Vince Flynn Der Feind

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Inhaltsangabe zu „Der Feind“ von Vince Flynn

Auge in Auge mit dem Feind Jahrelang hat CIA-Agent Mitch Rapp sein Land gegen die Terroristen verteidigt und sich damit nicht nur Freunde gemacht. Doch als in Saudi-Arabien jemand einen Preis auf seinen Kopf aussetzt und seine Frau einem Attentat zum Opfer fällt, eskaliert die Lage. Zwischen Wut und tiefster Verzweiflung schwankend, macht sich Rapp schließlich auf, die Schuldigen zu finden. Die Spur führt nach Europa …

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  • - Hypochrisy -

    Der Feind
    Hypochrisy

    Hypochrisy

    28. July 2014 um 07:00

    Jahrelang hat CIA-Agent Mitch Rapp sein Land gegen die Terroristen verteidigt und sich damit nicht nur Freunde gemacht. Doch als in Saudi-Arabien jemand einen Preis auf seinen Kopf aussetzt und seine Frau einem Attentat zum Opfer fällt, eskaliert die Lage. Zwischen Wut und tiefster Verzweiflung schwankend, macht sich Rapp schließlich auf, die Schuldigen zu finden. Die Spur führt nach Europa …

  • Rezension zu "Der Feind" von Vince Flynn

    Der Feind
    MichaelSterzik

    MichaelSterzik

    28. May 2009 um 19:30

    In den Zeiten des Terrorismus das unzählige Gesichter aufzeigt, haben die Geheimdienste der Länder ihre ganze eigenen Interessen und operieren wahrscheinlich öfters in einer Grauzone der Gesetzgebung. Männer und auch Frauen der Geheimdienste leisten oftmals gefährliche Arbeit und tragen ein enormes Risiko was Leib und Leben angeht, aber auch ihre nächsten Angehörigen, ihre Freunde, Bekannten und Verwandte, und nicht zuletzt die Ehepartner und Kinder sind gefährdet, sollte jemals irgendeine feindlich ausübende Fraktion Licht ins Dunkel bringen, soll heißen die "eigentliche" Identität aufdeckt. Ihre tagtägliche Arbeit, vielleicht in Feindesland oder ein einer terroristischen Zelle verlangt vieles, alles von den jeweiligen Menschen die innerlich die Ideologie eines Staates vertreten und ausüben. In Geheimdiensten gibt es keine Moral, keine Ethik, erst recht kein "gut" und "böse", keine Gesetze, hier regieren oftmals die politischen und religiösen Wahnvorstellungen, die unberechenbar sind. Der Preis dafür kann manchmal zu hoch dafür sein. Persönliche Opfer müssen gebracht werden, auch hier sind sich diese Männer und Frauen dessen sicherlich bewusst. Ihre Arbeit bleibt im Verborgenen, ihr Lohn kann die Rettung von Menschenleben sein, aber an die Öffentlichkeit werden solche Aktionen niemals kommen. Es sei denn es geht etwas Grundlegendes schief, dann wird es peinlich und ungemütlich, denn nicht immer stehen die Regierungen und Staatsoberhäupter verantwortungsvoll hinter ihren Geheimdiensten. Der amerikanische Autor Vince Flynn erzählt in seinem neuen Roman "Der Feind" sehr eindrucksvoll von den Risiken und den Gefahren eines Geheimdienstlers. - Story - Geschichte - Mitch Rapp ist seit ca. 15 Jahren aktiv in einer paramilitärischen Einheit des CIA - des berühmten und berüchtigten Geheimdienstes der USA tätig. Sein Aufgabengebiet hat sich seit 9/11 auf die Aufspürung und Liquidierung von Terroristen spezialisiert. Er ist ein Spion, ein staatlicher Auftragskiller mit vielen Erfolgen die er vorzuzeigen hat, aber genauso ist er liebender und besorgter Ehemann. Sein Privatleben versucht er so weit es ihm möglich ist abzuschirmen, aber seine Frau Anna Rielley ist sich den Risiken den ihr Mann ausgesetzt ist durchaus bewusst. Genauso gerne und gut weiß sie auch, dass der Geheimdienst ein Spielball der politischen Interessen sein kann, schließlich ist sie als bekannte NBC - Korrespondentin für das weiße Hause meistens sprichwörtlich immer im Bilde. Rapp ist sich bewusst das er mit seinen Aktionen eine gewisse Anzahl von Feinden produziert hat, die ihn gerne beseitigt sehen möchten. Deshalb reagiert er anfänglich auch nicht sonderlich verängstigt oder vorsichtig als er von einem befreundeten Geheimdienst hört, dass auf seinen Tod ein Preis ausgesetzt ist. Fast schon zur Routine gewordene Drohungen aus der fundamentalistischen Welt des Islams bringen den altgedienten und erfahrenen Agenten nicht aus der Ruhe. Doch diesmal liegen die Dinge anders. Ein saudi-arabischer Prinz hat persönliche Interessen Rapp zu töten und setzt eine phänomenale Geldsumme als Preis aus, zudem Bilder von Der Feind / Flynn, Vince Der Feind wendet er sich an einen Ex-Stasi Agenten der sich zur "Ruhe" gesetzt hat und demjenigen dient der am meisten für seine Fähigkeiten bezahlt. Doch dieser will sich seine "sauberen" Finger nicht selbst mit Blut und Tod bedecken und beauftragt seinerseits das wohl gefährlichste Duo in seiner Branche, die den Preis noch einmal festlegen und nach ihren eigenen Regeln kooperieren. Inzwischen gibt es in der CIA und der Regierung interne Probleme zu lösen die vielleicht dazu beitragen das Rapp die Gefährlichkeit der Situation um ihn falsch einschätzt, zu dem kommt noch die überraschende Feststellung das er in wenigen Monaten Vater wird. Claudia und Louie das Paar, dass das Attentat ausführen wird, bereiten sich minutiös auf ihren Einsatz vor. Sie haben jahrelange Erfahrungen was das Töten von Menschen angeht, ihr Fehlerquotient bewegt sich gen "0". Mit diesem letzten Auftrag, der ihnen vielversprechend viel Geld einbringen soll, möchten sie ihr gewaltreiches Leben für immer hinter sich lassen und sich eine Existenz aufbauen. Claudia erwartet wie Anna Rielley auch ihr erstes Kind, sie ist gegen die Tötung von Mitch Rapp den sie auf der Seite des guten sieht, doch Louie der als der Mann gelten möchte der Rapp getötet hat und das Geld als Hilfe für ein neues Leben ansieht, kann seine Freundin überzeugen, diesen letzten "Job" anzunehmen. Das Attentat gelingt scheinbar, dass Haus von Mitch Rapp und seiner Frau Anna Rielley wird bei einem Bombenanschlag der als Gasunfall getarnt wird, vollständig zerstört. Anna Rielley stirbt in den Trümmern ihres Hauses, ihr Mann Rapp überlebt zufällig das Attentat wird aber selbst schwer verletzt. Im Krankenhaus erholt sich Rapp von seinen Verletzungen, er schwebt sich einer unbändigen Wut und einer verzweifelten Trauer um den Verlust seiner liebenden Frau und seines ungeborenen Kindes. Auch die Regierung und die CIA befürchten einen Rachefeldzug von Rapp der die ohnehin schon angespannte diplomatische Situation zu den Ländern des Islams eskalieren lassen könnte und der zu einem wahren Flächenbrand ausufern könnte. Aber auch zwischen den beiden Killern eskaliert die persönliche Lage - Claudia von der Schwangerschaft beeinflusst hat Angst davor das sich Mitch Rapp rächen könnte und tatsächlich schmiedet dieser mit Unterstützung von Freunden und stiller Akzeptanz der Regierung und der CIA ganz eigene Rachepläne. -Kritik - Vince Flynn hat mit seinem sechsten Roman "Der Feind" aus der Reihe mit Mitch Rapp eine sehr vielschichtige und auch mit Tiefgang versehene Geschichte erzählt. Die politische Situation der vereinigten Staaten wird zwar nicht erklärt, die nicht zu leugnende Fahrlässigkeit eines Krieges gegen den Terror wie er jetzt gekämpft auch nicht verklärt, in diesem Roman spielen die Einzelschicksale der Protagonisten die wesentlich und die einzige Hauptrolle. Das die CIA über einen legitimierten Tötungsbefehl verfügt, kann niemand abstreiten, nicht seit 9/11 und vorher, nun ja wer gibt das in einem demokratischen Land schon gerne zu. Stillschweigende Akzeptanz auf allen politischen aber auch sozialen Ebenen. Das Glück von vielen steht gegen das Leben des einzelnen. Eine Gleichung die sicherlich nicht immer fair und kaum der Gesetzgebung Ausdruck und Glaubwürdigkeit verleiht. Die Intrigen innerhalb einer geheimdienstlichen Organisation, Macht- und Verantwortungsbewusstsein werden anhand von Beispielen analysiert auch die Direktive des Präsidenten innerhalb seines Stabes von politischen Beratern umringt wird in mehreren Situationen thematisiert. Wer Macht besitzt setzt sie ein und wird diese kampflos auch nicht gerne aufgeben wollen, eine gewisse Moral wie wir Außenstehende sie vielleicht erwarten wird nicht gelebt. Politik und Geheimdienste laufen nicht immer systematisch zusammen, sie bewegen sich oftmals konträr gegeneinander. Wie im Roman selbst der Präsident der USA schon sagte, es gibt vor ihm die CIA, während seiner Amtsperiode und schließlich wird es diese auch tendenziell nach seiner Regierungszeit geben. Mit jedem Wechsel an dieser Position werden die Interessen neu strukturiert und die Geheimdienste passen sich dieser halt an. Die politische Nachricht in diesem Fall ist in "Der Feind" zwar versteckt, aber beim zweiten lesen und nachdenken, besticht sie in einer wahren Offenheit. Zweiter wichtiger Ansatzpunkt in diesem Roman ist das Leben der Auftragskiller und das miteinander. Alleine das Wort "Killer" assoziiert etwas sehr negatives, ein Zustand des Tötens ist ja immer etwas recht endgültiges. Dass diese Charaktere ein Privatleben haben mit den Sorgen, den Nöten und den Ängsten jedes anderen Menschen überlegt sich der Außenstehende nicht. Und gerade hier an dieser Stelle setzt der Autor die Geschichte fort und macht sich grundlegende Gedanken über das Seelenleben seiner Figuren. Die Dialoge zwischen Claudia und Louie sind höchst aufschlussreich und vermitteln wirklich einen Grundlegenden Dialog der sich parallel zur Handlung konsequent ausbaut. Die Personen obgleich sie töten sind nicht neutral bis zu dem Zeitpunkt als sie den letzten schicksalshaften Aufrag annehmen. Sie wären es gerne, sie würden gerne ideologisch zwischen den Welten stehen, aber das tun sie nicht. Ihre Kaltblütigkeit die in solch einem Beruf von absoluter Notwendigkeit ist, beginnt zu bröckeln, ihre "Menschlichkeit" wird von Auftrag zu Auftrag größer, ständig hinterfragen sie ihre Aktionen und werden skeptischer, nicht vorsichtiger. Ihre Menschlichkeit berührt einen, immer mehr. Ihre Entschlossenheit und letztlich ihre Schwäche, ihr Eingeständnis vielleicht doch etwas falsches getan zu haben verstärkt sich noch mehr als sie begreifen das Rapps Frau Schwanger war. Sie zu töten war nicht vorgesehen, in der Branche würde man sagen ein Colleteralschaden. Aber der Tod hat nun mal einen endgültigen Charakter. Auch die Person von Mitch Rapp ist vielschichtig, zwar wird er in den Anfängen als eiskalter Killer geschildert, doch hat er scheinbar sein Herz am rechten Fleck. Seine Frau Anna hat ihn wohl dahingehend erzogen Herz zu zeigen, sich privat von den Grauen abzuwenden und ist der gute Engel in ihrer Partnerschaft. Vince Flynn hat einen sehr, sehr spannenden Roman verfasst, sicherlich wirkt der Plot, die Geschichte recht eindimensional, aber das ist sie nicht. Die Inhalte sind nicht nur der Action anzusiedeln, vielmehr besteht der Dialog aus greifbaren und gut in Szene gesetzten Dialogen. Sicherlich ist die brutale Sichtweise der Attentate bis ins kleinste Detail geschildert doch kann der interessierte Leser durchaus etwas über die Arbeitsweise von Auftragskillern erfahren, und noch mehr über die Psychologie der Täter. Die Botschaft des Buches könnte auf dem ersten Blick lauten: Auge um Auge = Zahn um Zahn, doch es kann auch anders kommen. Wichtig ist auch das Rapp es auch begreift zwischen den Tätern zu unterscheiden, mit seinem jetzigen persönlichen Schicksal sieht er seine Position aus der radikalen Perspektive eines "Angehörigen" und nicht aus der subjektiven Rolle des "Killers" der er nun mal auch ist. Wer ist letztlich der Kern des ganzen Terrorismus, wo ist der Anfang, und wer ist das Ende? Gibt es überhaupt ein Ende in dieser Kette von Gewalt, Anschlägen und Rache? Zwischen Genugtuung und einer immer wiederkehrenden Profilneurose einzelner verwirrter Charaktere? Vince Flynn baut einen Realismus auf der bestechend und eindrucksvoll wird, sicherlich verurteilt auch er den Terrorismus, leider aber nur recht einseitig, die bösen sind für ihn ganz klar die arabischen Staaten mit ihrer verklärten und getrübten Sicht des Islams, ein Manko der Geschichte zweifelsfrei. Doch den einen und für mich wichtigsten Part der Geschichte, die analytische Erörterung der Dialoge zwischen den einzelnen Personen und Gruppierungen Fraktionen und des Killerpaares retten den Roman vor einem durchschnittlichen Standardwerk. Am Ende fragt man sich wirklich; Wer ist der Feind, oder produziert man die von selbst, ohne es zu wollen? Nimmt man eine gewissen Art von entstehenden Terrorismus in Kauf? Fazit Ich kann dem Roman "Der Feind" allen Freunden des Genre "Agenten, Spionage und Terrorismus" außerordentlich empfehlen. Der Roman weißt sicherlich Ähnlichkeiten mit Romanen aus der schriftstellerischen Feder eines Robert Ludlum auf, doch stehen hier die Dialoge mit der Action in Vordergrund und nicht die bloße Actionfeuerwerk anderer Autoren. Wichtig war hier eine gekonnte Mischung aus Fakten, Fiktion und menschlichen, verletzbaren Figuren die man nicht in ein Klischee einzuordnen vermag. Das Lesen hat Spaß gemacht und ich habe mit den Figuren mitgelitten und gekämpft, nicht nur mit den "guten" Charakteren. Jede Figur hatte seine eigene Motivation, seinen eigenen Antrieb und das kommt hier brilliant und wichtig zur Geltung. - Autor - Vince Flynn, geboren 1966 in St. Paul, Minnesota, arbeitete in der PR-Branche und verbrachte einige Zeit im US-Elite-Corps der Marines, in dem er Kampfpilot werden wollte. Bald entdeckte er jedoch seine wahre Leidenschaft und eroberte mit dem Schreiben hochaktueller Politthriller die Bestsellerlisten. Für die TV-Serie "24" ist er seit 2005 als Berater tätig. Mit seiner Frau und drei Kindern lebt er in Minneapolis. Alle seine Romane erscheinen bei Heyne Produktinformation Broschiert: 608 Seiten Verlag: Heyne TB (1. November 2007) Sprache: Deutsch ISBN-10: 3453265289 ISBN-13: 978-3453265288 Danke fürs Lesen und Kommentieren Michael Sterzik

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  • Rezension zu "Der Feind" von Vince Flynn

    Der Feind
    Jens65

    Jens65

    28. June 2008 um 20:04

    DER FEIND ist der sechste Band der Mitch-Rapp-Reihe und bietet abermals die gewohnt packende Unterhaltung.. Positiv: Die Charaktere haben nun auch Emotionen und durchleben innere Konflikte. Ein guter Schritt, der nicht auf Kosten der Spannung geht. Insgesamt ist auch DER FEIND ein lesenswerter Politthriller in bester Tradition von Robert Ludlum oder Tom Clancy, auch wenn der Rachefeldzug von Mitch Rapp einen etwas faden Beigeschmack hat.

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  • Rezension zu "Der Feind" von Vince Flynn

    Der Feind
    ombix

    ombix

    14. May 2008 um 12:35

    Tja, bei Buch 6 um den CIA-Agenten Mitch Rapp angekommen und noch immer ist man ihn nicht satt. Sympathische Personen, gute Handlungsstränge. Geniale Buchreihe, die ich jedem empfehlen würde. Freu mich schon auf den nächsten Roman!