Die Wende liegt 10 Jahre zurück, als sich Masia Bleiberg auf die Suche nach ihrem jüdischen Vater macht. Sie findet die vermuteten Spuren in der ehemaligen DDR. Begleitet wird sie dabei von einem Freund, der einen Film drehen möchte über die einstige Mätresse August des Starken.
Die Autorin zeugt sehr deutlich, wie beide Frauen sowohl eingeschlossen, als auch ausgeschlossen von gesellschaftlichen Vorstellungen ihre Leben meistern.
Viola Roggenkamp ist hier ein Roman gelungen, der geschichtliche Lebenssituationen von Frauen gut lesbar verarbeitet und uns vielleicht Vergessenes wieder bewusst macht.










