Virginia Rieger , Nora Dubach Erotische Experimente

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Inhaltsangabe zu „Erotische Experimente“ von Virginia Rieger

Augenblicklich drückte er sie in die Kissen, fuhr über ihre Schultern wieder zu ihren Brüsten, zögerlich wagte er diese mit seinen Lippen zu berühren. Sie jauchzte auf, drückte sich ihm entgegen. Auffordernd, lüstern sah sie ihn mit ihren großen, bis vor kurzem noch unschuldig blickenden Augen an. Worauf hin er begann sanft an ihren Knospen zu saugen, bis sie hart wurden und knetete ihre Brüste, fühlte wie seine Liebkosungen sie langsam aber sicher entflammten und bemerkte auch, wie ihre Hände ungeduldig an seiner Kleidung zupften. Eine Anthologie zum schönsten Thema der Menschen.
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  • Rezension zu "Erotische Experimente" von Virginia Rieger

    Erotische Experimente

    Anna-S

    01. December 2012 um 18:02

    Oh Gott, wo bin ich hier hin geraten? Also bei dem Titel erwartet man etwas, was Lust beschreibt und Lust macht. Schön wäre eine Mischung aus männlicher und weiblicher Sicht. Es sind hübsche Sachen dabei. Also ich habe nicht gleich aufgegeben. Aber die fast guten Sachen habe ich schnell vergessen. Gedichte sind auch dazwischen. Na, mindestens sind sie nicht mein Geschmack. Ich glaube, die meisten kann man vergessen. Dem Ende entgegen fehlte mir wahrscheinlich der unbedingt nötige Alkoholspiegel. Blöde Zoten, zum Teil als „Erzählung“ aufs Papier ausgestreckt, Opa lässt sich von kleinem Mädchen „einen runterholen“ und die erzählt das ihrem Teddy … wenn das das „Experiment“ sein soll zum Aufgeilen, dann muss man Mann, alt und pervers zugleich sein. Wahrscheinlich eine Abzocke mit Autoren, die sich gedruckt sehen wollen. Also in meinem Bücherregal ist dafür kein Platz. Erotische Literatur ist Kunst. Sie kann schön sein. Dieses Buch ist kein Beispiel dafür. Ich greife da lieber wieder zu Effel ...

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  • Rezension zu "Erotische Experimente" von Virginia Rieger

    Erotische Experimente

    slov

    11. November 2012 um 16:39

    Das Lesen war ein Abenteuer, das allerdings zunehmend unangenehm wurde. Ja, der Band enthält eine Reihe erotischer Texte und ist auch abwechslungsreich, was die Herangehensweisen betrifft. In einer Skala von 1 bis 5, wenn 5 die Bestwertung darstellt, war ich etwa bei der Hälfte am Schwanken, ob ich 2 oder 3 werten sollte. Eher für 2 sprach der sprachliche Dilettantismus. Die meisten Texte bedüften einer gründlichen Überarbeitung. Den Autoren hätte der zwischenzeitliche Kontakt zu ihrem Deutschlehrer gut getan. Zumindest aber – und da achtet man dann weniger auf gute Sprache – aktivierten die meisten Texte tatsächlich erotische Fantasien. Ich hätte so schon bei der ersten Geschichte genörgelt, demjenigen Vorwürfe gemacht, was er dort an den Anfang gestellt hatte – man möchte doch „hineinfinden“. Bei aller Kritik am „Lektor“ - es folgt zum Teil so Peinliches, dass der Anfang akzeptabel ist. Das Schlimmste: In der zweiten Hälfte überwiegen Texte, die schlicht nicht „erotisch“ sind. Herausragend Johannes Bettisch, der einige klassische „versaute“ Altherrenwitze zu „Geschichten“ aufgeblasen hat – wie um die Haltbarkeit seiner Kondome zu testen. Dass dann das Buch mit einer „echten“ Witzsammlung endet, sozusagen als Krönung, ist nur konsequent. Außerdem ist ein Text hineingeraten, den ich als Kinderpornografie abgelehnt hätte. Man kann ja darüber streiten, wann „Pornografie“ beginnt. Voyeurismus kann ja etwas durchaus Erotisches sein. Aber einer etwa Sechsjährigen zuhören zu müssen, wie sie ihrem Teddy die Praktiken beschreibt, mit denen sie ihren Großvater sexuelle Befriedigung verschafft, fand ich abstoßend unangenehm – und wurde zur Leservergewaltigung, weil man nicht sofort weiß, wo man hineingeraten ist … und der Text endet auch nur mit einem Alibisatz der Belauschenden, der das Umfeld so wenig beleuchtet, dass es praktisch eben allein um die Beschreibung des strafbaren Aktes geht. Also für diesen Teil 1 bis 2 „Sterne“, insgesamt also knapp am totalen Flopp vorbei. Ergo: Eine radikale Streichorgie hätte den vorhandenen Ansätzen Geltung verschafft … und erotische Literatur sollte als Einheit von guter Sprache und sich entwickelnden Fantasien mehr Würdigung empfinden.

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