Vincent Voss Zombie Zone Germany: Tag 78

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Inhaltsangabe zu „Zombie Zone Germany: Tag 78“ von Vincent Voss

"Da draußen fressen sie sich gegenseitig auf."
Abgeschnitten von der Außenwelt, isoliert, sich selbst überlassen.
Es hatte ein TV-Spektakel sein sollen. Sieben Kandidaten, wie sie unterschiedlicher nicht sein können, jeder von ihnen mit einem Geheimnis, in einem Container. Dutzende Kameras, die jede ihrer Bewegungen verfolgen und selbst die intimsten Momente festhalten. Erotik, Leidenschaft, Hinterhältigkeit und Intrigen. Die Einschaltquoten waren hoch, das Publikum begeistert. 68 Tage ging es gut, Zuschauer und Kandidaten fieberten dem großen Finale entgegen ...
Doch dann brach alles zusammen.
"Hier drinnen auch."

Eine Novelle aus der Reihe Zombie Zone Germany - herausgegeben von Torsten Exter.

Auf gerade einmal 95 Seiten den Leser derart in seinen Bann zu ziehen, DAS ist Vincent Voss!

— DaRoSo

Nichts für schwache Nerven.

— darkangel88

Interessante Charaktere und ein gemeinsames Ziel, dass jeder für sich selbst verfolgt, sorgen für dauerhafte Spannung.

— inflagrantibooks

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    Zombie Zone Germany: Tag 78

    DaRoSo

    05. September 2017 um 19:36

    Sieben Menschen – Toto, Barbara, Zippo, Jenny, Lilith, Dominique und Ben – in einem Container; 24 Stunden von Kameras überwacht: Big Brother is watching you.Irgendetwas ist draußen passiert – der Kontakt ist komplett abgebrochen.Sieben Menschen in einem Container, abgeschnitten von der Außenwelt, die die Ängste der Ungewissheit unheilvoll gebärt.Eine Gruppe, die unaufhaltsam im zähen Schleim des hilflosen Zweifels zu ersticken droht.Sieben Charaktere.Sieben Ängste.Eine Hölle.   Vincent Voss hat mich mit „Wasser“ in seinen Bann gezogen, mit „Faulfleisch“ endgültig als Fan gewonnen und mir mit „Frischfleisch“ einfach Spaß gemacht. Mit „Tag 78“ gab es jetzt eine Novelle von ihm. Auf gerade einmal 95 Seiten eine Geschichte zu erzählen ist schwer.Auf gerade einmal 95 Seiten eine Beziehung zu den Protagonisten aufzubauen ist kompliziert.Auf gerade einmal 95 Seiten den Leser derart in seinen Bann zu ziehen, dass dieser selbst sein Dasein in dem Container fristet, zum hilflosen Voyeur entartet, der den süßlichen Odem der Verwesung förmlich zu schmecken weiß – das ist Vincent Voss!   Unter dem Deckmantel des Big-Brother-Phänomens geziert mit einer Zombie-Apokalypse entsinnt Voss hier eine komprimierte Charakterstudie der Gruppendynamik – einer sozialen Möglichkeit, wie sie bereits vereinzelt gelebt wird.Typisch Voss, ist es nicht das geschriebene Wort, das einem den Schweiss auf die Stirn treibt – es sind die Bilder, die Illusionen, die Gedanken, geschwängert von der unheilvollen Atmosphäre, die eben nur ein Vincent Voss zu schenken weiß. Was ich an Voss so mag ist, dass man seine Bücher tausendfach interpretieren oder einfach als Horror-Roman genießen kann – so oder so wird man allerdings nicht umhin kommen, noch lange darüber nachzudenken…   Ursprüngliches Meckern auf höchstem Niveau: das Ende!Nachdem ich das Buch gelesen hatte, wünschte ich mir das Ende doch fulminanter. Zerreißender. Beinahe schon masochistisch, wollte ich geradezu, dass es schmerzt, dass es zieht und reißt – aber nichts……dachte ich.Denn kaum sind die ersten Stunden vergangen, kaum, dass ich noch immer über dieses Buch, über dieses Ende nachdenke, merke ich, dass es doch haargenau so sein muss! Dass die gewünschte Theatralik, doch nur zu einem Hollywood-Effekt, denn zu einem ungeschönten, nackten Ende geführt hätte. So spiegelt es die Sterilität der modernen Sozialität, den pervertierten Voyeurismus der Gegenwart wider: keine Dramatik, keine Empathie – stattdessen banalisierte Resignation; Verrohung… und den Kern der Trauer: Gefühllosigkeit.

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  • Nicht für jedermann

    Zombie Zone Germany: Tag 78

    darkangel88

    30. October 2016 um 13:43

    Ich fand den Zombiroman schon etwas überzogen. Der Anfang war cool gemacht mit dem Big Brother Modus und den passenden Schreibstil. Auch die Charaktere waren gut ausgearbeitet. Nur von Seite zur Seite wurde es aber immer abartiger und kranker. Ist nicht mein Fall und habe es nicht zuende gelesen. Ist nichts für schwache Nerven. 

  • Die Zombifizierung geht weiter

    Zombie Zone Germany: Tag 78

    Wuerfelheld

    17. September 2016 um 17:27

    Inhaltlich befinden wir uns in einem Big Brother-Container, der nun von der Außenwelt abgeschlossen ist und die Bewohner nicht wissen, was vor sich geht. Während man es am Anfang für eines der typischen Big Brother-Spielchen hält, macht sich nach und nach Paranoia und Lagerkoller breit. Als es schließlich einen Toten gibt und dann noch festgestellt wird, dass einer der Bewohner ihm den Penis entfernt hat, eskaliert die Lage völlig … Meine Meinung: Vincent Voss schreibt in kurzen Abschnitten jeweils wo und zu welcher Tageszeit es stattfindet, so dass es ähnlich einem Mitschnitt einer tatsächlichen Big Brother-Sendung wirkt. Die zunehmende Verunsicherung der sieben Bewohner wird gut dargestellt, wobei die Persönlichkeit einiger Charaktere schon deutlich überzeichnet sind – was der Unterhaltung keinen Abbruch tut. Es gibt noch eine Nebenhandlung einer Gruppe, die versucht dahin vorzudringen, die hätte aber deutlich gelungener integriert sein können und verkommt so zum Randphänomen – zumal nur da praktisch gesehen Zombies vorkommen. Dazu kommen einige BB-typische Schemata, es sind selten alle an einem Fleck, sondern zwei oder drei planen etwas oder lästern über die anderen … Man kann natürlich kritisieren, dass die Novelle fast zombiefreie Zone ist, ich fand es aber nicht schlimm, wenn auch mal eine Geschichte in die Zombie Zone Germany-Reihe eingebettet ist, die einfach mal die Auswirkungen der Zombieapokalypse zeigt, ohne ihre Auslöser zu sehr im Vordergrund zu rücken – und mit der Anthologie gibt hier einige gute Geschichten in einem sehr konsistenten Setting. Insofern würde ich zu der Anthologie raten, wenn man einsteigen möchte, wer hingegen schon X Zombiegeschichten kennt. Wer die schwarzhumorige, britische Kurzserie Deadset kennt, wird sich auf dem ersten Blick heimisch fühlen, aber auf den zweiten ist das doch deutlich unterschiedlich aufgebaut und geschrieben, so dass man an beiden Spaß haben kann. Mein Fazit: Sehr unterhaltsames Zombieapokalypsebuch mit wenig Zombies, welches sich aber gut in die Reihe Zombie Zone Germany einfügt. Meine Wertung: 4,5 von 5 Big Zombie Container

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  • Zombies. Zombies und ich. Was soll ich da noch sagen? Nix mehr, ihr wisst schon bescheid.

    Zombie Zone Germany: Tag 78

    inflagrantibooks

    18. April 2016 um 08:46

    „Tag 78“ ist eine Novelle aus der „Zombie Zone Germany“. Da ich die Anthologie auch schon gelesen habe, kam ich während der Buchmesse nicht dran vorbei, mir dieses kleine Büchlein auch zu kaufen. (Und hatte es dann Sonntag, auf dem Rückweg, schon ausgelesen bis ich daheim war. :-D )Zombies. Zombies und ich. Was soll ich da noch sagen? Nix mehr, ihr wisst schon bescheid.Dieses kleine Büchlein ist schon von außen ein kleiner Hingucker, denn die Cover den ZZG ähneln sich alle, was ich persönlich ganz klasse finde. Inhaltlich ist bei 120 Seiten eigentlich kaum was zu sagen, wenn ich nicht spoilern will. Und das will ich wirklich nicht! Dennoch versuche ich mich mal.Die Geschichte spielt in einem in sich abgeriegelten Haus und ist auf dem Sinn (oder Unsinn?^^) von Big Brother aufgebaut. Schon allein diese Tatsache verleiht der Geschichte verdammt viel Sprengstoff und Konflikte, dass mir noch immer ganz schwindelig ist. Sieben unterschiedliche Menschen sind auf engstem Raum eingesperrt und niemand kümmert sich mehr um sie. Es dauert eine Weile, bis die Kandidaten merken, dass draußen irgendwas los sein muss. Irgendwas, das sie nicht beeinflussen können und von dem sie nichts wissen. Irgendetwas, das dafür gesorgt hat, dass sie allein in ihrem Container eingesperrt sind.Vincent Voss hat die sieben Charaktere fantastisch herausgearbeitet und auf die Länge der Geschichte bezogen, hatten sie auch alle Tiefe und wirkten real. Es ist nur eine Novelle, deswegen geht die Handlung auch ratz fatz und es gibt erste Tote. Zu den einzelnen Charakteren werde ich hier jetzt nichts sagen, denn wie gesagt… es sind nur 120 Seiten.Aber es gab den Mutigen, den Rebellen, das Modepüppchen, die Übermutti und eine total Verrückte. Nur mal, um einen Überblick zu schaffen. Jede Figur hatte ihren eigenen Platz und war „für etwas da“. Es gab keine Lückenfüller oder sinnlose Nebencharaktere. Jeder war wichtig und jeder trug zum großen Gruppenkonflikt bei.Bei sieben Menschen, die nicht aus ihrem Haus raus können und sich nur zusammen reimen, was draußen los ist, will natürlich einer das Sagen haben. Das war schon immer so und wird auch immer so bleiben. Der Autor hat hier schon perfekt vorgearbeitet, denn die Kandidaten im Haus wissen im Grunde kaum etwas voneinander. Jeder hütet ein Geheimnis, was eigentlich im Laufe der Show hätte erraten werden sollen. Irgendwann offenbaren die Kandidaten untereinander ihre Geheimnisse und es kommt zu noch mehr Konfliktpotenzial.Auch wenn in dem Haus selbst eigentlich gar keine Zombies sind, sterben sehr schnell die ersten Menschen. Es war interessant zu lesen, wie schnell der Hexenkessel an Emotionen übergekocht ist und die Leute aufeinander losgegangen sind. Jeder hat seine Meinung vertreten, ohne auch nur auf einen Kompromiss eingehen zu wollen. Ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und behaupte, dass es wirklich fast genauso ablaufen würde. Echt klasse ge- und beschrieben.Über das ganze drum herum und das, was draußen abgeht sage ich nichts weiter. Spoileralarm und so.^^Fazit:„Tag 78“ ist für zwischendurch eine klasse Geschichte, die mit Konflikten nur so um sich wirft. Interessante Charaktere und ein gemeinsames Ziel, dass jeder für sich selbst verfolgt, sorgen für dauerhafte Spannung.Bewertung:„Tag 78“ von Vincent Voss bekommt von mir sehr gute 4 von 5 Marken. Obwohl die Geschichte gut war, hat sie mich doch nicht komplett mitreißen können.

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