Virginia Bergin

 3.6 Sterne bei 308 Bewertungen

Lebenslauf von Virginia Bergin

Virginia Bergin wuchs in Abingdon, in der Grafschaft Oxfordshire in England auf und studierte in Oxford Psychologie. Nach Abstechern in die bildende Kunst und an die Hochschule für Kunst und Design in London, entdeckte sie das Kreative Schreiben für sich. Seitdem schreibt sie Drehbücher und veröffentlichte mit „Rain – Das tödliche Element“ ihren ersten Roman.

Alle Bücher von Virginia Bergin

Rain – Das tödliche Element

Rain – Das tödliche Element

 (235)
Erschienen am 25.02.2016
Storm – Die Auserwählte

Storm – Die Auserwählte

 (55)
Erschienen am 22.03.2016
Storm – Die Auserwählte (Rain 2)

Storm – Die Auserwählte (Rain 2)

 (0)
Erschienen am 22.03.2016
Rain - Das tödliche Element

Rain - Das tödliche Element

 (12)
Erschienen am 20.02.2015
The Rain 2: The Storm

The Rain 2: The Storm

 (4)
Erschienen am 29.01.2015
Who Runs the World?

Who Runs the World?

 (1)
Erschienen am 01.06.2017
The Rain

The Rain

 (1)
Erschienen am 17.07.2014

Neue Rezensionen zu Virginia Bergin

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L

Rezension zu "Rain – Das tödliche Element" von Virginia Bergin

Endzeitgeschichte
LenaSilbernaglvor 11 Tagen

Darum geht's:
Ruby hat eigentlich alles was sie sich wünscht. Sie ist beliebt, hat einen Freund und eine beste Freundin und sieht gut aus. Doch eines Tages wird sie vom Regen überrascht, der plötzlich tödlich geworden ist und alle, die er berührt in Sekunden umbringt.

Das Buch:
Das Buch ist in der Ich-Perspektive geschrieben. Ich muss sagen, dass diese Schreibweise für mich Anfangs sehr erfrischend war. Es handelt sich hier nicht um eine normale Ich-Perspektive, diese ist nämlich auch mit Witz und Ironie gewürzt. Das hat mir besonders gut daran gefallen. Auch, dass die Schreibweise so authentisch ist. Es geht im Buch um eine Teenagerin und das nimmt man der Schreibweise auch ab.
Das Buch kann bei mir schonmal mit der Schreibweise punkten. Und eigentlich finde ich die ganze Geschichte faszinierend und neu. Dass der Regen, der eigentlich Leben schenken soll, jetzt auf einmal tödlich ist und alles umbringt was er berührt, ist eine Idee die ich sehr gut gemacht finde. Obwohl ich sagen muss, dass bei mir einige Fragen offen bleiben.
Da sich im Regen ein tödliches Bakterium befindet, welches nicht umgebracht werden kann, - also weder durch abkochen, noch durch einfrieren - frage ich mich doch, ob es dann nicht mit dem ersten Regen getan wäre. 
Am Ende des Buchs bleiben einige offene Fragen in mir bestehen, doch es ist ganz legitim dass das so ist. Die Protagonistin kann das gar nicht wissen und da sie auch nicht wirklich ein Genie zu sein scheint, sondern eine normale Schülerin, ist dies auch sehr glaubwürdig. 
Die Geschichte kann dann noch bei mir punkten, weil sie so hautnah erzählt ist. Das ist natürlich auch der Erzählperspektive geschuldet. Und die Idee: Teenager an die Front gefällt mir auch. Denn meist sind es in Endzeitromanen eher die Erwachsenen oder zumindest schon reiferen Personen, die eine Geschichte mitbestimmen. In dieser Geschichte bleiben jedoch fast nur Teenager übrig. 
Obwohl die Geschichte in sehr vielen Punkten sehr gut gemacht ist und eigentlich vier oder fünf Sterne verdient hätte, so gibt es jedoch einen Punkt, der alles wieder zunichte macht. 
Nämlich die Protagonistin selbst.
Ist sie zu Anfang noch irgendwie sympathisch, so wird sie im Lauf der Geschichte immer unsympathischer und ich konnte beim Lesen gar nicht mehr aufhören mit den Augen zu rollen. Ihre Aussagen waren einfach immer undurchdachter und machten sie so dermaßen unsympathisch wie mir noch nie eine Figur unsympathisch war. 
Alles in allem handelt es sich hierbei um einen spannenden Endzeitthriller, der leider mit der unsympathischsten Protagonistin ever besetzt wurde.  

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Krimifee86s avatar

Rezension zu "Storm – Die Auserwählte" von Virginia Bergin

Storm von Virginia Bergin
Krimifee86vor 2 Monaten

Ich trage die Namen der Toten in mir, in meinem kleinen, traurigen Menschenherzen. Es ist zu verzweifelt, um je wieder weinen zu können. Damit wir uns nicht falsch verstehen: Natürlich eine ich. Jede Menge sogar. Ich heule wie blöd herum! Aber mein Herz ist leer geweint und bleibt stumm. [Seite 12]

„Storm“ ist nach „Rain“ der zweite – und letzte – Teil der Geschichte rund um eine Katastrophe, die die Erde erschüttert und das Mädchen Ruby, das mittendrin ist. Etwas tödliches ist im Regen – jeder, der mit dem Wasser in Berührung kommt, stirbt qualvoll. Rubys Mutter, ihr Stiefvater und ihr kleiner Bruder sind bereits tot und viele ihrer Freunde ebenfalls. Jeden Tag kämpft das Mädchen ums Überleben, während Wissenschaftler in einem geheimen Militärcamp versuchen die Katastrophe aufzuhalten und ein Gegenmittel zu finden. Doch ihre Methoden sind extrem zweifelhaft, nutzen sie doch kleine Kinder für Experimente und Tests. Und irgendwann gerät Ruby in den Fokus ihrer Aufmerksamkeit.

„Ich bin das Geheimnis und zugleich sein Hüter“, teile ich ihm mit. Das kleine besorgte Lächeln kriecht auf sein Gesicht zurück. [Seite 345]

Ich mag den Charakter der Ruby sehr gerne. Klar, sie ist ein junges Mädchen, zum Teil sehr impulsiv und zum Teil auch ziemlich dumm und naiv. Aber sie hat auch ein sehr gutes Herz und versucht anderen zu helfen. Auch hier komplett ohne über die Konsequenzen nachzudenken, aber trotzdem meint sie es gut. Ich mag auch, wie das Buch komplett aus Rubys Sicht geschrieben ist. Ich mag diese Sprache, so als würde man ihr Tagebuch lesen. Es ist am Anfang nicht leicht, sich reinzufinden, aber es macht das Buch auch sehr authentisch.

Wahrscheinlich wird in diesem Augenblick um ganze Länder geschachert; um ganze Schiffsladungen von Öl, die viele Millionen Autos wert sind. Nuklearwaffen zielen in alle möglichen Richtungen – aber so sieht eben die Apokalypse in Großbritannien aus: Alle trinken erst mal eine schöne Tasse Tee und halten einen Schwatz. [Seite 394]

Ich muss sagen, dass mir der erste Teil der Geschichte (also Rain) wesentlich besser gefallen hat. Die Suche nach dem Heilmittel und das ganze Drumherum war mir zu wissenschaftlich, zu komplex, zu undurchschaubar, zu abgehoben und dadurch auch einfach zu unrealistisch. Ruby gerät von einer skurillen Situation in die nächste, steckt in einem brennenden Museum, in einem reißenden Strom, wird gefangen, kann fliehen, wird wieder gefangen. Das war einfach alles ein bisschen zu viel und die Szene am Ende war so merkwürdig geschrieben, dass ich überhaupt nicht mehr mitkam. Auch alles rund um das Thema Pagen war für meine intellektuellen Fähigkeiten offensichtlich ein bisschen zu viel.
Nichtsdestotrotz hat mir das Lesen der Geschichte Spaß gemacht. Ich hätte zwar mehr erwartet, aber trotzdem kann ich noch drei Punkte und ein Hoch auf Ruby vergeben.

Kurzmeinung: Storm bietet keine wirklichen Erklärungen und eine eher skurille Auflösung zu einem im ersten Band geschilderten, spannenden Szenario.

Mehr von mir zu den Themen Bücher, Essen, Reisen, Fotos, Geocachen, Disney, Harry Potter und noch vieles mehr gibt es unter: https://www.facebook.com/TaesschenTee/

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TillyJonesbloggts avatar

Rezension zu "Rain – Das tödliche Element" von Virginia Bergin

Schwer ertragbare Protagonistin
TillyJonesbloggtvor 4 Monaten

 Inhalt/Meinung
Ich bin ehrlich, ich habe dieses Buch nur gelesen, weil ich die Serie schon kenne und vergleichen wollte. Okay, das Buch war eher da, aber die Serie schneller geschaut. Ich war wirklich gespannt auf das Buch, denn die Serie hat mir trotz einiger negativer Kritik wirklich gut gefallen. Ich weiß, man sollte Buch und Serie/Film nicht vergleichen, aber egal, ich mach es dennoch.

Ganz zu Anfang, bevor sich das irgendwer fragt: Buch und Serie sind sich ungefähr so ähnlich wie Birnen und Äpfel. Die einzige Gemeinsamkeit liegt darin, dass sie an einem Baum wachsen. Buch und Serie haben auch nur eine Ähnlichkeit, nämlich den tödlichen Regen. Das war es dann aber auch schon.

Der Regen und die Welt, wie sie sich dadurch verändert war auch das einzige, was mich wirklich interessiert hat. Ruby, die Hauptprotagonistin war so nervig wie nichts, was ich spontan benennen könnte. Ehrlich! Am Anfang dachte ich noch, wird schon! Ruby fängt sich, dass ist nur der Schock, schließlich ist plötzlich der Regen giftig. Aber nein! Bei Ruby geht es einzig und allein darum, wie sie aussieht, wo sie Schminke herbekommt und was sie schickes anziehen kann. Meiner Meinung nach war sie oberflächlich, egoistisch und sowas von bescheuert, weil sie einfach nie nachdachte! Es ging ihr immer nur darum, was andere Leute von ihr denken könnten, wenn alles vorbei ist. Was andere sagen könnten, sobald sie ihr Telefon wieder hat und das Internet wieder geht. Sie sieht die ganzen Leichen, die die Straße pflastern, aber sie denkt nur daran, ob sie mal an den Laptop darf. Sie merkt, dass ihre Familie Angst hat, aber sie regt sich auf, weil sie in einen Eimer machen muss.

Gott, ich könnte mich echt ewig über Ruby aufregen. Zwischendurch hatte Ruby immer mal lichte Momente, in denen sie wirklich gut und bedacht handelte, schließlich war die ganze Welt am Arsch. Nur um im gleichen Moment wieder Mist zu bauen. Sie weiß, dass der Regen giftig ist und sieht nie in den Himmel hoch, wenn sie irgendwo rausgeht. Andererseits kann sie auch besorgt sein, wenn jemand eingesperrt ist und lässt die Menschen frei. Ja, sie ist erst fünfzehn, aber sie ist doch nicht dumm! Leider benimmt sie sich immer und immer wieder so. Diese Wiederholungen waren nervig!

Schluss, ich wollte nicht mehr über Ruby meckern. Die Welt, der Regen, die Menschen und ihr Verhalten, dass war etwas, das wirklich gut war. Und durch Rubys Augen gesehen auch wirklich schrecklich, denn sie nimmt kein Blatt vor den Mund. Wie überlebt man, wenn Wasser plötzlich der Feind ist? Es ist schwer bis kaum möglich und zu was die Menschen fähig sind, erschreckend. Jeder ist sich selbst der nächste und sehr schnell kann man niemandem mehr trauen. Dieser Aspekt der Geschichte ist sehr gut dargestellt und hat mich echt mitgerissen und fasziniert. Getrübt wurde das ganze nur durch Nerv-Ruby und ihre egoistische Art und Weise über die ich mich doch glatt noch ein bisschen aufregen könnte…

Fazit
„Rain - Das tödliche Element“ hat leider, wie gesagt, mit der Serie nur den Regen gemein und ehrlich sagt, ist das wirklich gut, denn die Serie kommt viel besser rüber, als das Buch mit dieser absonderlich nervenden Protagonistin, die nur sich selbst sieht und sonst nichts. Schminke, Glitzerklamotten und die Sorge, was alle anderen denken prägen sie und machen sie dadurch schwer erträglich. Die Veränderung, die rasend schnell mit der Welt passiert ist dafür umso besser dargestellt und konnte einiges wiedergut machen. Nichtsdestotrotz rate ich, lieber die Serie zu schauen und das Buch wegzulassen. Man verpasst nichts.

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Gespräche aus der Community

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dieDoreens avatar
Bei mir ist wieder Buch des Monats Zeit.Diesmal darf der Gewinner aus 4 Büchern wählen welches er möchte. darunter ist auch "Storm"Teilnahme ist nur über den Blog oder Facebook möglich. Am 15. wird per Video ausgelost.
Zum Gewinnspiel auf dem Blog gelangt ihr hier:

http://bucheckle.blogspot.de/2016/04/buch-des-monats-marz.html


und auf Facebook hier:

https://www.facebook.com/kunterbunte.Buecherkiste/photos/a.563577013776992.1073741828.563562583778435/800927990041892/?type=3&theater
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