Virginia Macgregor Der Junge, der mit dem Herzen sah

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Inhaltsangabe zu „Der Junge, der mit dem Herzen sah“ von Virginia Macgregor

Milo leidet unter Retinitis pigmentosa: Irgendwann wird er vollständig erblinden. Aber noch sieht er die Welt – wenn auch nur wie durch ein Nadelöhr. Doch so bemerkt er Kleinigkeiten, die anderen entgehen. Als seine demente Urgroßmutter ins Altersheim umziehen muss, fallen Milo dort seltsame Vorgänge auf. Die Erwachsenen interessiert das nicht, und so bleiben dem Jungen nur der Koch Tripi und sein Ferkel Hamlet, die ihm bei seiner Rettungsmission helfen …

Liebenswerrter Protagonist, aber insgesamt zu vorhersehbar und idealisiert.

— black_horse

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  • Der kleine große Retter

    Der Junge, der mit dem Herzen sah

    black_horse

    17. November 2017 um 17:02

    Milo hat es nicht leicht. Eine Augenkrankheit schränkt ihn immer mehr ein, in der Schule läuft es nicht gut, der Vater ist ausgezogen, die Mutter plagen Geldsorgen und nun muss auch noch seine geliebte Großmutter ins Heim - ganz schön viel Kummer für einen kleinen Menschen.Doch Milo geht aufmerksam durch die Welt und spürt, wenn etwas nicht stimmt. Er ist hilfsbereit und offen. Gemeinsam mit seinem Schwein Hamlet und dem nicht registrierten Syrer Tripi bleibt er hartnäckig dran, die unglaublichen Vorkommnisse aufzuklären und allen zu helfen.Eine schöne Idee, die aber in der Ausführung zu glatt und idealistisch daherkommt. Die Puzzlesteine passen zu perfekt ineinander, so dass das Gesamtbild schon sehr früh erkennbar ist. Auch der Erzählstil war nicht so ganz nach meinem Geschmack, die Sprache recht einfach und nicht besonders ausdrucksstark.Insgesamt eine nette Geschichte, die viele wichtige Themen aufgreift, wie Trennung, Seniorenbetreuung, Flüchtlingsprobleme etc., aber dabei nicht genügend Tiefe erlangt.

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  • sehr nette Geschichte, deren Originaltitel besser gepasst hätte!

    Der Junge, der mit dem Herzen sah

    Normal-ist-langweilig

    30. October 2015 um 09:13

    Meine Meinung: Das Hörbuch wird bei den Kinderhörbüchern aufgeführt. Mich würde interessieren, ab welchem Alter das Hörbuch empfohlen wird. Für meine Tochter (10) ist dieses Hörbuch definitiv noch nichts. Dafür gibt es hier viel zu viele Probleme, mit denen sie sich noch gar nicht auseinander setzt und das meiner Meinung nach auch noch gar nicht soll/muss. Ich würde das Hörbuch frühestens ab 12 Jahren empfehlen, auch wenn Milo – und damit der Protagonist – erst 9 Jahre alt ist! Der Originaltitel des Buches heißt: “What Milo saw” und ich finde diesen deutlich passender. Denn auch wenn ich die Geschichte wirklich sehr ansprechend fand und ich dem Sprecher wirklich gut zuhören konnte, empfinde ich den Titel irreführend. Denn Milos Problem mit den Augen hatte für mich nur wenig mit der Geschichte zu tun! Ich denke, er hätte genauso gehandelt, wenn er kein “Sehproblem” hätte. Ich habe permanent auf eine Schlüsselszene gewartet, in der jetzt klar wird, dass nur er das Problem erkannt hat, WEIL er eben nur noch durch ein Nadelöhr sieht. Die Geschichte hätte aber meiner Meinung nach auch zu jedem anderen einfühlsamen Jungen gepasst, der seine Großmutter liebt und Missstände im Altersheim feststellt, die die Erwachsenen einfach übersehen oder an denen sie angeblich nichts ändern können! So, das zu meiner Kritik! *************************** Was hat mir gefallen: Milo ist ein toller Charakter, der mich wirklich erreichen konnte mit seinen Ideen, seinen Bemühungen und seinen Hoffnungen! Auch seine Großmutter hat sich einen Platz in meinem Herzen beim Hören erschlichen. Sie hat mir besonders vor Augen geführt, wie wichtig es ist, im Alter von Menschen umgeben zu sein, die man liebt und die einen lieben und bei sich haben wollen. Tripi ist ebenfalls ein aussagekräftiger Charakter, der die hochaktuelle Flüchtlingsproblematik hier in diese Geschichte eingebracht hat. Nur Milos Mutter konnte mich nicht begeistern. Sie war ein wenig hilflos und ich hätte sie gerne manchmal geschüttelt, damit sie endlich aufwacht und was gegen ihr “Leiden” unternimmt! Das Ferkel ist natürlich ein Knaller, wobei ich anfangs wirklich dachte, es handelt sich um eine hässliche Katze (mit Schweinsnase…)!  Das Aufdecken der Machenschaften der Heimleiterin war sehr realistisch und wirklich gut durchdacht! Hier kam auch Spannung auf, da ich unbedingt wissen wollte, wie sie dieser unangenehmen Person das Handwerk legen! Überrascht hat mich das Ende! In positiver und (für mein Herz) in trauriger Hinsicht! Hier passieren dann drei Ereignisse, die ich nicht vorhersagen hätte können und von denen doch eines dann den Kreis zum Titel schließt. ************************* Den Sprecher Christian Baumann kannte ich noch nicht und ich war sehr angetan von seiner Sprechweise. Er haucht den verschiedenen Charakteren Leben ein, und schafft es auch, die Frauen stimmlich von den Männern abzugrenzen. Auch Dialekte oder Slangs sind überhaupt kein Problem. Milos kindliche Art und sein Drängeln und Hoffen werden hier mehr als grandios dargestellt!  (3,5 / 5) ******************************* @books-and-cats.de

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