an, für eine Geheimaktion der CIA von der nicht mal die höchsten Regierungsbeamten wissen sollen/dürfen/müssen.In einem Trainingslager des alten aber sehr herrischen Stan Hurley soll Mitch und 5 andere Mitstreiter beweisen aus welchem Holz sie sind, denn nur die Besten dürfen in den Kampf ziehen.Einen Kampf auf den Mitch seit Jahren wartet, denn er will endlich alle Terroristen zur Verantwortung ziehen, sprich, ihnen die Rübe vom Hals schiessen.Auf der anderen Seite erleben wir den Terror und seine "Arbeit" durch die Arbeit von Sayyed und seinen Mitstreitern des Islamsichen Dschihad, die einen Gefangen der CIA haben und ihn nun foltern um all möglichen Informationen zu erhalten.Der Terror sowie die Finanzen um Männer, Waffen, Flugzeuge, Drogen und Co. zieht ein weiteres Netz von dem Libanon über Russland nach Deutschland in die Türkei-überall sitzen Menschen die durch den Terror reich geworden sind und sich auch weiterhin berreichern wollen.Doch nun steht der erste Einsatz von Mitch Rapp und Stan Hurley auf dem Plan und der sieht vor- dem Terrornetz erheblichen Schaden zuzufügen, koste es was es wolle, selbst das eigene Leben....Was für ein zweischneidiges Schwert, dieses Buch.Ich muss gestehen- ich habe den Trailer zum kommenden Film gesehen und fand diesen so genial dass ich unbedingt dieses Buch dazu lesen musste.Vorweg- der Schreibstil ist flüssig und leicht zu verstehen und der Autor nimmt auf jeden Fall kein Blatt vor den Mund wenn es um Ausdrücke oder Kampfeinsätze geht.Sympathisch waren mir Mitch und Stan nicht wirklich, ihre kindischen Reibereien von Beginn an gingen mir schon ziemlich auf die Nerven, bessern sich aber im Laufe der Geschichte.Die Hintergründe  zum Terror und wer wo wie die Strippen zieht- das hingegen fand ich unheimlich genial beschrieben, skrupellos und durchweg spannend.Gerade im letzten Drittel nahm das Buch nochmals ordentlich an Fahrt auf und ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen.Ganz grosser Minuspunkt- gerade zu Beginn-Mitch kann alles, er ist so eine Art Batman mit James Bond und Captain America in einem, also perfekt und obwohl keiner weiss wo er alles gelernt hat kann er es(ich meine Hallo- der CIA weiss doch sonst auch alles?!?!?) oder lernt unheimlich schnell...Im Laufe des Buches fällt dann der Blickpunkt mehr auf die Agenten als Team und ihre Zusammenarbeit sowie die Spionage und Aufträge die Terroristen auszuschalten.Von daher gebe ich 4 Sterne(wegen diesem Superman-Mitch kann alles- Gedöns wären es aber so nur 3 Sterne) und muss sagen- ich bin neugierig auf die weiteren Bände geworden.Ich denke für den ein oder anderen ist es auf jeden Fall ein spannender Thriller.

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  • Rezension zu "American Assassin"

    American Assassin – Wie alles begann
    Zsadista

    Zsadista

    08. April 2017 um 18:16

    Mitch Rapp hat 1988, nach dem Lockerbie Bombenanschlag seine Verlobte verloren. Mitch will Rache und arbeitet stark daran. Ein Jahr später wird er von der CIA rekrutiert. Dazu wird er einfach gekidnappt und von einer Frau in ein geheimes Trainingsareal gebracht. Dort wird er auf’s härteste geprüft und trainiert. Nach dem Abschluss des Trainings bekommt er auch schon gleich seinen ersten Auftrag … die Welt vor dem Bösen zu retten. „American Assassin“ ist ein Thriller aus der Feder des Autors Vince Flynn. Die Optik des Buches ist wirklich umwerfend. Alleine die Aufmachung, lies mich danach greifen. Als ich zu lesen anfing, war meine Euphorie leider schon nach der 5. Seite nach dem Prolog gedämpft bis verschwunden. Mit seinen 24 Jahren ist Mich Rapp besser als Superman, Batman und alle Superhelden des Marvel und DC Universums. Schlichtweg, er ist der Beste, der Besten, der Besten, der Besten, DER Beste. Tut mir leid, mit solchen Übermenschen komme ich nicht klar. Dass dann am Anfang auch noch fast 160 Seiten nur Lobhuddelei im Trainingslager beschrieben wird, trieb mir fast die Tränen in die Augen. Wie konnte die Welt jemals nur ohne Mitch Rapp bestehen. Dazu kommen die Klischees, dass einem die Luft weg bleibt. Selbst der obligatorische Nazi darf in dem Buch nicht fehlen. Der seine Pudel mehr liebt, als seine Gattin. Wobei hier wohl eher der gemeine deutsche Schäferhund angebracht gewesen wäre. Vielleicht sollte das aber auch humorvoll sein, ich kam jedenfalls aus dem Augenverdrehen fast nicht mehr heraus. Dazu noch die typische nordische Greta, mit den dicken Brüsten und den dunklen Haaren, die natürlich sofort mit dem Held im Bett enden muss. Wobei nordische Frauen wohl eher hellblond sind, aber wer wird da jetzt kleinlich sein. Am Ende habe ich mich dann wirklich durch über 500 Seiten Langeweile, Stöhnen, Augen verdrehen und Buchstaben gequält. Fakt für mich? Verschwendete Lesezeit. Ich kann das Buch echt nur Hardcore Fans von amerikanischen Heldensagen weiter empfehlen. Es ist mir wirklich ein Rätsel, wie das der Auftakt zu einer globalen Bestseller-Serie mit bislang 14 Bänden sein kann. Da muss es echt viele Hardcore Fans der Serie geben. 

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  • Für Fans von Profikillern mag's gehen...

    American Assassin – Wie alles begann
    glencoe1692

    glencoe1692

    10. February 2017 um 00:47

    Das Buch erschien als 1. Prequel in der Mitch Rapp Reihe und soll nach diversen erfolgreichen Büchern dem Leser zeigen, wie "alles begann". Daher ist es chronologisch vor Flynn's Debüt "Der Angriff" einzuordnen, obwohl erst Jahre später geschrieben.  Gelockt hat mich die Reihe schon länger, aber ich hatte immer noch Anderes (Besseres?) zu lesen.  Und nun, wo die beiden Prequel-Bände (dieser hier und "Kill Shot") auch in Deutsch veröffentlicht sind, muß ich ja nicht mehr mit dem chronologisch dritten Band beginnen. Daher war das hier mein erstes Buch der Reihe. Und gleich vorab: es wird nicht das Letzte bleiben, mit Kill Shot habe ich schon begonnen. Ob weitere folgen? Ich bin mir da nicht so sicher....  Der Protagonist wird von einer überaus begabten CIA-Talentjägerin "entdeckt" und angeworben. Für eine Ausbildung zum Profikiller im geheimen Staatsauftrag. Nur dass natürlich der Staat davon nichts wissen darf. Auch nicht, dass die CIA gleich ein ganzes Kommando zusammenstellt und ausbildet.  Die Ausbildung erfolgt natürlich  durch den besten Profikiller, den die CIA bis dahin hatte. Bis dahin.... denn nun kommt Supermann alias Mitch Rapp. Der verprügelt erst mal sofort den Ausbilder und beginnt dann erst mit dem Training. Damit nicht gleich alle merken, wie unglaublich gut er ist, nimmt er sich natürlich zurück und ist immer nur zweiter Sieger.  Außer beim Schießen, da hat er Defizite. Aber keine Sorge, er bekommt ein paar Stunden Nachhilfe, was ja üblicherweise für jeden Scharfschützen der Spezialeinheiten ausreichend ist. Oder doch nicht? Für den überaus talentierten Rapp reicht es, er schießt jetzt sogar besser als die Lehrgangsteilnehmer, die vorher bei den SEALS waren.   Dann taucht noch ein überdurchschnittlich guter Seelenklempner auf, der letzte Zweifel an der Eignung des künftigen Agenten ausräumt, ihm die Perfektion bescheinigt und schon wird er in den ersten Kampfeinsatz geschickt.  Den löst er natürlich entgegen jeder Weisung im Alleingang, mit Bravour, versteht sich.  Und  schon folgen die nächsten Aufträge, kreuz und quer durch Europa. Ruck-zuck sind alle Bösewichte ausgelöscht, die seinerzeit für das Lockerbie-Attentat verantwortlich waren.  Natürlich werden auch gleich sämtliche ihrer Bankkonten geleert und somit sowohl der KGB-Nachfolger als auch sämtliche Kriegsparteien im Beirut-Konflikt um ihre Millionen gebracht.  So schnell ist's zusammmengefaßt und man könnte denken, es handelt sich um rasende Action. Dem ist aber nicht so. Schon die Ausbildung wird durch langatmige Beschreibungen und endlose Gespräche des Seelenklempners mit der Agentenführerin und dem Abteilungsleiter unerträglich gestreckt. Die reinen Action-Szenen hingegen kommen recht kurz dabei weg. Muß aber wohl so, denn Rapp hält sich ja auch nicht sehr lange auf...  Der Schreibstil und der Ausdruck sind gewöhnungsbedürftig: "er versenkte ein Stück Blei im Körper" des Gegners... oder: "er stürzte in die Tiefe, während der harte Asphalt unter ihm auf eine zeitnahe Begegnung lauerte".  Was ist das denn? Groschenroman!  Spannung kommt gelegentlich auch auf. Wird aber schnell wieder zunichte gemacht, indem mitten in der Aktion dann mal schnell ein Orts- und Szenenwechsel vorgenommen wird, wo sich z. B. seine Gegner in endlosen Disputen ergehen, die den Spannungsbogen wieder voll entspannen. Wenn wir dann wieder an den Ort der Aktion zurück kehren, ist von Spannnung nichts mehr verblieben. Rapp hat in der Zwischenzeit schon wieder alles allein gelöst, ohne uns mit langen Beschreibungen der Aktion aufzuhalten. Das macht er dann viel lieber mit endlosen Disputen seiner Vorgesetzten und seiner Gegner.  Recherchen für das Buch? Fehlanzeige. Man erfährt nichts über den 15-jährigen Bürgerkrieg in Beirut, der wird nur immer wieder angesprochen, aber nicht vertieft. Und man kann nur schlußfolgern, dass der Autor nicht gedient hat und sich nicht mit der Waffentechnik befaßt hat. Sonst hätte er gewußt, daß es nicht möglich ist, mit einer MP5 alle 30 Patronen in einem langen, durchgängig gezielten Feuerstoß heraus zu jagen. Hätte er Schießen gelernt, hätte er gewußt, daß er spätestens nach dem 3. Schuß nur noch die ungefähre Richtung bestimmen kann.  Aber ich will hier nicht nachholen, was der Autor versäumt hat.   Der bedient aber viel lieber alle gängigen Klischees: Die "Hadschis" entführen alle Amis, die sie bekommen können, foltern sie bestialisch und erpressen dann Lösegeld. Die Russen beim FSB stammen alle noch vom KGB, liegen in 5-Sterne-Hotels rum, saufen Wodka ohne Ende und umgeben sich mit unfähigen Leuten, die aber alle in der Speznas ausgebildet wurden. Zudem handeln sie alle mit Waffen und bereichern sich. Ist doch klar, weiß doch ein jeder, sogar ein Autor ohne dass er groß recherchieren muß. Gelesen habe ich das Buch, weil die Serie doch zahlreiche positive Bewertungen bekommen hat. Natürlich gab es auch einige negative Kritiken  bis hin zum totalen Verriß. Aber die gibt es immer wieder. Ich wollte mir mein eigenes Urteil bilden.   Fazit: die diversen 5-Sterne-Wertungen halte ich bei weitem nicht für gerechtfertigt. Es gibt aber auch etliche erheblich schlechtere Versuche in der Rubrik "Spionagethriller".  Die Frage, wer die Reihe zum Bestseller erklärt hat, spare ich mir. Die Praktiken der Verlage sind hinlänglich bekannt.  Einem Vergleich mit einem Johann Löwen, David Baldacci oder Daniel Silva hält er auf keinen Fall stand.  Den Mitch-Rapp-Fans sei aber gesagt, ja, ich habe mit dem 2. Prequel bereits begonnen. Jeder soll eine 2. Chance  haben, auch Vince Flynn. Zumal aus der Reihe noch einige auf dem SUB liegen.

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    • 2
  • American Assasin

    American Assassin – Wie alles begann
    lenar

    lenar

    13. October 2016 um 19:48

    „American Assassin – Wie alles begann“ ist in der Festa Crime Reihe erschienen, genauso wie „Bleiche Knochen“ und da mir das Buch sehr gut gefallen hat, war ich gespannt, wie es wohl mit dem Buch aussieht. Das Thema „Terror“ hat mich besonders interessant, einfach weil es ein sehr aktuelles Thema ist – leider. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir sehr leicht. Der Schreibstil von Vince Flynn ist sehr angenehm zu lesen. Er schreibt sehr direkt und hat keine Scheu davor, auch brutal zu schreiben. Der Protagonist Mitch Rapp ist ein sympatischer Charakter. An ihm mochte ich aber leider nicht, dass er alle Klischees bedient hat. Er wirke für mich wie ein zweiter James Bond und das machte es stellenweise sehr unrealistisch. Generell hatte ich leider manchmal das Gefühl, dass der Autor einfach noch mehr möchte und immer etwas drauf legen muss. Manche Szenen wirkten sehr unrealistisch, sodass ich da ein oder andere Mal kopfschüttelnd vor dem Buch saß. Dennoch ist die Geschichte spannend und es macht Spaß sie zu lesen. Am Anfang erfährt man viel über Mitch und diese Passagen zogen sich etwas in die Länge. Nachdem dies aber geschafft war, wurde das Buch spannend und richtig gut. Fazit:„American Assassin – Wie alles begann“ ist ebenfalls ein richtig gutes Buch in der Crime Reihe. Sobald man den Anfang „überstanden“ hat, wird es super spannend und macht unheimlich viel Spaß zu lesen. Eine klare Leseempfehlung für alle Crime Fans!

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  • Kurzweilige Unterhaltung mit kleineren Schwächen

    American Assassin – Wie alles begann
    sapadi

    sapadi

    11. October 2016 um 12:22

    Bis zu diesem Roman war mir die Buchreihe von Vince Flynn mit dem Protagonisten Mitch Rapp vollkommen unbekannt. So passt es ganz gut, dass es sich um ein Prequel handelt und für mich ein Einstieg ist.Der Autor erzählt die Vorgeschichte zu den bereits dreizehn vorhandenen Romanen und hier wird geschildert wie er nach dem Terrorakt von Lockerbie angeworben und ausgebildet wird um seine Mission zu erfüllen.Der spannende Agentenroman besitzt einen klaren Handlungsstrang mit einigen Wendungen. Es gibt ab und zu kleinere Längen, die sich aber im Rahmen halten.Der Schreibstil ist unterhaltsam, wenn auch manchmal direkt und sogar brutal. Es werden einige Klischees bedient, so ist der Protagonist ein nahezu unverwundbarer Held, der einfach alles kann. Insgesamt lässt sich das Buch durch den Schreibstil schnell und einfach lesen.Im Mittelpunkt steht der Protagonist Mitch Rapp, der nach meiner persönlichen Meinung ein wenig überzeichnet ist um realistisch zu wirken, jedoch zum Genre und Roman noch ganz gut passt.Fazit: Kurzweilige Unterhaltung mit kleineren Schwächen und ein wenig zu übertriebener Heldenmut des Protagonisten, somit drei Sterne.

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  • Ein Jäger lernt das Töten

    American Assassin – Wie alles begann
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. October 2016 um 18:03

    Mitch Rapp ist jung und voller Groll. Bei dem Lockerbie-Anschlag kam seine große Liebe ums Leben. Seitdem kennt er nur ein Ziel: Terroristen jagen. Denn das ist seine Auffassung von Gerechtigkeit. Doch bevor er an die Bösen ran darf, muss er ein Training durchleben, das bisher wenige überstanden. Packt er es?„American Asssassin“ ist das Prequel zur weltweit erfolgreichen Mitch-Rapp-Reihe von Vince Flynn und hat mir in weiten Teilen gut gefallen. Der Autor erschafft einen tollen Agentenroman, der leider auf den letzten 120 Seiten die Luft und Spannung verliert.Die Geschichte wird von einem auktorialen Erzähler berichtet. Dabei folgt man nicht nur der Hauptfigur Mitch Rapp und seinen Weg in das geheime Orion-Team, sondern umgibt sich auch mit Terroristen im Libanon und verhandelt mit Russen in Moskau. Vince Flynn zieht seine Leser tief in den Sumpf aus Korruption, Terroristenfinanzierung, Folter und Jagd. Das hat mir gut gefallen, zumal der Autor dabei den ein oder anderen sarkastischen Seitenhieb übrig hat.Die Figuren, allen voran Mitch, wirken realitätsnah und menschlich. Gut, der ehemalige Collegestudent wird in den ersten Kapiteln schon fast übersteigert heldenhaft und großartig dargestellt, aber es passte in meinen Augen sehr gut zur gesamten Story. Auch die Bösen bekommen ihre Ecken und Kanten, was sie somit grau und nicht nur durchgängig böse-schwarz erscheinen lässt. Und obwohl man mit Mitch auf tödliche Mission geht, habe ich den jungen Mann direkt ins Herz geschlossen.Die Story hat mich gerade zu Beginn in ihren Bann gezogen. Ich kroch mit Mitch durch Matsch, habe mit ihm den Verlust seiner großen Liebe verdaut und die erste Mission bestritten. Dies hat mir unheimlich viel Spaß gemacht. Agententhriller haben es mir in letzter Zeit sehr angetan und Vince Flynn scheint hier echtes Talent zu haben.Nur leider geht dem Roman ca. 120 Seiten vor Schluss die Puste aus. Es wird immer verworrener, die Terroristennetzwerke werden immer größer, die Verkettungen immer dichter, so dass ich nicht mehr durch sah, wer jetzt wen wie warum folterte und betrog. Auch wenn ich für Verschwörungen immer zu haben bin, war mir das hier zu viel und auch zu unspannend heruntergerasselt. Gern hätte ich, und da bin ich wie Mitch, einfach die bösen Jungs gejagt, gestellt und kalt gemacht. Der Hintergrund ist mir wichtig, aber dafür muss er auch spannend sein. Das fehlte hier leider.Und so verlasse ich Mitch bei seiner ersten Mission mit einem Magengrummeln. So sehr ich ihn mochte, so wenig sagte mir der späte Verlauf zu.Der Stil von Vince Flynn ist sehr gut und flüssig zu lesen. Seine Erzählweise ist fesselnd, bildreich und er setzt die Details über Waffen, Tötungsmethoden und Co. geschickt ein.Fazit: ein tolles Prequel, aber ich glaube, der Autor kann wesentlich mehr. Daher nur eine eingeschränkte Empfehlung.

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  • American Assassin

    American Assassin – Wie alles begann
    vormi

    vormi

    27. September 2016 um 09:37

    Im Dezember 1988 kommen beim Lockerbie-Bombenanschlag alle 259 Passagiere einer Boeing 747 ums Leben, darunter auch Maureen, die Verlobte des US-Collegestudenten Mitch Rapp.Ein Jahr nach ihrem Tod wird Mitch von der CIA rekrutiert und schließt sich dem geheimen Orion-Team an, das gegen den weltweiten Terror in den Kampf zieht. An Krisenherden in Europa, im Nahen Osten und Asien bewältigt er den Verlust seiner großen Liebe und sucht nach einem neuen Sinn für sein Leben.American Assassin erzählt die Anfänge der Karriere des knallharten Anti-Terror-Kämpfers Mitch Rapp. Der Auftakt zu einer globalen Bestseller-Reihe mit bislang 14 Bänden.Die ist die Klappentext-/Inhaltsangabe auf amazon.deIch habe das Buch ohne Vorkenntnisse der anderen Bände gelesen. Aber da hier ja als Untertitel "Wie alles begann" steht, habe ich das guten Gewissens machen können. Und genau das stimmt auch.Ich bin sehr gut in die Story reingekommen, die Ausbildung von Mitch Rapp war spannend und interessant.Leider war er mir da schon als zu großer Überflieger dargestellt. Denn auch wenn er das große Ziel hat, seine Freundin und die anderen Opfer des Fluges, der über Lockerbie abgestürzt ist, zu rächen, dann ist seine außerordentliche Begabung doch etwas überzogen.Auch war mir das ganze Buch doch etwas zu klischeehaft und streckenweise ein wenig langatmig.Aber ich kann mir gut vorstellen, daß besonders das klischeehafte Genre-Liebhaber nicht abschrecken wird und sie das Buch trotzdem mögen.Deshalb gebe ich vorsichtige 3 Sterne.Mich hat es nicht geschafft zu überzeugen und ich bin auch nicht neugierig auf die anderen 14 Bände der Mitch-Rupp-Reihe geworden.

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