Viola Alvarez Ein Rest von Liebe - Band 1: Roman

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Inhaltsangabe zu „Ein Rest von Liebe - Band 1: Roman“ von Viola Alvarez

Das Vergangene in mir. Entdecken Sie Band 1 von „Ein Rest von Liebe“ von Viola Alvarez jetzt als eBook. Die junge Oberärztin Louisa bekommt ein Angebot, das sie nicht ausschlagen kann: als Vorstand einer renommierten Stiftung nominiert zu werden. Was das für ihre Ehe bedeutet, die schon seit Längerem nicht mehr zum Besten steht, kann sie an der schroffen Reaktion ihres Mannes nur erahnen. Auch mit einigem weiterem muss sie sich auseinander setzen. Beispielsweise gibt es da ein Haus, dessen Besitzverhältnisse nicht ganz geklärt sind. Um zumindest in diese Angelegenheit etwas Klarheit zu bringen, sucht sie das Gespräch mit ihrer Großtante. Von der alten Frau erfährt sie nicht nur so manches Familiengeheimnis, sondern auch einiges über sich selbst. Wartet am Ende dieses Wegs vielleicht doch etwas mehr als lediglich eine neue berufliche Herausforderung? Jetzt als eBook kaufen und genießen: „Ein Rest von Liebe“ von Viola Alvarez. Wer liest, hat mehr vom Leben: dotbooks – der eBook-Verlag.

Toller Start einer Familiensaga - allerdings hat man mit Teil 1 nur reingeschnuppert. Wohl besser zum ganzen Buch greifen.

— Gelis
Gelis

Ein guter Start in ein leider viel zu langatmiges Ende...

— Puschel1304
Puschel1304
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  • Leserunde zu "Ein Rest von Liebe - Band 1: Roman" von Viola Alvarez

    Ein Rest von Liebe - Band 1: Roman
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Liebe Leserinnen und Leser, willkommen zur Leserunde. Ich freue mich auf eine gemeinsame Reise in die Vergangenheit einer Familie vom Niederrhein. Jede/r von Euch hat ja so ihre/ seine eigenen Familiengeschichten zu erzählen. Ich finde Familiengeschichten faszinierend. Weil sie zum einen ausmachen, als wer wir uns in unserer Gegenwart verstehen, weil sie zum anderen nie die Wahrheit erzählen, sondern nur das, was unterschiedliche Menschen aus ihren unterschiedlichen Blickwinkeln als Wahrheit verstehen. Familiengeschichte und Familiengeheimnis gehören zusammen wie Henne und Ei. Dabei gibt es gute und schlimme Geheimnisse. Wer von Euch hat auch schon mal seinen Tanten und Onkeln und Großeltern zugehört und gedacht: "Das kann man ja gar nicht erfinden! Das müsste man mal aufschreiben." Und vielleicht ist es doch erfunden? In "Ein Rest von Liebe" geht es um die Geschichte und die Geheimnisse der Familie Schellack. Es ist eine Familie der verschwundenen Männer und der geheimnisvollen Frauen. Die Frauen der Familie behaupten, den Unterschied zwischen Lügen und Wahrheit zu kennen. Aber ist das wirklich so? An der Lebenssituation der jungen Oberärztin Louisa Schellack, gestresste Mutter, unglückliche Ehefrau, erfolgreiche Wissenschaftlerin und zornige Tochter, geliebte Enkeltochter, offenbart sich dieser Zusammenschluss von Halbwahrheiten schließlich. Getrieben von Ehrgeiz und mit den nahezu vollständigen Trümmern ihrer Ehe konfrontiert, hat Louisa nun einen zwingenden Grund, nach der Wahrheit hinter den alten Geschichten zu forschen. Denn da gab es ihre Mutter - und keinen Vater. Da gab es ihre Großmutter - und keinen Großvater. Da gibt es ein ominöses Haus, das einem Fremden gehört. Und da gibt es Louisas furchterregende Großtante Hilde, über 90, böse, scharfsinnig und wahrhaftig, die Hüterin all dessen, was verschwiegen wurde und doch nicht vergessen werden konnte. Louisa kommt zu ihr mit den Ängsten des kleinen Mädchens, das sie mal war und die Begegnung mit ihrer Tante verändert sie für immer. Aus der Gegenwart reisen wir in das Jahr 1920 und wieder zurück, auf den Spuren dieser Familie Schellack, die in den wechselvollen Zeiten des 20.Jahrhunderts überleben musste. Ich freue mich auf Eure Begleitung bei dieser Reise. Und ich bin neugierig. Was für Gefühle verbindet Ihr mit den Worten: Familiengeschichte? Familiengeheimnis? Und welche sind Eure liebsten Familiensagas, die Ihr schon gelesen habt? Fragen über Fragen, aber erstmal auf eine spannende Leserunde! Herzliche Grüße Viola Alvarez

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  • Eine Rezension für 1/3 Buch schreiben - was für eine Herausforderung!

    Ein Rest von Liebe - Band 1: Roman
    Gelis

    Gelis

    Zu Beginn der Geschichte erhält man einen kurzen Einblick in das Leben von Louisa - heute. Sie ist Mutter von zwei kleinen Kindern und meistert täglich den Spagat zwischen Karriere und Familie. In ihrer Ehe kriselt es, der Alltag hat jegliche Romantik zerstört. Louisa versucht in ihrem Leben alles perfekt zu machen und dabei immer schön lieb und brav zu sein. Sie wurde von ihrer Oma Henni großgezogen und sowohl Louisa als auch ihre Mutter wuchsen ohne Vater auf. Als Louisa ein besonderes Jobangebot bekommt, soll als Voraussetzung für die Einstellung ihre Vergangenheit und die ihrer Familie durchleuchtet werden. Um offene Fragen zu klären, besucht sie Oma Hennis Schwester, Tante Hilde. Dann kommt der Zeitsprung ins Jahr 1920. Es wird die Geschichte von Oma Henni und Tante Hilde erzählt, angefangen bei Hennis Geburt. Man erfährt, wie die Mädchen darunter gelitten haben, dass von den Eltern ein männlicher Stammhalter erwünscht ist. Das vierte Kind erfüllt dies, aber die bereits entstandene Kluft innerhalb der Familie wird nicht überwunden. Nach Hitlers Machtergreifung wird diese Kluft noch größer, denn wenn der Sohn nicht davor zurückschreckt, den eigenen Vater anzuzeigen - wem soll man dann noch trauen. Das Leid, die Schwierigkeiten, die Armut, aber auch die Hoffnungen und Träume der Mädchen werden so beschrieben, dass man richtig in die Geschichte eintauchen und mitfühlen kann. Als sich Henni entschließt, ihren Heimatort zu verlassen, endet der erste Teil - für mich sehr abrupt. Ich habe mich regelrecht aus der Geschichte katapultiert gefühlt, auch wenn ein Abschnittsende an der Stelle schon Sinn macht. Allerdings fehlt noch so viel von der Geschichte, vor allem der Bogen zurück zur Gegenwart. Wie haben sich die Lebensumstände aus Oma Hennis Kindheit und Jugend auf Lousia ausgewirkt? Auf ihren Charakter, ihre Art mit ihrem Leben und den Menschen darin umzugehen? Gibt es ein Familiengeheimnis, das ihre neue Anstellung unmöglich macht? Es fehlt einfach zuviel, wenn man nur ein Drittel des Buches gelesen hat. Ich denke schon, dass ich der ganzen Geschichte vier bis fünf Sterne vergeben könnte, aber ich weiß es eben nicht. So soll ich nun dieses erste Drittel beurteilen, was mir schwerfällt. Dieser Teil der Geschichte hat mir wirklich gut gefallen, aber ich habe mich dennoch entschieden, nur drei Sterne zu vergeben, da sich dieses eBook nicht wie der erste Band einer Trilogie liest, sondern wie 1/3 Buch. Ich kann nur dazu raten, sich bei Interesse direkt das ganze Buch zuzulegen, das es nämlich auch gibt.

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    • 2
  • Lieblos...

    Ein Rest von Liebe - Band 1: Roman
    Aspasia

    Aspasia

    15. October 2015 um 01:28

    Das e-book Ein Rest von Liebe von Viola Alvarez ist ein seltsames Zwitterwesen von Familiengeschichte und Selbstfindungsroman. Es ist der erste Teil eines dreibändigen Gesamtwerks, dass vermutlich die Familiengeschichte der Familie Schellack aus dem kleinen Ort Wesel erzählen soll. Der vorliegenden erste Band, ästhetisch brutal zweigeteilt, der in der Jetztzeit beginnt und einen zeitlich kurzen Ausschnitt von einem Tag im Leben der jungen Louisa Schellack erzählt. Sie ist das Vorabendserien-Stereotyp einer Oberärztin, wie es sich Autoren gebührenpflichtiger deutscher Sender gerne ausdenken. Eine moderne Traumfrau, top ausgebildet, bildschön, Mutter zweier kleiner Söhne, verheiratet mit dem gut aussehenden Sportarzt einer Bundesliga Fussballmannschaft. Eine Karrierefrau, die alles Um dem Ganzen die nötigen Kratzer zu geben ist sie, die von ihrem Vorgesetzten gefördert und bevorzugt wird, von weiblichen Neidern umgeben, die zu viel Glück auf einem Haufen nicht ertragen können, was sie aber, wenig empathisch wie das vor Selbstzweifeln zerfressene Feenwesen ist, nicht wirklich interessiert. Auch ihre Ehe entspricht schon lange nicht mehr der Frühstücksflocken-Werbeanzeige. ihr Mann betrügt sie aus Selbsthass,weil er sich der perfekten Frau an seiner Seite unterlegen fühlt, mit seiner Ostblock-Assistentin. Eine Mischung aus schlechtem Gewissen und Selbstmitleid führt dazu, dass er sie für sein Verhalten bestraft. Louisa ahnt es, beide leiden nicht wirklich aussprechen zu können, stattdessen verletzen sie sich weiter. Louisa wird nun an diesem einen Tag eine verantwortungsvolle Position im Vorstand einer Stiftung für ethisches Verhalten in der Kindermedizin angeboten, der von seinen Mitgliedern absolute Transparenz in Bezug auf ihr Privatleben, ihre Besitztümer und das ihrer Familie verlangt. Da Louisa sich an ein geerbtes Haus erinnert, dessen Besitzverhältnis unklar ist, macht sie sich am nächsten Tag auf die letzte ihrer Familie, ihre alte Großtante Hilde, im Altenheim dazu zu befragen. Der zweite Teil des Buches spielt ab 1920 bis Mitte der 30er Jahre in der Kleinstadt Wesel. Er beginnt kurz vor der Geburt von Louisas geliebter Großmutter Henni, die von genau so auffälliger Schönheit war, wie ihre Enkelin, und endet als diese als junges Mädchen den Ort ihrer Kindheit verlässt. Wenn im ersten Teil eine moderne Kleinfamilie, ein typischer Akademikerhaushalt der großstädtischen Thirty-somethings der westlichen Welt dargestellt wird, sind ihre Urgroßeltern, mit dem arbeitsscheuen, trink- und feierfreudigen Oberhaupt, Josef Schellack und seiner ungeliebten, engherzigen Frau ein Beispiel für das Kleinbürgermillieu, Beide Urgroßeltern einsam und sprachlos in ihrem Unglück. Hier gelingt es der Autorin den Leser die Tristesse und den Schmerz dieses hinter seinen Erwartungen weit zurück gebliebenen Lebens nachfühlen zu lassen. Jener Abschnitt schildert das schwierige, meist freudlose Leben der Familie, ihre Position im kleinstädtischen Kosmos, die Entwicklung der vier unterschiedlichen Geschwister, Hilde, Hanni, Henni und des ihrem Mann abgetrotzten Stammhalters Werners. Mir ist der erste Teil zu sehr die schon hundertmal gelesene Wiederholung des immer gleichen Stereotyps der modernen Familie, alles etwas zu dick aufgetragen, zu plakativ. Für mich zu sehr Desperate Housewives trifft auf Greys Anatomy. Um die Geschichte und Motive der Protagonisten zu entwickeln war einfach nicht genug Erzählzeit und erzählte Zeit. Den zweite Teil ab 1920 fand ich besser. Die Darstellung der Isolation des Einzelnen in der Familie, diese Unfähigkeit Gefühle wahrzunehmen, Worte für sie zu finden, Worte für die Kommunikation mit den Anderen, aber auch zur Benennung für sich selbst. Eine wirklich eindrückliche Darstellung der seelischen Verwahrlosung innerhalb einer lieblosen Familie zwischen den Weltkriegen. Die Familie als emsig agierender Mikrokosmos, ohne Empathie, als Abbild Ohne der Gesellschaft. Den scharfen Cut zwischen dem ersten und zweiten Teil kann ich nicht verstehen. Louisas Geschichte im Vergleich zur vergangenen Familiengeschichte so platzsparend, fast als langen Prolog, davor zusetzten, ohne einen Bezug, dreimalige Erwähnung des Verwandtschaftsverhältnisses zählt für mich nicht. Ich denke vom Verflechten der Handlungstränge hätte das Buch sicherlich gewonnen. Dann das abrupte Ende mit zahllosen offenen Geschichten halte ich auch für eher unglücklich. Die populärsten Autoren, die dem Lesepublikum mehrbändige Geschichten anbieten, sorgen mehrheitlich dafür, dass jeder Band für sich abgeschlossen ist und getrennt von einander ein Lesevergnügen darstellen. Warum Alvarez das für ihr Werk anders entschieden hat, kann ich nicht verstehen.

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  • Familiengeschichten ohne Ende...

    Ein Rest von Liebe - Band 1: Roman
    Puschel1304

    Puschel1304

    " Ein Rest von Liebe" Band 1 von Viola Alvarez Titel: Der Titel " Ein Rest von Liebe" hat sich mir in diesem ersten Band nicht erschlossen, auch war er auf keiner Seite zu lesen, geschweige denn zwischen den Zeilen. Möglicherweise erschließt sich dieses erst mit dem zweiten Band. Cover:  Das Cover zeigt ein großes Anwesen mit einer Brücke. Eine kleine Idylle für den Betrachter. Der Titel ist klar in den Vordergrund gestellt. Bei diesem Anwesen handelt es sich wahrscheinlich um jenes Haus, bei der die Protagonistin versucht herauszufinden, wem es gehört und dabei einige Familiengeschichten erfährt. Ich vermute, dass es sich bei diesem Haus um jenes handelt, in welchem die Handlung des zweiten Teils spielt. Dieses ist aber nicht klar heraus lesbar. Schreibstil: Die Autorin teilt ihren Roman in zwei Abschnitte. Der erste Teil spielt 2009 in Hannover und ist in 9 Kapitel unterteilt auf 87 Seiten. Jedes einzelne Kapitel hat eine eigene Überschrift, dieses ist sehr angenehm für den Leser. Der zweite Teil spielt im Jahre 1920 und beinhaltet 22 Kapitel auf den Seiten 87- 348 und bekommt ebenfalls zu jedem Kapitel einen Titel. Der Schreibstil der Autorin ist flüssig zu lesen und mit einigen kleinen Stellen versehen, an dem der Leser schmunzeln oder sogar lachen muss. Im zweiten Teil bekommt die Sprache der Ansässigen einen Hauch von altem Plattdeutsch und ist dennoch klar zu verstehen und gut gewählt. Klappentext: Der Klappentext beschreibt eine junge Dame, namens Louisa, die ein großes Jobangebot bekommt. Um dieses für sich machbar zu machen, muss sie ein ungeklärtes Erbe aufdecken. Dazu reist sie zu ihrer Großtante und erfährt lange gehütete Familiengeheimnisse. Am Ende des Klappentextes erwartet uns die Frage, ob etwa noch mehr hinter Louisas beruflichen Herausforderung liegt. Bis auf die Frage am Ende, bekommt der Leser eben diese Geschichte vom Klappentext vermittelt. Daher ist dieser angebracht und gut gewählt. Inhalt: Der Leser erlebt in dem ersten Teil eine gestresste und dennoch liebevolle Protagonistin, die scheinbar unbewusst mit mehreren Männern ein Problem zu haben scheint oder besser gesagt, diese mit ihr. Um einen großen Job annehmen zu können, muss sie zu ihrer Großtante reisen, die sie schon damals nicht leiden konnte. Diese erste Teil lädt den Leser zum weiterlesen ein und hatte viele schöne Stellen, an denen man den Kopf schütteln muss. Dann geht das Buch in den zweiten Teil über, bei dem die Großtante ihr von 1920 beginnend erzählt, was in ihrer Familie passiert ist. Anfänglich ist dies für den Leser noch interessant und doch wird es zunehmend langweiliger. Ich persönlich hätte viel lieber mehr von dem ersten Teil gehabt, denn in diesem zweiten, ist vieles durcheinander. Eine Familie, mit vier Kindern, bei denen sich leider kein Kind heraus kristallisiert, sondern über alle ein wenig berichtet wird. Dieses wird auf Dauer für den Leser unübersichtlich und er verliert das Interesse. Zwischendurch ist dieser lange Text gespickt durch unerwartete Todesfälle, die Thematik der Juden aber auch mit heimlicher Liebe. Allerdings muss der Leser sich an eben diesen Textstellen entlang hangeln, um sich das ganze ein wenig interessanter zu machen. Am Ende erfahren wir dann auch nicht wirklich was dies alles mit dem Haus zu tun hat und worin das Geheimnis liegt. Schade. Fazit: Dieses Buch ist eher etwas für Zwischendurch. Viele Fragen stehen nun noch offen, sodass man den zweiten Band lesen muss, zu diesem aber nicht wirklich animiert wird, denn die Familiengeschichte, beginnend 1920, ist leider zu lang und übersichtlich. Das Buch hätte mehr von dem ersten Teil und weniger von dem zweiten bekommen müssen. Dennoch ist es schnell zu lesen. Eine Achterbahn der Gefühle würde ich behaupten, denn wenn man an denHauptthemen, die angesprochen werden, zerrt, kann man gut durch dieses Buch gelangen.

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