Nein! Ich will keinen Seniorenteller

von Virginia Ironside 
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Nein! Ich will keinen Seniorenteller
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Positiv (81):
Alexandra_Janetzkis avatar

Die Hauptprotagonistin zeigt ganz klar: Älter werden hat so viele Vorteile. Wer will da schon wieder jung sein?

Kritisch (33):

Für ältere Leser mit Humor ideal !

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Inhaltsangabe zu "Nein! Ich will keinen Seniorenteller"

Herbst des Lebens? Generation Silber? Unsinn! Marie Sharp wird demnächst sechzig und damit schlicht alt. Ein Grund zum Feiern, wie sie findet. Schon wegen all der Dinge, die sie jetzt nicht mehr tun muss, wie etwa Volkshochschulkurse besuchen. Nichts hasst Marie so sehr wie umtriebige Senioren, die nur so alt sind, wie sich fühlen – sie stürzt sich lieber kopfüber in das Vergnügen, nicht mehr jung sein zu müssen. Dazu gehört ihre neue Rolle als Großmutter und eine alte Liebe. Denn Maries Jugendschwarm ist wieder zu haben …

Vom Vergnügen, endlich nicht mehr jung sein zu müssen.

Buchdetails

Aktuelle Ausgabe
ISBN:9783442468683
Sprache:Deutsch
Ausgabe:Flexibler Einband
Umfang:288 Seiten
Verlag:Goldmann
Erscheinungsdatum:08.02.2010
Das aktuelle Hörbuch ist am 02.06.2008 bei Random House Audio erschienen.

Rezensionen und Bewertungen

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    butterflyintheskys avatar
    butterflyintheskyvor einem Jahr
    Nein! Ich will keinen Seniorenteller

    Zusammenfassung:
    Herbst des Lebens? Generation Silber? Unsinn! Marie Sharp wird demnächst sechzig und denkt gar nicht daran, das zu beschönigen. Im Gegenteil: Sie findet, das ist ein Grund zum Feiern. Schon allein wegen der Dinge, die sie jetzt nicht mehr tun muss, wie etwa Volkshochschulkurse besuchen. Nichts hasst Marie so sehr wie umtriebige Senioren, die nur so alt sind, wie sie sich fühlen. Sie hingegen stürzt sich kopfüber in das Vergnügen, nicht mehr jung sein zu müssen. Dazu gehören ihre neue Rolle als Großmutter und eine alte Liebe. Denn Maries Jugendschwarm ist wieder zu haben...

    Meine Meinung:
    Ich hab es abgebrochen. Der Humor was an einigen Stellen ganz okay aber das war's auch schon.

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    Pachi10s avatar
    Pachi10vor einem Jahr
    Kurzmeinung: So möchte ich im Alter auch d'rauf sein
    So möchte ich im Alter auch d'rauf sein

    Das Buch ist aufgebaut wie ein Tagebuch, das Tagebuch von Marie Sharp. Es beginnt kurz bevor sie 60 ist und man durchlebt mit ihr alle Hoch- und Tiefs eines Seniorenlebens. Zu dem gehört, oder zumindest zu Maries Seniorenleben gehört eine gewisse Gelassenheit. Dinge hinzunehmen, weil man sie nicht ändern kann. Es versterben immer mehr Menschen aus dem Bekanntenkreis. Die typische Ängstlichkeit, die Senioren befällt, bezüglich Raub, Diebstahl, etc. Und das Thema Sex ist keinesfalls abgeschrieben. Doch das wichtigste in Maries Leben ist ihr Enkel Gene.

    Die Geschichte ist mit soviel Herz und soviel Humor geschrieben. Als 40erin verdreht man bei vielen Dingen die Augen, doch dann denkt man seine eigene Mutter und erkennt soviele Parallelen und soviele Wahrheiten. Es ist wirklich aus dem Leben geschrieben. Man kann nur hoffen, dass man mit 60 auch so gut unterwegs ist wie Marie Sharp.

    Auch wenn es nicht meine Altersklasse ist, mir hat diese Geschichte enorm viel Spaß gemacht.

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    P
    Pixibuchvor 2 Jahren
    Nein, ich will keinen Seniorenteller

    Der Einband ist in weiße Spitze gehüllt. Das Buch wurde schon 2007 herausgebracht, deswegen sind die im Buch beschriebenen Vorzüge ab dem 60 Lebensjahr schon veraltet: Mit 60 Jahren in Rente gehen, kostenlos Bus und Bahn fahren und dergleichen, In dem Buch beschreibt die 60jährigen Marie Sharp über ein Jahr lang ihr Leben in Tagebuchform. Marie lebt als geschiedene Frau allein in ihrem Haus in London. Sie ist 60 geworden und in Rente. HIer erzählt uns Marie, dass man mit 60 keine Hosen mehr trägt. Es wird über Lesebrillen, Fuß-OP und Gesundheitsschuhe, Alzheimer berichtet. Das Treffen und den Tratsch mit ihren Freundinnen. Sie ist jetzt in Rente und braucht sich keine Zwänge mehr anzutun wie Sprachen lernen, Kurse besuchen, Sie hat auch beschlossen, keinen Sex mehr zu haben. Zu alt und zu viel Getue. Doch dann tritt ein erfreuliches Ereignis ein: Sie wird Großmutter und sie liebt ihren Enkelsohn aus tiefstem Herzen. Hier werden die Tage der Rentnerin in einem großen Reportaire umschrieben. So erlebt sie auch den Krebstot eines guten Bekannten. Ein Buch, bei dem man nicht alles zu Ernst nehmen sollte und man viel schmunzeln muß. Es sind aber auch ein paar sehr gute Anhaltspunkte darin enthalten. Auch für Leute unter 60 Jahren bestens geeignet.

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    Kamimas avatar
    Kamimavor 2 Jahren
    Kurzmeinung: Entweder man liebt es oder... das Leben einer britischen Seniorin inmitten von Mr. Bean und Partyhäschen ist nicht für jedermann.
    Entweder man liebt sie oder...

    Das Tagebuch der Marie Sharp ist als Taschenbuch, Hörbuch, Kindle-Version und gebundene Ausgabe im Goldmann Verlag erschienen. Ich habe das Taschenbuch mit 288 Seiten gelesen, erschienen im Februar 2010.


    Angesprochen durch die witzige Zeichnung auf dem Cover und vorallem die Aussage „Nein“ Ich will keinen Seniorenteller!, fühlte ich mich angesprochen (obwohl noch lange nicht im Seniorenalter ;)) und habe mich gefreut, das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt zu bekommen und für euch rezensieren zu dürfen.


    Meine Erwartungen sind aufgrund des Covers natürlich hoch – und nehmen wir gleich das Fazit vorweg: ich wurde teilweise enttäuscht... man merkt natürlich, dass die Autorin durch und durch Engländerin ist (sie lebt und arbeitet in London) und Kolumnen schreibt bzw. geschrieben hat: sie packt quasi ein Wortgewitter in jede Passage, die es anstrengend macht, das Buch zu lesen bzw. dem Inhalt zu folgen... aber worum geht es eigentlich?


    Marie Sharp beschließt, kurz vor ihrem 60. Geburtstag ein Tagebuch zu führen. Keins wie aus ihrer Kindheit, sondern ein „richtiges“ und so nimmt sie – manchmal täglich, manchmal nur einmal in der Woche oder gar im Monat – uns LeserInnen mit in ihre Welt: wie schmeisst man eine Party für die Freundin (Hallo Partyhäschen), was passiert am eigenen Geburtstag inkl. der „umsonst-Busfahr-Karte“, Fuss-OP, Geburt der ersten Enkelin, Trip mit der besten Freundin, Treffen mit den besten Freunden, Einbilden von Krankheiten und dem tatsächlichen Sterben des besten Freundes... und warum flammt die Teenie-Liebe wieder auf?


    Ja, wir werden mit einem amüsanten Schreibstil mit in die Welt einer modernen, älter werdenden Frau mitgenommen; in Gedanken, die ich von meinen Eltern und deren Freunden kenne und über die ich so oft geschmunzelt oder mich geärgert habe. Gewürzt mit ein bisschen britischem Humor, erinnert mich so manche Passage an „Mr. Bean“ oder „Der Doktor und das liebe Vieh“... und an die Ladies, die ich selbst in England kennenlernen durfte... Meine Mutter hat sich jedenfalls in diesem Buch wiedergefunden und oft herzhaft gelacht! Aber auch ernst zu mir gesagt: Kind, das stimmt wirklich: ich habe auch so gedacht/gefühlt.


    Ganz ehrlich muss ich aber auch gestehen, dass es Momente gab, da wollte ich das Buch weglegen und nicht mehr weiterlesen: zeitweise plätschert der Tagesablauf vor sich hin – das ist ein angenehmes, amüsantes Leben. Aber an manchen Tagen werden wir LeserInnen mit so viel Inhalt quasi torpetiert (ja, diese Art schlägt sich auch im Schreibstil nieder), dass es wirklich anstrengend ist, mitzulesen bzw. mitzukommen. Ich gehöre dann zur Kategorie: „Überflieg mal schnell“ - und das kann man auch, da sich trotz „Überfliegen“ der rote Faden wieder aufnehmen lässt. Aber im Nachhinein weiß ich, dass ich die ein oder anderem witzige Passage einfach überlesen habe... Pech gehabt und das schreibe ich mal meiner „Jugend“ zu ;)


    Wer englischen Humor mag, wer kein Überflieger-Leser ist, wer die großen und kleinen Dinge einer britischen Lady liebt und neugierig auf das Leben im englischen Reihenhaus ist, dem darf ich dieses Buch ans Herz legen. Ein wenig verstaubt und doch modern – entweder man liebt es oder lässt lieber die Finger davon.

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    pardens avatar
    pardenvor 3 Jahren
    Kurzmeinung: 'Positive Thinking' auch im Alter? Mit Sarkasmus und einer hübschen Portion schwarzen Humors gelingt Marie Sharp das hier recht gut...
    Das Gegenteil von Jugendwahn...

    DAS GEGENTEIL VON JUGENDWAHN...

    Marie Sharp, das Alter Ego der Journalistin Virginia Ironside, ist zu jung, um einen Treppenlift zu benutzen, aber doch reif genug, um den Vorteil bequemer Schuhe zu schätzen. Sie geht gern auf Beerdigungen, die sie viel unterhaltsamer findet als Hochzeiten, sie tauscht den Gynäkologen gegen einen Chiropraktiker, liest begeistert Todesanzeigen und fragt sich, ob sie wohl an Alzheimer erkranken wird. Denn Marie Sharp wird langsam alt – und ist verdammt froh darüber. Als ihr sechzigster Geburtstag näher rückt, beschließt Marie, ein Tagebuch zu beginnen und all die Ereignisse der nächsten Monate festzuhalten. Es wird ein turbulentes Jahr, in dessen Verlauf Marie Großmutter wird, aber auch ihren besten Freund verliert; ein Jahr, in dem sie Feste feiert, neue Bekanntschaften schließt und sich schließlich erneut in ihren Jugendschwarm Archie verliebt. Vor allem aber ist es eine Zeit, in der sie es genießt, endlich nicht mehr jung sein zu müssen…

    Der erste Band der Tagebuchreihe um die in London lebende Marie Sharp schwimmt eigentlich gegen jeden Mainstream. Jugendwahn? Von wegen. Die Schreiberin der Tagebücher stellt sich dem Leben jenseits der 60 - und das oft schonungslos ehrlich und mit einem hübschen Schuss Selbstironie. Marie Sharp hält nichts von dem üblichen Gejammere älterer Leute, sondern beobachtet interessiert die Veränderungen, die das Alter so mit sich bringt. Dass dabei manches anders kommt als erwartet, meistert sie jedoch auch souverän mit ihrer pragmatischen Art. Der Charakter der ungewöhnlichen Seniorin hat mir gut gefallen, manche Gedankengänge waren mir auch nicht unvertraut, auch wenn ich altersmäßig da (noch) nicht mithalten kann... ;)

    Anfangs zog sich das Buch jedoch eher etwas zäh dahin, so dass gut die ein oder andere Pause eingelegt werden konnte, ohne wirklich den Anschluss zu verlieren. Ich habe zwischendurch sogar überlegt, das Buch ganz zur Seite zu legen - aber irgendwann griff ich doch wieder zu. Und ab da konnte mich das Buch auch mehr packen, die Figur der Marie Sharp kam mir näher, und auch gefühlsmäßig nahmen mich die Tagebucheintragungen mehr mit. Mit Sarkasmus und einer hübschen Portion schwarzen Humors blendet die Autorin auch negative Erlebnisse nicht aus, doch wird hier weder etwas dramatisiert noch unangemessen herabgespielt, was für mich letztlich eine gute Mischung darstellte.

    Nett für zwischendurch und eine Übung in 'Positive Thinking' - auch im Alter...


    © Parden

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    abuelitas avatar
    abuelitavor 4 Jahren
    Neues von Marie Sharp....

    Ich habe „Nein ich will keinen Seniorenteller“ gelesen, fand es ganz nett – aber ich habe es auch sehr schnell wieder vergessen –und ich glaube, mit diesem Buch hier wird es mir ähnlich gehen. 

    Marie Sharp hat erneut Tagebuch geschrieben - prompt am 01.Januar beginnend, mit einer Liste guter Vorsätze…. nie wieder Alkohol trinken, ein Facelifting machen lassen, Akupunktur ausprobieren und natürlich: Tagebuch schreiben. Denn es muss sich einiges ändern…..der Sohn will mit der Familie in die USA auswandern, Lebensgefährte Archie wird –sehr besorgniserregend - immer noch vergesslicher, Maries Falten immer mehr…..und dann soll im Viertel noch ein Hotel gebaut werden auf der einzigen vorhandenen Grünfläche – geht gar nicht, beschliesst Marie – also muss sie auch noch die Bäume retten….

    Die Geschichte einer Frau, die mit schnellen Schritten auf den Winter Ihres Lebens zugeht - mit allen Facetten, den Problemen, aber auch schönen Zeiten dieses Lebensabschnittes..

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    Miserables avatar
    Miserablevor 4 Jahren
    Eher enttäuschend

    Marie Sharp zählt sich zu den wenigen Damen, die sich auf den 60. Geburtstag freuen. Sie sieht keinerlei Nachteile darin, jetzt zu den Senioren zu zählen. Als ihr dann auch noch verkündet wird, bald Großmutter zu werden, zählt sie sich zu den glücklichsten Frauen der Welt. Ihr Tagebuch bildet ca. ein Jahr aus ihrem Leben ab.

    Wie der Untertitel schon sagt, handelt es sich hier um Tagebucheinträge der Protagonistin. Daran knüpft direkt mein größter Kritikpunkt an. Ich weiß ja nicht, wie die meisten Leute ihre Tagebücher füllen. Ich schreibe jedenfalls keine Dialoge Eins zu Eins ab, geschweige denn E-Mails. Der Roman hätte ebenso gut als Erzählung aus der Ich-Perspektive durchgehen können, so wenig Tagebuchcharakter hatte der Großteil. Das einzig gute daran waren die random thoughts, die immer mal wieder eingestreut sind. Ansonsten war das für mich kein Tagebuch. Auch fand ich das Ende deswegen unbefriedigend. Der Roman hört ganz "normal" mit einem Cliffhanger auf, aber macht das ein Tagebuch auch? Für mich endet ein Tagebuch, wenn alle Seiten vollgeschrieben sind oder ich aus irgendeinem Grund pausiere oder ganz mit dem Schreiben aufhöre. Doch so einen Hinweis gibt es überhaupt nicht. Und dahin ist die Tagebuchillusion ...

    Die ersten 15 Seiten habe ich mich köstlich amüsiert. Dann hat das Buch aber schon sehr schnell an Reiz verloren. Ich finde, dass es einfach viel zu lang geraten ist. Zwar gibt es einen roten Faden und das Ende schließt die Handlung erstmal ab, trotzdem konnte mich das Buch nicht bei der Stange halten. Ein paar Passagen waren witzig, andere aber eher langweilig. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht so ganz in die Zielgruppe des Romans gehöre, aber mir hat er nicht allzu gut gefallen. Ich habe zwischendurch überlegt, ihn abzubrechen (was ich so gut wie nie mache), verpasst hätte ich nicht viel.

    Die Charaktere waren auf der einen Seite vielschichtig, sind teilweise aber trotzdem eher blass geblieben.
    Protagonistin Marie freut sich auf das Altsein und entsagt völlig dem Sex. Dumm nur, dass sie die meiste Zeit über nichts anderes schreibt. Die Passagen mit Gene, Maries Enkelkind, waren sehr warm und vertraulich. Diese haben mir sehr gut gefallen, weil ich glaube, dass die Autorin hier gut die Großmuttergefühle abgebildet hat.
    Am besten hat mir Hughie gefallen, der krebskranke Freund, welcher so gar nicht unglücklich darüber ist, die Welt bald zu verlassen. 

    So viel kann ich zu dem Buch nicht sagen, außer dass es mich wirklich nicht sonderlich überzeugen konnte. Es gab zwar einige lustige Stellen, aber dafür doppelt so viele eher langweilige Passagen. Besonders enttäuschend fand ich, dass die Tagebuchform ständig aufgebrochen wurde.

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    _Sahara_s avatar
    _Sahara_vor 4 Jahren
    Zum Glück habe ich es doch nicht abgebrochen!

    Inhalt:
    Herbst des Lebens? Generation Silber? Unsinn! Marie Sharp wird demnächst sechzig und denkt gar nicht daran, das zu beschönigen. Im Gegenteil: Sie findet, das ist ein Grund zum Feiern. Schon wegen all der Dinge, die sie jetzt nicht mehr tun muss, wie etwa Volkshochschule besuchen. Nichts hasst Marie so sehr wie umtriebige Senioren,  die nur so alt sind,  wie sie sich fühlen. Eie hingegen stürzt sich kopfüber in das Vergnügen,  nicht mehr jung sein zu müssen. Dazu gehören ihre neue Rolle als Großmutter und eine alte Liebe. Denn Maries Jugendschwarm ist wieder zu haben...


    Anfangs war ich kurz davor das Buch abzubrechen. Ich kam einfach nicht in die Geschichte rein. Es konnte mich nicht mitreißen und von Humor war auch keine Spur. Doch so schnell gebe ich mich nicht geschlagen und habe weitergelesen. Und ich muss sagen, es hat sich definitiv gelohnt! Eine tolle berührende Geschichte, erzählt aus Maries Sharps Sicht in Form eines Tagebuches. Man könnte den Vergleich mit Bridget Jones ziehen,  nur ein paar Jahrzehnte älter ;)
    Marie ist froh alt werden zu dürfen und kann Menschen nicht verstehen, die sich jünger machen. Warum nochmal 20 sein wollen? Um all die Fehler die man gemacht hat nochmal zu erleben? Nein, Marie hat genug davon! Sie hat auch den Männern abgeschworen, die bringen doch nur Probleme mit sich. Und Sex verkompliziert eh einfach alles. Sie legt viel mehr Wert auf platonische Beziehungen und ihre Freunde. Doch von vielen dieser Menschen musste sie sich verabschieden und zu Grabe tragen. Der Lauf des Lebens. Auch damit kommt Marie klar. Doch als ein sehr  guter Freund schwer erkrankt, kommt sie nicht mehr so gut damit klar. Ihr einziges Trostpflaster ist ihr neugeborenes Enkelkind, was sie über alles liebt und mit dem sie am liebsten 24 Stunden am Tag verbringen würde. 
    Doch ihre Jugendliebe rückt plötzlich wieder in ihr Blickfeld. Haben die beiden noch eine Chance?

    Das Buch hat mich sehr bewegt, mehr als ich geahnt hätte. Gerade gegen Ende hin wurde es so emotional, das ich ein paar Tränen verdrückt habe. Es hat Erinnerungen an traurige Momente wachgerufen und ich konnte mich vollkommen in der Situation wiederfinden.

    Ich kann das Buch wirklich empfehlen, es ist sehr lustig und bewegend!

    Kommentare: 6
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    Evans avatar
    Evanvor 5 Jahren
    Kurzmeinung: Nett und witzig, was für zwischendurch!
    Nett und lustig, was für zwischendurch!

    Marie Sharp wird 60 und sie freut sich drauf!

    In diesem Buch begleiten wir Marie Sharp durch Ihr Rentendasein und ihre Erfahrungen die sie in dieser Zeit macht schreibt sie ins Tagebuch, das der Leser zu lesen bekommt.

    Das Buch ist witzig und mit britischen Humor gespickt, der Schreibstil ist flüssig und leicht.

    Doch wie so oft bei witzigen Bücher kann der Pegel nicht gehalten werden und flaut dann und wann ab, somit wird es zeitweise schleppend.

    Doch alles in allem ein netter Zeitverteib für Zwischendurch, so richtig zum abschalten und durchlüften!

     

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    Minervas avatar
    Minervavor 6 Jahren
    Rezension zu "Nein! Ich will keinen Seniorenteller" von Virginia Ironside

    Meinung:
    Irgendwie bekomme ich keinen rechten Zugang zu Marie Sharp.
    Vllt. liegts auch daran, dass ich - zum Glück - noch entfernt vom Rentnerdasein bin.
    Die Protagonistin kommt zwar sympathisch rüber, wirkt aber oft naiv.
    Das hat mich etwas gestört, ansonsten ist das Buch vllt.
    ein nettes Geschenk für einen "Bestager"?!

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