Ich bin recht kritisch, wenn es um Erotik geht. Besonders, wenn eine Frau schreibt. Und siehe da, es ist meist keine Frau, so auch dieses Mal nicht. Trotzdem ist das, was der Autor verfasst, sogar lesbar. Die Geschichten haben Handlung und gar nicht mal schlecht. Trotzdem gibt es einen Stern Abzug, nicht weil der Autor ein Mann ist, sondern weil er es nicht lassen kann, wie ein Mann zu denken und zu schreiben. Eine Geschichte hat einen regelrecht widerlichen Akt drin, der einzig von zu viel Pornokonsum herrührt. Es ist so erbärmlich wie schade. Insgesamt aber lohnt sich die Lektüre.
Viola Liebelt
Alle Bücher von Viola Liebelt
Freundschaft Plus: Ein Sammelband
Unter Freunden: Tabulose Erotik und absolute Vertrautheit
Wahrheit oder Pflicht: Freunde an der Ostsee
Neue Rezensionen zu Viola Liebelt
Eine dreißigjährige Jungfrau erlebt mit fünf befreundeten Pärchen ihre (Spoiler) Erweckung. Schön spannend im Aufbau, es steigert sich, was ich gut finde. Was daran nicht gut ist, dass jede Person dort immer auch jeden kleinsten Schritt mitgehen muss. Das zieht das Buch unnötig in die Länge. Die Beschreibungen sind okay, wenn auch etwas einfallslos. Leider wird der Sex gegen Ende immer unrealistischer, statt dass sie einfach nur gevögelt wird, versucht es erst einer in ihrem Arsch. Na ja, kann man machen, ist dann halt komisch. Sie bläst ziemlich gut, sodass man sich fragt, wie zum Teufel es sein kann, dass sie all die Jahre Jungfrau geblieben ist. Der Letzte Sex (also ihr erste) ist dann hübsch beschrieben und ist auch wirklich erregend bis befriedigend. Ein Punkt Abzug, weil die Charaktere blass bleiben und nur bei der Jungfrau einigermaßen ausgearbeitet sind. Leider in die falsche Richtung. Hier klingt es wie eine Sexbesessene, die sich vorstellt, noch Jungfrau zu sein. Ob die Autorin wirklich eine Frau ist? Egal, ich zweifle daran, aber was soll's?
Rezension zu "Unter Freunden: Tabulose Erotik und absolute Vertrautheit" von Viola Liebelt
Nackt_und_Gluecklich… hätte es fünf Sterne gegeben. Aber immerhin, nicht zu platt, nette Charaktere, nur ein bisschen nichtssagend, stimmige Location und nicht allzu viel Schmu drumherum. Zu viel Amigequatsche (Bowlingpin, awkward, High-Five), alles unnatürlich und komplett überflüssig. Leider schafft die Autorin es nicht, die sexuelle Spannung so herüberzubringen, dass ich erregt wurde. Dazu wurde es zwar offen aber auch beliebig beschrieben, so als würde man einen stinknormalen Pørnø gucken. Den zweiten Teil würde ich nicht lesen, aber das Cover ist nett. Wahnsinnsbrüste, dass Männer hier zugreifen, kann frau verstehen.
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