Violante Guerrieri Gonzaga

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Meine italienische Küche

Meine italienische Küche

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Erschienen am 18.03.2016

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Rezension zu "Meine italienische Küche" von Violante Guerrieri Gonzaga

Könnte mehr unbekanntere und typischere Länderküche erhalten...
LekkerLebenSchoenerWohnenvor 2 Jahren


Eine in Rom lebende Künstlerin und Fotografin, die die Leidenschaft für die “echte cucina italiana” gepackt hat und uns ihre Begeisterung für die Einfachheit einzigartiger Geschmackserlebnisse zeigen möchte hat im März 2016 gemeinsam mit dem Tre Torri Verlag ein 208-seitiges Werk geschaffen, welches ich euch heute gerne vorstellen möchte: “Meine italienische Küche” von Marchesa Violante Guerrieri Gonzaga.

Die Autorin hat sich Ihren Traum von einer eigenen Kochschule verwirklicht und für unvergessliche Genusserlebnisse reisen inzwischen Teilnehmer aus der ganzen Welt an. Und so entstand auch dieses Kochbuch, denn nachdem jemand aus dem Verlag einen Kochkurs bei ihr besucht hatte, war man so begeistert und sich einig, dass Violante ein eigenes Kochbuch veröffentlichen muss! Der Verlag sagt im Vorwort, dass hier ein außergewöhnliches Buch über eine wunderbare warmherzige und leidenschaftliche Gastgeberin entstanden ist die uns hier einfache, traditionelle und authentische Rezepte der italienischen Küche näherbringt.

Nach dem Vorwort folgt eine Einleitung der Autorin. Hier erzählt sie ein bisschen von ihrer Familie und, dass genusvolles Kochen schon beim Einkauf frischer und authentischer Produkte beginnt. Sie erzählt, dass einige der Fotos aus dem Buch auf dem Weingut ihrer Familie entstanden sind, ein bisschen über ihre Kochschule, die in ihrem eigenen Haus ist und ihre Leidenschaft für die Tischkultur. Hier verrät sie uns auch, dass sie ihre Teller und Tassen eigenhändig bemalt sind.

In ihrer Einleitung sagt Marchesa Violante Guerrieri Gonzaga auch, dass ein klassisches italienisches Menü aus vier Gängen besteht. Genau diesem Schema folgt auch das Buch, denn die vier Kapitel sind nach den typischen vier Gängen eines italienischen Menüs benannt:



Antipasti
Primi Piatti
Secondi Piatti
Dolci

Das erste Rezept im Kapitel “Antipasti” ist wohl das aller bekannteste und ich würde auch mal sagen das einfachste: “Mozzarella mit Tomaten”.  Es folgen Rezepte für “Schinkenhörnchen mit Ricotta und Mozzarella” oder “geröstete Brotscheiben mit Tomaten in Olivenöl”, die wir als Bruschetta kennen. Im Laufe des Kapitels gibt es viele Bilder, die die Autorin zeigen, sowie Bilder einer selbstgemachten Tischdeko oder des Weinbergs der Familie. Des Weiteren gibt es Rezepte wie “Frittierte Ricotta Kugeln”,  “Ausgebackene Mozzarella Brote”, “Kleine Garnelen Souffles” oder ein Rezept für ein “Gemüse Gazpacho”.

Das zweite Kapitel "Primi Piatti" zeigt Rezepte einer “Kartoffelcremesuppe mit Schnittlauch”, “Pasta mit Auberginen und Tomaten”, “Farfalle mit Zitronensauce” sowie einem “Curry-Gratin” oder “Kürbisravioli mit Amaretti”. Mich hat hier besonders das Rezept für “Parmesan Gnocchi mit Bechamelsoße”; auf italienisch: Gnocchi alla parigina, begeistert.  Der Aufbau eines Rezeptes ist so, wie man es auch von anderen Büchern her kennt:

Oben die Überschritft in deutscher und italienischer Sprache. Darunter folgt links die Zutatenliste und die Angabe, für wie viele Personen das Rezept ausgelegt ist. Daneben, auf der rechten Buchseite, folgt der Zubereitungstext, der in einem Fließtext geschrieben wurde. Neben Nudeln gibt es hier auch Rezepte für “Schwarzen Reis mit Krabben und Gemüse” oder “Risotto mit Gorgonzola und Birnen”.



Das dritte Kapitel "Secondi Piatti" fällt etwas kleiner aus und besteht aus 13 Rezepten. Hier lernen wir, wie man einen “Lachs in Teriyakisauce”, einen “Hackbraten mit Senfsauce” zubereitet oder ein leckeres “Käse Souffles” zaubert. Die Texte sind sehr verständlich geschrieben und man kann den Inhalt gut verstehen.

Das letzte und wohl schönste Kapitel ist "Dolci"; zu deutsch : Süßwaren.

Das Kapitel beginnt mit einem “Schokoladenmousse in der Tasse”. Ein wahrer Klassiker! “Creme brulee” und “Panna cotta” sind weitere sehr bekannte Klassiker, die es in dieses Kapitel geschafft haben. Was ich vorher noch nicht kannte sind Desserts wie “Kastanienpüree mit Sahne”, “Ricotta-Krapfen” oder “Sables mit Himbeerkonfitüre”. Alles Rezepte die ich noch nicht kannte aber spannend und gut klingen. 
Zum Ende des Buches gibt es ein A - Z Rezeptregister auf einer Doppelseite.



Fazit: Das Buch ist im März 2016 im Tre Torri Verlag erschienen und umfasst 208 Seiten.

Das Buch kann man für 29,90 € unter der ISBN 978-3944628769 kaufen. Wie oben schon geschrieben, finde ich die Texte leicht zu verstehen und man kann den Zubereitungsanweisungen gut folgen. Die Rezepte und vor allem die Zutaten sind nicht zu außergewöhnlich sodass man auch keine Probleme hat alle Zutaten zu kaufen.

Bei manchen Gerichten, wie zum Beispiel dem Hackbraten, war ich überrascht ihn in diesem Buch zu finden. Auch dachte ich, dass Creme brulee ein eher französisches Gericht sei. Überrascht war ich auch, dass ich kein klassisches Tiramisu-Rezept im Buch gefunden habe. Es gibt hier lediglich ein Amarettini-Tiramisu. Alles in allem hätte ich ein paar mehr noch typischere und in Deutschland mehr unbekannte Rezepte erwartet. Trotz dass meine Erwartungen nicht zu 100% erfüllt wurden, finde ich das Buch wirklich gut.

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