Vincie Halen Die Nagelschuhe

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Inhaltsangabe zu „Die Nagelschuhe“ von Vincie Halen

Wer glaubt schon an Visionen? Bruno jedenfalls nicht, alles Hokuspokus für einen abgeklärten Reporter wie ihn. Und doch quälen ihn Träume und beänstigende Visionen so sehr, dass er sich auf eine Reise in die Eifel macht. Er landet in einem kleinen Dorf mit äußerst zwielichtigen Gestalten, seine Reporternase juckt, er ist einem Verbrechen auf der Spur. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, oder doch nicht?

unterhaltsamer und spannender Krimi

— Vampir989

Spannender, humorvoller Roman, der sehr gut unterhält

— Diana182

Szenen mit Spannungspotential werden nicht ausgebaut

— Caro_Lesemaus

unblutig, humorvoll, spannend

— alupus

Mal was anderes als immer nur blutig...

— SandySam7

Kein typischer Krimi mit Längen am Anfang - aber dann...!

— Huschdegutzel

Ein ganz guter krimi.

— Schrumpfi

Ein ganz toller Eifelkrimi mit einer unvorhersagbaren Lösung !!

— Gartenfee007

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Flugangst 7A

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  • Leserunde zu "Die Nagelschuhe" von Vincie Halen

    Die Nagelschuhe

    Halen

    Liebe LovelyBooks Gemeinde,Ich möchte gerne mit euch eine Leserunde zu meinem Krimi "Die Nagelschuhe" starten.Zur Verlosung stehen 15 Taschenbücher.Ein Krimi ohne Blut. Geht das? Ja, ganz sicher. Ohne Loch in der Stirn, ohne giftigen Schaum im Mundwinkel..... lediglich ein Toter auf einem Handkarren, einen Strick um den Hals, und dies auch noch vor 75 Jahren...., bis dato vergessen und unter den Teppich gekehrt, aber nun will diese Leiche Gerechtigkeit.Genau das Richtige für meine Hauptfigur, die mit Vorliebe im Dreck anderer Menschen wühlt.Bruno: seines Zeichens ausgebuffter, alkoholabhängiger Reporter im besten Alter und ein Maulheld wie es im Buche steht.Ihn plagen Träume in der Nacht und Visionen am hellichten Tag. Zwar lehnt er jeden Hokuspokus, wie er es nennt ab, doch die eindringlichen Worte einer Engelsflüsterin geben ihm schwer zu denken und so begibt er sich auf eine Reise in die Eifel. In einem kleinen Ort trifft er auf wortkarge Bewohner, die sich einen Teufel darum scheren, ihm auch nur im Geringsten bei seinen Nachforschungen zu helfen. Mit seiner ganz speziellen Art und einem ihm eigenen Humor macht er sich keine Freunde, tappt von einem Fettnapf in den nächsten.Da komme ich auch schon zu meiner Bewerbungsfrage:Seit ihr schon einmal so richtig ins Fettnäpfchen getreten? Glühen euch bei dem Gedanken daran noch immer die Ohren? Es ist natürlich keine Bedingung für eine Teilnahme, wer berichtet auch schon gerne von seinen "Schandtaten". ;o))))))) Aber schön wäre es doch.  Jeder darf mitmachen, ich freue mich auf hoffentlich zahlreiche Bewerbungen!Ihr erhaltet euer Exemplar direkt von mir, mit einer persönlichen Widmung. Ich drücke allen Bewerbern ganz fest die Daumen!Ich nehme an der Lesung teil, werde jeden Tag nach euch schauen. :o)Bis bald, ihr Lieben! :o))))))Vincie Halen

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  • unterhaltsamer und spannender Krimi

    Die Nagelschuhe

    Vampir989

    22. October 2017 um 16:25

    Klapptext:Wer glaubt schon an Visionen? Bruno jedenfalls nicht, alles Hokuspokus für einen abgeklärten Reporter wie ihn. Und doch quälen ihn Träume und beänstigende Visionen so sehr, dass er sich auf eine Reise in die Eifel macht. Er landet in einem kleinen Dorf mit äußerst zwielichtigen Gestalten, seine Reporternase juckt, er ist einem Verbrechen auf der Spur. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, oder doch nicht?Ich hatte große Erwartungen an diesen Krimi .Und ich muss sagen das ich nicht enttäuscht wurde.Die Autorin verführte mich in die Eifel.Dort lernte ich Bruno kennen.Einen etwas außergewöhnlichen und eigenartigen Menschen.Aber ich mochte ihn schon von Beginn der Geschichte an.Der Schreibstil ist leicht und flüssig.Die kurzen Kapitel tragen auch dazu bei,das sich die Geschichte sehr gut lesen lässt.Die Protoganisten wurden sehr gut beschrieben und ausgearbeitet.Es gab viele unterschiedliche Charaktere.Bruno hat mir auf seine eigene art und Weise gut gefallen.Aber auch alle anderen Personen fand ich interessant.Viele Szenen wurden sehr gut dargestellt und ich wurde förmlich in die Geschichte hinein gezogen.Es gab so einige unvorhersehbare Wendungen und Ereignisse.Dadurch blieb es immer packend und spannend.Langeweile kam zu keiner auf.Auch hat es die Autorin verstanden Humor in die Handlung einzubauen.So habe ich mich zeitweise köstlich amüsiert.Das hat mir sehr gut gefallen.Gerade die Mischung aus Humor,Spannung und Dramatik macht diesen Krimi sehr lesenswert.Fasziniert haben mich auch die ansprechenden und bildhaften Beschreibungen der einzelnen Schauplätze.So hatte ich das Gefühl selbst an diesen Orten zu sein und alles mit zu erleben.Bis zum Schluss weiß man auch nicht wer denn nun der Täter ist.Und so rätselt man selbst mit wer es denn nun sein könnte.Erwähnenswert ist auch ein Personenverzeichnis in dem die Hauptprotoganisten aufgeführt werden.Das Cover gefällt mir sehr gut.Es passt perfekt zu dieser Geschichte.Ich hatte viele spannende und interessante Lesemomente mit dieser Lektüre.Für Leseliebhaber von Kriminalromanen ist diese Lektüre sehr zu empfehlen

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  • Nageschuhe

    Die Nagelschuhe

    abetterway

    16. October 2017 um 19:40

    Inhalt:"Wer glaubt schon an Visionen? Bruno jedenfalls nicht, alles Hokuspokus für einen abgeklärten Reporter wie ihn. Und doch quälen ihn Träume und beänstigende Visionen so sehr, dass er sich auf eine Reise in die Eifel macht. Er landet in einem kleinen Dorf mit äußerst zwielichtigen Gestalten, seine Reporternase juckt, er ist einem Verbrechen auf der Spur. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, oder doch nicht?"Meinung:Das Cover ist in Ordnung, allerdings nicht besonderes. Der Schreibstil verständlich allerdings zieht sich die Geschichte bis ins letzte Drittel wo das ganze dann spannender wird, aber bis dort hin muss man sich gedulden. Bruo ist wirklich unsympatisch und teilweise sogar nervend. Leider kann ich über das buch nichts besseres sagen. Vielleicht kann man die ganze Geschichte in einer Überarbeitung noch einmal von einer anderen Seite betrachten. Fazit:Leide rnicht mein Fall. Ich würde es nicht als Krimi bezeichnen.

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  • Die Nagelschuhe - ein Eifelkrimi

    Die Nagelschuhe

    Diana182

    13. October 2017 um 09:15

    Das Cover zeigt einen kleinen Vogel, der auf einen Zweig sitzt. Daneben steht der Titel des Buches. Auf den ersten Blick wirkt dieses Bild in seiner Farbwahl recht unauffällig und wäre mir in einem Buchladen wohl eher nicht in die Hände gefallen.Doch die Buchbeschreibung klang recht spannend und vielversprechend und so wollte ich schnell mehr erfahren und griff doch zu diesem Eifel-Krimi.Der Einstig in die Geschichte gelingt recht schnell. Sofort ist man inmitten der Story und lernt den Hauptcharakter Bruno kennen. Anfangs wirkt er leider nicht sonderlich sympathisch und so hat man nicht wirklich viel Mitleid mit ihm, als klar wird, dass er von Visionen verfolgt wird.Die Autorin hat einen sehr schönen flüssigen, humorvollen Schreibstil. Man liest ein paar Seiten und mag das Buch dann so gar nicht mehr aus den Händen legen. Aber auch die Spannung kommt nicht zu kurz. Man wird ab einem bestimmten Punkt regelrecht gefesselt und muss einfach weiter lesen.Hier und da kommt es zu Vorfällen und Wendungen, mit denen ich absolut nicht gerechnet hätte. Aber auch ein paar lustige Anekdoten bringen den Leser des Öfteren zum Schmunzeln. Und aus dem einst unsympathischen Bruno wird nach und nach ein Mann, den man gern durch die Geschichte begleitet.Das Ende ist sehr gut gewählt und schließt die Geschichte stimmig ab. Keine Frage bleibt offen und der Leser kann das Buch zufrieden abschließen.Mein Fazit:Ein lesenswerter Eifelkrimi mit ein paar übernatürlichen Einspielern. Es hat wirklich sehr viel Spaß gemacht, Bruno auf seinen Recherchen zu begleiten und zu erfahren, was es mit seinen Visionen auf sich hat. Daher kann ich dieses Buch wirklich nur empfehlen.Der Schreibstil hat mir gut gefallen und daher kann man nur hoffen, dass die Autorin vielleicht noch weitere „Bruno“- Geschichten mit uns teilen wird.

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  • schön für zwischendurch

    Die Nagelschuhe

    dru07

    11. October 2017 um 10:28

    Bruno ist ende 50 und alkoholabhängig. Als abgeklärter Reporter glaubt Bruno nicht an Visionen und Hokuspokus. Und doch quälen ihn beängstigenden Visionen und Träumen, in welchen er einen gehängten sieht. So macht er sich auf die Suche nach jenem Dorf aus seinen Visionen und landet in der Eifel. In diesem Dorf wohnen äußerst zwielichtige Gestalten, die Fremden gegenüber sehr verschlossen sind. Was verheimlicht dieses Dorf?   Das Buch war gut und flüssig geschrieben und gut zu lesen. Bruno wurde als regelrechter Unsympath dargestellt, was auch von der Autorin gewollt war. Wir würden dazu Bauerntrampel sagen J. Für einen Krimi fehlte mir leider etwas an Spannung. Ich fand das Buch trotzdem gut, kann aber nur 3 von 5 Sternen hergeben, da ich schon besseren Krimis nur 4 Sterne gegeben habe. Ein schönes Buch für zwischendurch.

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  • Nicht wirklich ein "echter" Krimi

    Die Nagelschuhe

    Caro_Lesemaus

    08. October 2017 um 15:57

    Bruno ist ein alkoholabhängiger und kettenrauchender Reporter Ende 50. Er wird plötzlich von Visionen geplagt, die er sich nicht erklären kann. Eine "Engelsflüsterin" bringt ihn schließlich auf den Namen eines Dorfes in der Eifel. Also macht Bruno sich auf den Weg, um dem Geheimnis auf den Grund zu gehen.Ich bin mit Bruno bis zum Schluss nicht warm geworden. Er ist äußerst unsympathisch, macht sich an eine ca. 20-jährige Frau im Dorf heran (das hat mich super gestört, fand ich fast schon eklig beim Lesen) und verteilt dumme Sprüche (manch Mitleser fand diese erheiternd, ich konnte nicht darüber lachen). In der Leserunde mit Autorenbegleitung stellte sich heraus, dass es durchaus gewollt ist, dass man Bruno unsympathisch findet. Damit hatte ich ein Problem. Es kommt sicher vor, dass man einen Protagonisten nicht besonders mag, aber wenn man ihn noch nicht mal verstehen kann, geht leider das Interesse an der Geschichte selbst verloren. Einfach, weil man von dieser Person nicht noch mehr lesen möchte. Jedenfalls geht es mir so. Zwei kurze Szenen schafften einen kleinen Spannungsaufbau, waren aber so schnell vorbei, dass ich den Roman insgesamt überhaupt nicht spannend fand. Auch das Ziel, durch die geschichtlichen Hintergründe irgendwie Mitleid oder Verständnis für Bruno zu entwickeln ist bei mir nicht gelungen. Mit Brunos Mutter hatte ich Mitgefühl, ja, aber mit ihm? Dafür hätte es ausführlicherer Hintergründe seiner Kindheit oder jungen Erwachsenenlebens gebraucht. Das Ende ist relativ offen, da die Autorin eine Fortsetzung in Erwägung zieht. Für mich hat es das Buch damit noch unzufriedenstellender gemacht.Fazit:"Unblutiger Krimi" trifft es in diesem Fall nicht - aus meiner Sicht ist es einfach kein Krimi. Die Einordnung in ein anderes Genre will mir aber auch nicht recht gelingen. Ich vergebe leider nur 2 Sterne wegen des unsympathischen Protagonisten und der fehlenden Spannung.

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  • Auch der schlimmste Sünder verdient Mitleid

    Die Nagelschuhe

    alupus

    07. October 2017 um 00:22

    Auch der schlimmste Sünder verdient Mitleid   unblutig, humorvoll, spannend   Klappentext: Wer glaubt schon an Visionen? Bruno jedenfalls nicht. Alles Hokuspokus für einen abgeklärten Reporter wie ihn. Und doch veranlassen ihn quälende Träume des Nachts und beängstigte Visionen am helllichten Tage, sich auf eine Reise in die Eifel zu machen. In einem kleinen Dorf trifft er auf wortkarge, ja feindselig anmutende Gestalten. Sie weichen seinen hartnäckigen Fragen geschickt aus, doch Bruno lässt nicht locker. Hier liegt einiges im Argen, seine Reporternase juckt. Hier soll doch etwas verborgen und unter den Teppich gekehrt werden, soviel ist klar……….. Meine Meinung: Bruno, ein alkoholabhängiger, ausgebuffter Reporter und ein Maulheld wird so arg von Träumen geplagt, dass er von Hanna, seiner Ex, die ihm immer noch platonisch zugetan ist, zu einer Engelsflüsterin geschickt. Sie schickt ihn nach Nehrott in der Eifel. Dort mag man keine Fremden, die herumschnüffeln, und Bruno muss so einiges aushalten. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich gut lesen. Besonders gefallen hat mir, dass am Anfang alle wichtigen Personen stehen und deren Charaktere aufgezeigt wurden, da muss man schon grinsen. Das Buch kommt ab der Mitte so richtig in Fahrt und wird spannend. Fazit: Es ist eigentlich kein Krimi im herkömmlichen Stil und das Buch lässt sich schwer einem Genre zuordnen. Es hat Spaß gemacht, dieses Buch zu lesen.

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  • Fesselnd bis zum Schluss

    Die Nagelschuhe

    SandySam7

    04. October 2017 um 21:24

    Ein Krimi der quasi ohne aktuelle Leiche auskommt - mehr Unterschied zu anderen Büchern gibt es kaum. Noch dazu ist das Buch unblutig. Story: Ein Reporter, dessen einziger Freund sein Bier ist, wird plötzlich von seltsamen Träumen und Visionen geplagt - obwohl er nicht an sowas glaubt. Nach einigen Nachforschungen beginnt er eine Reise in die Eifel. Auch wenn man ihn dort nicht willkommen heisst,  er lässt sich nicht verjagen und versucht seinen Visionen auf den Grund zu gehen. Dabei kommt er nicht um unliebsame Dinge herum und deckt das ein oder andere Geheimnis auf... Selbst sein Leben verändert sich,  denn mit soetwas hätte er nicht gerechnet... Und einem neuen Freund findet er auch. 

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  • Brunos Visionen

    Die Nagelschuhe

    UlrikeG-K

    03. October 2017 um 20:41

    Da dümpelt er nun vor sich hin, der heruntergekommene Reporter Bruno! Er trinkt zuviel Alkohol, seine langjährige Freundin und Kollegin Hanna hat ihm zwar die Liebe, nicht aber die Freundschaft aufgekündigt. In der Tat kümmert sie sich noch immer rührend um ihn. Es ist anzunehmen, dass er ohne sie, die gelegentlich vorbeischaut, um nach dem Rechten zu sehen und dafür zu sorgen, dass er sich ausreichend ernährt, längst völlig vor die Hunde gegangen wäre!Der Leser mag sich erstaunt fragen, warum sie ihn nicht längst sich selbst überlassen hat, denn Bruno ist kein netter, kein liebenswerter Zeitgenosse! Er ist großkotzig und unerträglich arrogant, gewiss niemand, dem die Herzen zufliegen. Er freilich sieht das ganz anders, hat ein Bild von sich, das fern jeder Realität ist.Doch geschehen ihm in letzter Zeit seltsame Dinge, die ihn ängstigen - und den Leser hoffen lassen, dass sie ihn zum Nach- und Umdenken bringen mögen: Bruno hat Visionen! Er sieht unter anderem wiederholt einen offensichtlich erhängten Mann auf einem Handkarren, dessen Füße mit dunkelbraunen Nagelschuhen begleitet sind...Um den ihn stark beunruhigenden Albträumen auf den Grund zu gehen, beginnt Bruno Nachforschungen anzustellen. Diese führen ihn in ein gottverlassenes Dorf in der Eifel, in dem die Zeit stillzustehen scheint und dessen Bewohner ihm mit Misstrauen, wenn nicht sogar Feindschaft begegnen.Brunos wenig einnehmendes Wesen trägt auch nichts dazu bei, sich Freunde zu machen, doch kommt er Schritt für Schritt dem Geheimnis auf die Spur, das die Dörfler um jeden Preis im Dunkel der Vergangenheit belassen wollen. Unerwarteterweise entdeckt Bruno dabei, dass es Verbindungen zwischen ihm und dem Dorf gibt, die weit in die Vergangenheit reichen, und dass ausgerechnet er dazu ausersehen ist, dem toten Mann in seinen Visionen eine lang verspätete Gerechtigkeit widerfahren zu lassen!Nein, die Figur Bruno zu mögen oder gar eine Bindung zu ihm aufzubauen, fällt wirklich nicht leicht! Seine Handlungsweise zu verstehen, ist ebenso nicht möglich. Er ist beileibe kein Sympathieträger - und vielleicht ist das der Grund, warum die Geschichte zwar leicht zu lesen, mir aber nicht tief gegangen ist. Vieles blieb zu sehr an der Oberfläche, wurde kurz angerissen, dann aber nicht weiter verfolgt. Um Bruno wirklich zu verstehen, hätte ich mir mehr Hintergrundinformationen gewünscht, hätte ich gerne gewusst, was ihn zu der Person machte, die er ist. Und dann hätte es tatsächlich eine runde Geschichte werden können. So aber bleibt mir der Protagonist bis zum abrupten Ende, das die Spannung nicht einlösen konnte, die sich während des Lesens durchaus aufbaute, fremd und alles in allem unsympathisch. Nicht einmal lustig kann ich ihn finden.Gelegentlich lässt die Autorin den Leser einen Sekundenblick hinter die Fassade des ungepflegten Maulhelden werfen, der mutmaßen lässt, dass doch mehr in ihm steckt, als er nach außen zeigt. Das aber war zu wenig, um ihn erfassen zu können.Nun, die Autorin plant einen Nachfolgeband! Womöglich wird dann meine Meinung über den vorliegenden Roman teilweise revidiert werden? Womöglich finden sich darin die Antworten, die ich hier vermisse?Was ich als positiv vermerken möchte, ist die Art und Weise, wie Vincie Halen einen Einblick gibt in die innere und äußere Struktur des Haupthandlungsortes und überhaupt das Leben zu der Zeit vor 75 Jahren, auf die Brunos Visionen zurückgehen. Sie sind von großer Bedeutung, um zu verstehen, was damals geschehen ist und warum es geschehen konnte.Dabei kommt der Verdacht auf, dass die Dorfbewohner die archaischen Strukturen noch nicht ganz abgeschüttelt haben, dass sie sich nie befreien konnten von der vermeintlichen Schuld, die ihre Väter damals auf sich geladen haben und die auch im Roman nicht zufriedenstellend, das heißt nachvollziehbar, geklärt wurde.Da die Autorin letztend aber darauf verzichtet, eine logische Verbindung zwischen den losen Enden damals und heute herzustellen, kann es nur eine Mutmaßung bleiben! Denn hinter das Gesicht kann man niemandem in diesem Roman blicken, wirklich verstehen und nachempfinden kann man auch nicht.

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  • Unblutiger spannender und humorvoller Eifelkrimi

    Die Nagelschuhe

    Jeanette_Lube

    01. October 2017 um 17:38

    Dieser Krimi erschien im Mai 2017 und beinhaltet 207 Seiten. Das ziemlich düstere Cover, ein Vogel, der auf dem dunkel gehaltenen Zweig sitzt und auch der Hintergrund in grau gehalten und dazu der Titel und der Name der Autorin in weißer Schrift, weisen darauf hin, dass hier wohl etwas Schreckliches passiert sein muss!Bruno, ein ausgebuffter, alkoholabhängiger Reporter, der im besten Alter ist und ein Maulheld, wie es im Buche steht, plagen Träume in der Nacht und Visionen am hellichten Tag. Er glaubt zwar eigentlich nicht an "Hokuspokus", bis er zu einer Engelsflüsterin geht, die ihn darin bestärkt, dass seine Träume und Visionen eine Bedeutung haben müssen. Er begibt sich auf eine Reise in die Eifel, wo er in einem kleinen Ort auf eigenartige Bewohner trifft, die ihm auf keinen Fall bei seinen Nachforschungen helfen wollen. Seine ganz spezielle Art mit seinem seltsamen Humor macht ihm nicht unbedingt Freunde und so tappt er von einem Fettnäpchen ins Nächste.Am Anfang des Buches werden erst einmal alle Protagonisten mit einer wunderbaren Beschreibung vorgestellt, das hat mir besonders gut gefallen. So kann man sich sehr gut in die verschiedenen Personen hineinversetzen. Vincie Halen ist ein wirklich humorvoller und spannender Krimi gelungen. Ihr Schreibstil ist flüssig und dieses Buch lässt einen an einigen Stellen ziemlich schmunzeln, da die Bewohner echt ein wenig gewöhnungsbedürftig und auch eigenwillig sind. Ich gebe auf jeden Fall eine Leseempfehlung an Krimiliebhaber, die es auch mal nicht blutig mögen, weiter. Lasst euch überraschen!

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  • Kein typischer Krimi mit Längen am Anfang - aber dann...!

    Die Nagelschuhe

    Huschdegutzel

    30. September 2017 um 18:54

    Wer glaubt schon an Visionen? Bruno jedenfalls nicht, alles Hokuspokus für einen abgeklärten Reporter wie ihn. Und doch quälen ihn Träume und beänstigende Visionen so sehr, dass er sich auf eine Reise in die Eifel macht. Er landet in einem kleinen Dorf mit äußerst zwielichtigen Gestalten, seine Reporternase juckt, er ist einem Verbrechen auf der Spur. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, oder doch nicht?So besagt es die Inhaltsangabe und für einen Krimi war es mal wieder Zeit - also zog ich mir die Nagelschuhe über und ließ mich von Autorin Vincie Halen überraschen.Überrascht wurde ich tatsächlich - nicht nur davon, dass der Held dieser Geschichte Bruno säuft wie ein Loch und raucht wie ein Schlot, sondern auch davon, dass er sich als schon etwas älterer Herr auf Visionen einlässt ( die ich im Grunde erstmal in die Richtung:" Lass Dich entgiften, Mann, Du hast schon Halluzinationen" stecken wollte ). Dass es hier zwar eine Leiche gibt, die aber schon etliche Jahre auf dem Buckel hat und dass man die ganze Zeit nach einem Mörder sucht - aber den nicht gleich findet, war die nächste Überraschung.Die Geschichte nimmt ziemlich spät Fahrt auf - am Anfang war ich etliche Male eine Mischung aus gelangweilt und genervt. Bruno ist nämlich nicht gerade ein netter Mensch, sondern stänkert gegen alles und jeden und seine etwas seltsamen Flirtversuche - wie gesagt, er nervte mich nicht nur einmal.Geht es aber so richtig los und man dröselt langsam die ganzen Verwirrspiele auf, erinnert das Buch an die besten Beispiele von Plot Twist, die man sich denken kann.Ein Krimi ist das für mich allerdings nicht - auch wenn ich mir beim besten Willen kein Genre vorstellen kann, in das "Die Nagelschuhe" passen würden.Also lassen Sie sich von den anfänglichen Längen nicht beirren - das Durchhalten ist durch aus lohnenswert, auch wenn einige Fragen nicht ganz geklärt werden. Aber dafür haben wir Leser schließlich unsere Fantasie!

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  • Die Nagelschuhe

    Die Nagelschuhe

    StephanieP

    30. September 2017 um 10:57

    Bruno, ein alkoholkranker Journalist, wird seit längerem von schrecklichen Visionen heimgesucht. Eine Engelsruferin verrät ihm einen Ortsnamen in der Eifel, welcher mit den Heimsuchungen in Verbindung stehen könnte.  Als Bruno seine Arbeit verliert und die Visionen immer häufiger und schrecklicher kommen beschließt er in die Eifel zu reisen. Schnell stellt sich heraus, dass Brunos Visionen von einem erhängten Mann tatsächlich in der Vergangenheit in diesem Dorf geschehen sind. Um die Zusammenhänge verstehen und den Fall rund um den erhängten Mann klären zu können, ist Bruno auf die Kooperation der Dorfbewohner angewiesen. Diese gestaltet sich allerdings sehr schwer und Bruno werden viele Steine in den Weg gelegt. Bald stellt sich die Frage, welches Geheimnis die Dorfbewohner verschweigen. Vincie Halens Schreibstil ist flüssig und einfach zu lesen, wodurch ein kurzweiliger Eifelkrimi entsteht. Die Autorin verbindet Krimielemente mit humorvollen Szenen, welche mich immer wieder zum Schmunzeln gebracht haben. Durch häufige Szenenwechsel, welche zum Teil eher abrupt geschehen, kann die Spannung leider immer nur sehr kurz gehalten werden. Viele Szenen hätten meiner Meinung nach großes Potenzial um Spannung aufzubauen und diese auch zu halten. Am Ende des Buches werden leider nicht alle offenen Fragen geklärt, allerdings lässt es auf eine Fortsetzung schließen. Das Ende kann durch eine unerwartete Auflösung überzeugen. Die einzelnen Kapitel sind logisch aufgebaut und in viele einzelne Szenen gegliedert. Als Leser kann man sofort in die Handlung einsteigen und dieser ohne Probleme bis zum Ende folgen. Im Buch wechseln sich immer wieder die Handlung, Brunos Visionen und seine Gedanken ab. Diese Wechsel sind aber deutlich gekennzeichnet, wodurch sie den Lesefluss in keinster Weise beeinträchtigen. Ganz im Gegenteil: vor allem die detailliert beschriebenen Visionen weckten in mir die Neugierde das Buch schnell weiter zu lesen. Die einzelnen Charaktere und Orte sind etwas überspitzt dargestellt, was die Handlung allerdings sehr humorvoll macht. Die einzelnen Protagnisten sind eher unsympathisch beschrieben, dennoch mochte ich vor allem Bruno von Anfang an. Etwas gestört hat mich allerdings, dass auf das Privatleben so mancher Protagonisten sehr ausführlich eingegangen wurde. Dies hatte zur Folge, dass die eigentlichen Ermittlungen bezüglich des Toten in den Visionen oftmals in den Hintergrund rückten und dadurch die Spannung abfiel. Besonders gelungen finde ich die Verbindung des Titels mit der Handlung. FAZIT: „Die Nagelschuhe“ ist ein kurzweiliger Eifelkrimi. Das Buch hat viel Potential bezüglich der Spannung, das allerdings nicht immer genutzt wurde. Mir persönlich gefallen vor allem die humorvollen Darstellungen der Autorin und ihr flüssiger Schreibstil. Ich vergebe aufgrund des gelungenen Humors 4 Sterne!

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    • 2
  • Lesenswert

    Die Nagelschuhe

    Schrumpfi

    30. September 2017 um 08:16

    So hab das Buch ausgelesen.Für mich war das Buch jetzt nicht so spannend aber es gibt ja noch andere die es auch lesen.Aber empfehlen zu lesen würde ich es trotzdem .Der Schreibstil paßt auch und es ist eine flüssige Geschichte.Das Ende hat mich dann doch positive überrascht hörte dann etwas zu abrupt auf  wo ich gerne noch weiter gelesen hätte.Ich hoffe doch das es eine Forsetzung gibt

  • Eine mit sehr viel Liebe geschriebene Geschichte

    Die Nagelschuhe

    Dandy

    29. July 2017 um 06:11

    "Die Nagelschuhe" ein Eifelkrimi ,  von Vincie Halen , ist im April 2017 erschienen.Das Cover ist in schwarz-grau gehalten. Darauf sieht man Äste und einen Raben. Raben sind geheimnisvolle Vögel, genauso die Geschichte rund um Bruno.Bruno hat nachts quälende Träume und tagsüber Visionen. Als Reporter wecken diese Erlebnisse in ihm die Neugier und er geht seinen Träumen , bzw. Visionen nach.  Dazu muss  er in ein kleines Dorf in der Eifel reisen. Dort angekommen wird er gar nicht nett empfangen und die Dorfbewohner weichen seinen Fragen aus, legen ihm Steine in den Weg. Er lässt nicht locker und kommt einem Familiengeheimnis auf die Spur.Der Schreibstil ist sehr gut. Die Sätze fliegen nur so dahin.Auf der ersten Seite ist eine lustig geschriebene Liste mit den wichtigsten Personen aufgeführt. Da musste ich das erste Mal schmunzeln. Die Personenbeschreibungen sind sehr ausführlich. Dadurch kann man sich die Personen richtig gut vorstellen und sich in sie hinein versetzen.Bruno ist ein sehr sympathischer Mann und man wünscht sich die ganze Geschichte hindurch, dass es für ihn ein gutes Ende gibt und dass er seine Visionen und Alpträume los wird , indem er in dem Eifeldorf etwas über seine Familie erfährt.Ich empfehle dieses Buch weiter. ***** Sterne.

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  • Die Nagelschuhe

    Die Nagelschuhe

    Gartenfee007

    24. July 2017 um 18:28

    Darum geht es (Klappentext):Wer glaubt schon an Visionen? Bruno jedenfalls nicht, alles Hokuspokus für einen abgeklärten Reporter wie ihn. Und doch quälen ihn Träume und beänstigende Visionen so sehr, dass er sich auf eine Reise in die Eifel macht. Er landet in einem kleinen Dorf mit äußerst zwielichtigen Gestalten, seine Reporternase juckt, er ist einem Verbrechen auf der Spur. Das ist so sicher wie das Amen in der Kirche, oder doch nicht?Meine Meinung:Dieser Krimi hat mich von Anfang an gefangen genommen !! Ich konnte das Buch einfach nicht aus der Hand legen. Der Schreibstil hat mir sehr gut gefallen, und man konnte sich das Dorfleben und die Bewohner sehr gut vorstellen. Aber welches Geheimnis soll nicht ans Licht ?? Das verrate ich natürlich nicht !!

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