Virginia Doyle

 3.7 Sterne bei 90 Bewertungen
Autor von Die rote Katze, Das giftige Herz und weiteren Büchern.

Lebenslauf von Virginia Doyle

Virginia Doyle ist das Pseudonym des deutschen Krimiautors Robert Brack (eigentlich Ronald Gutberlet). Unter diesem Pseudonym veröffentlicht er seit 1999 historische Kriminalromane.

Alle Bücher von Virginia Doyle

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Virginia DoyleDie rote Katze
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Die rote Katze
Die rote Katze
 (15)
Erschienen am 01.05.2005
Virginia DoyleDas giftige Herz
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Das giftige Herz
Das giftige Herz
 (13)
Erschienen am 01.11.2004
Virginia DoyleDer gestreifte Affe
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Der gestreifte Affe
Der gestreifte Affe
 (12)
Erschienen am 03.04.2006
Virginia DoyleDie schwarze Schlange
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Die schwarze Schlange
Die schwarze Schlange
 (8)
Erschienen am 02.05.2007
Virginia DoyleDas Totenschiff von Altona
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Das Totenschiff von Altona
Das Totenschiff von Altona
 (9)
Erschienen am 06.09.2010
Virginia DoyleKreuzfahrt ohne Wiederkehr
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Kreuzfahrt ohne Wiederkehr
Kreuzfahrt ohne Wiederkehr
 (7)
Erschienen am 01.09.1999
Virginia DoyleDie schwarze Nonne
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Die schwarze Nonne
Virginia DoyleDas Blut des Sizilianers
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Das Blut des Sizilianers
Das Blut des Sizilianers
 (6)
Erschienen am 01.10.1999

Neue Rezensionen zu Virginia Doyle

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Rezension zu "Die schwarze Nonne" von Virginia Doyle

Nicht ganz der Pageturner, den ich mir erwartet hatte ...
engineerwifevor 5 Monaten

Auf diese Krimiautorin, hinter der sich eigentlich der Autor Robert Brack verbirgt, stieß ich über ihre Krimitrilogie, die im Hamburg der 20er Jahre spielt. Mit der schwarzen Nonne, dem Auftaktband dieser Reihe, der uns sogar noch weiter in die Vergangenheit katapultiert, erweckt sie den Koch Jacques Pistoux und seinen Commis Claude zum Leben. Nachdem ich die Hamburger Krimis verschlungen habe, hatte ich große Hoffnungen in diese Reihe gesetzt, die leider nur bedingt erfüllt wurden. Für mich ist auf jeden Fall der Titel am Buch an sich vorbei gewählt, denn die Nonne spielt meiner Meinung nach nur eine untergeordnete Rolle. Die Figuren sind auf jeden Fall noch ausbaufähig, dennoch bin ich eigentlich schon heute gespannt, wie es mit Pistoux weitergehen wird. Sehr gut gefallen haben mir die Rezepte am Ende des Buchs, in denen ich während des Lesens immer mal wieder gestöbert hatte. Er hat es definitiv nicht leicht, der französische Koch in einem englischen Haushalt. 

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engineerwifes avatar

Rezension zu "Der gestreifte Affe" von Virginia Doyle

Keine leichten Zeiten in den 20er Jahren ...
engineerwifevor einem Jahr

Gleich zu Anfang des Buchs hatte ich direkt ein Déjà-vu Erlebnis. Ich dachte erschrocken: „Das gibt es doch nicht!“ Damals wie heute - unser schönes Hamburg in den Fängen marodierender Schergen! Neuzeitlich spiele ich hier natürlich auf den eben beendeten G-20 Gipfel an, der im Juli 2017 in Hamburg stattfand und die Stadt in den Ausnahmezustand versetzte. Krawalle, Brandstiftungen und Prügeleien gehörten vier Tage lang zur traurigen Tagesordnung. Das gab es doch noch nie!
Robert Brack alias Virginia Doyle belehrt uns mit diesem Buch eines Besseren. Auch in den 20er Jahren brodelte es in Hamburg, besonders rund um den Kitz. Arbeiter und Beamte konnten nicht mehr bezahlt werden, das Geld verlor täglich an Wert und die Menschen hatten Hunger. Immer wieder kam es zu bewaffneten, militanten Auseinandersetzungen, die so mancher mit dem Leben bezahlte. Wenn es in der Regierung nicht mehr stimmt, machen die Menschen ihre eigene Politik und der Drogenhandel, Bordelle etc. erlebte ihren Höhepunkt. Mittendrin finden wir Heinrich Hansen, der dank seiner Beförderung zum Leiter der David Wache aufgestiegen ist. An allen Ecken und Enden sind Brände zu löschen und nicht nur der „gestreifte Affe“ hält die Polizei in Atem. Verbissen verfolgt Hansen nebenher jedoch auch seine ganz persönliche Vendetta. Was geschah wirklich als vor vielen Jahren sein eigenes Elternhaus einer Brandstiftung zum Opfer fiel und seine gesamte Familie auslöschte? Oder besteht nach all den Jahren vielleicht doch noch Hoffnung, dass die Schwester lebt? Immer wieder stößt er auf Mitglieder seiner ehemaligen Jugend clique, den „Kaperfahrern“. Hatten sie wirklich ihre Finger im Spiel?
Für die Frauenwelt scheint Heinrich nicht geschaffen, mal wieder schafft er es, seine „Verlobte“ zu vergraulen. Aber für die Polizei ist er unersetzlich. Mit Scharfsinn, Mut und hin und wie ein bisschen Glück kommt er seinem Ziel näher. Mit Spannung habe ich jede Seite umgeblättert und bin schon riesig gespannt auf den Abschluss der Trilogie. Von mir ein absolute Leseempfehlung aber unbedingt in der richtigen Reihenfolge.

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engineerwifes avatar

Rezension zu "Die rote Katze" von Virginia Doyle

Man fühlt sich als Leser mittendrin im Geschehen ...
engineerwifevor 2 Jahren

Ich fühlte mich wie ein Zeitreisender, der durch Hamburg vor über 100 Jahren wandeln durfte. Die sehr anschaulichen Beschreibungen des Autors Robert Brack, in diesem Fall schrieb er unter dem Pseudonym Virginia Doyle, ließen mich sofort eintauchen in die Atmosphäre von St. Pauli um die Jahrhundertwende. Ich durfte einkehren in die Kneipen und Varietés, die zum Teil heute noch existieren. Ich durfte über den Spielbudenplatz schlendern und in Umlauff’s Weltmuseum linsen. Ich spazierte sogar auf der Reeperbahn, die ihren Namen den Taumachern und Seilern, den so genannten Reepschlägern, zu verdanken hat, die für die Herstellung von Schiffstauen eine lange, gerade Bahn benötigten.
Der junge Protagonist Heinrich Hansen erfüllt sich seinen lang gehegten Wunsch und wird nach sechs Jahren Militärdienst bei der Marine ins Polizeicorps aufgenommen. Hier wird er gleich mit einem heimtückischen Mord an einer Varieté Tänzerin konfrontiert. Hansen, der am Hamburger Berg aufwuchs, ist vertraut mit den Menschen in der Szene und beginnt zusammen mit seinem neuen Kollegen Lehmann zu ermitteln. Durch geschickte Rückblicke des Autors in Hansen Jugendzeit lernt der Leser nach und nach seine Jugendfreunde kennen, die sich auch in der Gegenwart noch in St. Pauli tummeln. Auch seine Jugendliebe Lilo scheint irgendwie ihre Finger im Spiel zu haben. Bis zum Schluss lässt der Autor den Leser im Dunkeln über die „drei Bärte“ mit denen die ermordete Tänzerin Olga Umgang zu pflegen schien. Nach und nach scheint die Spur dann aber sogar in die eigenen Reihen zu führen, die Schlinge zieht sich enger …
Flüssig und sehr unterhaltsam zu lesen macht dieser Auftaktroman richtig Lust auf die beiden weiteren Bände der Trilogie um Heinrich Hansen.        

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