Virginia Doyle Die rote Katze

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Inhaltsangabe zu „Die rote Katze“ von Virginia Doyle

Der Mord an einer Tänzerin der Revue »Die rote Katze« ist der erste Fall für den jungen Polizisten Heinrich Hansen, der nach Jahren auf See an seinen Geburtsort St. Pauli zurückkehrt. Hansen erkundet auf der Suche nach dem Mörder als so genannter »Vigilant«, als verdeckter Ermittler, Straßen und Spelunken seiner alten Heimat. Ein Aufsehen erregender Mordfall in Hamburg, St. Pauli, im Jahre 1903

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    Die rote Katze

    engineerwife

    20. January 2017 um 13:07

    Ich fühlte mich wie ein Zeitreisender, der durch Hamburg vor über 100 Jahren wandeln durfte. Die sehr anschaulichen Beschreibungen des Autors Robert Brack, in diesem Fall schrieb er unter dem Pseudonym Virginia Doyle, ließen mich sofort eintauchen in die Atmosphäre von St. Pauli um die Jahrhundertwende. Ich durfte einkehren in die Kneipen und Varietés, die zum Teil heute noch existieren. Ich durfte über den Spielbudenplatz schlendern und in Umlauff’s Weltmuseum linsen. Ich spazierte sogar auf der Reeperbahn, die ihren Namen den Taumachern und Seilern, den so genannten Reepschlägern, zu verdanken hat, die für die Herstellung von Schiffstauen eine lange, gerade Bahn benötigten. Der junge Protagonist Heinrich Hansen erfüllt sich seinen lang gehegten Wunsch und wird nach sechs Jahren Militärdienst bei der Marine ins Polizeicorps aufgenommen. Hier wird er gleich mit einem heimtückischen Mord an einer Varieté Tänzerin konfrontiert. Hansen, der am Hamburger Berg aufwuchs, ist vertraut mit den Menschen in der Szene und beginnt zusammen mit seinem neuen Kollegen Lehmann zu ermitteln. Durch geschickte Rückblicke des Autors in Hansen Jugendzeit lernt der Leser nach und nach seine Jugendfreunde kennen, die sich auch in der Gegenwart noch in St. Pauli tummeln. Auch seine Jugendliebe Lilo scheint irgendwie ihre Finger im Spiel zu haben. Bis zum Schluss lässt der Autor den Leser im Dunkeln über die „drei Bärte“ mit denen die ermordete Tänzerin Olga Umgang zu pflegen schien. Nach und nach scheint die Spur dann aber sogar in die eigenen Reihen zu führen, die Schlinge zieht sich enger … Flüssig und sehr unterhaltsam zu lesen macht dieser Auftaktroman richtig Lust auf die beiden weiteren Bände der Trilogie um Heinrich Hansen.        

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  • Ein historischer St. Pauli Krimi

    Die rote Katze

    AngiF

    Der Autor Robert Brack schreibt als Virginia Doyle und nimmt uns mit ins Hamburg des Jahres 1903, besser gesagt nach St. Pauli, das sich zu der Zeit bereits als Vergnügungsviertel etabliert hat. Gleich zu Beginn des Krimis geschieht der Mord an einer Tänzerin der Revue »Die rote Katze« und wird somit zum ersten Fall für den neu ernannten, verdeckten Ermittlers Heinrich Hansen. Dieser kehrt nach Jahren auf See gerade erst zurück in seine alte Heimatstadt. Kennt die Menschen und das Umwelt also nur zu gut. Doch ist er neu in seinem Job und muss von daher seinen Weg erst finden. Nicht nur für Hamburg-Kenner und -Liebhaber eine spannende Lektüre, der Autor schreibt in erfrischendem Sprachstil mit glaubwürdigen Dialogen, so dass wir regelrecht hinein tauchen können in die Atmosphäre St. Paulis im beginnenden 20. Jahrhundert. Mich hat Robert Brack mit seinem Kriminalroman sehr gut und spannend unterhalten. Besonders gefällt mir an seinem Schreibstil, dass er der Story auch mal eine Wendung gibt, die ich zuvor nicht erwartet hätte. Gut kann ich verstehen, dass der Autor zwei Mal mit dem »Marlowe« und einmal mit dem »Deutschen Krimi-Preis« ausgezeichnet wurde. Gerne möchte ich nun die Folgefälle um Heinrich Hansen lesen. Ich vergebe dem Buch fünf von fünf Sternen.

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  • Rezension zu "Die rote Katze" von Virginia Doyle

    Die rote Katze

    PaulTemple

    19. April 2011 um 08:46

    Hamburg im Jahr 1903:Nach 6jähriger Abstinenz als Marinesoldat kommt der 23jährige Heinrich Hansen wieder an den Ort seiner Kindheit zurück: St. Pauli! Sein neues Ziel: Die Ausbildung zum Kriminalkommissar - einem Wunsch, den er schon seit seiner traumatischen Kindheit nachhängt. Hansen arbeitet sich schnell ein und weiß sein als Kind gesammeltes Wissen im Polizeialltag auf dem Kiez gut anzuwenden. Doch als eine Varietetänzerin ermordet wird und Hansen berufsbedingt mit immer mehr Freunden seiner Kindheit zu tun bekommt, fällt es ihm zusehens schwerer zwischen Beruf und Privatleben zu unterwscheiden... Der Autor beschreibt detailliert und liebevoll das alte St. Pauli um die Jahrhundertwende und man taucht als Leser bildlich und informationsreich an der Seite des Schutzmannanwärters in die schillernde Vergnügungswelt ein. Empfehlenswert!

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