Viola Roggenkamp

 3,5 Sterne bei 88 Bewertungen
Autorin von Familienleben, Die Frau im Turm und weiteren Büchern.

Lebenslauf

Viola Roggenkamp wurde am 15. April 1948 in Hamburg geboren. Sie stammt aus einer deutsch-jüdischen Familie, lebte zeitweise in Asien und Israel und erlangte größere Bekanntheit als Publizistin für Die Zeit und EMMA. Zuletzt war sie als Kolumnistin für die taz tätig. Ich Buchdebüt feierte sie 1996 mit »Von mir soll sie das haben?« – zuletzt erschien 2009 »Die Frau im Turm« bevor nun 2011 »Tochter und Vater« erscheint. Thematisch beschäftigt sich Roggenkamp leidenschaftlich mit der jüdischen Identität und dem Feminismus, jeweils in verschiedenen Facetten. Heute lebt sie in Hamburg.

Alle Bücher von Viola Roggenkamp

Cover des Buches Familienleben (ISBN: 9783596510665)

Familienleben

(67)
Erschienen am 09.09.2008
Cover des Buches Die Frau im Turm (ISBN: 9783596183630)

Die Frau im Turm

(8)
Erschienen am 10.03.2011
Cover des Buches Erika Mann Eine jüdische Tochter (ISBN: 9783596174614)

Erika Mann Eine jüdische Tochter

(7)
Erschienen am 01.02.2008
Cover des Buches Tochter und Vater (ISBN: 9783596190492)

Tochter und Vater

(4)
Erschienen am 21.11.2012
Cover des Buches Meine Mamme (ISBN: 9783596167401)

Meine Mamme

(1)
Erschienen am 01.12.2005
Cover des Buches Mein Bild von ihm (ISBN: 9783596171453)

Mein Bild von ihm

(1)
Erschienen am 01.08.2007

Neue Rezensionen zu Viola Roggenkamp

Cover des Buches Die Frau im Turm (ISBN: 9783596183630)
Schmuck_Guggerins avatar

Rezension zu "Die Frau im Turm" von Viola Roggenkamp

Schmuck_Guggerin
Deutsch – jüdische Geschichte in einem Roman gut verpackt

Die Wende liegt 10 Jahre zurück, als sich Masia Bleiberg auf die Suche nach ihrem jüdischen Vater macht. Sie findet die vermuteten Spuren in der ehemaligen DDR. Begleitet wird sie dabei von einem Freund, der einen Film drehen möchte über die einstige Mätresse August des Starken. 

Die Autorin zeugt sehr deutlich, wie beide Frauen sowohl eingeschlossen, als auch ausgeschlossen von gesellschaftlichen Vorstellungen ihre Leben meistern.

Viola Roggenkamp ist hier ein Roman gelungen, der geschichtliche Lebenssituationen von Frauen gut lesbar verarbeitet und uns vielleicht Vergessenes wieder bewusst macht.

Cover des Buches Die Frau im Turm (ISBN: 9783596183630)
Tilman_Schneiders avatar

Rezension zu "Die Frau im Turm" von Viola Roggenkamp

Tilman_Schneider
zwei starke Frauen, zwei Zeiten

Masia Bleiberg weiß wenig über ihren Vater. Sie lebt in Hamburg und macht sich zehn Jahre nach der Wiedervereinigung auf, nach Spuren ihres Vaters zu suchen. Lebt er noch? Was ist er für ein Mensch und wo liegen ihre Wurzeln? Masia fühlt sich oft gefangen. Im 18.Jahrhundert hatte August der Starke eine Mätrese, Frau Cosel. Diese wurde eingesperrt in einen Turm und versucht trotzdem zu leben und für sich einen neuen Weg zu finden. In zwei Erzählsträngen präsentiert uns Viola Roggenkamp zwei unterschiedliche, aber doch so ähnliche Frauenschicksale und Lebenswege.

Cover des Buches Familienleben (ISBN: 9783596509867)
Aus-Liebe-zum-Lesens avatar

Rezension zu "Familienleben" von Viola Roggenkamp

Aus-Liebe-zum-Lesen
Langweilig

Wieder mal ein Buch aus meiner geliebten Fischer Taschenbibliothek. Ich finde das Format in der edlen Aufmachung wirklich toll. Praktisch für unterwegs und dennoch edel.

 Diesmal habe ich mich Viola Roggenkamps „Familienleben“ gewidmet. Aus Sicht der 13-jährigen Fania wird das Leben ihrer jüdischen Familie im Nachkriegsdeutschland erzählt.

 Ein spannendes Thema, ich habe mich auf diesen Einblick gefreut, weil ich tatsächlich noch nichts explizit zu diesem Thema gelesen habe. Allerdings musste ich mich eher durch den Roman quälen.

 Die Erzählweise finde ich katastrophal. Exemplarisch dafür ist folgender Satz „Was möchtest du drauf haben, Himbeergelee oder Erdbeerkonfitüre, sie meint mich, sie schmiert mir ein Brot, ich will Himbeergelee dick mit Butter.“ Direkte Rede wird nicht gekennzeichnet und oft häppchenweise in die Sätze eingefügt, Gedankensprünge finden ebenso oft mitten im Satz statt, was das Lesen anstrengend macht.

 Zu viele Erzählstränge laufen ins Leere, auch das Ende konnte mich nicht überzeugen, es wird nichts aufgelöst und die letzten Seiten kommen mir eher schnell zu Ende gebracht, als auserzählt vor.

 Die Stimmung des Buches fand ich sehr bedrückend. Sowohl die Gedankenwelt von Fania, als auch deren Bewegungsradius, der durch die Eltern stark beschränkt wird.

Was positiv zurückbleibt, ist der Einblick in die Gedankenwelt der jüdischen Bürger in Deutschland, die gebeutelt vom Krieg und den Schrecklichkeiten, die ihnen oder Angehörigen widerfahren sind, eher ein verstecktes Dasein fristen und nach wie vor mit den Folgen des Krieges und der Aufarbeitung dessen hadern.

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Zusätzliche Informationen

Viola Roggenkamp wurde am 15. April 1948 in Hamburg (Deutschland) geboren.

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