Im Augenblick des Todes

von Vincent Kliesch 
4,3 Sterne bei58 Bewertungen
Im Augenblick des Todes
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Positiv (48):
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Bin sprachlos! Genialer Thriller mit ausgeklügelter Story, interessanten Charakteren und Spannung ohne Ende!

Kritisch (2):
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Nerviger Ermittler und unglaubwürdige Geschichte

Alle 58 Bewertungen lesen

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Inhaltsangabe zu "Im Augenblick des Todes"

Kommissar Severin Boesherz genießt gerade seinen Spaziergang am Schlachtensee, als ein mysteriöser Mann in einer Limousine vorfährt, sich als "Ismael" vorstellt und Boesherz zu einem Ausflug einlädt. Die Fahrt endet am Tatort eines bestialischen Mordes: Ein Arzt sitzt skalpiert und ausgeweidet in seiner eigenen Praxis. Bei dem Mord handelt es sich um die exakte Kopie des einzigen Verbrechens, das Boesherz nie aufklären konnte. O ffenbar will der Täter dem Kommissar gezielt eine Botschaft übermitteln und es soll nicht die einzige bleiben. Boesherz weiß: Er muss das Rätsel lösen, bevor seine eigene Vergangenheit ihn einholt...

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783734100543
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:400 Seiten
Verlag:Blanvalet
Erscheinungsdatum:17.08.2015
Das aktuelle Hörbuch ist am 17.08.2015 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    melanieliests avatar
    melanieliestvor einem Monat
    Eine zweite Chance

    Hierbei handelt es sich um ein kostenloses Rezensionsexemplar. Weder wurde ich für die Rezension bezahlt noch wurde meine Meinung in irgendeiner Weise beeinflusst. 

    Inhalt

    Severin Boesherz genießt seinen freien Tag in Berlin und entspannt nach einem Spaziergang auf einer Parkbank. Plötzlich fährt ein Wagen vor, aus dem ein Unbekannter aussteigt, der sich Ismael nennt. Ismael möchte Severin etwas zeigen, dass ihn sehr interessieren werde. Der Kommissar lässt sich darauf ein und findet sich kurze Zeit später vor dem Haus eines Arztes wieder. Als er die Praxisräume betritt erwartet ihn ein Alptraum: Er entdeckt den ausgeweideten und skalpierten Mediziner an einen Stuhl gefesselt, seine Organe in einem Modellskelett gegenüber aufgehängt. Diese Mordszene ist die exakte Kopie des einzigen Falles, den Severin nie aufklären konnte.
    Es beginnt eine gnadenlose Schnitzeljagd. Der Täter hat nämlich im Haus des Opfers Hinweise auf den nächsten Mord versteckt. Und so begibt sich Severin Boesherz nicht nur auf die Suche nach dem Täter, sondern begibt sich in die Tiefen seiner eigenen Abgründe.

    Als sein ehemaliger Mentor und Chef wird zu dem Fall hinzugezogen wird, der nicht mehr gut auf Severin zu sprechen ist, wird klar, dass auch Severin Geheimnisse zu verbergen hat. Da seine Kollegin Olivia ein paar Tage zuvor von einem weiteren Kollegen namens Dennis Bilder gezeigt bekommen hat, die beweisen, dass Severin ein Doppelleben führt, erhärtet sich der Verdacht.

    Hat Severin selbst etwas mit dem Verbrechen zu tun? Welches Geheimnis verbirgt er? Und wer will ein Katz-und-Maus Spiel mit Severin und seiner Vergangenheit spielen? 

    Allgemeines

    Wir steigen in die Geschichte ein mit einer Vorblende – Olivia verhaftet ihren Kollegen Severin. Was ist passiert? Wir wissen also sofort, dass Severin tiefer in der Sache steckt, als es alle Beteiligten wahrhaben möchten.

    Wir haben also nicht nur den Plot der Ermittlungsarbeit bzw. der Aufklärung des Mordes, sondern möchten wir zusätzlich herausfinden, was Severins Geheimnis ist und welche Gemeinsamkeiten es mit dem aktuellen Mordfall gibt – Das macht das Buch zu einem absolut spannenden Pageturner. Wir erfahren somit viel über die Vergangenheit von Severin und warum er zu dem geworden ist, wie er ist. Das heißt es wäre ratsam, zuerst den ersten Teil „Bis in den Tod hinein“ zu lesen, um sich vollends auf den zweiten Teil einlassen zu können.

    Die Kritiken, dass das Buch unrealistisch ist, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Erstens habe ich bei weitem unrealistischere Plots gelesen, zweitens lese ich lieber ein etwas unrealistischeres, spannenderes Buch, als ein realistisches, dafür todlangweiliges.
    Das Überraschungsmoment des Killers war in diesem Thriller für mich diesmal nicht so groß wie beim ersten Teil. Beim zweiten wusste ich ab einem bestimmten Zeitpunkt, wo die Reise hingeht. Nichtsdestotrotz war die ein oder andere überraschende Szene dabei.

    PS: Sehr schön war auch, einen Gastauftritt von Julius Kern zu erleben, den Ermittler seiner ersten Thriller Reihe. 

    Charaktere

    Severin Boesherz ist ein außergewöhnlicher Ermittler - absolut scharfsinnig, ihm entgeht nichts. Er ist aufmerksam, hat so seine Probleme mit vielen Menschen und ihren Verhaltensweisen, jedoch begegnet er den meisten mit Respekt. Er hält sich nicht immer an die Regeln, hat aber oft allen Grund dazu und immer Erfolg.

    Fazit

    Vincent Kliesch hat mich hier mit einem würdigen Nachfolger von „Bis in den Tod hinein“ wieder vollkommen in seinen Bann gezogen und ich freue mich, wenn die Reihe fortgesetzt wird. Die Reihe um Kommissar Boesherz war für mich auf jeden Fall eine Entdeckung des Jahres und ich kann sie uneingeschränkt jedem weiterempfehlen.

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    homealwaysfeelssofaraways avatar
    homealwaysfeelssofarawayvor einem Jahr
    Kurzmeinung: Sehr gelungene Fortsetzung von "Bis in den Tod hinein". Ich liebe diese Reihe!
    Gelungene Fortsetzung um den Ermittler Severin Boesherz

    Severin Boesherz genießt seinen freien Tag in Berlin und entspannt nach einem Spaziergang auf einer Parkbank. Plötzlich fährt ein Wagen vor, aus dem ein Unbekannter aussteigt, der sich Ismael nennt. Ismael möchte Severin etwas zeigen, dass ihn sehr interessieren werde. Der Kommissar lässt sich darauf ein und findet sich kurze Zeit später vor dem Haus eines Arztes wieder. Als er die Praxisräume betritt erwartet ihn ein Alptraum: Er entdeckt den ausgeweideten und skalpierten Mediziner an einen Stuhl gefesselt, seine Organe in einem Modellskelett gegenüber aufgehängt. Diese Mordszene ist die exakte Kopie des einzigen Falles, den Severin nie aufklären konnte.
    Es beginnt eine gnadenlose Schnitzeljagd. Der Täter hat nämlich im Haus des Opfers Hinweise auf den nächsten Mord versteckt. Und so begibt sich Severin Boesherz nicht nur auf die Suche nach dem Täter, sondern begibt sich in die Tiefen seiner eigenen Abgründe.

    Als sein ehemaliger Mentor und Chef wird zu dem Fall hinzugezogen wird, der nicht mehr gut auf Severin zu sprechen ist, wird klar, dass auch Severin Geheimnisse zu verbergen hat. Da seine Kollegin Olivia ein paar Tage zuvor von einem weiteren Kollegen namens Dennis Bilder gezeigt bekommen hat, die beweisen, dass Severin ein Doppelleben führt, erhärtet sich der Verdacht.
    Hat Severin selbst etwas mit dem Verbrechen zu tun? Welches Geheimnis verbirgt er? Und wer will ein Katz-und-Maus Spiel mit Severin und seiner Vergangenheit spielen?

    Wir steigen in die Geschichte ein mit einer Vorblende – Olivia verhaftet ihren Kollegen Severin. Was ist passiert? Wir wissen also sofort, dass Severin tiefer in der Sache steckt, als es alle Beteiligten wahrhaben möchten. 

    Wir haben also nicht nur den Plot der Ermittlungsarbeit bzw. der Aufklärung des Mordes, sondern möchten wir zusätzlich herausfinden, was Severins Geheimnis ist und welche Gemeinsamkeiten es mit dem aktuellen Mordfall gibt – Das macht das Buch zu einem absolut spannenden Pageturner. Wir erfahren somit viel über die Vergangenheit von Severin und warum er zu dem geworden ist, wie er ist. Das heißt es wäre ratsam, zuerst den ersten Teil „Bis in den Tod hinein“ zu lesen, um sich vollends auf den zweiten Teil einlassen zu können.

    Die Kritiken, dass das Buch unrealistisch ist, kann ich nicht ganz nachvollziehen. Erstens habe ich bei weitem unrealistischere Plots gelesen, zweitens lese ich lieber ein etwas unrealistischeres, spannenderes Buch, als ein realistisches, dafür todlangweiliges.
    Das Überraschungsmoment des Killers war in diesem Thriller für mich diesmal nicht so groß wie beim ersten Teil. Beim zweiten wusste ich ab einem bestimmten Zeitpunkt, wo die Reise hingeht. Nichtsdestotrotz war die ein oder andere überraschende Szene dabei.

    Vincent Kliesch hat mich hier mit einem würdigen Nachfolger von „Bis in den Tod hinein“ wieder vollkommen in seinen Bann gezogen und ich freue mich, wenn die Reihe fortgesetzt wird. Die Reihe um Kommissar Boesherz war für mich auf jeden Fall eine Entdeckung des Jahres und ich kann sie uneingeschränkt jedem weiterempfehlen.

    PS: Sehr schön war auch, einen Gastauftritt von Julius Kern zu erleben, den Ermittler seiner ersten Thriller Reihe.

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    Ritjas avatar
    Ritjavor einem Jahr
    Kurzmeinung: Spannend, verworren und teilweise recht blutig.
    Gelungener zweiter Fall

    Ich war schon ein Fan von Julius Kern und nun kommt Severin Boesherz. Er ist der Nachfolger von Julius Kern und schafft damit die Verbindung zu den Figuren aus der ersten kleinen Serie von Vincent Kliesch. Man trifft auf alte Bekannte und entdeckt neue Figuren, die das Buch spannend und unterhaltsam machen.
    Vincent Kliesch schreibt schon ganz gern blutige Krimis und auch seine Morde sind nichts für zarte Seelen. Severin Boesherz in seiner gewohnt eigenwilligen und nicht ganz teamfähigen Art muss in seinem zweiten Fall grausame Morde aufklären, die eine Verbindung zu seiner ganz persönlichen Vergangenheit herstellen. An der Offenlegung seiner Vergangenheit ist jedoch Boesherz überhaupt nicht interessiert, so dass er alles unternimmt, um diese außen vor zu lassen. 
    Die Ermittlungen sind verworren und eigenwillig. Kliesch schafft es immer wieder kleine Überraschungsmomente einzubauen. Einzig das Geheimnis um den Handlungsstrang mit Ferdinand war für mich schnell gelöst. Trotzdem fand ich es spannend, wie es zu der offiziellen Auflösung kommen wird. 
    Mir hat der "alte" Boesherz etwas gefehlt. Der erste Teil und in der ersten Hälfte der zweiten Geschichte war er noch da und präsent. Leider verlor er etwas von seiner Bissigkeit, seiner leichten Arroganz und Eigenwilligkeit. Aber vielleicht erholt er sich von diesem zweiten Teil und wird dann wieder der "Alte".
    Unterhaltsam, sehr gut geschriebener und vorallem verworrener Krimi, der auch noch zu einer kleinen Tour durch Berlin und Dresden einlädt.

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    angi_stumpfs avatar
    angi_stumpfvor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Ungewöhnlich verworren und geheimnisvoll mit vielen Einblicken in Severins Vergangenheit. Für Fans der Reihe ein Muss!
    Ein Blick in die Vergangenheit ...

    Die Geschichte:
    Severin Boesherz wird mit den Schrecken seiner Vergangenheit konfrontiert. Ein mysteriöser Fremder bringt ihn zu einer Arztpraxis, in der eine furchtbar zugerichtete Leiche auf ihn wartet. Der Tote wurde ausgeweidet und in einer grotesken Pose zur Schau gestellt – genau wie ein anderer Arzt vor inzwischen 16 Jahren. Das damalige Verbrechen ereignete sich im Rheingau, der Heimat von Severin. Und er konnte den Mord niemals aufklären, was absolut untypisch ist, denn Severin ist praktisch ein Genie, dem kein Detail entgeht.
    Die Ermittlungen erweisen sich als schwierig und werden zusätzlich überschattet von Problemen innerhalb des Teams: Severin verhält sich absolut seltsam und scheint ein schlimmes Geheimnis zu bergen …

    Meine Meinung:
    Wer die “Julius Kern”-Reihe von Vincent Kliesch bereits gelesen hat, der kennt automatisch auch schon einen Teil der hier agierenden Personen, denn der schrullige Kommissar Severin Boesherz trat in “Bis in den Tod hinein” die Nachfolge von Julius Kern an. Das finde ich als Bücherreihenfan absolut super, denn so bedeutet jede weitere Folge ein Wiedersehen mit vielen “alten Bekannten”, die man teilweise schon sehr ins Leserherz geschlossen hat.

    Severin ist ein sympathischer, aber nicht ganz einfacher Charakter: hochintelligent, mit zahlreichen Macken und einem Hang zu Alleingängen. Da ich ihn gern mag, ließ ich mich von den unglaublichen Dingen, mit denen man in diesem Band konfrontiert wird, nicht beeindrucken und erahnte schon früh einen Teil der Lösung.
    Über seine Kollegen bzw. ihr Privatleben erfährt man diesmal nicht viel, es steht eindeutig Severin im Mittelpunkt.

    Wie schon angedeutet, geht es in dieser Geschichte recht turbulent und ungewöhnlich zur Sache. Von normalen Ermittlungen kann kaum die Rede sein, es ist alles sehr verworren und geheimnisvoll. Für fesselnde und spannende Unterhaltung sorgt das ganz sicher, dem Glaubwürdigkeitscheck konnte es für meinen Geschmack nicht ganz standhalten, aber das ist ja nicht unbedingt Sinn eines Thrillers.
    Reichlich Blut fließt natürlich auch wieder, aber nicht unnötig detailliert und schaurig. Das Besondere an diesem Fall liegt eher im psychischen Bereich, in dem seltsamen Verhalten von Severin und seinen Geheimnissen.

    Auch der zweite Fall hat mich wieder bestens unterhalten und das gelungene Ende lässt mich auf eine baldige Fortsetzung hoffen, auf die ich mich schon sehr freue.

    Fazit:
    Ein ungewöhnlicher Thriller mit vielen Geheimnissen und einem ausführlichen Blick in Severins Vergangenheit. Unbedingt lesen!

    4,5 Sterne

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    Mone80s avatar
    Mone80vor 3 Jahren
    [Rezension] Im Augenblick des Todes

    "Du kannst mich ruhig warten lassen. Du weißt ja, ich habe Zeit. Unser Spiel soll doch schließlich auch dir ein bisschen Spaß machen." (Seite 60)

    Es ist jetzt gut 4 Jahre her, dass ich "Die Reinheit des Todes" von Vincent Kliesch gelesen habe und damals war nicht wirklich überzeugt gewesen. Umso gespannter war ich nun auf "Im Augenblick des Todes" und ich habe mich auf dieses perfide Spiel eingelassen.

    Der zweite Fall von dem etwas eigenwilligen Berliner Kommissar Severin Boesherz, der mir auf Anhieb sehr sympathisch war. Ich liebe solche Charaktere, die durch ihre genialität nicht alles sofort verraten. Die den Leser ein wenig im Dunkeln tappen lassen und immer wieder überraschen. Für mich ist es der erste Fall wo ich Kommissar Boesherz begleiten durfte und ich bereue eigentlich keine Sekunde.

    "Tick, tack, tick, tack. Hörst du, wie die Zeit abläuft?" (Seite 158)

    Der Fall ist eine perfide Schnitzeljagd durch Berlin. Nur Severin Boesherz ist in der Lage die Rätsel zu lösen, denn sie haben alle etwas mit ihm und seiner Vergangenheit zu tun. Als Leser rätselt man na klar mit und versucht irgendwie auf die Lösungen zu kommen, doch das ist unmöglich. Der Mörder ist mindestens genaus ein Genie wie Boesherz und somit ein perfekter Gegenspieler.

    Von der ersten Seite an schafft es Vincent Kliesch Spannung aufzubauen und diese reißt auch im Laufe des Buches nicht ab. Mit den kleinen Abschnitten, die ein wenig die Gedankenwelt des Mörders preisgeben wird der Thriller noch ein wenig abgerundet und noch spannender. Man merkt, dass es da eine persönliche Bindung zwischen Mörder und Boesherz gibt, was ich sehr gelungen fand.

    Einzig die klein wenig schmachtend anmutenden Stellen, auf die ich jetzt nicht genauer eingehen möchte, weil sonst gibt es einen Spoiler, haben mich ein wenig gestört. Irgendwie wollten die nicht zu dem Rest der Geschichte passen, auch wenn vieles sich geklärt hat. In dem Moment waren sie irgendwie eigenartig.

    Der Schreibstil hat mich sofort gepackt, es gibt ein paar Fachbegriffe und die Polizeiarbeit wird sehr gut erklärt. Besonders schön fand ich die immer die Vergleiche zu bekannten, aber namentlich nicht genannten TV-Serien. 

    "Im Augenblick des Todes" von Vincent Kliesch fand ich, war ein richtig gut gelungener und durchdachter Thriller. Severin Boesherz war genial gewesen und Band 1 "Bis in den Tod hinein" werde ich mir auf jeden Fall noch holen.

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    rike84s avatar
    rike84vor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Eine Leichenschnitzeljagd in Berlin. Sehr spannend, sehr guter Plot, toller Schreibstil, viele ÜBerraschungen. Ich bin begeistert.
    Ein interessanter Kommissar auf einer tödlichen Schnitzeljagd..

    Im Augenblick des Todes

    Kommissar Boesherz sitzt gerade am Schlachtensee, als ein mysteriöser Mann sich neben ihn setzt und überredet, mit ihm einen kleinen Ausflug zu machen. Man soll ja nicht mit fremden Männern ins Auto steigen, die Neugierde des Kommissars ist jedoch geweckt und er tut es trotzdem. Der Ausflug endet an einem Tatort, an dem ein Arzt brutal ermordet und der Tatort bizarr arrangiert wurde. Sofort bemerkt der Kommissar, dass dieses Verbrechen genau so aussieht wie damals am Anfang seiner Karriere. Sein bislang einziger ungelöster Fall, der ihm nicht nur eine Menge Nerven sondern auch die Beziehung zu seiner großen Liebe gekostet hat. Und Boesherz löst sonst wirklich jeden Fall, da er über ein geniales Gehirn verfügt. Der Täter scheint den Kommissar sehr gut zu kennen. Am Tatort hinterlässt er ein Rätsel. Die Lösung des Rätsels führt dann zum nächsten Tatort, und so hat der Kommissar eine Schnitzeljagd mit Leichen und einen Kampf mit seiner Vergangenheit vor sich. Und dann kommt auch noch sein Doppelleben ans Licht, als Kollegen zufällig auf ein geheimnisvolles Treffen mit einem Jungen aufmerksam werden.

    Machart, Meinung, Stil

    Dieser Thriller aus dem Hause blanvalet spielt in Berlin, und das merkt man auch. Der Ort der Handlung ist immer wieder gut beschrieben, es stört aber niemals. Selbst eine Führung durch das Dungeon Berlin ist für den Leser beschrieben, aber auch da wird es nicht langweilig da der Leser mehr über den Kommissar erfährt.

    Besonders auffällig und gelungen finde ich die Länge der einzelnen Szenen/ Kapitel. Sie sind relativ kurz gehalten und enden meist mit kleinen Cliffhangern. Außerdem wechseln sich die Handlungsorte/ Personen gekonnt ab, sodass es nicht langweilig wird. Neben Protagonist Boesherz kommen auch die Perspektiven von Kollegen, dem Killer und dem jungen Freund des Kommissars ins Spiel, nebenbei gibt es immer wieder Rückblenden ins Rheingau vor 16 Jahren. Denn dort hat der einzige ungelöste Fall des Kommissars sich damals abgespielt. Dieser Szenenwechsel macht es einem zwar andererseits jederzeit leicht, das lesen abzubrechen. Andererseits steigert sich dadurch die Spannung und man muss unbedingt weiterlesen. Das typische „och, ein Kapitel geht noch“ führt dann schnell zu „huch, vorbei“. Sehr gelungen, sehr spannend und auch sehr praktisch. Gefördert wird das auch durch den flüssigen Schreibstil. Es gibt kein Geschwafel und keine seitenlangen Beschreibungen und auch sehr oft humoristische Details.

    Wie man am vorherigen Absatz schon erahnen kann, ist es zu jeder Zeit spannend. Es werden für den Leser mehr und mehr Fragen aufgeworfen, während er bei einigen Aspekten auch den Ermittlern etwas voraus ist. Man möchte unbedingt herausfinden, was bei diesem Rätsel los ist und wer der Killer ist. Der Leser ist gut mit einbezogen und wird schnell seine eigenen Gedankenspiele und Verdächtigungen entwickeln. Ich als „Fortgeschrittener“ im Bereich des Rätselns in Punkto Krimi und Thriller lag zwar bei einigen Aspekten richtig, bei anderen aber auch wieder total falsch. Ich wurde gut an der Nase herumgeführt, ohne mich am Ende beleidigt zu fühlen. In der Handlung sind keine logischen Fehler aufgefallen.

    Der Protagonist ist ein sehr eigener Charakter, und das rundet diesen tollen Plot perfekt ab.  Denn er ist zwar mit einer beeindruckenden Kombinationsfähigkeit gesegnet, lässt es allerdings auch gern gegenüber den Kollegen heraushängen. Noch dazu scheint er mindestens zwei Leichen im Keller zu haben, die seine eigene Verwicklung nicht ausschließen lässt. Das kündigt sich bereits in der ersten Szene an, in der der Kommissar festgenommen wird.

    An dieser Stelle kürze ich die Rezension etwas. Die Info´s zur Reihe und den üblichen Bonus „Was lernen wir daraus?“ für das Schreiben des eigenen Buches gibt’s auf meinem Blog www.dietipperin.wordpress.com 

    Fazit

    Ich vergebe tatsächlich 5 Sterne, denn wie schon gesagt war ich sofort in der Handlung drin und wollte am liebsten sofort das ganze Buch durchlesen (unglücklicherweise muss man ja nebenbei noch arbeiten, aber ich war trotz allem recht fix fertig). Der fluffige Schreibstil ohne unnötiges Geschwafel und der interessante Plot sind im Zusammenspiel richtig gut. Ich durfte mir meine eigenen Gedanken machen und hatte ein Rätsel vor mir, welches sehr ausgewogen gestaltet war. Das Ende hat nicht enttäuscht und ich möchte unbedingt mehr von Vincent Kliesch lesen! Das war mein erstes Buch des Berliner Autors – aber sicher nicht mein Letztes. Den Namen sollte man sich merken.

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    Thrillerladys avatar
    Thrillerladyvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Einfach grandios, eine perfekte Mischung aus Spannung und rätselhafter Verwirrung, sowie Boesherz´ persönlichster Fall.
    Wow, einfach grandios

    Im Augenblick des Todes von Vincent Kliesch (Thriller, 2015; Blanvalet)

    - wow, einfach grandios -

    Inhalt lt. Amazon:

    Eine brutale Mordserie. Und ein Ermittler, der selbst zum Hauptverdächtigen wird ...

    Kommissar Severin Boesherz genießt gerade seinen Spaziergang am Schlachtensee, als ein mysteriöser Mann in einer Limousine vorfährt, sich als »Ismael« vorstellt und Boesherz zu einem Ausflug einlädt. Die Fahrt endet am Tatort eines bestialischen Mordes: Ein Arzt sitzt skalpiert und ausgeweidet in seiner eigenen Praxis. Bei dem Mord handelt es sich um die exakte Kopie des einzigen Verbrechens, das Boesherz nie aufklären konnte. O ffenbar will der Täter dem Kommissar gezielt eine Botschaft übermitteln – und es soll nicht die einzige bleiben. Boesherz weiß: Er muss das Rätsel lösen, bevor seine eigene Vergangenheit ihn einholt …

    Eigene Meinung:

    Nachdem mir der erste Fall um Kommissar Severin Boesherz ja schon so super gefallen hat, war mir klar, dass ich den zweiten Teil natürlich auch unbedingt lesen muss, wenn dies auch erst einige Monate nach Erscheinen des Buches nun erfolgt ist.

    Was soll ich sagen, ich bin ebenfalls von diesem Teil wieder zutiefst begeistert, zumal es sich wohl um Boesherz´persönlichsten Fall seiner Karriere handeln dürfte...

    Dieser Thriller ist wirklich spannungsmäßig Nervenkitzel pur und erzeugt so eine hohe Spannung bis in die Nervenenden, so dass man unbedingt immer weiter lesen muss, um zu erfahren, was es damit auf sich hat.

    Alleine der Prolog ließ schon erahnen, dass dieser Fall anders werden wird, als alles bis dahin Gelesenes, aber dass es so unglaublich werden könnte, hätte ich nicht vermutet und so musste ich manche Stellen mehrmals lesen, weil sie so ungeheuerlich waren und ich einfach nicht glauben konnte und wollte, was ich dort zu lesen bekam.

    Zwischendurch überkam mich mal eine Vorahnung, wo ich meinte, wissen zu können, wo der Hase herläuft, was ich dann allerdings wieder verwarf, was mich letztendlich aber doch wieder einholte und ich feststellen musste, dass ich mit der Vermutung gar nicht so falsch gelegen hatte, auch wenn sich die Hintergründe natürlich erst zum Ende aufdeckten.

    Auch die Taten an sich waren genial und ergaben mit dem Ganzen,  nachdem man dann auf des Rätsels Lösung angekommen war auch ein logisches Ganzes, was ein geniales Puzzle ergab und sich alles zusammenfügte.

    Der Aufbau der Story ist so gestaltet, dass er in der Gegenwart spielt, mit gelegentlichen Passagen, die 16 Jahre davor spielen. Diese Passagen lasen sich auch sehr spannend, so dass man das Ganze noch gespannter verfolgte, als so schon.

    Alles in allem ein einfach superspannender Fall, den ich nur so verschlungen habe.

    Fazit:

    Für mich ein Thriller, wie man ihn sich wünscht: Voll mit Spannung und Irrungen und Wirrungen zum Miträtseln und einem unerwarteten Ende, das bis dahin an den Nervenenden rüttelt. Absolute Leseempfehlung.

    Note: 1

     

     

     

     

     

    Kommentare: 1
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    H
    hans-bubivor 3 Jahren
    Überbewertet

    Das Buch ist sehr unterhaltsam, mit vielen überraschenden Wendungen. Der Autor schreibt sehr flüssig und versteht es, die Spannung in jedem Kapitel zu steigern.
    Leider ist das Ende sehr konstruiert und damit (jedenfalls für mich) UNGLAUBWÜRDIG.
    Ich habe mich durch die vielen Rezensionen verleiten lassen dieses Buch zu kaufen. Ich bin (leider) mit diesem Buch nie richtig warm geworden.




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    Ein LovelyBooks-Nutzervor 3 Jahren
    Vincent Kliesch - Im Augenblick des Todes

    Kurzbeschreibung: 
    Eine brutale Mordserie. Und ein Ermittler, der selbst zum Hauptverdächtigen wird...
    Kommissar Severin Boesherz genießt gerade seinen Spaziergang am Schlachtensee, als ein mysteriöser Mann in einer Limousine vorfährt, sich als »Ismael« vorstellt und Boesherz zu einem Ausflug einlädt. Die Fahrt endet am Tatort eines bestialischen Mordes: Ein Arzt sitzt skalpiert und ausgeweidet in seiner eigenen Praxis. Bei dem Mord handelt es sich um die exakte Kopie des einzigen Verbrechens, das Boesherz nie aufklären konnte. Offenbar will der Täter dem Kommissar gezielt eine Botschaft übermitteln - und es soll nicht die einzige bleiben. Boesherz weiß: Er muss das Rätsel lösen, bevor seine eigene Vergangenheit ihn einholt... *Quelle*

    Zum Autor: 
    Vincent Kliesch wurde in Berlin-Zehlendorf geboren, wo er bis heute lebt. Im Jahr 2010 veröffentlichte er seinen ersten ThrillerDie Reinheit des Todes. Es folgten zwei weitere Bände, die die Trilogie um den Ermittler Julius Kern und dessen Gegenspieler Tassilo Michaelis abschlossen. Mit Bis in den Tod hinein stellte Kliesch seinen neuen Ermittler vor: Severin Boesherz, der es gleich bei seinem ersten Fall mit einer erschreckend düsteren Mordserie zu tun bekommt. Im Augenblick des Todes ist der zweite Fall für den eigenwilligen Berliner Kommissar.
    Wenn Vincent Kliesch nicht schreibt, unterhält er als Moderator das Publikum bei Firmenevents und im Filmpark Babelsberg. In seiner Freizeit widmet er sich am liebsten seiner Leidenschaft für gutes Essen und Wein.

    Meinung: 
    Kommissar Severin Boesherz wird auf einem Spaziergang von dem geheimnisvollen Ismael angesprochen, der ihn einlädt, ihm eine Überraschung zeigen zu wollen. Boesherz willigt ein und findet sich schon bald in der Praxis von Dr. Praetorius wieder, der ermordet in seinem Sprechzimmer drapiert wurde. Gegenüber sitzt ihm ein Plastikskelett, dem verschiedene Organe von Praetorius mittels Angelschnüren an die jeweils korrespondierende Stelle eingehängt wurden.

    Doch Boesherz ist diese Zurschaustellung eines Mordes nicht unbekannt: Bereits vor 16 Jahren, als er seinen Beruf noch im Rheingau ausübte, wurde der Mord an dem Arzt Dr. Amthauer genauso durchgeführt, nur konnte Boesherz dem Täter nie auf die Spur kommen. Kleine Botschaften führen den Kommissar zu weiteren Toten und schon bald gerät er selbst ins Visier seiner Kollegen.

    Severin Boesherz, der hochbegabte und eigenwillige Kommissar, meldet sich mit seinem 2. Fall zurück. Bereits der 1. Teil, Bis in den Tod hinein, konnte mich begeistern, daher war ich sehr auf die Fortsetzung gespannt, die man allerdings auch unabhängig vom 1. Band lesen kann, wenn man möchte.

    Schon der Prolog hat es in sich, und man fragt sich bereits auf den ersten Seiten, wie die Geschichte wohl verlaufen könnte. Severin Boesherz war mir in diesem Band sympathischer als noch in seinem letzten Fall, da man diesmal sehr viel über seine Vergangenheit erfährt, die mit eingestreuten Rückblenden aufwartet und die den Charakter dadurch verständlicher und plastischer werden lassen.

    Boesherz' ungemeine, manchmal schon unheimliche Kombinationsgabe kommt auch hier wieder oft zum Vorschein und lässt den Leser beeindruckt zurück. In den Nebenrollen wirken alte Bekannte wie seine Chefin Daniela Castella und die Kollegen Olivia Holzmann und Dennis Baum mit.

    Die Handlung ist rasant von Anfang bis Ende, der Täter nicht sofort ausgemacht. Vincent Kliesch hat hiermit eine wirklich gelungene Fortsetzung geschaffen, von der man am liebsten gleich im Anschluss den nächsten Teil lesen möchte, der hoffentlich folgt. Verschiedene Irrwege und Wendungen sind geschickt miteingebaut, die auf falsche Fährten führen und somit gut unterhalten. Da der Täter sich diesmal nicht so früh präsentiert und man viel über Boesherz' Vergangenheit, beruflich wie privat, erfährt, hat mir Im Augenblick des Todessogar noch besser gefallen als sein Vorgänger. Für zartbesaitete Leser allerdings dürften die drastischen Tatort-Szenen nicht unbedingt nach Geschmack sein.

    Fazit: 
    Im Augenblick des Todes ist ein von Anfang bis Ende fesselnder Thriller mit einem eigenwilligen Kommissar, der selbst zur Zielscheibe wird und sich mit einem den Anschein nach nicht lösbaren Mordfall konfrontiert sieht. Eine wirklich gelungene Fortsetzung der Reihe, der hoffentlich noch einige Bände folgen werden.

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    pardens avatar
    pardenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: Einer der besten Thriller, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Unglaublich spannend und geschickt konzipiert, man traut seinen Augen nicht!
    Was - Ist - Da - Los?!

    WAS - IST - DA - LOS?!

    Bei seinem zweiten Fall genießt Kommissar Severin Boesherz zunächst seinen freien Tag bei einem Spaziergang am Berliner Schlachtensee. Gerade als er auf einer Bank in der Sonne seine Zeitung liest, tritt ein Unbekannter an ihn heran und lädt ihn zu einem Ausflug ein. Boesherz ahnt, dass hinter dem adretten Auftreten des Fremden mehr steckt und lässt sich wider alle Vernunft auf eine Fahrt in einer Limousine der gehobenen Klasse ein. Als der Kommissar das Haus am Ziel der Reise betritt, erwartet ihn ein schockierender Anblick: Dr. Friedemann Praetorius sitzt ausgeweidet und skalpiert an seinem Schreibtisch, dem Arzt gegenüber ein Skelett, ausgestattet mit dessen Haaren und Organen. Doch nicht der Anblick selbst ist es, der Boesherz zusammenfahren lässt, sondern die Tatsache, dass er diesen Anblick bereits kennt. Sechzehn Jahre zuvor gab es im Rheingau bereits eine Mordserie, die genauso begann - der einzige Fall, den der geniale Kommissar nie aufklären konnte...

    Als Dezernatsleiterin Daniela Castella erfährt, dass bei dem aktuellen Fall Spuren in die Vergangenheit des Kommissars führen, erwägt sie zunächst, Boesherz ganz aus den Ermittlungen herauszuhalten. Doch die Umstände zeigen rasch, dass genau er es ist, der mit seinem scharfen analytischen Verstand die Rätsel lösen und überhaupt erst erkennen kann. Der Mörder spielt ein böses Spiel mit ihm, ein Mord nach dem anderen wird entdeckt, und Boesherz gerät zunehmend selbst in den Fokus der Ermittlungen. Als sein früherer Vorgesetzter Hauptkommissar Rupert Schirlo zu dem Fall hinzugezogen wird, spitzt sich die Lage noch weiter zu...

    Hui, was für ein Thriller!! Ich lese wirklich viele Bücher dieses Genres, aber Reaktionen wie 'Was ist hier eigentlich los?!' und 'Nein, bitte nicht!!' sowie 'Das kann doch gar nicht sein!!' locken die wenigsten noch bei mir hervor. Was kann ich sagen, ohne zu viel zu verraten? In jedem Fall so viel: bis kurz vor dem Ende wusste ich einfach überhaupt nicht mehr, was ich glauben sollte. Und so geht es auch den Kollegen von Severin Boesherz, die zunehmend nicht mehr wissen, wie sie sich verhalten sollen und was zum Teufel eigentlich hinter dem ganzen steckt. Denn eines ist mal klar: der hochbegabte Kommissar spielt alles andere als mit offenen Karten.

    Hach, ich liebe einfach die Thriller von Vincent Kliesch - aber mit diesem hat er in meinen Augen alles bisher dagewesene übertroffen. Gut und böse, richtig und falsch, glauben und misstrauen, alles verschwimmt und Unsicherheit macht sich breit. Immer weniger war ich bereit, das Buch noch zur Seite zu legen, denn ich musste doch einfach hinter des Rätsels Lösung kommen. Tief sind die aktuellen Morde mit der Vergangenheit Severins verknüpft, und nach und nach entfaltet sich vor des Lesers Augen ein zunehmend plastisches Bild des Ermittlers. War nach dem ersten Band im Grunde nur bekannt, dass der stattliche Hauptkommissar stets adrett und stilvoll gekleidet ist, gutes Essen und exzellenten Wein liebt und sich am ehesten bei einer Opernarie entspannt sowie durch seinen analytischen Verstand und seine teilweise zynischen Bemerkungen teilweise auch recht arrogant erscheint,  wird einem hier ein zunehmender Blick hinter die Fassade gewährt.

    Ein flüssiger Schreibstil, spannende Wendungen, kurz gehaltene Kapitel - all dies treibt den Leser noch zusätzlich durch das Buch. Einer der besten Thriller, die ich in diesem Jahr gelesen habe. Unglaublich spannend und geschickt konzipiert, ein perfides Spiel mit den Nerven des Lesers, richtig klasse.

    Für alle Thrillerfans eine unbedingte Empfehlung!


    © Parden

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