Vishal Mangalwadi Wahrheit und Wandlung

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Inhaltsangabe zu „Wahrheit und Wandlung“ von Vishal Mangalwadi

Mangalwadi liefert eine gründliche Analyse von Weltanschauungen und kulturellen Trends. Er bietet spezifische Informationen darüber, wie man sich an der Transformation von Kultur beteiligen kann. Sein neuer, nicht-westlicher Blick auf uns Europäer und unsere geistlichen Wurzeln ist ein Augenöffner!

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  • Leserunde zu "Der BibelStarter" von Hans-Werner Deppe

    Der BibelStarter
    Arwen10

    Arwen10

    Diese Leserunde ist für Leser, die die Bibel kennen lernen möchten. Der Bibelstarter ist ein Heft, das eine Einführung in die Bibel bietet. Dazu gibt es eine Verteilbibel (Version Schlachter 2000). Sie entspricht nicht der Qualität einer normalen Bibel, es sind aber alle Bücher der Bibel enthalten . Wer möchte, kann sich später eine eigene Bibel zulegen. Diese Leserunde steht unter keinem Zeitdruck und es muss auch keine Rezension geschrieben werden. Dazu gibt es für die Gewinner noch die Miniserie "Die Bibel" auf DVD.Einzige Vorraussetzung in dieser Runde. Austausch in der Leserunde und ein Interesse an der Sache. Wer sowieso die Bibel nicht mag, ist hier an der falschen Stelle. Wer sie aber kennenlernen möchte oder sich damit beschäftigen möchte, wie man sie lesen kann, ist hier genau richtig. Wer an der Verlosung teilnehmen möchte, beantwortet bitte bis zum 25. Oktober die Frage: Warum möchtest du mitlesen ? Es darf jeder gerne mit eigener Bibel mitlesen. Weitere Hefte kann ich auf Anfrage besorgen

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  • Wahrheit ist unbequem

    Wahrheit und Wandlung
    SiCollier

    SiCollier

    01. February 2017 um 14:17

    Das Kreuz ist die Macht, Prinzipien über die Macht zu stellen.  (Seite 299) Meine Meinung Es erscheint bis zu einem gewissen Grade verwunderlich, daß es ausgerechnet ein indischer Theologe ist, der der westlichen Gesellschaft den Spiegel vorhält und aufzeigt, wo bzw. wie es eigentlich lang gehen sollte. Andererseits ist das wiederum überhaupt nicht verwunderlich, denn Magalwadi hat, ohne jegliche „Betriebsblindheit“, den Blick von außen. Und das wird immer wieder deutlich, wenn er den direkten Vergleich zur nichtchristlichen Umgebung in Indien zieht, aus der er stammt. Oder wenn er von seinen Reisen nach Europa oder den USA und seinen Erlebnissen dabei erzählt. Beispielsweise seiner Verwunderung darüber, wie er in den Niederlanden in einen Milchverkaufsraum eines Bauernhofes kam, in dem nirgendwo ein Verkäufer zu sehen war. Man füllte sich die Milch in ein mitgebrachtes Gefäß und legte das Geld in eine dafür vorgesehene Schale. Zuhause in Indien ginge das nicht, da würden die „Kunden“ sowohl die Milch als auch das Geld mitnehmen. (Der Ägypter, dem er diese Geschichte einige Jahre später erzählte, gab zur Antwort: „Wir sind noch schlauer als die Inder, wir würden die Milch, das Geld und die Kühe mitnehmen.“, vgl. S. 25) Nicht nur mit diesem Beispiel zeigt Mangalwadi auf, wie sehr das Christentum einmal in der westlichen Gesellschaft verwurzelt war bzw., wenn oft unbewußt, noch ist. Denn hier gibt es beispielsweise das Gebot „Du sollst nicht stehlen“ - in Indien oder anderen nichtchristlichen Ländern jedoch nicht. Immer wieder zieht er Vergleiche zwischen der westlichen, vom christlichen Gedankengut geprägten, Gesellschaft und der indischen, in welcher der Hinduismus die bestimmende Auffassung ist. Indem er die Zehn Gebote quasi „durchdekliniert“ und aufzeigt, was diese für die Entwicklung einer Gesellschaft bedeuten, stellt er dar, daß unsere heutige Gesellschaftsordnung so geworden ist, eben weil sie eine christliche Grundlage hat. Ein Anliegen ist es ihm aufzuzeigen, was passiert, wenn solche Grundsätze nicht beachtet werden, keine Gültigkeit haben: es führt zu Korruption. Diesen Begriff definiert er sehr weit. Um bei dem Beispiel mit der Milch zu bleiben: wären die Menschen nicht ehrlich, müßte der Bauer jemanden für den Verkaufsraum einstellen, was natürlich Lohnkosten verursachen würde, die letztlich die Kunden bezahlen müßten, denn die Preise würden entsprechend steigen. Dieser Verkäufer würde dann natürlich auch kontrolliert werden müssen, was wiederum Kosten verursacht, die die Preise nach oben treiben. Was hier für das „Kleine“ beschrieben wurde, gilt auch für das „Große“ mit, wenn man sich das durchdenkt, gewaltigen Auswirkungen. Ein weiteres ist es aufzurütteln, daran zu erinnern, wie explosiv die Botschaft Jesu zu seiner Zeit war - und genau genommen auch heute noch ist. Sie war für die Mächtigen immerhin so gefährlich, daß sie Jesus hinrichteten. Jesus wußte um diese Sprengkraft, nicht umsonst heißt es mehrfach im Evangelium „nimm dein Kreuz auf dich und folge mir nach“. Und Letzteres gilt auch heute noch. Indem Mangalwadi die Brisanz der Verkündigung Jesu zu seiner Zeit aufzeigt, wird deutlich, daß von dieser Brisanz bis heute nichts verloren gegangen ist. Jesus kam als der Sohn Gottes. Als solcher hat er einen universalen Anspruch, vor allem aber ist jeder Mensch - und jeder „Kaiser“ - ihm Rechenschaft schuldig. Denn wenn er der Sohn Gottes ist, steht er über der Welt - damals wie heute. „So gebt dem Kaiser, was dem Kaiser gehört und Gott, was Gott gehört.“ (Mt 22.21) Mangalwadi fordert dazu auf, stets auf neue zu prüfen, was in welche Kategorie gehört - und dann entsprechend zu handeln. Und sich dabei bewußt zu sein, daß das auch heute noch Folgen zeitigen kann. Nicht umsonst ist das Christentum immer noch die am meisten verfolgte Religion. In einer Gesellschaft, die Gott nicht fürchtet, besteht der einzige Weg, Gerechtigkeit herzustellen, darin, alle unter ständige Beobachtung zu stellen. Über die früheren Generationen wachte Gott; die gottlosen Generationen werden einen Big Brother brauchen, der über sie wacht. (S. 162) Das Buch ist ein Weckruf, sich mit der Aktualität der Botschaft Jesu zu beschäftigen, den Tanz um das Goldene Kalb aufzugeben und das Leben (wieder) an den Geboten Gottes auszurichten. Mein Fazit Ein eindrucksvolles und überzeugendes Plädoyer für eine christlich geprägte Gesellschaft und die Aufforderung dazu, „sein Kreuz aufzunehmen und Jesus nachzufolgen“. Auch unter den Bedingungen der heutigen Zeit.

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  • Was braucht Europa heute?

    Wahrheit und Wandlung
    Traeumerin109

    Traeumerin109

    29. December 2016 um 00:34

    Dieser Frage versucht der Autor Vishal Mangalwadi auf den Grund zu gehen. Dabei möchte er zunächst deutlich machen, dass wir unbedingt eine Veränderung brauchen. Jedoch steht die Überlegung im Raum, inwieweit ganze Nationen sich ändern lassen und wie das Evangelium dabei helfen kann. Und, nicht zuletzt, wo unser Platz in dem Ganzen sein soll. Zunächst war ich sehr gespannt, denn der Anfang war interessant geschrieben. Der Autor deckt viele Zusammenhänge zwischen Religion und Gesellschaft auf, von denen die meisten einleuchtend sind. Sie erklären, warum man sagen könnte, dass unsere Gesellschaft an moralischen Werten verliert. Wir leben anders als viele Generationen vor uns, für diese Erkenntnis brauchen wir wohl nicht erst dieses Buch. Doch hier finden wir einige Erklärungsversuche und Antworten, die relativ gut zusammengefasst und verständlich sind. Jedoch kam ich schnell zu der Überzeugung, dass es auch eine sehr starre Weltsicht ist, die hier vertreten wird. Ich als Leser fühlte mich an vielen Stellen vor den Kopf gestoßen. Dabei meine ich nicht jenen heilsamen Denkanstoß, der mich mit der Nase auf Probleme stößt, sondern schlicht eine recht einseitige Darstellung von vielem. Besonders gestört hat mich die Stellung der Religion als Institution, die selbst nicht die Notwendigkeit sieht, sich auch an eine neue Zeit anzupassen. Nein, es sind nur die Werte der restlichen Welt, mit denen etwas nicht stimmt. Es schien mir, als würde der Autor nur auf stark negative Beispiele für Wertezerfall zurückgreifen, um ein sehr pessimistisches Weltbild zu entwickeln, dem ich so erst einmal nicht zustimmen konnte. Ungeachtet dessen fand ich auch andere Ansichten sehr befremdlich. Wahrscheinlich hat er mich schon relativ am Anfang verloren, als er sich indirekt und unterschwellig gegen die Homosexuellen-Ehe aussprach. Gerade solche verbohrten Ansichten sind es, die eine notwendige Änderung verhindern. Dabei zu proklamieren, man selbst hätte die Lösung parat, hielt ich dann schon für ein wenig dreist. Solange es theologische Bücher gibt, die gewisse falsche Vorstellungen und Vorgehensweisen nicht anerkennen und zu überdenken bereit sind, brauchen religiöse Vertreter nichts über eine unabdingbare Veränderung der Gesellschaft zu erzählen: es wird niemand zuhören. Daher kann ich diesem Buch leider nur drei Sterne geben, obwohl auch viele gut geschriebene und interessante Passagen enthalten sind.

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  • Was braucht Europa heute?

    Wahrheit und Wandlung
    Traeumerin109

    Traeumerin109

    29. December 2016 um 00:34

    Dieser Frage versucht der Autor Vishal Mangalwadi auf den Grund zu gehen. Dabei möchte er zunächst deutlich machen, dass wir unbedingt eine Veränderung brauchen. Jedoch steht die Überlegung im Raum, inwieweit ganze Nationen sich ändern lassen und wie das Evangelium dabei helfen kann. Und, nicht zuletzt, wo unser Platz in dem Ganzen sein soll. Zunächst war ich sehr gespannt, denn der Anfang war interessant geschrieben. Der Autor deckt viele Zusammenhänge zwischen Religion und Gesellschaft auf, von denen die meisten einleuchtend sind. Sie erklären, warum man sagen könnte, dass unsere Gesellschaft an moralischen Werten verliert. Wir leben anders als viele Generationen vor uns, für diese Erkenntnis brauchen wir wohl nicht erst dieses Buch. Doch hier finden wir einige Erklärungsversuche und Antworten, die relativ gut zusammengefasst und verständlich sind. Jedoch kam ich schnell zu der Überzeugung, dass es auch eine sehr starre Weltsicht ist, die hier vertreten wird. Ich als Leser fühlte mich an vielen Stellen vor den Kopf gestoßen. Dabei meine ich nicht jenen heilsamen Denkanstoß, der mich mit der Nase auf Probleme stößt, sondern schlicht eine recht einseitige Darstellung von vielem. Besonders gestört hat mich die Stellung der Religion als Institution, die selbst nicht die Notwendigkeit sieht, sich auch an eine neue Zeit anzupassen. Nein, es sind nur die Werte der restlichen Welt, mit denen etwas nicht stimmt. Es schien mir, als würde der Autor nur auf stark negative Beispiele für Wertezerfall zurückgreifen, um ein sehr pessimistisches Weltbild zu entwickeln, dem ich so erst einmal nicht zustimmen konnte. Ungeachtet dessen fand ich auch andere Ansichten sehr befremdlich. Wahrscheinlich hat er mich schon relativ am Anfang verloren, als er sich indirekt und unterschwellig gegen die Homosexuellen-Ehe aussprach. Gerade solche verbohrten Ansichten sind es, die eine notwendige Änderung verhindern. Dabei zu proklamieren, man selbst hätte die Lösung parat, hielt ich dann schon für ein wenig dreist. Solange es theologische Bücher gibt, die gewisse falsche Vorstellungen und Vorgehensweisen nicht anerkennen und zu überdenken bereit sind, brauchen religiöse Vertreter nichts über eine unabdingbare Veränderung der Gesellschaft zu erzählen: es wird niemand zuhören. Daher kann ich diesem Buch leider nur drei Sterne geben, obwohl auch viele gut geschriebene und interessante Passagen enthalten sind.

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  • Rückkehr zur Wahrheit

    Wahrheit und Wandlung
    Curin

    Curin

    04. December 2016 um 18:17

    Vishal Mangalwadi hat sich in diesem Buch intensiv mit dem Evangelium und dessen Auswirkungen auf unsere westliche Kultur beschäftigt. Er vertritt dabei die These, dass nur durch die Wahrheit, die uns in der Bibel vermittelt wird, Gesellschaften nachhaltig positiv verändert werden können.Der Autor beschreibt sehr klar und gut nachvollziehbar, wie aus seiner Sicht Korruption und Unterdrückung in einem Land entstehen und dieses nach und nach in Armut stürzen. Er selbst ist Inder, aber hat auch viel in westlichen Ländern gelebt und kennt daher beide Kulturen und ihre Unterschiede sehr gut. Manchmal nutzt er eigene Erlebnisse und verdeutlicht seinen Lesern damit, was es zum Beispiel in Indien bedeutet, durch das Kastensystem von Geburt an zu einem bestimmten Leben verurteilt zu sein und als zweitgeborenes Mädchen in einer Familie keinen Wert zu haben. Mich hat dieses Buch sehr zum Nachdenken gebracht und mich auch auf verschiedene Punkte aufmerksam gemacht, wo mittlerweile immer mehr die Wahrheit und damit auch unsere Wertmaßstäbe verloren gehen und durch Lügen ersetzt werden. Doch Vishal Mangalwadi lässt den Leser nicht mit dieser Begutachtung unserer Situation stehen, sondern präsentiert eine Lösung: Die Rückkehr zum christlichen Fundament.Auch wenn ich einige Punkte, die der Autor anspricht, nicht ganz schlüssig fand, hat mich dieses Buch sehr angesprochen. Ich kann es daher nur weiterempfehlen.

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