Virna De Paul Hauchnah

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Inhaltsangabe zu „Hauchnah“ von Virna De Paul

Klick – noch ein Schnappschuss von der bunten Marktplatzszene. Dann wird die Welt um Natalie Jones dunkel. Die junge Fotografin erblindet plötzlich und zieht sich völlig zurück. Bis sie wegen ihres letzten Fotos, dem Schlüssel in einem grausamen Verbrechen, ins Visier des Mörders gerät. Special Agent Liam McKenzie soll sie beschützen. In seiner Nähe spürt sie ein erotisches Knistern. Obwohl sie fühlt, dass auch er sie begehrt, geht Natalie auf Distanz. Aus Angst, dass Liam nur Mitleid für sie empfindet … Sie kommen einander keinen Schritt näher – bis der Killer erneut zuschlägt.

Fast blinde Frau wird indirekt Augenzeugin eines Verbrechens und natürlich entwickelt sich eine sexuelle Anziehungskraft zum ermittelnden Sp

— Elenas-ZeilenZauber

es hat eine solide spannende Story, die sich lohnt, gelesen zu werden

— AlineWirths

Etwas oberflächlich und vorhersehbar. Konnte mich leider nicht überzeugen.

— merlin78

Ein erotischer Krimi mit viel Spannung

— Juju

Ein gelungener Serienauftakt - gerne mehr davon!

— DarkReader

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  • Hauchnah an der Spannung vorbei

    Hauchnah

    Elenas-ZeilenZauber

    27. May 2016 um 19:00

    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘Klappentext und Beginn des Buches versprechen mehr, als im Verlauf gehalten wird.Als erstes nervte mich die Protagonistin massiv. Sie erblindete sukzessive und hat dementsprechend Zeit, sich mit dieser Tatsache und diesem Zustand anzufreunden. Doch sie boykottiert es total -> Zitat: Ich will nicht blind sein. Das nervte mich so immens, dieses Gejammer, dieses „andere Menschen wegen ihrer Nichtakzeptanz vor den Kopf zu stoßen“ und andererseits dieses „ich kann keine klare Grenze setzen und bin total verständnisvoll gegenüber anderen“. Boah, diese Frau ist für mich so das total Nerv-Bild einer Püppie-Tussi.Der Special Agent ist hübsches Klischee - harter Typ, der der Tussi auf den ersten Blick verfällt.Wäre ja alles zu ertragen, wenn die erotischen Passagen Action geboten hätten. Doch das waren weichgespülte Szenen á la Rosamunde Pilcher. Da sieht man um 15 Uhr auf RTL definitiv mehr. Der Wechsel zwischen den Handlungssträngen war recht interessant und ich war neugierig, wie die Autorin diese am Ende zusammenführt. Da der Leser schon in der Mitte des Buches weiß, wer der Täter ist, ist nur noch die Frage nach der Motivation offen. Der Schreibstil der Autorin ist einfach und das macht die langatmigen Passagen nicht unterhaltender. Tja, ich glaube, wer bis hier gelesen hat weiß, dass ich das Buch nicht sonderlich gut fand und kann verstehen, dass ich mit viel Wohlwollen 2 Sterne vergebe.‘*‘ Klappentext ‘*‘Klick - noch ein Schnappschuss von der bunten Marktplatzszene. Dann wird die Welt um Natalie Jones dunkel. Die junge Fotografin erblindet plötzlich und zieht sich völlig zurück. Bis sie wegen ihres letzten Fotos, dem Schlüssel in einem grausamen Verbrechen, ins Visier des Mörders gerät. Special Agent Liam McKenzie soll sie beschützen. In seiner Nähe spürt sie ein erotisches Knistern. Obwohl sie fühlt, dass auch er sie begehrt, geht Natalie auf Distanz. Aus Angst, dass Liam nur Mitleid für sie empfindet … Sie kommen einander keinen Schritt näher - bis der Killer erneut zuschlägt.

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  • Hauchnah

    Hauchnah

    Tigerbaer

    Nach einer längeren Zeit im Regal habe ich "Hauchnah" in meinem Urlaub nun endlich gelesen. Die Geschichte bietet aus meiner Sicht eine sehr gelungene Mischung aus Krimi und leichter Lovestory. Die Lovestory steht definitiv im Mittelpunkt der Erzählung und der Krimianteil läuft etwas nebenher, was der spannenden Lektüre aber keinen großen Abbruch getan hat. Besonders die schön gezeichneten Charaktere Mac und Natalie haben mich mitgenommen und die Seiten beim Lesen nur so dahin fliegen lassen. Natalie erblindet aufgrund einer Augenerkrankung und stellt ihr gesamtes bisheriges Leben in Frage. Mit ihrer Behinderung will sich sie nicht abfinden bzw. wertet sich durch diese selbst ab. Vor ihrer Erkrankung war sie als Fotografin tätig und genau diese Tätigkeit lässt sie in den Fokus eines Verbrechers rücken. Mac ist als Special Agent im Justizministerium tätig und gerade mit dem Fall eines verschwundenen Mädchens beschäftigt. Der Überfall auf die Fotografin Natalie scheinet anfangs nicht viel mit seinem Fall zu tun zu haben. Ein Besuch bei Natalie trifft Mac wie eine Faust in den Magen und er ist sofort fasziniert von der Fotografin, doch diese blockt jegliche Annäherungsversuche ab. Der Krimiteil der Geschichte hätte noch ein wenig spannender sein können, wobei ich es trotz des rechten frühen Bekanntwerdens des Täters spannend fand die Beweggründe der einzelnen Täter im Lauf der Handlung zu erfahren. Wer gerne kurzweilige "Romantic Thriller" liest, bei denen der Fokus auf der Lovestory und mitreißenden Charakteren liegt, dem kann ich "Hauchnah" nur empfehlen. Für mich war es die perfekte Urlaubslektüre ;-)

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    • 4
  • Virna De Paul - Hauchnah

    Hauchnah

    AlineWirths

    21. August 2014 um 11:20

    eine erotische Krimigeschichte zu schreiben. Ich möchte nicht so gemein sein und dies hier als einen Versuch beschreiben, aber ein wenig hat mir hier schon die Erotik gefehlt. Es war ein toller Thriller/ Krimi, der einen klasse Aufbau hatte und richtig ordentlich Spannung produzierte. Und das, obwohl der Anteil recht klein war. Die Liebesgeschichte, der grösste Teil des Buches, allerdings war ein wenig zu sehr an den Haaren herbeigezogen. Und nun führ ich das mal näher aus. Die Idee, eine blinde Frau in den Vordergrund zu stellen, ist sehr gut. Die Autorin geht hier auch immer wieder sehr genau darauf ein. Wir sehen eine starke Frau, die sich darauf einstellen konnte und dennoch nicht damit klar zu kommen scheint. Sie kapselt sich ab. Auch, weil sie ihr liebstes Hobby, fotografieren, nicht mehr so ausüben kann, wie sie es davor tat. Sie ist ein interessante Frau, die man einfach sympatisch finden muss. Virna DePaul schafft eine schöne Figur. Auch Mac ist ein interessanter Charakter, den ich selbst gleich mochte. Ein wenig brummig, aber durchaus aktraktiv. Die Liebesgeschichte selbst, hätte ich ein wenig mehr Zeit gegeben. Die Idee, das sie sich sofort körperlich anziehend finden mag ich. Wer möchte nicht auch mal so fühlen, das sich der Mensch vor einem auf allen Ebenen richtig anfühlt. ;-) Nur es ging zu schnell. Die Erotik selbst, die hier zu kurz kam, war an diesen Stellen aber durchaus prickelnd. Dadurch, das die Autorin hier schon sehr schwierige zwischenmenschliche Beziehungen beschreibt, kommt auch selbst der Krimi zu kurz, auch wenn am Ende das noch mal richtig knallt und Spannung pur erzeugt. Die Idee war gut ausgebaut, aber alles zu kurz umschrieben. Eigentlich haben wir hier zwei tolle Geschichten, die sich sicher auch einzelnd bestens hätten lesen können. Zusammen allerdings, musste einfach eine zu kurz kommen. Der Schreibstil war flüssig zu lesen und auch wenn ich am Anfang Schwierigkeiten hatte am Buch zu bleiben, kam ich nach den ersten Seiten schnell hinein. Das Buch ließ sich dann nur noch schlecht weglegen. das Cover der deutschen Umsetzung mag ich viel lieber. Es erzeugt eine gewisse magie zur Geschichte. das etwas zurückhaltende, aber dennoch sehr anregende Schwarz verspricht ein Hauch von Erotik und Gefahr. Im Nachhinein fand ich sogar die Regentropfen passend. Schmerz und Trauer kommen hier sehr wohl vor, auch wenn ich hier von nicht körperlichen Schmerzen spreche. Das Loslassen und Aufgeben von Dingen, die einem am Herzen liegen, oder einfach ein Sinnesorgan verlieren zu müssen, können beides ebenso erzeugen. Also passt mir lieber, als des Originalcover. Empfehlen kann ich dieses Buch trotzdem, denn es birgt vielleicht nicht das was man erwartet, aber es hat eine solide spannende Story, die sich lohnt, gelesen zu werden.

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  • Romantik und Krimi, leider fehlen die Thriller Elemente

    Hauchnah

    AyuRavenwing

    16. October 2013 um 11:32

    Unter erblicher Blindheit leidet die Fotografin Natalie Jones und bevor sie ihre Augenlicht vollkommen verliert möchte sie noch einige Fotos schießen. Diese aufgenommen Bilder werden ihr zum Verhängnis, konnte sie doch nicht ahnen oder gar sehen, dass sie etwas fotografiert, dass sie nicht aufnehmen sollte. Eines Abends wird sie in ihrem eigenen Haus überfallen. Da sie ihr Haus und seine Einrichtung blind kennt kann sie glücklicherweise den Täter in die Flucht schlagen. Jedoch bleibt es bei der Angst, dass der Einbrecher wieder kommen könnte und erneut versuchen wird, sie zu töten. Der Special-Agent Liam "Mac" McKenzie ermittelt in einem Fall, in dem die junge Lindsey ermordet wurde. Sein Fall scheint mit dem Angriff auf Natalie Jones irgendwie zusammen zu hängen. Ob es ein Zufall ist, oder sollte Natalie das nächste Opfer von Lindays Mörder werden? Auf dem Cover ist eine Frau zu sehen, deren Hüllen scheinbar fallen, es könnte Natalie sein, oder auch eines ihrer Fotomotive. Durch den Nebel und die Stimmung läßt es auf einen spannenden Thriller mit Romantik hoffen. es wirkt ein wenig geheimnisvoll. Ein recht flüssiger Schreibstil der Autorin macht es leicht das Buch in fast einem Rutsch durchzulesen. Man bleibt nicht einfach hängen, da alles leicht verständlich ist und auch keine Fremdwörter auftauchen, die man erst einmal nachschlagen muss. Natalie ist damit konfrontiert, dass sie bald völlig erblindet, was eine erbliche Krankheit ist und nicht aufzuhalten sein wird. Sie versucht mit ihrem Leben zurecht zu kommen und möchte sich nicht von der Blindheit einschränken lassen, genauso wenig möchte sie als hilfsbedürftig oder gar behindert angesehen werden. Sie möchte weiterhin von ihren Mitmenschen als normal behandelt werden. Innerlich jedoch kämpft sie mit sich selbst und ihrer Zerrissenheit, sowie ihrer Vergangenheit. Sie baut einen Schutzpanzer um sich herum auf und möchte niemanden an sich heranlassen, gerade einen Man wie Mac nicht. Liam "Mac" Mc Kenzie ist der genaue Gegenpart zu Natalie, er zeigt ihr das ihre Blindheit für ihn kein Hindernis ist und dass sie trotzdem eine vollwertige Frau ist. Und er sie als solche ansieht und anerkennt. Noch lange bevor er sie persönlich kennen lernt ist er schon von ihr hingerissen und weiß, dass sie ihm gefährlich werden kann, dass sie ihn von seiner Arbeit ablenken kann. Natalie könnte das schaffen, was nicht einmal seiner Ex-Frau gelungen ist, ihn dazu zu bringen, seine Arbeit in den Hintergrund treten zu lassen. Es fällt ihm sehr schwer, seine beruflichen Grenzen und seine Professionalität zu wahren. Die Handlung ist gut durchdacht und ein roter Faden zieht sich durch die unterhaltsame Geschichte. Doch leider bleibt sie durch das Gefühlschaos der beiden Hauptcharaktere irgendwie im Hintergrund und farblos. Die Gefühle die zwischen den beiden zu entstehen beginnen sind fast greifbar und auch die romantischen und Liebesszenen sind gut dargestellt, auch wenn sie ein wenig mehr Spontanität und Überraschungen beinhalten könnten. Da weist das Cover auf mehr Spannung, Gefühl und Romantik hin, die dann leider etwas fehlt. Ein einfach und schnell zu lesendes Buch, dessen Geschichte unterhaltsam ist und dessen Charaktere durch ihre Emotionen und Handlungen überzeugen können. Dennoch wäre mehr Spannung, mehr auf den Thriller Anteil eingegangen, dann wäre es etwas gewesen, dass man nach dem Lesen auf alle Fälle nicht schnell vergessen würde. Auch ist die erbliche Blindheit ein interessantes Thema das mehr Aufmerksamkeit verdient. Eine wirklich gute Unterhaltung für Zwischendurch bietet dieses Buch, das mehr Romantik als Thriller oder Krimi bietet, auch wenn Elemente von beidem vorhanden sind. Spaß macht es dennoch, es als leichte Lektüre für Zwischendurch zu lesen. Vielen Dank für das Rezensionsexemplar an Blogg Dein Buch und den Mira Taschenbuch Verlag.

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  • Eine Liebe auf Umwegen mit einem Schuss gefahr

    Hauchnah

    Cat_Crawfield

    07. October 2013 um 08:32

    Klappentext: Klick - noch ein Schnappschuss von der bunten Marktplatzszene. Dann wird die Welt um Natalie Jones dunkel. Die junge Fotografin erblindet plötzlich und zieht sich völlig zurück. Bis sie wegen ihres letzten Fotos, dem Schlüssel in einem grausamen Verbrechen, ins Visier des Mörders gerät. Special Agent Liam McKenzie soll sie beschützen. In seiner Nähe spürt sie ein erotisches Knistern. Obwohl sie fühlt, dass auch er sie begehrt, geht Natalie auf Distanz. Aus Angst, dass Liam nur Mitleid für sie empfindet... Sie kommen einander keinen Schritt näher - bis der Killer erneut zuschlägt. Inhalt: Natalie leidet an einer erblich bedingten Augenkrankheit. Langsam verliert sie immer mehr ihres Augenlichtes, bis nur mehr Schatten und Umrisse zu erkennen sind. Doch ihre Leidenschaft fürs Fotografieren hilft ihr durch diese schwere Zeit. Sie macht einige schöne Aufnahmen vom Marktplatz, als es plötzlich Dunkel um sie herum wurde. Ihre Sehkraft war mit einem Mal weg.  Als sie eines Tages nach Hause kommt, merkt sie sofort das etwas nicht stimmte. Sie konnte seltsame Atemgeräusche hören, jedoch niemanden sehen. Das obwohl sie einen Teil ihrer Sehkraft zurück erlangt hat. Es kommt zum kampft zwischen dem Einbrecher und ihr, und auch wenn sie Blind war, so wusste sie sich dennoch zu verteidigen. Er war hier in ihrem Heim, sie konnte sich hier frei bewegen! Mit viel Mühe gelingt ihr die Flucht aus den Klauen des Angreifers und sofort ruft sie die Polizei. Was sie zu diesem Zeitpunkt allerdings nicht wusste, der Mörder würde wiederkommen und ihrem Leben ein Ende setzen, denn sie hatte etwas gesehen, dass nicht für ihre Augen bestimmt war. Und während sie sich von Agent McKenzie immer mehr angezogen fühlt, kommt der Mörder schritt für schritt nähre, denn er ist unterwegs in Göttlicher Mission. Meine Meinung: Eine äußerst Spannende Geschichte, die Virna DePaul hier zu Blatt gebracht hat. Auf den letzten Seiten konnte ich das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen, weil ich endlich wissen wollte was passieren würde. Und das Ende hat mich nicht enttäuscht! Spannend, Aufregend und mit jede Menge Tempo. Eine schöne Liebesgeschichte mit Höhen und Tiefen . Eine Liebesgeschichte ohne schnulzige Umwege – konfrontiert mit dem wahren Leben!  Dieser Aspekt hat mich sehr überrascht aber ich war mehr als froh. In der Liebe rennt nicht immer alles perfekt, selbst in Romanen nicht.  Doch es gab auch etwas das mich das ganze Buch hindurch gestört hat. Natalies Art mit sich selbst und ihrer Krankheit umzugehen. Sie selbst ist eine starke und sehr mutige Frau, doch Ihre Krankheit wird als Ausrede und Grund für alles benutzt. Nach einigen Seiten wird dies etwas lästig und belastet den gesamt Eindruck der Geschichte. Doch dies war auch schon der einzige Punkt der mich gestört hat. Jedoch hat dies auch etwas Positives. Virna DePaul verleiht so jedem Charakter eine eigene Sichtweise der Dinge.  Die Geschichte rührt  zu Herzen, denn das Schicksal der jungen Fotografin geht unter die Haut. Und ihre Zuneigung zu einem Polizisten, denn sie eigentlich nicht begehren dürfte, weckt eine Sehnsucht in ihr, die sie lange Zeit schon nicht mehr gespürt hat und dennoch darf sie sich diesem Gefühl nicht hingeben. Sie war seine Zeugin und er ihr Beschützer … auch wenn er dieses Begehren erwidert. Der Schreibstil der Autorin hat mit sehr gut gefallen. Die Geschichte liest sich sehr flüssig, ohne ins Stocken zu geraten. Ich bin schon sehr gespannt auf Teil Zwei, indem es um Jase Tyler, Liams Partner in diesem Fall geht.

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  • Ein erotischer Krimi mit viel Spannung

    Hauchnah

    Juju

    27. September 2013 um 12:30

    Natalie Jones ist Photographin aus Leidenschaft und damit sehr erfolgreich. Als sie auf einem Marktplatz eine Serie schießt passiert es plötzlich – es wird dunkel! Natalie ist erblindet und sieht fast nichts mehr. Doch auf den Fotos von Marktplatz könnte etwas zu sehen sein, dass bei den aktuellen Mordermittlungen von Liam McKenzie von großer Hilfe sein könnte. Natalie fühlt sich sofort zu ihm hingezogen, hat jedoch Angst sich ihrer Leidenschaft hinzugeben. Und auch Liam zögert nicht umsonst, denn der Mörder weiß auch von ihren Fotos… Fazit: Der Schreibstil ist angenehm, flüssig und lässt sich sehr gut und schnell lesen. Ohne Schnörkel und ohne sonstige Auffälligkeiten startet der Leser in eine spannende und leicht bedrückende Geschichte. Regelmäßig wird hier auch für Spannungsmomente gesorgt, sodass es zu keiner Zeit langweilig wird. Auch die Kapitelaufteilung ist gefühlt sehr angenehm, da es eher viele kleinere aber dennoch nicht zu kleine Kapitel gibt und man jederzeit einen guten Ausstieg finden kann. Die Charaktere sind gut beschrieben. Alle erscheinen dem Leser sympathisch und werden von der Autorin gekonnt in Szene gesetzt und mit Besonderheiten ausgestattet. Natalie ist die Protagonistin und von ihren Gefühlen und Gedanken erfährt der Leser am meisten. Sie hat sehr stark damit zu kämpfen, dass sie nie wieder sehen können wird und scheint dies nicht recht akzeptieren zu wollen. Aber ihre Gefühle spielen dort nicht mit und das was sie für McKenzie empfindet verwirrt sie bis auf Äußerste. McKenzie ist ein Cop mit Leib und Seele. Dieser Beruf ist wie maßgeschneidert für ihn, deshalb ist er auch sehr gut darin. Doch seine Gefühle einer Zeugin gegenüber sind bedenklich und treiben ihn an den Rand des Wahnsinns. Beide sind sehr schnell ins Herz geschlossen und der Leser leidet mit ihnen mit. Es gab zwar auch einige Momente in den man sich fragt ob sie wirklich beide so halsstarrig sein müssen aber das war nicht so aufdringlich, dass es konstant gestört hätte. Auch die anderen Charaktere sind gut beschrieben und authentisch, lediglich vom Mörder erfährt man nicht viel, aber das ist nicht schlimm, da die wahren Drahtzieher mehr von sich preisgeben. Die Geschichte ist vielfältig. Natalie erblindet und hat am letzten Tag noch Fotos gemacht, die helfen könnten ein Verbrechen aufzuklären. Sie selbst ist sich dessen nicht bewusst, doch als sie zum ersten Mal angegriffen wird und dabei nur knapp entkommt, lernt sie den Special Agent Liam McKenzie kennen. Die sexuelle Anziehung ist sofort auf beiden Seiten vorhanden doch es gibt genug Gründe für Beide sich zunächst zurückzuhalten. Beide geraten in Selbstzweifel und fangen an sich Dinge einzureden, doch die Arbeit an dem Fall hält sie nah beieinander. Doch auch der Mörder hat ein Auge auf Natalie geworfen und er ist bereit alles dafür zu tun um seine Entdeckung zu verhindern und er ist dabei nicht der Einzige. Der gesamte Fall wirkte nicht aufgesetzt und war kompliziert genug um das Interesse des Lesers anzustacheln. Insgesamt betrachtet ist dies ein erotischer Krimi mit dem gewissen Etwas, viel Prickeln und vielen spannenden Stellen. Die Geschichte ist erstaunlich kompliziert und lässt dennoch nichts zu kurz kommen. In nur zwei Lesesessions war ich damit durch und sehr zufrieden. Der Krimi war sehr gut und spannend und der erotische Teil darin war nicht übertrieben und dafür sehr sinnlich. Das einzige was vielleicht ein wenig viel war, waren die Selbstzweifel Natalies. Aber alles war noch im gut nachvollziehbaren Bereich. Wer also einen spannenden Krimi mit einem Schuss Erotik sucht, ist hier bestens bedient! Was ich besonders mochte: Mir hat Jase sehr gut gefallen auch wenn er hier nur eine Nebenrolle spielte. Ich hoffe sehr darauf auch irgendwann seine Geschichte lesen zu können.

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  • Leider nicht überzeugend!

    Hauchnah

    merlin78

    Die Fotografin Natalie Jones leidet unter erblich bedingter Blindheit. Aber bevor sie das Augenlicht gänzlich verlor, konnte sie noch einige Bilder aufnehmen, die ihr vermutlich zum Verhängnis wurden. Denn eines Abends wird sie in ihrem eigenen Haus überfallen. Glücklicherweise kann sie den Täter in die Flucht schlagen, dennoch bleibt die Angst bestehen, dass der Einbrecher zurückkehren könnte. Der Special-Agent Liam "Mac" McKenzie ermittelt in einem anderen Fall, in der die junge Lindsay ermordet worden ist. Während des Einbruchs in das Haus von Natalie verlor der Täter eine Kette, die der Toten Lindsay gehörte. Ist das Zufall, oder ist Natalie das nächste Opfer? Auf den 320 Seiten erzählt Autorin Virna DePaul eine sanfte, sich langsam steigernde Geschichte, die sich leicht liest. Natalie Jones ist neben Mac eine wichtige Hauptprotagonistin, die erst seit kurzem unter ihrer Erblindung leidet. Die junge Frau hat sich noch nicht mit ihrer Situation abgefunden und möchte ihr eigenes Leben weiterhin selbstständig und ohne Hilfe bewältigen. Häufig stößt sie dabei jedoch an ihre Grenzen. Mac hingegen ist erst seit einem Jahr geschieden und mehr oder weniger mit seiner Arbeit verheiratet. Schon bevor er Natalie kennenlernt, ist er allein von ihrer Akte und seinen Recherchen im Internet von ihr begeistert. Trotzdem möchte er die beruflichen Grenzen wahren, was ihm allerdings sehr schwer fällt. Die Schriftstellerin versucht mit Hilfe eines Kollegen von Mac noch andere Charaktere ins Rampenlicht zu stellen. Diese Aktionen sind allerdings nebensächlich und deplatziert. Schon nach wenigen Seiten ist deutlich, in welche Richtung sich die Geschichte wenden wird. Die Gefühle, die zwischen Mac und Natalie entstehen, sind fast greifbar, die künstlich erzeugte  Spannung der Handlung jedoch weniger. Das eigentliche Hauptaugenmerk liegt in der Bewältigung von Natalies Blindheit und der Entstehung der Beziehung zwischen den beiden Charakteren. Dabei ist die Handlung gut durchdacht, jedoch bleibt sie neben dem großen Gefühlschaos etwas farblos und unbedeutend. Die Liebesszenen sind nett dargestellt, jedoch nicht überwältigend. Alles wirkt ein wenig gezwungen und es fehlt ein wenig an Spontanität und Überraschungen. Das Cover weist auf einen romantischen und gefühlvollen Roman hin, dessen Inhalt jedoch nicht überzeugen kann. Fazit: Das Buch liest sich einfach, die Geschichte ist unterhaltsam. Dennoch ist das Werk kein Roman, der nachhaltig bewegt. Der Inhalt ist schnell nach dem Lesen vergessen. Schade, denn die Idee hinter der Geschichte ist sehr gut erdacht. Die Charaktere können durch ihre Emotionen und Handlungen nicht vollkommen überzeugen, bilden jedoch ein sympathisches Paar. Insgesamt kann ich dem Roman leider nur 2 von 5 Sternen vergeben.

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    • 2
  • Gut für Zwischendurch

    Hauchnah

    Ein LovelyBooks-Nutzer

    20. September 2013 um 14:44

    Inhalt: Klick- noch ein Schnappschuss von der bunten Marktplatzszene. Dann wird die Welt um Natalie Jones dunkel. Die Junge Fotografin erblindet plötzlich und zieht sich völlig zurück. Bis sie wegen ihres letzten Fotos, dem Schlüssel in einem grausamen Verbrechen, ins Visier des Mörders gerät. Special Agent Liam McKenzie soll sie beschützen. In seiner Nähe spürt sie ein erotisches Knistern. Obwohl sie fühlt, dass auch er sie begehrt, geht Natalie auf Distanz. Aus Angst, dass Liam nur Mitleid für sie empfindet ... Sie kommen einander keinen Schritt näher - bis der Killer erneut zuschlägt. Erster Satz: Plainvill war eine merkwürdig malerische Stadt; Nordkaliforniens Antwort auf das Mayberry in der Andy Griffith Show.Meine Meinung: Zu allererst möchte ich dem Mira Taschenbuch Verlag und Blogg dein Buch danken, für die Bereitstellung dieses Exemplars. Wer das Buch kaufen möchte, kann es über den Link unter dem Bild machen. Ich mag das Cover. Man kann daraus erkennen, dass das Buch mit Erotik zu tun hat. Es ist aber immer noch sehr rätselhaft und es verrät nichts über den Inhalt des Buches. Ich fand die Idee des Buches wirklich gut. Vor allem das die Protagonistin blind ist hat mich angesprochen, weil ich nie etwas aus der Sicht eines blinden gelesen habe. Die Umsetzung war auch ganz gut, allerdings hatte ich mehr Crime erwartet. Man wusste von Anfang an wer der Täter war und das bei Namen. Und es gab keine Überraschenden Wendungen. Für mich war alles sehr offensichtlich. Die Erotik in dem Buch fand ich allerdings wirklich gut gemacht. Es war nicht alles zu eintönig was dieses Thema betrifft, sondern Abwechlungsreicher. Man kann das knistern zwischen "Mac" und Natalie förmlich spüren. Den Schreibstil empfand ich als sehr angenehm und sehr leicht zu lesen. Die Seiten flogen dahin und was ich auch sehr gut fand, waren die beschriebenen Empfindungen von Natalie. Es war interessant, wie es beschrieben wird wenn jemand blind ist. Die Charaktere waren sehr unterschiedlich. Natalie hatte mit ihrer plötzlichen Blindheit, von der sie wusste, dass sie irgendwann kommen wird, zu kämpfen und versucht stark zu sein und sich als eigenständigen Menschen zu präsentieren. Liam "Mac" McKenzie ist ein Special Agent, der sich schon zu Natalie hingezogen fühlt, als er nur ein Bild gesehen hat. Fazit: Es war ein gutes Buch für Zwischendurch mit einem gewissen Knistern. Allerdings war es mir zu ofensichtlich und mir haben die Thriller-Elemente gefehlt.

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  • Solider Auftakt einer neuen Romantic Suspense Serie über die Detectives der Special Investigations G

    Hauchnah

    AusZeit-Mag

    16. September 2013 um 17:05

    ~Inhalt~ Die Fotografin Natalie Jones schießt gerade Bilder einer Marktszene, als plötzlich ihre Welt in Dunkelheit versinkt. Sie leidet an der Augenkrankheit „Makuladegeneration“, die in späterer Folge zum Erblinden führt. Natalie weiß noch nicht, dass ihre letzten Bilder in einem Mordfall an einem jungen Mädchen von großer Bedeutung sind und dass sie damit selbst ins Fadenkreuz des Mörders gerät. Bei einem Anschlag auf ihr Leben kommt sie nur mit knapper Not davon. Detective McKenzie wird mit den Ermittlungen betraut und sofort ist eine sexuelle Spannung zwischen den beiden spürbar. Dann schlägt der Täter erneut zu … ~Einschätzung~ Die amerikanische Autorin Virna DePaul war zehn Jahre als Staatsanwältin tätig, bis sie ihre Liebe zum Schreiben entdeckte. Seither hat sie einige Bücher in den Genre's Romantic Suspense und Paranormal Romance veröffentlicht. „Hauchnah“ ist der Auftakt zu einer Romantic Suspense Serie über die Detectives der Special Investigations Group (SIG). Der zweite Teil „EwigLeid“ wird voraussichtlich im März 2014 erscheinen. Virna DePaul hat für ihren Debütroman „Hauchnah“ Detective Liam McKenzie und die junge Fotografin Natalie Jones als Hauptprotagonisten gewählt. Natalie Jones hat ein schweres Los gezogen. Bald wird sie ihren geliebten Beruf nicht mehr ausüben können, da sie an der Augenkrankheit „Netzhautdegeneration“ leidet, an der sie früher oder später ganz erblinden wird. Vor ihrer Krankheit war sie eine abenteuerlustige Frau, die voll und ganz in ihrem Beruf aufging. Schon jetzt hat sie den Großteil ihrer Sehkraft eingebüßt und kann nur mehr Schemen und Bewegungen erkennen. Am meisten fürchtet sie sich davor, ihre Selbständigkeit zu verlieren und auf andere angewiesen zu sein. Als sie dann auch noch ihr Freund verlässt, weil er mit ihrer drohenden Blindheit nicht umgehen kann, versinkt sie in Selbstmitleid. Liam McKenzie (kurz „Mac“) ist ein Detective bei der Special Investigations Group. Seine Ehe fiel seiner Arbeit zum Opfer, da sein berufliches Engagement keinen Platz für eine Beziehung ließ. Er bezeichnet sich selbst als beziehungsunfähig und stellt seinen Job an die erste Stelle. Mac ist einerseits hilfsbereit und hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt, andererseits erscheint er in persönlichen Dingen aber auch gefühlskalt und grob. Meiner Meinung nach hat die Romanze zwischen Mac und Natalie etwas zu viel Raum in der Geschichte eingenommen, sodass der durchaus interessante Crime-Plot ein wenig zu kurz kam. Die sexuelle Spannung zwischen den beiden knistert bereits ab der ersten Begegnung und es ist eigentlich nur eine Frage der Zeit, bis Mac und Natalie zueinanderfinden. In der Zwischenzeit gehen sie nicht gerade sanft miteinander um und liefern sich das eine oder andere Sprachduell. Beide sind anfangs zu unentschlossen und stur, um sich aufeinander einzulassen und so dauert es, bis sie ihrer Leidenschaft nachgeben. Der Suspense Teil hat mir eigentlich sehr gut gefallen, nur die Spannung hat etwas unter der Unentschlossenheit unseres Heldenpaars gelitten. Der Schreibstil der Autorin ist locker und angenehm. Er passt sehr gut zu der erzählten Geschichte und sorgt für kurzweiliges Lesevergnügen. ~Fazit~ „Hauchnah“ dürfte wohl gerade für Liebesromanfans interessant sein, die sich gern auf das Annähern des Heldenpaares konzentrieren. Nichts desto trotz gibt auch der Suspense Teil etwas her und unterhält auch den Thrillerfan. Auf den nächsten Teil „EwigLeid“ mit den Hauptprotagonisten Carrie Ward und Jase Tyler darf man gespannt sein. Auf Grund kleiner Kritikpunkte vergebe ich gute drei von fünf Punkten, Tendenz jedoch steigend. (PH) 1.) Hauchnah (Natalie und Mac) 2.) EwigLeid (Carrie und Jase) – erscheint im März 2014

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  • Gute Unterhaltung für zwischendurch ohne den für mich erhofften Thrillereffekt

    Hauchnah

    Rebel_Heart

    15. September 2013 um 19:36

    Erstmal gilt mein Dank an dieser Stelle Blogg dein Buch und Mira Taschenbuch dass sie mir dieses Ecemplar zur Verfügung gestellt haben. Falls ihr das Buch erwerben wollt, könnt ihr das natürlich unter dem Link tun, welcher euch bei der Quellenangabe auf die Homepages des Verlages führt.  Natalie ist Fotografin mit Leib und Seele, hat schon etliche der atemberaubensten Orte der Welt besucht und doch wird bald nichts mehr so sein, wie es einmal war. Natalie leidet an einer unheilbaren Krankheit, die sie nach und nach blind werden lässt, bis sich ihre Welt in völliger Dunkelheit befindet.  Bei einem ihrer letzten Ausflüge, bei welchem sie ihre Kamera ausgiebig in Aktion bringt, macht sie Fotos, die sie noch in große Gefahr bringen sollen. Diese Fotos sind der Hinweis auf ein Verbrechen, in welches sie unfreiwillig hineingezogen wird, als sie ins Visier des Mörders gerät, wobei dieser sogar in ihre Wohnung eindringt.Um sie zu schützen, wird der Specialagent Liam McKenzie - kurz Mac - an ihre Seite gestellt. Schnell fühlt sie sich zu ihm hingezogen und doch geht sie auf Distanz, immerhin würde jemand wie er, sich nie auf jemanden wie sie einlassen: Eine Blinde. Der Schreibstil der Autorin ist eigentlich recht flüssig und das Buch an sich erhält von jedem ein bisschen: Eine "kranke" Protagonistin, welche sich in den Mann verliebt, der sie beschützen soll, ein Mörder, welcher die Protagonistin beseitigen will, weil sie ihm in die Quere gekommen ist und ein wenig Eifersüchtelei, welche ich das eine oder andere Mal an bestimmten Stellen einfach nicht nachvollziehen konnte. Der Thrilleranteil hat auch nicht den Effekt gehabt, den ich mir vielleicht gewünscht hätte und ich wusste schon nach etwa 150 Seiten, um wen es sich bei dem Täter handelt, auch wenn seine genauen Absichten erst weitaus weiter hinten erläutert werden. Die Liebesgeschichte zwischen Natalie und Mac hat sich nur langsam entwickelt, auch wenn das hauptsächlich daran lag, dass sie der Meinung war, aufgrund ihrer Blindheit niemanden an sich heranlassen zu müssen oder dürfen, gerade einen Mann wie Mac nicht. Aufgrund ihrer Blindheit geriet einiges in den Hintergrund, was ich persönlich vielleicht in den Vordergrund gestellt hätte, aber dennoch haben sich beide ihr Happy End hart erkämpft und verdient. Mein Fazit ist also, dass das Buch mir eine gute Unterhaltung für zwischendurch beschert hat, auch wenn ich mir ein wenig mehr Thrillerelemente gewünscht hätte.   3 von 5 Sonnenblumen.

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  • Der Beginn einer neuen Reihe

    Hauchnah

    simsa

    03. September 2013 um 22:00

    Die Fotografin Natalie Jones liebt ihren Beruf. Trotzdem weiß sie, dass sie ihn nicht mehr lange ausüben kann. Erblich bedingt, leidet sie an einer Krankheit, die ihr über kurz oder lang das Augenlicht nimmt. Als sie bei einem Besuch auf dem Bauernmarkt fotografiert, verliert sie plötzlich die Sicht und was vorher noch verschwommen war, wird auf einmal schwarz. Noch ahnt sie nicht, dass eines ihrer hier entstandenen Bilder, der Schlüssel zu einem Mordfall sein wird. Denn auf einmal steht sie nicht nur im Blick des Mörders, der vor nichts zurückschreckt, auch die Polizei ist sehr an ihren letzten Eindrücken interessiert und versucht ihr Leben zu schützen. Allen voran Special Agent Liam McKenzie, der nicht nur berufliches Interesse an Natalie entwickelt. „HauchNAH“ von Virna DePaul verspricht alles, was Fans von Romantic Crime anspricht. Eine junge Frau, die ins Blickfeld des Mörders gerät und gleichzeitig von einem Special Agent beschützt wird. Mich sprechen diese Art von Bücher immer wieder an, kombinieren sie doch das Spannende mit der großen Liebe. Zwei Komponenten, die mir auch allein für sich, Spaß bringen. „HauchNAH“ fing hier auch sehr vielversprechend an. So finde ich doch die Idee, einer blinden Zeugin die sich noch an ihre Situation gewöhnen muss, aber gleichzeitig in die Fänge eines Täters gerät, sehr interessant. Auch wenn dies natürlich nichts ganz neues ist. Virna DePaul beschreibt alles sehr flüssig, bildlich und begeisterte mich gerade durch die Beschreibung der blinden Natalie. So lernte ich gleich ihre Situation kennen, merkte wie schwer das Leben ohne eine ausreichende Sehkraft ist und bewunderte, wie sie sich zurechtfand. Auch Liam „Mac“ McKensie gefiel mir. Ist er doch voll im Job, widmet sich komplett der Arbeit und vernachlässigt sein Privatleben. Natürlich ist schnell klar, dass beide irgendwie zusammenpassen. Sprühen doch schon sofort die Funken. Allerdings wusste ich nach kurzer Zeit nicht wirklich, was genau dieses Buch möchte. Für mich war es von allem etwas, aber von nichts wirklich viel. Da gab es diesen Part des Thrillers, rund um den Mord. Dann ging es weiter mit einer Liebesgeschichte, die immer wieder grob abgewiesen wurde und länger brauchte, bis sie begann. Und ich selber empfand schnell auch, dass der Part der Blindheit an sich, viel Platz einnahm. Natürlich ist es ein wesentlicher Teil des Buches, aber teilweise war er zu präsent. Damit meine ich nicht, dass Natalie blind ist, sondern das Zurechtfinden übernahm einen, für mich, wichtigeren Teil als der Mordfall. Und dies zog sich leider etwas hin, denn bis zur Mitte wartete ich auf neue Erkenntnisse oder spannendere Zwischenfälle. Sicherlich gibt es diese, aber nicht in der ausreichenden Menge, wie ich es gerne mag. Im letzten Drittel überschlagen sich dann die Ereignisse. Trotzdem sind Liebesszenen hier vorhanden und auch ausreichend da, aber wo bleibt die Spannung? Natürlich löst sich alles auf, aber es hätte ein wenig mehr davon sein dürfen. Der Fall an sich übernahm mir zu sehr eine Nebenrolle. Auch wenn das Buch nicht langweilte, aber es überzeugte mich halt auch nicht wirklich. Mein Fazit: Hätte dieses Buch seinen Schwerpunkt anders gelegt, dann könnte ich es anders bewerten. Ich selber empfand den Thriller-Teil zu mau. Die Liebesgeschichte war da doch wesentlich netter, allerdings lag das Hauptaugenmerk deutlich auf der Blindheit der Protagonistin. Das war für mich leider dann doch zu viel, als es nötig gewesen wäre.

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  • Ein gelungener Serienauftakt!

    Hauchnah

    DarkReader

    20. August 2013 um 21:36

    Dies ist mein erstes Buch der Autorin und ich muss sagen, es hat mir gut gefallen. Der Schreibstil ist klar und leicht und locker zu lesen, die Geschichte ist spannend. Interessante und sympathische Charaktere runden den Lesespaß ab und lassen keine Langeweile aufkommen. Nur manchmal nervte Nathalie ein wenig mit ihren Zweifeln und der Tatsache, dass sie ihre Blindheit nicht akzeptieren kann und will. Natürlich hat sie ein sehr schweres Schicksal - gerade auch wegen ihres Berufes. Mac ist - zumindest bei ihr - nicht der harte Bulle, den er gern gibt. Auch seine Mitarbeiter und die Charaktere in Nathalies Umfeld sind durchweg sympathisch und interessant. Für Freunde des Genres ein empfehlenswertes Buch, ich wünsche viel Spaß beim Lesen.

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  • Ungewöhnlicher, etwas düsterer Romantic Suspense

    Hauchnah

    Romanticbookfan

    16. August 2013 um 10:16

    Hauchnah ist der erste Teil einer ungewöhnlichen Romantic Suspense Serie von Virna DePaul. Der zweite Teil EwigLeid ist ab Februar 2014 erhältlich. Nathalie Jones hat eine ererbte Augenkrankheit, die ihr langsam das Augenlicht raubt. Dass sie eine erfolgreiche Fotografin aus Leidenschaft ist, macht diese Krankheit für sie besonders schwer zu ertragen. Als sie gerade auf einem Marktplatz Fotos schießt, passiert das Unfassbare und sie verliert ihr Augenlicht fast komplett! Doch genau dieser Tag wird ihr weiterhin zum Verhängnis, denn durch die gemachten Fotos gerät sie ins Visier eines Mörder...Special Agent Liam McKenzie hat die Aufgabe Nathalie Jones zu beschützen, doch kann er der Anziehungskraft widerstehen, die sie auf ihn ausübt? Meine Meinung: Nathalie ist eine sehr lebenslustige Frau, die um die Welt gereist ist und für ihre Fotos Bekanntheit erlangt hat. Ihre Augenkrankheit trifft sie schwer und ich konnte total mit ihr mitfühlen, denn sie beschreibt teilweise eindringlich wie schwer es ihr fällt, auf andere angewiesen zu sein und sich nicht mehr vollkommen frei bewegen zu können. Das Ganze erhält noch einmal eine neue Dimension, wenn man als Leser mehr von Nathalies Vergangenheit erfährt und von ihrer schwierigen Beziehung zu ihrer Mutter, von der sie die Krankheit geerbt hat. Liam ist Special Agent und für die Untersuchung schwieriger Verbrechen zuständig. Er ist geschieden, denn für ihn steht seine Arbeit ganz klar im Mittelpunkt. Umso weniger kommt er mit den Gefühlen und der Anziehung zurecht, die Nathalie in ihm auslöst. Die Beziehung der beiden ist anfangs allein schon durch die Konstellation Polizist/Zeuge kaum existent, obwohl beide die unerklärliche Anziehung fühlen. Doch auch Nathalies verschlossene Art, bedingt durch ihre Erkrankung, trägt nicht gerade dazu bei, dass die beiden sich näher kommen. Die Suspense Geschichte ist immer sehr präsent und die Autorin lässt den Leser auch in einigen Kapiteln das Geschehen aus Sicht des Mörders erleben. Dieser tat mir an einigen Stellen fast etwas Leid, vor allem, wenn die Hintergründe und Hintermänner sowie deren Motive langsam ans Licht kommen. Generell fand ich die Stimmung im ganzen Roman eher düster, da alle Protas mit Problemen zu kämpfen haben. Zumindest gegen Ende hätte ich mir gewünscht, dass die Beziehung zwischen Liam und Nathalie etwas früher harmonischer geworden wäre (auch wenn die beiden sexuell zueinander finden). Dennoch gibt es das wohlverdiente Happy End, dass sich alle hart erkämpfen mussten. Fazit: Der Romantic Suspense von Virna DePaul ist sicherlich keine leichte Kost bedingt durch Nathalies Kampf gegen ihre Augenerkrankung und für ihre Selbstständigkeit sowie die ungünstige Konstellation durch Liam gescheiterte Ehe. Dennoch finden die beiden zueinander und kämpfen dabei noch gegen eine perfide Verschwörung. Spannende Unterhaltung ist garantiert.

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