Vita Sackville-West

 4.1 Sterne bei 28 Bewertungen
Autor von Eine Frau von vierzig Jahren, Unerwartete Leidenschaft und weiteren Büchern.

Neue Bücher

Mein Herbstgarten

Erscheint am 29.09.2019 als Taschenbuch bei Insel Verlag.

Mein Garten im Sommer

Neu erschienen am 17.06.2019 als Buch bei Insel Verlag.

Mein Wintergarten

Erscheint am 11.11.2019 als Taschenbuch bei Insel Verlag.

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Cover des Buches Eine Frau von vierzig Jahren (ISBN:9783869150475)

Eine Frau von vierzig Jahren

 (4)
Erschienen am 13.02.2012
Cover des Buches In der Ferne so nah (ISBN:9783455502435)

In der Ferne so nah

 (3)
Erschienen am 06.03.2012
Cover des Buches Unerwartete Leidenschaft (ISBN:9783803127549)

Unerwartete Leidenschaft

 (3)
Erschienen am 04.03.2016
Cover des Buches Sissinghurst (ISBN:9783895616556)

Sissinghurst

 (2)
Erschienen am 08.03.2017
Cover des Buches Mein Frühlingsgarten (ISBN:9783458363927)

Mein Frühlingsgarten

 (1)
Erschienen am 10.03.2019
Cover des Buches Mein Herbst- und Wintergarten (ISBN:9783492248037)

Mein Herbst- und Wintergarten

 (1)
Erschienen am 01.09.2008
Cover des Buches Zwölf Tage in Persien (ISBN:9783803112804)

Zwölf Tage in Persien

 (1)
Erschienen am 23.08.2011

Neue Rezensionen zu Vita Sackville-West

Neu

Rezension zu "Mein Frühlingsgarten" von Vita Sackville-West

März - April - Mai
Giselle74vor 4 Monaten

Schon seit Tagen wollte ich dieses wirklich hübsche Büchlein vorstellen. Doch leider hat mich eine Erkältung komplett ausgeknockt. Dafür passt jetzt das Wetter perfekt zum Buch...
Als ich anfing es zu lesen, war das Wetter noch recht wenig frühlingshaft und ich gedachte mir so wenigstens ein Frühlingsgefühl ins Haus zu holen. Das hat hervorragend funktioniert.
Vita Sackville-West (1892 - 1962), Gartenikone und berühmt für die Gärten von Sissinghurst, schrieb über Jahre eine Gartenkolumne für den Observer. Hier sind nun ein paar ihrer Texte zum Thema "Frühling" zusammengefasst, genauer Tipps für die Monate März, April und Mai. Sie verrät ihre liebsten Frühlingsblüher, schreibt über "altmodische" Blumen wie Aurikeln oder gefleckte Nelken, über passende Pflanzzeitpunkte, kurz, über alles, was den Gärtner im Frühjahr interessiert. Und das macht sie so humorvoll, breitgefächert und elegant, dass ich Seite für Seite das Bedürfnis hatte, sofort und augenblicklich in den Garten zu rennen, um mit dem Gestalten der Beete zu beginnen. Natürlich erfindet sie nicht das Rad neu, aber ihr Schreibstil ist einfach hinreissend englisch und dazu kommen noch wirklich entzückende Illustrationen von Redouté.
Tatsächlich also ein wunderschönes Geschenkbuch für Gartenverrückte. Und ich freue mich schon jetzt auf den Nachfolger zu Sommerblumen, der im Juni erscheinen wird.

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Rezension zu "Eine Frau von Geist: Der geheimnisvolle Zauber des Puppenhauses von Königin Mary" von Vita Sackville-West

Es bleibt ein kleiner Zweifel- gibt es vielleicht doch keine Grenze zwischen dem Reich der Träume?
Buchraettinvor einem Jahr

1,52 m groß ist dieses Puppenhaus. In einem Maßstab 1:12 errichtet. Seit Juli 1925 kann dieses Puppenhaus im Schloss Windsor besichtigt werden. Eine Vielzahl an Menschen wirkten an diesem Haus mit. Es wurden Bücher von berühmten Autoren verfasst, für die Bibliothek.
Hier geht übrigens zu meiner Rezi über das Puppenhaus von Königin Mary.
https://www.lovelybooks.de/autor/Lucinda-Lambton/Das-Puppenhaus-der-Queen-1345350040-w/rezension/1518639557/
Eines dieser Bücher wurde von der Autorin Vita Sackville-West geschrieben und dieses Buch ist genau das nur in einem „normalen“ Format. Dieser Text wurde 1924 verfasst für die Bibliothek des Puppenhauses von Königin Mary.
Der Untertitel des Buches enthält ein Wort, das für mich beide Bücher verbindet „ Zauber“. Dieses Puppenhaus übt einen Zauber auf mich als Betrachter aus und nun das lesen dieses zauberhaften Buches und seiner wundersamen Geschichte inspiriert doch sich noch einmal das Sachbuch anzuschauen, oder wenn möglich bei einem Besuch vor Ort genau das Puppenhaus zu betrachten. Hat sich da nicht etwas bewegt? Liegt da nicht ein Buch auf dem Boden? Ist das Bettzeug wirklich zerwühlt – kann ein Fünkchen dieser Geschichte wahr sein?
Es lädt den Leser auf jeden Fall zu einer wundervollen Reise in das Reich der Fantasie ein- und wer weiß, vielleicht spielt nicht nur diese dem Betrachter des Hauses dann mal einen Streich bezüglich seiner Wahrnehmung?
Das Buch ist wie eine Art Bilderbuch aufgebaut. Eine Seite auf der sich eine schöne Zeichnung befindet, ich fand ein wenig altertümlich, was natürlich bezogen ist, auf die heutige Zeit. Daneben findet sich eine Seite mit Text, der die Geschichte erzählt.
Es beginnt wie ein Märchen mit dem Satz „ Es war einmal“. Hier steht das Puppenhaus der Queen im Vordergrund und nun zieht ein Bewohner, oder vielmehr eine Bewohnerin ein.
Die Menschen, die Betrachter, Bewunderer des Hauses bekommen hier erst noch eine Stimme- ihre Sehnsucht, einmal in diesen Räumen zu wandeln, zu leben. Doch nun bekommt das Haus eine heimliche Bewohnerin, die genau das tut und sich immer wieder an ihre wundersamen Begegnungen erinnert, die sie in ihrem Leben schon hatte. Seien es Märchenfiguren, die sie beeinflusst hatte in ihrem Tun. Die kostbaren Dinge, die sie besitzt, wie die besagte Erbse, die einmal eine bedeutende Rolle spielte.
Ich mochte diese Zeichnungen, die die Geschichte zum Leben erwecken. Sie sind in eher gedeckten, pastellartigen Farben gehalten, ohne viel Details und Schnickschnack stellen sie das Haus und die Bewohnerin in den Mittelpunkt und zusammen mit dem Text entführen sie den Leser und Betrachter in das Reich der Fantasie und der Märchen.
Zurück bleibt ein seufzender Leser, der nach dem Zuklappen des Buches noch einmal von vorn anfängt zu lesen und sich wiederholt in den Zauber der Geschichte ziehen lässt.
Und es bleibt ein kleiner Zweifel- gibt es vielleicht doch keine Grenze zwischen dem Reich der Träume- der Fantasie und der Realität- so dass ein kleiner Funken Hoffnung bleibt, diese wundersame Gestalt in diesem Kunstwerk eines Tages zu entdecken.
Im Anhang findet sich ein Nachwort von Matthew Dennison ( hat laut Klappentext auch ein Buch über das Leben der Autorin verfasst), der hier noch einmal ein wenig über die Autorin erzählt und auch ihre Geschichte zu ihrem eigenen Leben und ihren Werken in Verbindung bringt. Ich finde es ein gelungener Abschluss dieses wundervollen Buches.

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Rezension zu "Sissinghurst" von Vita Sackville-West

Das perfekte Geschenk für Gartenliebhaber- Literaturfans- Großbritannienurlauber-
Buchraettinvor einem Jahr

1915 kauften Vita Sackville-West und ihr Mann Harold Nicolson ein Cottage in England, in der Grafschaft Kent. Es befindet sich nah an Schloss Knole. Sie gestalten aus diesem Grundstück einen Garten und der Leser ist anhand dieses Buches fast hautnah dabei.
Über den Kapiteln finden sich Jahreszahlen anhand derer der Leser den Verlauf der Zeit ablesen kann und die beschriebenen Szenen auch zeitlich eingeordnet werden.
Sehr gelungen empfand ich beim Aufblättern des Buches, den im Innenband abgebildeten Lageplan des Gartens. Im Buch erfährt der Leser nun von der Planung des Gartens, den Planungen, wie er angelegt werden sollte und auch welche Wirkung erzielt werden soll.
Das Format des Buches finde ich besonders. Es ist handlich, passt auch in die Hosentasche und man kann es so überall mitnehmen und entspannt schmökern. Und ich auch die kleinen Details, wie das Lesebändchen.
Anhand der Kapitel, der vergehenden Jahre erfährt der Leser den Zuwachs an Bäumen und anderen Veränderungen im Garten. Es ist ein Gefühl beim Lesen, als sei der Leser bei der Anlage des Gartens anwesend. Wie eine Art Minimierung der zeitlichen Abläufe und so trotzdem ein Erleben der Entstehung des Gartens nach vollziehen zu können. Es wird auch immer wieder auf Vita und Harold eingegangen, die ihre Arbeiten, ihre Umsetzungen im Garten erzählen. Berichten von Begegnungen mit Gärtnern, Handwerkern, Schriftstellern. Auch dieser Stil fand ich macht das Buch Besonders.
Auf den ersten Seiten des Buches ganz vorn, findet der Leser auch ein Foto der beiden auf den Stufen des Turms, der auch immer wieder im Buch auftaucht.
Interessant zu lesen waren die Intentionen den Garten einzurichten und auch die Hinweise auf Schriftstellerinnen wie Virginia Woolf, die mit dem Besitzerpaar befreundet waren.
Im Anhang des Buches findet sich noch ein Kapitel „Nachweise“ mit Hinweisen auf die Bücher der beiden und auch zitierte Tagebücher und Briefe, sowie weitere Literatur.
Ich fand auch interessant zu lesen, dass der Garten auch von vielen Zeitungen entdeckt wurde und durch Artikel bekannt gemacht wurde.
Aber auch die Danksagung im Anhang war berührend zu lesen, sie gilt dem Sohn der beiden, Nigel Nicolsen.
Nach dem Zuklappen bleibt bei mir der Wunsch, den Garten auch einmal selbst zu sehen und bis dahin einen Bildband anschauen.
Die Entstehung eines Gartens in England-Sissinghurst- aus der Sicht von Vita Sackville-West und ihrem Mann Harold Nicolson- lebendig und hautnah erzählt.
Das perfekte Geschenk für Gartenliebhaber- Literaturfans- Großbritannienurlauber- als Vorbereitung des Gartenbesuches oder um Ideen für den eigenen Garten zu sammeln.

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