Virginie Despentes Die Unberührte

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Inhaltsangabe zu „Die Unberührte“ von Virginie Despentes

Louise ist Nackttänzerin einer Peep-Show in Lyon und - sie ist Jungfrau. Als eines Tages zwei ihrer Kolleginnen ermordet werden, bricht im Milieu Panik aus, und inmitten der Wirren trifft Louise den verführerischen Victor. Zum ersten Mal erfährt sie jetzt die Macht des Begehrens und verrät für diesen Mann alles, was ihr bis dahin heilig war ...

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  • Rezension zu "Die Unberührte" von Virginie Despentes

    Die Unberührte
    Jetztkochtsie

    Jetztkochtsie

    10. January 2009 um 10:58

    Seit Baise-moi vor einigen Jahren hatte ich mir immer wieder vorgenommen mehr von der Despentes zu lesen. Das hab ich dann jetzt endlich getan und wurde wie erwartet nicht enttäuscht. Die Sprache ist gewohnt hart, gewohnt flapsig und für das Milieu absolut realistisch. Gerade das finde ich sehr wichtig bei solcher Art Büchern, keine "N*tte" drückt sich gewählt aus, bezeichnet sich als leichtes Mädchen oder benutzt harmlose Schimpfworte. Die Bücher von Despentes sind für mich jedes Mal ein wohltuend ehrlicher Einblick in ein Milieu, mit dem der Normalbürger so nicht oft zu tun hat. Hier kommt eine Art Krimihandlung dazu, die durchaus ihre Faszination ausübt, für mich aber nicht im Mittelpunkt stand, weshalb ich das Buch auch eher als zeitgenössige Lektüre, denn als Krimi oder Thriller einordnen würde. Es ist wesentlich mehr Gesellschaftskritik, als spannende Lektüre. Kurz: Ich fand es wieder beeindruckend und faszinierend, habe es in einer Nacht gelesen und der nächste Despentes wird sicherlich nicht so lange auf sich warten lassen. Für Biedermänner, Spießer und Weichnase, ist das Buch allerdings ganz klar nicht geeignet, nicht nur wegen der offenen Gewalt, sondern auch wegen der Sexszenen, die alles andere als schön kuschelig und blümchenmäßig sind. Einziges Manko: Das Buch ist in sehr schlechter Qualität gedruckt, die Druckerschwärze ist unterschiedlich dunkel und die Bindung bröselte selbst bei vorsichtiger Behandlung ziemlich auseinander. Schade!

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