Virginia Ironside Nein! Ich will keinen Seniorenteller

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Inhaltsangabe zu „Nein! Ich will keinen Seniorenteller“ von Virginia Ironside

Herbst des Lebens? Generation Silber? Unsinn! Marie Sharp wird demnächst sechzig und damit schlicht alt. Ein Grund zum Feiern, wie sie findet. Schon wegen all der Dinge, die sie jetzt nicht mehr tun muss, wie etwa Volkshochschulkurse besuchen. Nichts hasst Marie so sehr wie umtriebige Senioren, die nur so alt sind, wie sich fühlen – sie stürzt sich lieber kopfüber in das Vergnügen, nicht mehr jung sein zu müssen. Dazu gehört ihre neue Rolle als Großmutter und eine alte Liebe. Denn Maries Jugendschwarm ist wieder zu haben … Vom Vergnügen, endlich nicht mehr jung sein zu müssen.

So möchte ich im Alter auch d'rauf sein

— Pachi10
Pachi10

Für ältere Leser mit Humor ideal !

— Ein LovelyBooks-Nutzer
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Entweder man liebt es oder... das Leben einer britischen Seniorin inmitten von Mr. Bean und Partyhäschen ist nicht für jedermann.

— Kamima
Kamima

Stöbern in Humor

Am liebsten sind mir die Problemzonen, die ich noch gar nicht kenne

Witzig und charmant wird mit Frauenzeitschriften, Mode und Diäten abgerechnet - ohne zu verurteilen. Tolles Buch einer tollen Autorin!

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  • So möchte ich im Alter auch d'rauf sein

    Nein! Ich will keinen Seniorenteller
    Pachi10

    Pachi10

    28. April 2017 um 18:45

    Das Buch ist aufgebaut wie ein Tagebuch, das Tagebuch von Marie Sharp. Es beginnt kurz bevor sie 60 ist und man durchlebt mit ihr alle Hoch- und Tiefs eines Seniorenlebens. Zu dem gehört, oder zumindest zu Maries Seniorenleben gehört eine gewisse Gelassenheit. Dinge hinzunehmen, weil man sie nicht ändern kann. Es versterben immer mehr Menschen aus dem Bekanntenkreis. Die typische Ängstlichkeit, die Senioren befällt, bezüglich Raub, Diebstahl, etc. Und das Thema Sex ist keinesfalls abgeschrieben. Doch das wichtigste in Maries Leben ist ihr Enkel Gene. Die Geschichte ist mit soviel Herz und soviel Humor geschrieben. Als 40erin verdreht man bei vielen Dingen die Augen, doch dann denkt man seine eigene Mutter und erkennt soviele Parallelen und soviele Wahrheiten. Es ist wirklich aus dem Leben geschrieben. Man kann nur hoffen, dass man mit 60 auch so gut unterwegs ist wie Marie Sharp. Auch wenn es nicht meine Altersklasse ist, mir hat diese Geschichte enorm viel Spaß gemacht.

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  • Nein, ich will keinen Seniorenteller

    Nein! Ich will keinen Seniorenteller
    Pixibuch

    Pixibuch

    25. June 2016 um 20:52

    Der Einband ist in weiße Spitze gehüllt. Das Buch wurde schon 2007 herausgebracht, deswegen sind die im Buch beschriebenen Vorzüge ab dem 60 Lebensjahr schon veraltet: Mit 60 Jahren in Rente gehen, kostenlos Bus und Bahn fahren und dergleichen, In dem Buch beschreibt die 60jährigen Marie Sharp über ein Jahr lang ihr Leben in Tagebuchform. Marie lebt als geschiedene Frau allein in ihrem Haus in London. Sie ist 60 geworden und in Rente. HIer erzählt uns Marie, dass man mit 60 keine Hosen mehr trägt. Es wird über Lesebrillen, Fuß-OP und Gesundheitsschuhe, Alzheimer berichtet. Das Treffen und den Tratsch mit ihren Freundinnen. Sie ist jetzt in Rente und braucht sich keine Zwänge mehr anzutun wie Sprachen lernen, Kurse besuchen, Sie hat auch beschlossen, keinen Sex mehr zu haben. Zu alt und zu viel Getue. Doch dann tritt ein erfreuliches Ereignis ein: Sie wird Großmutter und sie liebt ihren Enkelsohn aus tiefstem Herzen. Hier werden die Tage der Rentnerin in einem großen Reportaire umschrieben. So erlebt sie auch den Krebstot eines guten Bekannten. Ein Buch, bei dem man nicht alles zu Ernst nehmen sollte und man viel schmunzeln muß. Es sind aber auch ein paar sehr gute Anhaltspunkte darin enthalten. Auch für Leute unter 60 Jahren bestens geeignet.

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  • Entweder man liebt sie oder...

    Nein! Ich will keinen Seniorenteller
    Kamima

    Kamima

    06. May 2016 um 11:07

    Das Tagebuch der Marie Sharp ist als Taschenbuch, Hörbuch, Kindle-Version und gebundene Ausgabe im Goldmann Verlag erschienen. Ich habe das Taschenbuch mit 288 Seiten gelesen, erschienen im Februar 2010. Angesprochen durch die witzige Zeichnung auf dem Cover und vorallem die Aussage „Nein“ Ich will keinen Seniorenteller!, fühlte ich mich angesprochen (obwohl noch lange nicht im Seniorenalter ;)) und habe mich gefreut, das Buch kostenlos zur Verfügung gestellt zu bekommen und für euch rezensieren zu dürfen. Meine Erwartungen sind aufgrund des Covers natürlich hoch – und nehmen wir gleich das Fazit vorweg: ich wurde teilweise enttäuscht... man merkt natürlich, dass die Autorin durch und durch Engländerin ist (sie lebt und arbeitet in London) und Kolumnen schreibt bzw. geschrieben hat: sie packt quasi ein Wortgewitter in jede Passage, die es anstrengend macht, das Buch zu lesen bzw. dem Inhalt zu folgen... aber worum geht es eigentlich? Marie Sharp beschließt, kurz vor ihrem 60. Geburtstag ein Tagebuch zu führen. Keins wie aus ihrer Kindheit, sondern ein „richtiges“ und so nimmt sie – manchmal täglich, manchmal nur einmal in der Woche oder gar im Monat – uns LeserInnen mit in ihre Welt: wie schmeisst man eine Party für die Freundin (Hallo Partyhäschen), was passiert am eigenen Geburtstag inkl. der „umsonst-Busfahr-Karte“, Fuss-OP, Geburt der ersten Enkelin, Trip mit der besten Freundin, Treffen mit den besten Freunden, Einbilden von Krankheiten und dem tatsächlichen Sterben des besten Freundes... und warum flammt die Teenie-Liebe wieder auf? Ja, wir werden mit einem amüsanten Schreibstil mit in die Welt einer modernen, älter werdenden Frau mitgenommen; in Gedanken, die ich von meinen Eltern und deren Freunden kenne und über die ich so oft geschmunzelt oder mich geärgert habe. Gewürzt mit ein bisschen britischem Humor, erinnert mich so manche Passage an „Mr. Bean“ oder „Der Doktor und das liebe Vieh“... und an die Ladies, die ich selbst in England kennenlernen durfte... Meine Mutter hat sich jedenfalls in diesem Buch wiedergefunden und oft herzhaft gelacht! Aber auch ernst zu mir gesagt: Kind, das stimmt wirklich: ich habe auch so gedacht/gefühlt. Ganz ehrlich muss ich aber auch gestehen, dass es Momente gab, da wollte ich das Buch weglegen und nicht mehr weiterlesen: zeitweise plätschert der Tagesablauf vor sich hin – das ist ein angenehmes, amüsantes Leben. Aber an manchen Tagen werden wir LeserInnen mit so viel Inhalt quasi torpetiert (ja, diese Art schlägt sich auch im Schreibstil nieder), dass es wirklich anstrengend ist, mitzulesen bzw. mitzukommen. Ich gehöre dann zur Kategorie: „Überflieg mal schnell“ - und das kann man auch, da sich trotz „Überfliegen“ der rote Faden wieder aufnehmen lässt. Aber im Nachhinein weiß ich, dass ich die ein oder anderem witzige Passage einfach überlesen habe... Pech gehabt und das schreibe ich mal meiner „Jugend“ zu ;) Wer englischen Humor mag, wer kein Überflieger-Leser ist, wer die großen und kleinen Dinge einer britischen Lady liebt und neugierig auf das Leben im englischen Reihenhaus ist, dem darf ich dieses Buch ans Herz legen. Ein wenig verstaubt und doch modern – entweder man liebt es oder lässt lieber die Finger davon.

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  • Das Gegenteil von Jugendwahn...

    Nein! Ich will keinen Seniorenteller
    parden

    parden

    DAS GEGENTEIL VON JUGENDWAHN...Marie Sharp, das Alter Ego der Journalistin Virginia Ironside, ist zu jung, um einen Treppenlift zu benutzen, aber doch reif genug, um den Vorteil bequemer Schuhe zu schätzen. Sie geht gern auf Beerdigungen, die sie viel unterhaltsamer findet als Hochzeiten, sie tauscht den Gynäkologen gegen einen Chiropraktiker, liest begeistert Todesanzeigen und fragt sich, ob sie wohl an Alzheimer erkranken wird. Denn Marie Sharp wird langsam alt – und ist verdammt froh darüber. Als ihr sechzigster Geburtstag näher rückt, beschließt Marie, ein Tagebuch zu beginnen und all die Ereignisse der nächsten Monate festzuhalten. Es wird ein turbulentes Jahr, in dessen Verlauf Marie Großmutter wird, aber auch ihren besten Freund verliert; ein Jahr, in dem sie Feste feiert, neue Bekanntschaften schließt und sich schließlich erneut in ihren Jugendschwarm Archie verliebt. Vor allem aber ist es eine Zeit, in der sie es genießt, endlich nicht mehr jung sein zu müssen…Der erste Band der Tagebuchreihe um die in London lebende Marie Sharp schwimmt eigentlich gegen jeden Mainstream. Jugendwahn? Von wegen. Die Schreiberin der Tagebücher stellt sich dem Leben jenseits der 60 - und das oft schonungslos ehrlich und mit einem hübschen Schuss Selbstironie. Marie Sharp hält nichts von dem üblichen Gejammere älterer Leute, sondern beobachtet interessiert die Veränderungen, die das Alter so mit sich bringt. Dass dabei manches anders kommt als erwartet, meistert sie jedoch auch souverän mit ihrer pragmatischen Art. Der Charakter der ungewöhnlichen Seniorin hat mir gut gefallen, manche Gedankengänge waren mir auch nicht unvertraut, auch wenn ich altersmäßig da (noch) nicht mithalten kann... ;)Anfangs zog sich das Buch jedoch eher etwas zäh dahin, so dass gut die ein oder andere Pause eingelegt werden konnte, ohne wirklich den Anschluss zu verlieren. Ich habe zwischendurch sogar überlegt, das Buch ganz zur Seite zu legen - aber irgendwann griff ich doch wieder zu. Und ab da konnte mich das Buch auch mehr packen, die Figur der Marie Sharp kam mir näher, und auch gefühlsmäßig nahmen mich die Tagebucheintragungen mehr mit. Mit Sarkasmus und einer hübschen Portion schwarzen Humors blendet die Autorin auch negative Erlebnisse nicht aus, doch wird hier weder etwas dramatisiert noch unangemessen herabgespielt, was für mich letztlich eine gute Mischung darstellte.Nett für zwischendurch und eine Übung in 'Positive Thinking' - auch im Alter...© Parden

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    • 13
    lesebiene27

    lesebiene27

    20. April 2016 um 07:03
  • Neues von Marie Sharp....

    Nein! Ich will keinen Seniorenteller
    abuelita

    abuelita

    08. November 2014 um 16:31

    Ich habe „Nein ich will keinen Seniorenteller“ gelesen, fand es ganz nett – aber ich habe es auch sehr schnell wieder vergessen –und ich glaube, mit diesem Buch hier wird es mir ähnlich gehen.  Marie Sharp hat erneut Tagebuch geschrieben - prompt am 01.Januar beginnend, mit einer Liste guter Vorsätze…. nie wieder Alkohol trinken, ein Facelifting machen lassen, Akupunktur ausprobieren und natürlich: Tagebuch schreiben. Denn es muss sich einiges ändern…..der Sohn will mit der Familie in die USA auswandern, Lebensgefährte Archie wird –sehr besorgniserregend - immer noch vergesslicher, Maries Falten immer mehr…..und dann soll im Viertel noch ein Hotel gebaut werden auf der einzigen vorhandenen Grünfläche – geht gar nicht, beschliesst Marie – also muss sie auch noch die Bäume retten…. Die Geschichte einer Frau, die mit schnellen Schritten auf den Winter Ihres Lebens zugeht - mit allen Facetten, den Problemen, aber auch schönen Zeiten dieses Lebensabschnittes..

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  • Eher enttäuschend

    Nein! Ich will keinen Seniorenteller
    Miserable

    Miserable

    07. October 2014 um 13:41

    Marie Sharp zählt sich zu den wenigen Damen, die sich auf den 60. Geburtstag freuen. Sie sieht keinerlei Nachteile darin, jetzt zu den Senioren zu zählen. Als ihr dann auch noch verkündet wird, bald Großmutter zu werden, zählt sie sich zu den glücklichsten Frauen der Welt. Ihr Tagebuch bildet ca. ein Jahr aus ihrem Leben ab. Wie der Untertitel schon sagt, handelt es sich hier um Tagebucheinträge der Protagonistin. Daran knüpft direkt mein größter Kritikpunkt an. Ich weiß ja nicht, wie die meisten Leute ihre Tagebücher füllen. Ich schreibe jedenfalls keine Dialoge Eins zu Eins ab, geschweige denn E-Mails. Der Roman hätte ebenso gut als Erzählung aus der Ich-Perspektive durchgehen können, so wenig Tagebuchcharakter hatte der Großteil. Das einzig gute daran waren die random thoughts, die immer mal wieder eingestreut sind. Ansonsten war das für mich kein Tagebuch. Auch fand ich das Ende deswegen unbefriedigend. Der Roman hört ganz "normal" mit einem Cliffhanger auf, aber macht das ein Tagebuch auch? Für mich endet ein Tagebuch, wenn alle Seiten vollgeschrieben sind oder ich aus irgendeinem Grund pausiere oder ganz mit dem Schreiben aufhöre. Doch so einen Hinweis gibt es überhaupt nicht. Und dahin ist die Tagebuchillusion ... Die ersten 15 Seiten habe ich mich köstlich amüsiert. Dann hat das Buch aber schon sehr schnell an Reiz verloren. Ich finde, dass es einfach viel zu lang geraten ist. Zwar gibt es einen roten Faden und das Ende schließt die Handlung erstmal ab, trotzdem konnte mich das Buch nicht bei der Stange halten. Ein paar Passagen waren witzig, andere aber eher langweilig. Vielleicht liegt es daran, dass ich nicht so ganz in die Zielgruppe des Romans gehöre, aber mir hat er nicht allzu gut gefallen. Ich habe zwischendurch überlegt, ihn abzubrechen (was ich so gut wie nie mache), verpasst hätte ich nicht viel. Die Charaktere waren auf der einen Seite vielschichtig, sind teilweise aber trotzdem eher blass geblieben. Protagonistin Marie freut sich auf das Altsein und entsagt völlig dem Sex. Dumm nur, dass sie die meiste Zeit über nichts anderes schreibt. Die Passagen mit Gene, Maries Enkelkind, waren sehr warm und vertraulich. Diese haben mir sehr gut gefallen, weil ich glaube, dass die Autorin hier gut die Großmuttergefühle abgebildet hat. Am besten hat mir Hughie gefallen, der krebskranke Freund, welcher so gar nicht unglücklich darüber ist, die Welt bald zu verlassen.  So viel kann ich zu dem Buch nicht sagen, außer dass es mich wirklich nicht sonderlich überzeugen konnte. Es gab zwar einige lustige Stellen, aber dafür doppelt so viele eher langweilige Passagen. Besonders enttäuschend fand ich, dass die Tagebuchform ständig aufgebrochen wurde.

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  • Zum Glück habe ich es doch nicht abgebrochen!

    Nein! Ich will keinen Seniorenteller
    _Sahara_

    _Sahara_

    Inhalt: Herbst des Lebens? Generation Silber? Unsinn! Marie Sharp wird demnächst sechzig und denkt gar nicht daran, das zu beschönigen. Im Gegenteil: Sie findet, das ist ein Grund zum Feiern. Schon wegen all der Dinge, die sie jetzt nicht mehr tun muss, wie etwa Volkshochschule besuchen. Nichts hasst Marie so sehr wie umtriebige Senioren,  die nur so alt sind,  wie sie sich fühlen. Eie hingegen stürzt sich kopfüber in das Vergnügen,  nicht mehr jung sein zu müssen. Dazu gehören ihre neue Rolle als Großmutter und eine alte Liebe. Denn Maries Jugendschwarm ist wieder zu haben... Anfangs war ich kurz davor das Buch abzubrechen. Ich kam einfach nicht in die Geschichte rein. Es konnte mich nicht mitreißen und von Humor war auch keine Spur. Doch so schnell gebe ich mich nicht geschlagen und habe weitergelesen. Und ich muss sagen, es hat sich definitiv gelohnt! Eine tolle berührende Geschichte, erzählt aus Maries Sharps Sicht in Form eines Tagebuches. Man könnte den Vergleich mit Bridget Jones ziehen,  nur ein paar Jahrzehnte älter ;) Marie ist froh alt werden zu dürfen und kann Menschen nicht verstehen, die sich jünger machen. Warum nochmal 20 sein wollen? Um all die Fehler die man gemacht hat nochmal zu erleben? Nein, Marie hat genug davon! Sie hat auch den Männern abgeschworen, die bringen doch nur Probleme mit sich. Und Sex verkompliziert eh einfach alles. Sie legt viel mehr Wert auf platonische Beziehungen und ihre Freunde. Doch von vielen dieser Menschen musste sie sich verabschieden und zu Grabe tragen. Der Lauf des Lebens. Auch damit kommt Marie klar. Doch als ein sehr  guter Freund schwer erkrankt, kommt sie nicht mehr so gut damit klar. Ihr einziges Trostpflaster ist ihr neugeborenes Enkelkind, was sie über alles liebt und mit dem sie am liebsten 24 Stunden am Tag verbringen würde.  Doch ihre Jugendliebe rückt plötzlich wieder in ihr Blickfeld. Haben die beiden noch eine Chance? Das Buch hat mich sehr bewegt, mehr als ich geahnt hätte. Gerade gegen Ende hin wurde es so emotional, das ich ein paar Tränen verdrückt habe. Es hat Erinnerungen an traurige Momente wachgerufen und ich konnte mich vollkommen in der Situation wiederfinden. Ich kann das Buch wirklich empfehlen, es ist sehr lustig und bewegend!

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    • 7
  • Nett und lustig, was für zwischendurch!

    Nein! Ich will keinen Seniorenteller
    Evan

    Evan

    29. April 2013 um 14:47

    Marie Sharp wird 60 und sie freut sich drauf! In diesem Buch begleiten wir Marie Sharp durch Ihr Rentendasein und ihre Erfahrungen die sie in dieser Zeit macht schreibt sie ins Tagebuch, das der Leser zu lesen bekommt. Das Buch ist witzig und mit britischen Humor gespickt, der Schreibstil ist flüssig und leicht. Doch wie so oft bei witzigen Bücher kann der Pegel nicht gehalten werden und flaut dann und wann ab, somit wird es zeitweise schleppend. Doch alles in allem ein netter Zeitverteib für Zwischendurch, so richtig zum abschalten und durchlüften!  

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  • Rezension zu "Nein! Ich will keinen Seniorenteller" von Virginia Ironside

    Nein! Ich will keinen Seniorenteller
    Minerva

    Minerva

    11. March 2013 um 12:55

    Meinung:
    Irgendwie bekomme ich keinen rechten Zugang zu Marie Sharp.
    Vllt. liegts auch daran, dass ich - zum Glück - noch entfernt vom Rentnerdasein bin.
    Die Protagonistin kommt zwar sympathisch rüber, wirkt aber oft naiv.
    Das hat mich etwas gestört, ansonsten ist das Buch vllt.
    ein nettes Geschenk für einen "Bestager"?!

  • Rezension zu "Nein! Ich will keinen Seniorenteller" von Virginia Ironside

    Nein! Ich will keinen Seniorenteller
    leserin

    leserin

    24. January 2013 um 14:04

    Wahrscheinlich wird das Buch doch die Menschen ab 50+ ansprechen. Ich fand es ganz witzig, teilweise etwas langweiliger, aber schon gut lesbar.
    Manche Themen haben mich begeistert und ich werde mir auch so manches aus dem Buch mitnehmen.
    Fazit: Das Leben im Heute genießen

  • Rezension zu "Nein! Ich will keinen Seniorenteller" von Virginia Ironside

    Nein! Ich will keinen Seniorenteller
    Mysticlite

    Mysticlite

    30. September 2012 um 19:57

    Nachdem ich andere Rezesionnen gelesen hatte, hatte ich mir ehrlich gesagt mehr von dem Buch versprochen.
    Es war gut zu lesen, hab auch das eine oder andere Mal geschmunzelt, aber das war es auch.
    Trotzdem 3 Sterne, weil die Geschichte jetzt nicht megaschlecht ist.

  • Rezension zu "Nein! Ich will keinen Seniorenteller" von Virginia Ironside

    Nein! Ich will keinen Seniorenteller
    knusperkeks

    knusperkeks

    01. September 2012 um 15:50

    Inhalt: Marie Sharp ist 59 Jahre alt und steht kurz vor ihrem 60. Geburtstag. Sie beschließt ein Tagebuch zu schreiben und berichtet 22 Monate über die Höhen und Tiefen aus ihrem Leben. Sie ist noch zu jung um den Treppenlift zu benutzen, aber doch alt genug um sich bequeme Schuhe von Birkenstock zu kaufen. Marie liest begeistert Todesanzeigen und mag auch Beerdigungen lieber als Hochzeiten, weil sie diese unterhaltsamer findet. Außerdem wird Marie endlich Oma vom kleinen Gene. Marie muss sich mit DVD-Player auseinandersetzen und fragt sich, was denn bitte ein Scartkabel sein soll. Marie berichtet auch über ihren guten Freund Hughie, dem es zunehmend schlechter geht. Meinung: Eine 60-Jährige schreibt ein Tagebuch??? Das kann doch nur unterhaltsam sein!! Allein die Idee finde ich klasse. Gleich zum Beginn geht es munter und fröhlich los. Marie erklärt verständlich warum sie sich auf das Älter werden freut und erläutert die ganzen Vorteile. Ich musste oft über ihre Gedankengänge und Handlungen schmunzeln. Im weiteren Verlauf wird die Geschichte allerdings zunehmend trübsinniger. Es geht dabei um Hughie der schwer erkrankt ist und dessen Gesundheitszustand sich rapide verschlechtert. Zum Ende des Buches war ich nicht mehr ganz so fröhlich gestimmt. An einigen Stellen wird das Buch etwas in die Länge gezogen aber insgesamt betrachtet ist es trotzdem ein gelungenes Werk.

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  • Rezension zu "Nein! Ich will keinen Seniorenteller" von Virginia Ironside

    Nein! Ich will keinen Seniorenteller
    Asti Cinzano

    Asti Cinzano

    04. June 2012 um 10:39

    Marie Sharp wird 60. Und mit diesem Alter beginnt für sie eine wundervolle Zeit. Die genießt das Rentnerdasein in vollen Zügen, mit allen Höhen und Tiefen, die dazugehören. Über ein Jahr lässt sie uns an ihrem Tagebuch teilhaben, was sie alles erlebt. Freunde, die todkrank sind und sterben; die Vorfreude, dass sie bald Oma wird; später dann den Spaß, den sie mit ihrem Enkel hat; das Liebesleben ihrer Freunde und auch ihr eigenes - und das obwohl sie eigentlich im Zölibat leben will ....... Schöne Lektüre für Zwischendurch bzw. für den Urlaub.

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  • Rezension zu "Nein! Ich will keinen Seniorenteller" von Virginia Ironside

    Nein! Ich will keinen Seniorenteller
    Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    25. May 2012 um 14:18

    also, der Titel ist irgendwie widersprüchlich zum Buch, denn die Protagonistin will sehr wohl alt werden und freut sich über Seniorenrabatte. Die angepriesene Liebesgeschichte lässt sich in 2 Sätzen erzählen und lachen musste ich lediglich zweimal. Zäh wurde die Erzählung durch daaaaaauernde Wiederholungen über "hurra, ich werde sechzig", "eigene Kinder sind doof, nur Enkel sind toll" und "ich habe jetzt keinen Sex mehr", ausgebreitet über 280 Seiten... Schade, man hätte echt was draus machen können...

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  • Rezension zu "Nein! Ich will keinen Seniorenteller" von Virginia Ironside

    Nein! Ich will keinen Seniorenteller
    erdbeerliebe.

    erdbeerliebe.

    25. May 2012 um 11:50

    Unterhaltsam, kurzweilig und sehr amüsant. Das Cover des Buches sollte einen nicht davon abhalten, es zu lesen: Ich weiß, es sieht aus wie das Cover eines Xbeliebigen Frauenromans, ist er aber nicht. Es geht um viel mehr (hat aber dennoch ab- und zu Tendenzen eines typischen.. Klischeefrauenkitschromanes. Aber nur leichte! Keine Sorge! Ist zu verkraften!) und zwar ums älterwerden. Uff, schweres Thema, ich weiß: Aber Marie, die Protagonistin des Romans, schafft es in Tagebuchepisoden ihr Leben und (da sie auf die 60 Jahre zugeht) das Altern ironisch humorvoll zu verpacken. Es kommt nämlich nicht aufs Aussehen an, das zeigt auch der Inhalt des Buches. Wer etwas Aufmunterung und eine Prise Humor sucht, dem kann ich "Nein! Ich will keinen Seniorenteller" (im Englischen übringens "No, I don't want to join a bookclub!") nur empfehlen.

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