Virginia Vallejo Ich liebte Pablo und hasste Escobar

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Inhaltsangabe zu „Ich liebte Pablo und hasste Escobar“ von Virginia Vallejo

Virginia Vallejo ist jung, schön, erfolgreich und Kolumbiens It-Girl, als sie Pablo Escobar kennenlernt. Der schwerreiche Kokainkönig von Medellín macht ihr den Hof, und bald verliebt sich Virginia in ihn. Über Jahre ist sie seine Geliebte und bezeugt den Aufstieg seines Drogenimperiums, die weitreichende Korruption im Land und das Netzwerk aus Politikern und brutalen Verbrechern. In ihren sehr intimen Erinnerungen beschreibt Virginia Vallejo Escobars ambivalente Persönlichkeit und erklärt, warum viele Kolumbianer in ihm einen Wohltäter sehen, obwohl ihn die meisten Politiker als rücksichtslosen Terroristen verabscheuen.

Pablos Geliebte Virginia Vallejo erzählt Pablos Geschichte aus neuer spannender Perspektive.

— blaues-herzblatt

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    Ich liebte Pablo und hasste Escobar

    blaues-herzblatt

    17. December 2017 um 10:30

    Wir werden Zeugen von Virginia Vallejos Erlebnissen an der Seite des berühmtesten Drogenbosses Kolumbiens: Pablo Escobar. Ungeschönt und ausführlich schildert die Diva ihre persönliche Geschichte an der Seite des Gangsters, stellt diese aber auch in den großen politischen Zusammenhang Kolumbiens. Die Geschichte behandelt eine wahre Story, um den realen Menschen und Drogenboss Pablo Escobar und die kolumbianische Fernsehmoderatorin Vallejo. Allerdings ist anzumerken, dass dieses Buch einer einseitigen Sicht entspringt, und daher natürlich offenbleibt, ob die gesamte Handlung genauso der Wahrheit entspricht oder einige Momente literarisch ausgeschmückt wurden. Die Handlung und die wechselhafte Beziehung der beiden hat mich stark in ihren Bann gezogen und das Buch hat in mir ein Suchtpotenzial ausgelöst, sodass ich das Geschriebene förmlich verschlungen habe. Dabei waren für mich als Geschichtsinteressierten die Erklärungen und Zusammenhänge, die der Leser über Kolumbien und das System dort erfuhr, von großer Bedeutung. Ich konnte viel lernen und es wurden einige Namen genannt, die sich danach grob einordnen ließen. Zu Beginn hat mich der Schreibstil in Verbindung mit der Handlung auch ein wenig gelangweilt. Beim Weiterlesen verspürte ich jedoch Faszination für das Geschehen und die „Langeweileprise“ war verschwunden. Im Vordergrund steht Pablo Escobar, aber ich glaube das konnte man mittlerweile raushören. ;) Es geht einerseits um seinen Aufstieg zum siebt reichsten Mann der Welt und andererseits um seinen Abstieg zu einem der meist gesuchtesten Gangster, der ein jähes Ende nimmt. Dabei lässt die Autorin tiefe Blicke in intime und private Szenen zu, wobei auch klar wird, wie es an der Seite von Pablo zuging. Erzählt wird chronologisch, von der ersten Begegnung der beiden bis zum tragischen Ende. Fazit: Mich hat dieses Buch in jedem Fall geködert und ich möchte mehr über Kolumbien, die Geschichte des Landes, genauso wie Pablo und die Drogenszene im speziellen erfahren. Ein lesenswertes Buch, spannend, ausführlich und eine Neuheit, die es so vorher nicht gab. Plus: Das Buch wurde aufgrund des internationalen Erfolgs verfilmt und ich kann es gar nicht abwarten diesen zu sehen!

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