Vincenzo Consolo Bei Nacht, von Haus zu Haus

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Inhaltsangabe zu „Bei Nacht, von Haus zu Haus“ von Vincenzo Consolo

Vom Vollmond getrieben, irrt Giuseppe Marano, der „Werwolf“, durch die Gassen und die silbrig-glänzenden Olivenhaine Cefalùs und schreit sich seine Erbschuld von der Seele. Angeführt vom selbst ernannten Übermenschen Aleister Crowley, Magier und Schriftsteller, der sein Leben als Gesamtkunstwerk inszeniert, lässt sich eine Schar extravaganter Fremder nieder, um die Abtei von Thélème zu gründen: Hier frönt man gnostischen Messen, esoterischen Riten und feiert heidnische Hochzeitsnächte. Der gelangweilte Baron Cìcio, ein Bewunderer des schwülstigen Poeten und Fiume-Eroberers D’Annunzio und Faschist, sieht eine Gelegenheit, seine erotischen Phantasien umzusetzen. Der Lehrer Petro, Sohn des „Werwolfs“, sühnt den sozialen Aufstieg seiner Familie durch die Teilnahme an sozialistischen Aufruhren und muss – wie seine jüdischen Vorfahren – ins Exil gehen, nach Algerien. Vincenzo Consolo – nach Leonardo Sciascia die moralische Instanz Italiens gegen die Ausbeutung des Südens – zielt in seinem chorisch angelegten, poetischen Roman über den in unsicheren Zeiten aufkommenden Irrationalismus und Personenkult auf unsere Tage ab und legt mit dem Leitmotiv der Melancholie die menschlichen Abgründe frei.

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  • Rezension zu "Bei Nacht, von Haus zu Haus" von Vincenzo Consolo

    Bei Nacht, von Haus zu Haus

    fredgoetzis

    12. March 2009 um 14:04

    Schon der Einstieg ins Buch ist phantastisch: im ersten Kapitel wird ein Mensch beschrieben, der als Werwolf heulend einsam herumzieht - bis der Tag anbricht und der Sohn den Verwirrten beruhigen kann. Mit "Verwirrten" beschäftigt sich das ganze Buch - angefangen von verarmten Baronen über den englischen" Hexer" Alexander Crowley, der die einfachen Menschen in seltsamste Rituale hineinzieht bis zum Sozialrevoluzzer, dem Dorflehrer. Ein barock gemaltes Bild Siziliens - voll mit literarischen bzw. katholischen Anspielungen - und das alles in sehr poetischer Sprache...ein bisschen Urlaubsgefühl, auch im Winter!

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