Vincent Delecroix Der Schuh auf dem Dach

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Inhaltsangabe zu „Der Schuh auf dem Dach“ von Vincent Delecroix

Ein Schuh liegt einsam und allein auf einem Dach in Paris. Die Bewohner des Hauses gegenüber inspiriert er auf jeweils ganz verschiedene Weise. Dieser philosophische Roman, der in Frankreich monatelang auf der Bestsellerliste stand, erzählt voller Poesie vom Zauber des Erzählens und davon, dass es im Leben stets viele Blickwinkel gibt. Ein kleines Mädchen, das nicht schlafen kann und seinem müden Vater von einem Engel auf dem Dach gegenüber erzählt; ein melancholischer Hund, der sich plötzlich vor seinem Herrchen fürchten muss; ein verliebter Einbrecher, der sich rächen will; eine unglückliche junge Frau, die von einem illegalen Einwanderer verlassen wurde - wir treffen sie in einem Pariser Mietshaus an, und jeder von ihnen ist irgendwie einsam. Sie alle betrachten, jeweils aus einer anderen Wohnung heraus, einen Schuh, der in der Dachrinne gegenüber liegt und von dem niemand weiß, wie er dort hingekommen ist. Die Geschichte jedes einzelnen kreist um diesen ganz profanen Gegenstand, der zum Sinnbild wird für das, was einem im Leben manchmal fehlt. Vincent Delecroix erzählt mit betörend französischem Charme und einer großen Liebe zum Menschen. Seit Erscheinen in Frankreich begeistert Der Schuh auf dem Dach Buchhändler und Leser, und im Herbst 2007 war er für alle wichtigen Literaturpreise nominiert.

abgebrochen

— harakiri
harakiri

Ein unscheinbar wirkendes Buch, das mit feinfühlig erzählten und philosophisch angehauchten Geschichten über das Leben aufwartet. Lesenswert

— wunderfitz
wunderfitz

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  • Der Schuh oder Schuhe auf dem Dach

    Der Schuh auf dem Dach
    Greedyreader

    Greedyreader

    14. February 2016 um 17:32

    Der Schauplatz des Romans ist ein großes Mietshaus in einem der weniger feinen Viertel von Paris in der Nähe der Gare du Nord. Die Bewohner blicken nicht nur in den Innenhof, sondern auch in die gegenüberliegenden Wohnungen - einige sehen das kleine Mädchen nachts am Fenster - und auf die Gleise, die aus dem Bahnhof hinausführen. Der Bahnhof ist so nah, dass die Bewohner die Vibration in ihren Wohnungen spüren, wenn Züge vorbeifahren. In zehn Episoden erzählt der Autor von Begebenheiten im Leben der Bewohner, die alle irgendwie mit einem Schuh zu tun haben, der in fast allen Geschichten aus unterschiedlichen Gründen auf dem Dach landet. Der Schuh ist jedoch nicht die einzige Verknüpfung der sehr unterschiedlichen Episoden. Die Bewohner kennen einander, wissen von den Lebensumständen der anderen. Es gibt sogar denkende und sprechende Haustiere, die ebenfalls mitbekommen, was passiert und sich darüber unterhalten: die Katze Zerberus hat den nächtlichen Besucher in der Wohnung seiner Exfrau erkannt und erzählt den anderen davon, aber keiner glaubt ihr. Das ist überwiegend witzig und amüsant erzählt - typisch französisch für mich -, aber es lässt sich nicht mühelos konsumieren wie ein Krimi, nicht nur, weil es keine fortlaufende Handlung mit einem überschaubaren kleinen Personenkreis gibt. Witzig finde ich vor allem, dass er Autor so tut, als existiere für die erzählten Begebenheiten eine Realität außerhalb der Fiktion: die Personen der einen Episode sprechen über die Erlebnisse der anderen. Es ist auch ein Roman über das Geschichtenerzählen und Schreiben selbst: In einer Fußnote (!) spricht eine der Personen über den vergeblichen Versuch, einen Roman mit dem Titel "Der Schuh auf dem Dach" zu schreiben. Stattdessen entstand die Abhandlung "Rachsucht" - eine der Geschichten dieses Romans -, die der fiktive Autor leider verlegt hat. Mit einem Augenzwinkern nennt der Autor Vincent Delecroix einige der Personen in seinem Roman "Vincent". Das alles finde ich sehr gelungen, obwohl ich nach der Lektüre des Romans nicht ganz so begeistert bin wie von der Leseprobe. "Quand je pense à tous les livres qu´il me reste à lire, j´ai la certitude d´être encore heureux." Jules Renard

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  • Typisch französische Sommerlektüre

    Der Schuh auf dem Dach
    wunderfitz

    wunderfitz

    23. July 2013 um 20:27

    Paris, unweit des Gare du nord. Die Menschen hier leben ihr Leben. Sie bringen die Kinder zu Bett, richten Feste aus, gehen ihrer Arbeit nach. Sie leiden und lieben, verzweifeln, hoffen, versuchen immer wieder aufs Neue, das Beste aus ihrem Leben zu machen. Jeder auf seine Art und Weise. Alles scheint normal, so wie in jedem Wohnviertel eigentlich. Wenn da nicht dieser Schuh wäre. Der Schuh auf dem Dach. Für jeden scheint er eine andere Bedeutung zu haben. Manche treibt er in den Wahnsinn, erinnert sie an verlorene Lieben oder bittere Triumphe, andere wiederum können und wollen ihn nicht mehr missen. In 10 kleinen Geschichten erzählt Vincent Delecroix mit einer wunderbaren Feinfühligkeit, wie dieser Schuh auf das Dach gelangt sein könnte. 10 Geschichten, die alle ganz verschieden sind, von den unterschiedlichsten Personen handeln und jedes Mal auf eine ganz neue Art und Weise erzählt werden. Und doch schafft es der Autor, diese Geschichten zu einem runden Ganzen zu verbinden. Immer wieder finden sich kleine Andeutungen und Querverweise zu den anderen Geschichten und wenn es auch nur in einem Nebensatz geschieht. So fühlt sich der Leser selbst ein wenig an der Nase herumgeführt und fragt sich neugierig, wie der Schuh denn nun tatsächlich auf das Hausdach gelangt ist. Ich muss gestehen, das Ende hat mich ein wenig - enttäuscht ist vielleicht nicht das richtige Wort, denn es führte zu einem runden Abschluss, aber irgendwie hätte ich etwas anderes erwartet und war dann mit dem tatsächlichen Ende etwas unzufrieden. Dennoch haben mir die kleinen Geschichten um das Leben der Hausbewohner sehr gefallen. Alle unterschiedlich warten sie doch immer mit einer überraschenden Wendung auf, manche eher heiter, andere melancholisch - aber alle einen gewissen französischen Charme versprühend, der im Detail sitzt. Ein schönes und verträumtes Buch für den Sommer, das man gemütlich in der Hängematte liegend lesen kann, das aber dennoch mit Tiefgründigkeit und einer subtilen Poetik aufwartet, die man beim Lesen des Klappentextes gar nicht erwartet hätte. Denn der studierte Philosoph, der Delecroix nun mal ist, tritt hier durchaus auch zu Tage.

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  • Rezension zu "Der Schuh auf dem Dach" von Vincent Delecroix

    Der Schuh auf dem Dach
    Mikki

    Mikki

    27. July 2012 um 16:01

    Ich habe das Buch letztes Jahr im Urlaub gelesen und deswegen mit großen Unterbrechungen, was nicht besonders hilfreich aber dadurch dass es mehrere Kurzgeschichten sind gut zu machen war. Ich finde die Idee, ein kleines Ereignis wie ein Schuh auf einem Dach, aus mehreren Perspektiven zu beschreiben sehr schön und habe an jeder Geschichte irgendwie gefallen gefunden, auch wenn sie sehr unterschiedlich waren. Während man liest wird einem dank geschickter Wortwahl bewusst, dass die Geschichten zwar irgendwie zusammenhängen und doch so anders. Sprachlich finde ich das Buch wunderbar, denn es ist nicht einfach schnöde heruntererzählt sondern zeigt schöne Sätze und eine angenehme Sprache :)

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  • Rezension zu "Der Schuh auf dem Dach" von Vincent Delecroix

    Der Schuh auf dem Dach
    bookgirl

    bookgirl

    24. February 2012 um 11:13

    Nach dem ich die Leseprobe gelesen habe, hatte ich mich sehr über das Buch gefreut. Leider war die Freude nach der ersten Geschichte verflogen. Das Buch ist sehr anstrengend und langatmig geschrieben, was den Lesegenuss leider überhaupt nicht fördert. Ich habe mich praktisch von Geschichte zu Geschichte gequält und war froh, als ich endlich das Buch aus der Hand legen konnte. Ich denke, dass man schon sehr Philosophie-begeistert sein muss, um an dem Thema Spaß zu haben.

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  • Rezension zu "Der Schuh auf dem Dach" von Vincent Delecroix

    Der Schuh auf dem Dach
    Toschi3

    Toschi3

    13. September 2011 um 16:06

    Feine Philosophie Aus 10 verschiedenen Perspektiven erzählt Delecroix, warum ein Schuh auf dem Dach eines Pariser Wohnhauses liegt. Mit einem eleganten, flüssigen Schreibstil verbindet der Autor die Geschichten, die von verschiedenen Perosnen erzählt werden.Der Autor schlüpft in die Rollen, geht in ihnen auf und transportiert die Individualität der Personen glaubhaft und überzeugend. Die Geschichten sind feinfühlig und zum Teil melancholisch, aber nicht wirklich traurig. Wer philosophisch versiert ist, wird sich in diesem Buch sicher noch besser wiederfinden, als Laien wie ich. Aber trotzdem begeistert das Buch. Alles in allem ein fantastisches Buch, vielleicht nicht für jeden, aber über Geschmack lässt sich ja bekanntlich (nicht) streiten.

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  • Rezension zu "Der Schuh auf dem Dach" von Vincent Delecroix

    Der Schuh auf dem Dach
    Lilli33

    Lilli33

    11. March 2011 um 13:56

    Typisch französisch Das Buch besteht aus 10 Kurzgeschichten, von denen jede eine andere Version erzählt, wie ein einzelner Schuh auf das Dach eines gegenüber stehenden Hauses gelangt ist. Irgendwie hängen sie aber auch alle zusammen. Erzähler sind die Bewohner eines Hauses in Paris bzw. Menschen, die sich dort aus irgendwelchen Gründen aufhalten. Es handelt sich um ganz unterschiedliche Charaktere (und nicht nur menschliche) und damit stark unterschiedliche Sichtweisen, aber sie sind alle mehr oder weniger philosophisch angehaucht. Nebenbei erfährt der Leser von allen möglichen Problemen der Akteure, was einen schon nachdenklich macht. Amüsant fand ich, wie in den einzelnen Geschichten immer wieder auf die Entstehung genau dieses Buches eingegangen wird. Vom Stil her empfand ich das Buch als typisch französisch. Das muss man mögen, wenn einem das Buch gefallen soll.

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  • Rezension zu "Der Schuh auf dem Dach" von Vincent Delecroix

    Der Schuh auf dem Dach
    Amelie Windschuh

    Amelie Windschuh

    04. May 2010 um 17:01

    Ein meisterwerk der philosphie.. ein mann bricht in die wohnung seiner ehemaligen geliebten ein um in der dunkelheit in erinnerungen zu schwelgen.. Ein schuh auf dem dach eines hauses regt die bewohner zu gedanken über sich und das leben an und berührt einen. Es ist tiefgreifend, fesselnd und genau richtig von der länge. auch für den lesemuffel ein muss... und natürlich für alle kleine träumer und möchtegern philosophen :) ich hab es in der weihnachtszeit gelesen bei einer heißen tasse tee und kerzenlicht und mich in das buch verliebt.

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  • Rezension zu "Der Schuh auf dem Dach" von Vincent Delecroix

    Der Schuh auf dem Dach
    anyways

    anyways

    14. March 2010 um 12:24

    Ein schmuddeliger Hinterhof in einem ärmlichen Wohngebiet irgendwo in Paris. Hier leben Menschen der verschiedensten Hautfarben, Gesinnungen und beruflichen Ambitionen. Man trifft eine frischgebackenen Philosophen, ein kleines schlafloses Mädchen , einen Insektenforscher und seinen Freund den erfolglosen Schriftsteller, ein Gaunertrio und noch einige andere .Sie alle lässt der Autor auf unterschiedlichste weise die Geschichte des "Schuhs auf dem Dach" erzählen. Vincent Delecroix gelingt es ausgezeichnet, die so unterschiedlichen Charaktere der Protagonisten klar darzustellen. Die Geschichten sind liebevoll konstruiert und zart miteinander verwoben, so dass aus 10 Kurzgeschichten eine größere Erzählung wird. Alle Personen stehen miteinander in einer sozialen Verbindung, sei es als Mitbewohner, Nachbarn oder Freunde. Dieses Buch erinnert mich sehr an den "Französischen Film" - sehr melancholisch und sehr philosophisch, deswegen für mich auch nur als Ausnahmelektüre geeignet.

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  • Rezension zu "Der Schuh auf dem Dach" von Vincent Delecroix

    Der Schuh auf dem Dach
    melli.die.zahnfee

    melli.die.zahnfee

    08. December 2009 um 12:53

    Der Schuh auf dem Dach. Ein Schuh liegt einsam und verlassen auf einem Dach in Paris. Und um diesen Schuh ranken sich zehn kleine Geschichten.Ganz unterschiedliche Menschen verknüpfen ihre Schicksale mit diesem Schuh, scheitern oder finden das große Glück, alles ist denkbar und möglich im Leben. Spannend fand ich, in den meisten Geschichten Verknüpfungen zu anderen Episoden zu finden, mal ist die eine Person Hauptdarsteller, in der nächsten Geschichte nur Randfigur, aber alles spielt sich in diesem Mikrokosmos des Wohnblocks ab. Die Übersetzung aus dem Französischen ist sehr gelungen und der Stil flüssig , wenn auch manchmal etwas zu poetisch. Gut herausgearbeitet fand ich die Gefühle der Protagonisten, so dass ich mich mit der einen oder anderen Geschichte durchaus identifizieren konnte. Außerdem behandelt dieses Buch alle Facetten der Liebe: Glückliche, unerfüllte, platonische.... Witzig fand ich die Idee mit dem denkenden Hund,andere Geschichten fand ich eher unglaubwürdig oder langweilig. Außerdem weiss ich auch jetzt noch nicht, ob es tatsächlich nur ein Schuh, also der Schuh war, oder viele verschiedene, die im Blickwinkel unterschiedlicher Menschen zu einem Schuh ( der Liebe) verschmelzen ? Schade dass der Autor keine Erklärung oder echte Auflösung bietet. ( Ist aber bestimmt Absicht ;) Ein perfektes Buch für zwischendurch, eine Fahrt in der Straßenbahn z.B. mit ähnlich vielen Stationen des Lebens, wie dieses Buch sie bietet. Ich habe es in einem Rutsch gelesen und fand es wundervoll.

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  • Rezension zu "Der Schuh auf dem Dach" von Vincent Delecroix

    Der Schuh auf dem Dach
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    06. August 2009 um 13:01

    Kurzgeschichten voller Philosophie 3 Dieses Buch enthält 10 Kurzgeschichten die sich darum drehen wie der Schuh auf das Dach kam. In diesen Kurzgeschichten spiegeln sich meiner Meinung nach Empfindungen/Ängste bzw Träume wieder, die ein jeder Mensch empfunden hat. Zum Beispiel ein Kind das glaubt einen Engel gesehen zu haben. Eine Frau die schlimmen Liebeskummer durchmacht. Ein Mann der Wut auf den neuen Mann seiner Exfrau empfindet. Ein Moderator der plötzlich Philosoph wird. Und noch vieles mehr. In all diesen Geschichten kommt der Schuh auf das Dach. Die Personen die darin vorkommen werden teilweise miteinander verbunden. Vincent Delecroix beschreibt die Handlungen der Kurzgeschichten sehr detailliert, Gefühle werden intensiv beschrieben. Mir fiel es schwer mich in dieses Buch hinein zu lesen, da ich mit dem Schreibstil der Ich-Form nicht gut zurecht komme. Für diejenigen die Philosophie und Kurzgeschichten mögen, ist dieses Buch allerdings eine wahre Freude.

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  • Rezension zu "Der Schuh auf dem Dach" von Vincent Delecroix

    Der Schuh auf dem Dach
    dzaushang

    dzaushang

    12. July 2009 um 14:57

    Naja, so richtig vom Hocker gehauen hat mich das Buch nicht. Von den 10 Geschichten waren es vielleicht drei, vier, die mir wirklich gefallen haben (Kindermund tut Wahrheit kund?/Das tragische Element/Das Märchensyndrom/Ein sturer Hund). Schön wie Delecroix versucht die Geschichten miteinander in Verbindung zu setzen, dass erzeugte beim Leser einen gewissen "Aha" - Effekt. Leider läßt Delecroix in seinen anderen Geschichten rund um den Schuh doch zu sehr den Philosophen raushängen, was mir an mancher Stelle das lesen doch arg verleidet hat. Schade, die Idee an sich hat, meiner Meinung nach, eigentlich mehr Potenzial. So gibts von mir leider nur drei Sterne.

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  • Rezension zu "Der Schuh auf dem Dach" von Vincent Delecroix

    Der Schuh auf dem Dach
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    10. July 2009 um 18:10

    Das Buch "Der Schuh auf dem Dach" von Vincent Delecroix enthält zehn Geschichten rund um einen Schuh. Ein Mädchen kann in der Nacht nicht schlafen und beobachtet einen Engel, der seinen Schuh auf dem Dach verliert. Ein Hund muss sich plötzlich vor seinem Herrchen fürchten und flüchtet mit dem Schuh auf das Dach. Eine alte Dame belästigt die Feuerwehr, sie mögen den Schuh doch bitte entfernen und lernt dabei einen jungen Menschen kennen, der bald darauf ihr Mitbewohner wird. Diese drei Geschichten sind nur als Beispiele zu nennen, den in insgesamt zehn Geschichten wird von dem Schuh auf dem Dach berichtet, vor allem aber wie die Personen, wie die Personen, die diese Geschichten erzählen, ihn [den Schuh] sehen und was sie mit ihm verbinden, den alle zehn Erzähler leben in einem Pariser Mietshaus und betrachten aus unterschiedlichen Lebenssituationen heraus den Schuh. Insgesamt muss ich sagen, dass mir das Buch nur zum Teil gefallen hat. Ein paar Geschichten, wie etwa die mit dem Kind waren sehr einfühlsam geschrieben und konnten daher sehr zügig gelesen werde. Andere wiederum waren sehr langatmig, so dass ich mich teilweiße zwingen musste, mich hinzusetzen und weiterzulesen. Das waren auch meisten die, die sehr philosophisch auf mich wirkten und teilweise einfach schwer zu verstehen waren. Ich konnte mich in diese Personen einfach nicht hineinversetzen und sie nicht verstehen. Eigentlich finde ich dieses Buch eine nette Idee und es ist auch faszinierend, wie die Geschichten teilweiße miteinander verstrickt sind, ganz werde ich es jedoch sicherlich nie wieder lesen, sondern nur die Geschichten, die mir gefallen haben.

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  • Rezension zu "Der Schuh auf dem Dach" von Vincent Delecroix

    Der Schuh auf dem Dach
    schnegg72

    schnegg72

    09. June 2009 um 09:08

    Gedanken auf Abwegen Wer ist nun verantwortlich dafür, dass der Schuh auf dem Dach gelandet ist? Ein Engel? Ein Hund? Diebe? Ein verärgerter Freund? Die einzelnen Möglichkeiten sind viel zu langatmig und ausschweifend erzählt. Mit dem pseudo-philosophischen Schreibstil des Autors kann ich leider überhaupt nichts anfangen. Das Buch hat definitiv nicht das gehalten, was die Leseprobe versprochen hat. Ehrlich gesagt: ich bin total enttäuscht. Das ganze Werk ist dermaßen flach und langweilig geschrieben, dass meine Gedanken ständig auf Abwege gerieten und sich mit allem beschäftigten – nur nicht mit dem Buch. Mehr kann ich zu dem Buch auch leider nicht schreiben, da es einfach nicht mehr hergibt...

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  • Rezension zu "Der Schuh auf dem Dach" von Vincent Delecroix

    Der Schuh auf dem Dach
    Penelope1

    Penelope1

    28. May 2009 um 21:17

    Der Titel des Buches verspricht einen Roman, in dem es um einen einzelnen, einsamen Schuh auf einem Pariser Dach geht. Wie kommt der besagte Schuh dorthin, von wem stammt er? Doch beim Aufschlagen des Buches wird schnell klar, daß es sich hier nicht um einen Roman, sondern um 10 einzelne Kurzgeschichten handelt, die zwar letztendlich miteinander verflochten werden, aber doch jede für sich steht. Ob es das rührende, kleine Mädchen ist, das glaubt, ein Engel habe seinen Schuh dort auf dem Dach verloren, oder der "Einbrecher", der sich in die Wohnung seiner Ex-Freundin schleicht und dort den Schuh seines Rivalen aufs Dach befördert, oder die alte Dame, die mit allen Mitteln versucht, die Feuerwehr dazu zu bewegen, besagten Schuh vom Dach zu entfernen und dadurch einen neuen Freund findet - sie alle haben ihre eigene Geschichte, Meinung und Perspektive im Hinblick auf einen Schuh. Interessant zu erfahren, was so ein einfaches Fußbekleidungsstück alles bewirken und auslösen kann... Der Autor schreibt teilweise humoristisch, gefühlvoll, aber auch philosophisch und regt so zum Schmunzeln, Mitfühlen und Nachdenken an. Mir haben die 10 Kurzgeschichten sehr gut gefallen, auch wenn ich mir ursprünglich etwas ganz Anderes unter dem Titel vorgestellt hatte... Empfehlenswert für alle, die keine langen Romane oder dicke Bücher lesen, sondern eher kurzweilige Erzählungen für den Leseabend vorziehen !!

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  • Rezension zu "Der Schuh auf dem Dach" von Vincent Delecroix

    Der Schuh auf dem Dach
    atoemchen

    atoemchen

    28. May 2009 um 10:59

    Ich habe irgendwie mehr von dem Buch erwartet. Einige, wenige Geschichten waren gut.

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