Virginia Woolf Mrs.Dalloway

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Inhaltsangabe zu „Mrs.Dalloway“ von Virginia Woolf

In Virgnia Woolf's novel - which inspired the 2003 film "The Hours" - Mrs Dalloway is an assured socialite. Yet as she prepares for her party on a hot London day in June 1923, she feels the terror of existence and the pull of death.

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    Mrs.Dalloway

    Nespavanje

    21. May 2015 um 18:38

    An einem Tag im Juni des Jahres 1923 bereitet Clarissa Dalloway eine Dinnerparty, eine Abendgesellschaft vor. Nachdem sie selbst Blumen kaufen war, bekommt sie unerwarteten Besuch von Peter Walsh, einem Freund aus Jugendtagen der erst kürzlich aus Indien nach London zurückgekehrt ist. Im Verlauf des Tages, lässt sie ihre Gedanken und Erinnerungen immer wieder schweifen, immer wieder von Big Ben unterbrochen, der sie an den fortschreitenden Tag erinnert. „Mrs. Dalloway sagte, sie werde die Blumen selbst kaufen.“ So beginnt wohl einer der Romane, um die ich mich immer ein bisschen gedrückt habe, aber auf die ich immer wieder mit der Nase gestoßen worden bin. So ist im Roman, Das Salz von Jean-Baptiste Del Amo, eine Ausgabe von Mrs. Dalloway, im Wohnzimmer von Louise, auf einer bestimmten Seite aufgeschlagen. Im Film „The Hours – Von Ewigkeit zu Ewigkeit, eine Verfilmung des Romans Die Stunden von Michael Cunningham, ein Roman der nun auch auf meine Wunschliste gelandet ist, spielt der Roman Mrs. Dalloway eine entscheidende Rolle und erzählt von schicksalshaften Leben dreier Frauen. Und zu guter Letzt, hat mich nun eine Freundin gebeten, diesen Roman zu lesen und ihr meine Meinung darüber kundzutun. Das mach ich natürlich gerne. Das Augenmerk richtet sich in diesem Roman nicht auf die äußeren Ereignisse, sondern auf das Innenleben der Hauptprotagonisten, wobei die äußeren Ereignisse sozusagen der Motor für die inneren Gedanken und Erinnerungen sind. Über inneren Monologe und Erinnerungen wiederrum, erfährt der Leser mehr um Mrs. Dalloway und ihre Umgebung. Durch diese Gedankenerzählung geschaffenen, verschachtelten und ellenlangen Sätze, sollte der Roman mit einer gewissen Aufmerksamkeit gelesen werden. Spätestens wenn man diesen Roman ein zweites Mal gelesen hat, wird sich die eigentliche Schönheit der Geschichte voll entfalten. Speziell diese Ausgabe ist mehrsprachig. Linksseitig im Original gehalten und Rechtseitig in der deutschen Übersetzung. Die Rahmenhandlung ist auf einen einzigen Tag, dem Tag der Dinnerparty, der Abendgesellschaft beschränkt, was aber der Geschichte keineswegs schadet. Viele Schriftsteller haben dieses Element des Geschichtenerzählens übernommen und spontan fallen mir Joey Goebels Ich gegen Osborne, Replay von Benjamin Stein, hier bleibt der Protagonist während des ganzen Romans im Bett, oder auch eben oben bereits erwähnten Roman von Jean-Baptiste Del Amo ein. Wahrscheinlich könnte ich hier die Liste noch unendlich fortsetzen, aber ich will natürlich die Leser meiner Rezensionen nicht zu sehr langweilen. Der Titel meiner Rezension ist ein Zitat aus diesem Roman, das mir sehr gut gefallen hat. Unbestritten ist, dass Virginia Woolf einen ausgezeichneten Roman geschrieben hat und im Jahr 1925 mit der Veröffentlichung ihres vierten Romans, Geschichte geschrieben hat.

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  • Rezension zu "Mrs.Dalloway" von Virginia Woolf

    Mrs.Dalloway

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    31. August 2011 um 14:18

    Mrs Dalloway ist kein einfaches Buch und schon gar nicht leicht zugänglich. Wenn man sich aber die Mühe macht, sich etwas intensiver damit auseinanderzusetzen, ist es durchaus lesenswert. Die äußere Handlung ist in diesem Buch sehr reduziert, wir begleiten einen recht gewöhnlichen Tag im Leben von Clarissa Dalloway, der auf den Höhepunkt einer Party am Abend zuläuft. Dabei springt Virginia Woolf mit dem Leser im Schlepptau sehr geschickt zwischen den Gedanken verschiedener Personen hin und her. Dadurch ergeben sich viele interessante Perspektiven, da man eine Person so wohl von außen, als auch von innen kennenlernt. Das Buch liest sich wie eine Reise durch verschiedene Köpfe. Manche darf man länger begleiten und auch etwas über die Persönlichkeit und die Vergangenheit erfahren, manchmal ist es wirklich nur ein kurzer Besuch, bei dem man im "Vorbeigehen" einen Gedanken aufschnappt. Mrs. Dalloway selbst steht dabei nicht unbedingt immer im Mittelpunkt, aber der Personenkreis hängt immer in gewissem Maße mit ihr zusammen. Alle Charaktere sind einzigartig und wirken authentisch. Es ist faszinierend, wie Virginia Woolf sich in das Gefühlsleben und die Gedanken dieser so unterschiedlichen Personen hineinversetzen kann und sie damit für den Leser zum Leben erweckt. In einigen Figuren scheint sie auch eigene Erfahrungen verarbeitet zu haben. Auch wenn dieses Buch nicht die Dinge liefert, die man normalerweise von einem guten Buch erwartet - sympathische Charaktere, eine spannende Handlung etc. - fand ich es sehr lesenswert und habe wieder richtig Lust darauf bekommen, mehr von Virginia Woolf zu lesen.

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  • Rezension zu "Mrs Dalloway" von Virginia Woolf

    Mrs.Dalloway

    Lax

    02. June 2011 um 12:28

    „Mrs. Dalloway“ is a melancholical story about a woman in her fifties. But because the story is combined with many thoughts and descriptions, it is not an easy read. In Vriginia Woolf' s „Mrs. Dalloway“ the protagonist, a woman passed the age of fifty, walks through the streets of London, looks at the shops, people, flowers and listens to the various sounds, „Bond street fascinated her; Bond Street early in the morning in the season; its flags flying; its shops; no splash; no glitter...“ And she thinks of the party she is giving this very evening, but her mind also drifts back to the past, when she was young, and in love with Peter Walsh, and also with Sally. But the story isn' t that simple to follow. The story jumps between the various characters displayed in the book, mostly of Mrs. Dalloway and Septmus Smith. Also Virginia Wolf alternates the narration now and then, direct – indirect speech, a lot of description, thoughts. „He never knew what people thought.“ So this book is not an easy read. Sometimes it es even hard to follow and understand, you get the information just piece by piece and sometimes you can miss importand facts. The story seems like a hotchpotch. Maybe it is because „Mrs. Dalloway“ was created from Woolf' s two short stories. „Mrs. Dalloway in Bond street“ and the unfinished „The Prime Minister.“ But this book gives a good vision of the blooming spring, shortly after the first world war and the story is full of peotic - sometimes too much – language. It is a very melanchocical story, „Despairing of human relationships (people were so difficult)...“, and the story is best, when it deals with depression. Early in her life Virginia Woolf suffered on depression after her father died. Virginia Woolf (1882-1941) a well known novelist, essayist and publisher. She established the Hogarth Press in 1917 with her later husband Leonard Woolf. Her best known stories are „Mrs. Dalloway“ and „To the Lighthouse.“ She drowned herself in 1941.

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  • Rezension zu "Mrs Dalloway" von Virginia Woolf

    Mrs.Dalloway

    Jarla

    30. July 2008 um 11:30

    "Mrs. Dalloway said she would buy the flowers herself." Endlich bin ich auch an diesem Werk Woolfs dran und genieße die Lektüre sehr. Bis jetzt gefällt es mir mehr als "Die Wellen", aber etwas weniger gut als "Orlando". Am Ende der Lektüre ändert sich meine Meinung nicht: Ich freue mich, das Buch endlich gelesen zu haben und hatte auch Spass daran und Woolfs ganz eigene Sprache und Sichtweise ist darin klar zu erkennen - mein Favorit unter ihren Büchern ist es aber nicht.

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  • Rezension zu "Mrs. Dalloway" von Virginia Woolf

    Mrs.Dalloway

    VeirCymoril

    01. July 2007 um 19:56

    Wer gerne in fremde Köpfe reinschlüpft und sich gerne die Zeit nimmt zu überlegen in welchem Kopf man denn gerade drin steckt, der könnte es mal mit diesem Buch probieren. Allerdings würde ich "Mrs Dalloway" als "Frauenbuch" bezeichnen. Irgendwie ist das Buch bittersüß: einerseits erschreckt und trauert man mit den oder über die Charaktere und ihre Situation, andererseits kann man aber auch mit ihnen und über sie schmunzeln. Für Leser, die Virginia Woolf gerne lesen sicherlich empfehlenswert. Ich denke man mag ihren Stil oder eben gar nicht.

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