Viola Eigenbrodt

 4,5 Sterne bei 126 Bewertungen
Autorenbild von Viola Eigenbrodt (©Privat)

Lebenslauf

Ich bin Schriftstellerin, außerdem Journalistin und Dozentin für Kreatives Schreiben, geboren 1961 in Mainz. Dort bin ich zur Schule gegangen. Am ehrwürdigen Rabanus-Maurus-Gymnasium wurde das Abitur erlangt und schließlich in meiner Heimatstadt und später in Heidelberg dem Hang zum klassischen Altertum nachgegangen, indem ich Klassische Archäologie, Alten Geschichte und Klassischen Philologie studierte.

Schon während meines Studiums habe ich in Heidelberg, wo ich bis 2006 lebte, über Praktika und Volontariate erste journalistische Schritte unternommen. Als freie Journalistin bin ich schon lange für Kulturseiten verschiedener Tageszeitungen und Magazine tätig (Rhein-Neckar-Zeitung, Mannheimer Morgen, Stuttgarter Zeitung).

Einige Jahre verbrachte ich im Ausland, in Meran, und schrieb dort Künstlerporträts und Reportagen für die „Südtirolerin“, und begann Geschichten und Märchen zu schrieben. In den Jahren der reinen journalistischen Tätigkeit entstanden Interviews mit u.a. André Heller, Gero von Boehm, Gertrud Höhler, Hubert von Goisern, Giorgio Moroder, Klaus Doldinger und Rafik Shami.

Zurück in Deutschland seit Juli 2012, schrieb ich zunächst wieder Künstlerporträts und Reportagen und war in Mannheim Deutsch-Dozentin an der Abendakademie und nun im Raum Stuttgart und Leonberg, da ich seit Sommer 2018 hier lebe und arbeite.

Der Beginn meiner schriftstellerischen Tätigkeit fällt in das Jahr 2012/13. Veröffentlicht sind bisher u.a. mit Christiane Hoff und Peter Verwunderlich (Illustrationen) ein Märchenbuch, dann zwei Regionalführer für den Gmeiner Verlag, der erste Merankrimi für den KSB-Verlag, und in 2019 der zweite Band der Meran-Krimi Reihe. Ihm werden noch zwei weitere folgen. Unter dem Pseudonym Lilly Römheld werde ich außerdem humor- und geheimnisvolle Frauenromane veröffentlichen, für die ich sehr viele Ideen habe und unter meinem Namen einen historischen Roman, der für einen schwäbischen Verlag bereits in Planung ist.

Botschaft an meine Leser

Nun bin ich mit "Marmor, Wein und Bienengift" wieder zum SelfPublisher geworden. Dank der Unterstützung eines Coachs und vieler wertvoller Buchblogger läuft dieser Merankrimi ganz gut, obwohl er ein absolutes Nischenprodukt ist. Als Unterhaltungskrimi mit nur einer Leiche und dafür viel Humor und Lokalkolorit. Weil Leserunterhaltung mit Schmunzeln und Lächeln mein Hauptzweck ist, geht es nun weiter. Der nächste Krimi kommt in 2020 und mein Debut als Komödienautorin unter dem Pseudonym Lilly Römheld. Ich freue mich auf euch und wünsche viel Vergnügen mit meinen frechen, aber herzlichen Mädels.

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Neue Rezensionen zu Viola Eigenbrodt

Atmosphärisch, aber mit einigen Schwächen (Hörbuch)

Die Idee hinter diesem Gardasee-Krimi ist durchaus vielversprechend: Eine Leiche wird in einem Spargelfeld entdeckt, zahlreiche Verdächtige geraten ins Visier der Ermittler und nach und nach kommen verschiedene Geheimnisse ans Licht. Leider konnte mich die Umsetzung nicht vollständig überzeugen.

Die Geschichte zieht sich an einigen Stellen spürbar in die Länge. Gerade im Mittelteil wiederholen sich Verdächtigungen und Befragungen, ohne dass die Handlung wirklich vorankommt. Dadurch geht ein Teil der anfänglichen Spannung verloren. Auch die Vielzahl an Figuren macht es nicht immer leicht, den Überblick zu behalten, da einige Charaktere nur oberflächlich bleiben und wenig Tiefe entwickeln.

Die Atmosphäre rund um den Gardasee ist zwar gelungen, tritt jedoch häufig hinter langen Dialogen und ausführlichen Ermittlungsdetails zurück. Das Finale löst den Fall zwar nachvollziehbar auf, wirkt aber etwas konstruiert und konnte mich nicht vollständig überraschen.

Der Sprecher macht insgesamt einen soliden Job, allerdings fehlte mir stellenweise mehr Dynamik und emotionale Ausdruckskraft, sodass einige Szenen etwas eintönig wirkten.

Insgesamt ist das Hörbuch kein schlechter Krimi, bleibt aber hinter seinen Möglichkeiten zurück. Wer gemütliche Regionalkrimis mag, wird durchaus unterhalten. Für Hörerinnen und Hörer, die durchgehend Spannung und überraschende Wendungen erwarten, könnte die Geschichte jedoch etwas zu gemächlich sein.

Sollte man gelesen haben

Mit diesem Kriminalroman beweist Viola Eigenbrodt einmal mehr ihr phänomenales Talent, packende Kriminalfälle mit der unbändigen Schönheit der Natur zu verweben. Sie entführt ihre Leserschaft in ein neues, fesselndes Abenteuer, das von der ersten bis zur letzten Seite fasziniert. Was wie ein idyllischer Ausflug in die alpine Bergwelt beginnt, entwickelt sich rasant zu einem gefährlichen Geflecht aus alten Geheimnissen, Gier und Verrat. Zwischen schroffen Felsformationen, funkelnden Legenden über verborgenes Gold und den scheinbar friedlichen Alpenbewohnern geraten die Ermittler in ein Labyrinth aus Lügen. Ein dramatischer Fund bringt eine Lawine ins Rollen, die das Leben aller Beteiligten bedroht. Die Autorin versteht es meisterhaft, die Fäden der Handlung so raffiniert zu spinnen, dass die Neugier des Lesers unaufhörlich angefeuert wird. Die Hauptcharaktere stehen in diesem Werk im absoluten Fokus und treiben die Geschichte mit ihrer Authentizität und Dynamik lebendig voran. Ihre Ecken und Kanten, kombiniert mit scharfsinngem Verstand, machen sie zu perfekten Identifikationsfiguren. Begleitet wird ihr Weg von einer permanenten, unterschwelligen Spannung, die sich immer wieder in dramatischen Spitzen entlädt. Das wahre Highlight sind jedoch die herrlichen, detailreichen Beschreibungen der Schauplätze. Vor dem geistigen Auge erwachen die majestätischen Berggipfel, das Spiel von Licht und Schatten auf den Steinen und das raue Bergklima zum Leben – man riecht förmlich die klare Alpenluft und hört das Pfeifen der Murmeltiere. Die Schreibweise von Viola Eigenbrodt besitzt einen extrem hohen Wiedererkennungswert. Ihr gelingt eine faszinierende Balance: Auf der einen Seite ermittelt sie präzise und angenehm sachlich, auf der anderen Seite wählt sie voller Bedacht bunte, kraftvolle Worte. Ihr Stil ergießt sich wie ein leuchtendes Blumenmeer über den Leser und erschafft eine ganz eigene, fesselnde Atmosphäre. Abgerundet wird dieses Leseerlebnis durch die optische Gestaltung: Das Cover ist – wie man es von der Autorin gewohnt ist – ein absoluter Eyecatcher, der im Buchregal sofort heraussticht und perfekt auf die alpine Krimistimmung einstimmt. Dieses Buch  ist ein rundum ausgezeichneter Regionalkrimi und ein echtes Fest für die Sinne! Viola Eigenbrodt punktet mit starken Charakteren, einer fesselnden Story und Schauplatzbeschreibungen, die Kinofilme im Kopf starten lassen. Ein absolutes Must-Read für alle Krimi-Fans, die bildgewaltige und clevere Unterhaltung lieben. Vielen Dank, liebe Viola.

schöne Atmosphäre, wenig Spannung

Die Geschichte beginnt damit, dass ein junger Förster tot in einem Spargelbeet aufgefunden wird. Daraufhin entfaltet sich die Suche nach dem Täter innerhalb einer ziemlich illustren Schar von Verdächtigen. Für ein Hörbuch sind es allerdings insgesamt einfach fast schon zu viele Personen, was es beim reinen Zuhören recht schwierig macht, der eigentlichen Ermittlung aufmerksam zu folgen. Aufgefallen ist mir, dass die Frauen in diesem Buch deutlich besser wegkommen – das Kommissariat ist hier sogar ausschließlich mit Frauen besetzt.


Die Spannung bleibt über weite Strecken eher mäßig. Ein großer Pluspunkt ist jedoch die Atmosphäre: Das Cover, aber eben auch der Inhalt der Geschichte, machen unheimlich Lust auf den Gardasee und transportieren ein schönes Urlaubsgefühl.


Leider hat mir die Umsetzung als Hörbuch diesmal gar nicht zugesagt. Die Sprecherin liest den Text eher abgehackt vor, was den Lesefluss beziehungsweise das Hörvergnügen doch arg gestört hat. Wegen der schönen Kulisse reicht es noch für drei Sterne, aber der Vortrag und die unübersichtliche Handlung haben den Gesamteindruck merklich geschmälert.

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Zusätzliche Informationen

Viola Eigenbrodt wurde am 08. Januar 1961 in Mainz (Deutschland ) geboren.

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