Virginia Doyle Die schwarze Schlange

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Inhaltsangabe zu „Die schwarze Schlange“ von Virginia Doyle

Hamburg-St. Pauli: das Ende einer Legende Heinrich Hansen, Leiter der Polizeiwache Davidstraße, ist in Ungnade gefallen, doch jetzt soll er einen aussichtslosen Mordfall bearbeiten: Ein Chinese wurde in Hamburgs Chinatown an der Schmuckstraße erstochen. Als wenig später die Leiche eines Deutschen dazukommt, gerät Hansen zwischen alle Fronten. Seit Kriegsbeginn herrschen Verdunkelungszwang und Tanzverbot. Prostitution ist nur noch eingeschränkt in der Herbertstraße erlaubt. Alle Rotlichtlokale und Varietés werden zu sittsamen Vorführungen im völkischen Sinne verpflichtet. Striptease wird zum KdF-Vergnügen. Aufmüpfige Jugendliche wie die Swing-Heinis geraten in immer größere Schwierigkeiten. Kriminelle werden rigoros verfolgt. Die Polizei steht unter Aufsicht der NSDAP. Für Heinrich Hansen, den Revierleiter der Davidwache, wird die Situation schwierig. Als er sich nicht den Willkürmethoden der Hamburger Polizei anpassen will, wird er degradiert. Als normaler Kripobeamter soll er nun einen obskuren Mord an einem chinesischen Hausierer aufklären, dessen Leiche nachts auf der Schmuckstraße abgeladen wurde. Auf der Schulter des Toten entdeckt Hansen eine eintätowierte schwarze Schlange. Die Spur führt in einen der in Hamburg berüchtigten Chinesenkeller.

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  • Das Ende der Hansen Saga

    Die schwarze Schlange
    kellermaeuse

    kellermaeuse

    06. July 2015 um 11:10

    Die Zeit ist wieder gut 20 Jahre weiter gelaufen. Der zweite Weltkrieg ist im vollen Gange. Auch Heinrich Hansen und seine Freunde bekommen das zu spüren.  Hansen wird seines Posten enthoben, weil er nicht in der Partei ist. Klaas fürchtet um sein Leben. Jan hält sich sehr zurück und versucht wenigstens seinen jüngsten Sohn auf dem "richtigen Weg" zu halten. Piet ist abgetaucht in den Untergrund. Und selbst die einst so schillernde Lilo führt ein sehr ruhiges Leben. Und dann ist da ja auch noch Friedich von Schuhlten, ist er inzwischen ein Doppelagent oder was sind seine Beweggründe das er Hansen immer wieder an dessen Schwester Elsa erinnert? Lebt diese am Ende doch noch? Und als ob das nicht schon genug ist bekommt Hansen auch noch eine  Mordfall auf den Tisch vom dem er nicht weiß was er halten soll. Ist es nun ein Bandenmord oder aber steckt doch etwas anderes dahinter? Dieses Buch steckte voller Überraschungen. Alle Figuren aus den ersten beiden Romanen tauchen wieder auf. Doch auch diesmal sind die Rollen sehr unterschiedlich verteilt. Während in den ersten beiden Romanen Jan und Klaas eine wichtige Rolle für Heinrich spielen sollte es nun Piet sein. Jan wird eigentlich nur am Rande erwähnt und Klaas Schicksal sehr kurz aber traurig abgespeißt. Einzig Lilo und Friedrich spielen neben Heinrich weiterhin eine wichtige Rolle. Genauso wie die Frage was geschah mit Elsa Hansen. Eins scheint immer irgendwie klar gewesen zu sein Elsa ist nicht tot. Oder doch? Und wenn nicht warum versteckt sie sich? Am Ende werden aus Feinden Freunde oder sind sie doch nur Verbündete, weil die Zeit es so erfordert.   Das Schicksal meint es nicht unbedingt gut mit den "Freibeutern" das wird immer mehr klar so bald sich das Buch dem Ende nährt.  Mein Fazit:  Ein guter, wenn auch teilweise, trauriger Abschluss der Saga. Aber kann man etwas anderes erwarten? Die Zeiten damals waren ja alles andere als gut. 5 von 5 Sternen.

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  • Rezension zu "Die schwarze Schlange" von Virginia Doyle

    Die schwarze Schlange
    PaulTemple

    PaulTemple

    20. October 2011 um 15:22

    Dieser Roman bildet den Abschluss der Heinrich Hansen-Trilogie, der im Jahr 1904 auf St. Pauli in den Polizeidienst eintrat (Band 1 "Die rote Katze") und seit 1922 zum Revierleiter der Davidswache aufgestiegen ist (Band 2 "Der gestreifte Affe"). Im Jahr 1941 hat sich auf St. Pauli vieles geändert: Hansens ablehnende Haltung zum Nationalsozialismus kostet ihn die Revierleitung und er ist gezwungen, sich dem energischen und gesinnungstreuen Kelling unterordnen muss. Das ehemals freie und turbulente Nachtleben auf der Reeperbahn ist dank Verdunklungsvorschriften und Tanzverbot einer deprimierten Stimmung gewichen. In dieser Atmosphäre kommt es zu mehreren Morden an chinesischen Seeleuten. Hansen will die Morde wie jeher aufklären, doch muss er sich zusehends gegen Widerstände der Kollegen und der Gestapo durchsetzen - ein Spiel, welches zusehends gefährlicher wird... Leider nicht mehr so spannungsgeladen wie die beiden Vorgänger, jedoch für geschichtsinteressierte Leser durchweg empfehlenswert!

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