Mir hat diese Buch leider gar nicht gefallen.
Der Schreibstil finde ich einfach zu langatmig und die Handlung zieht sich in die Länge. Am Anfang wird Greg entführt, und es passiert gefühlt nichts (bzw. es passiert viel, das nur lose mit der Handlung zu tun hat) bis die letzten drei Kapitel. Das Wordlbuilding erfolgt stückweise, wo der Leser plötzlich eine Rede über die politische oder soziale Struktur bekommt, welche auch sonst scheint nicht viel Einfluss über den Alltag der Figuren zu haben.
Die Protagonistin hat mir auch nicht so gut gefallen. Ab und zu hat sie gute Momente, aber im Durchschnitt verhält sie sich wie ein trotziges Teenager. Sie verlangt, Dinge zu erfahren, die sie (zumindest a priori) nichts angehen, verlangt Respekt, ohne selbst welchen zu zeigen, und interpretiert normales Verhalten (wie Small Talk) als böswillig (sie glaubt, dass man ihr Informationen entlocken will).
Ich gebe dieses Buch zwei Sterne. Ich habe mich bis zur Ende durchgezogen, um zu erfahren, was mit Greg passiert ist, um enttäuscht zu werden.






